Hornbörger Geschichten

Dat Leben op den scheeben Maschdamm ut de Sicht een echten Maschdammer Jung

Heinrich Hartmann, ein echter Marschdammer Jung, hat sich ein ordentliches Stück Arbeit gemacht und viele Döntjes aus den alten Zeiten aufgeschrieben. Hierbei beschreibt er die Häuser im Marschdamm und im Vordamm und die damit verbundenen Anekdoten. Wir bedanken uns bei Herrn Hartmann, dass wir die „Hornbörger Geschichten“ veröffentlichen dürfen. Und nun viel Spaß beim Lesen.

Husnummer 168

Een Buernhus mit de Grotdör no vörn no de Stroot.

Husnummer 168

Een Buernhus mit de Grotdör no vörn no de Stroot.

Dat Hus hör Baumgarten. Ik kann mi dor blos noch düster an erinnern. Oma Baumgarten leev dor bin, se wör de Mudder von Sophie Engelke. De grote Deel wör ok een von unse Speelplätze. Wi hebbt mol ut olle Bree versöcht, dor Bööd to bauen. De Holtkonstruktion harn wi bald trech, ober nu müssen se noch kalfatert un teert warn. Dat passier op eenen Sündag.

Min Öllern wullen mit uns no min Grotöllern ton Kaffee, un mi trocken se toerst an. Wiel ik nu noch Tied harr, bit alle so wiet wörn, hebb ik gau noch mol no de Bööd keken. Min Frünn wörn bin Teem, un ik heff ok mit anfot.
Wat schall ik seggen, min godet Tüch, witte Pullover un Samtbüx, wörn, ik weet nich woso, vull Teer schmeert. Dat wör keen scheunen Sündag mehr för mi. Ik müss to Hus blieben un harr ok noch eene Week Stubenarrest, dorbi much ik sowieso nich gern goode Klamotten anhebben, man müss jümmer so vörsichtig wen.

Dat Hus is noch to mine Kinnertied afreeten worn.

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