Ausgabe 23
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August / September
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12.07.2021

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Corona Schnelltest in der Samtgemeinde Horneburg
Kommunalwahl 2021

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Gliekgesinnte
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Aktuelles

Fahnen Nottensdorf
Hygienekonzept Samrgemeinde Horneburg

Aus der aktuellen Ausgabe

Ausgabe23, Feuerwehr

Einsatzbericht der Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg für das Jahr 2020

Das Jahr 2020 hielt für die Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg einige Herausforderungen bereit. Nicht nur die Auswirkungen der Pandemie forderten ihren Tribut, auch eine signifikante Steigerung der Einsatzzahlen galt es zu bewältigen.

Erfreulicherweise hielt der Trend der letzten Jahre beim Zuwachs von aktiven Einsatzkräften an. Somit konnte ein Anstieg um weitere vier Kamerad(inn)en auf jetzt 236 verbucht werden.

Feuerwehr im Einsatzt

Besonders getroffen haben uns jedoch die Einschneidungen auf Grund des Infektionsgeschehens im Zusammenhang mit Covid-19 und den daraus resultierenden und notwendigen Beschränkungen auf eine ausschließliche Abarbeitung der Einsätze bei einem völligen Aussetzen des sonstigen Dienstbetriebes. Hierdurch kam es zu massiven Entbehrungen im Rahmen der Aus- und Fortbildung, aber auch der Kameradschaftspflege. Sämtliche Veranstaltungen von Osterfeuer, Grillfest, Boßelturnier, Tag der offenen Tür bis hin zu Jahreshauptversammlungen wurden abgesagt. Leider konnte auch die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz ihrem Ausbildungsauftrag nicht nachkommen, so dass es auch hier zu einem Mangel an dringend notwendigen Lehrgängen kam. Mit der Einführung von gemeindeweiten Online-Diensten wurde versucht, eine minimale Ausbildung, aber auch die Kommunikation untereinander, anzubieten.
Im Jahr 2020 wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg zu insgesamt 49 Brandeinsätzen alarmiert. Im Vorjahr waren es noch 44. Einen überwiegenden Teil nahmen hier brennende Pkw auf Grund eines technischen Defekts ein. Weiterhin galt es mehrere Küchenbrände zu löschen.

rfreulicherweise blieb es bei den Brandeinsätzen bei Sachschäden. Sechs Mal wurde nachbarschaftliche Löschhilfe in anderen Städten und Gemeinden geleistet.
Eine große Steigerung gab es mal wieder bei den Hilfeleistungen, die sich auf 165 gegenüber 104 im Vorjahr summierten. Ein deutlicher Anstieg konnte insbesondere bei den Alarmstichworten „Türöffnung“ und „Tragehilfe für den Rettungsdienst“ verzeichnet werden. Besonders gefordert wurden die Feuerwehren erneut auf der Autobahn. Hier kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen und einem ebenfalls schweren Unfall einer jungen Frau, die sich mit ihrem Pkw an der Ausfahrt Horneburg mehrfach überschlug, bevor sie an einem Abhang mit ihrem Fahrzeug zum Liegen kam und mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit werden musste. Glücklicherweise kam es bei diesen Unfällen nicht zu lebensgefährlich verletzten Personen oder gar Toten.
Letzt genannte Fahrzeugführerin bedankte sich mit einem persönlichen Brief beim zuständigen Ortsbrandmeister und drückte ihren Respekt für die Arbeit der Feuerwehr aus. Ein Umstand, der in der heutigen Zeit leider immer weniger gewürdigt wird.

Unfall auf der A26

Ein mittlerweile sehr umfangreiches Feld nehmen auch die Einsätze der Notfallgruppen ein. Speziell ausgebildetes Personal wird hier zu medizinischen Notfalleinsätzen ent-sandt, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes als qualifizierte Ersthelfer zu überbrücken. Im Jahr 2020 kam es hier zu 50 Einsätzen.

Hiermit liegt die Samtgemeinde Horneburg an zweiter Stelle im Landkreis Stade direkt hinter der Hansestadt Stade. Das Einsatzgebiet beschränkt sich jedoch nicht auf die Samtgemeinde. So wurden auch Einsätze in den Hansestädten Buxtehude und Stade, sowie den Samtgemeinden Harsefeld und Lühe wahrgenommen.

Eine weitere Steigerung konnte erneut bei den Fehlalarmen durch eine Brandmeldeanlage festgestellt werden. Von noch 14 im Jahr 2019 stieg die Einsatzzahl nunmehr auf 18 im Jahr 2020.

Insgesamt stehen somit 254 Einsätze mit 3.245 Einsatzstunden im Vergleich zu noch 201 Einsätzen im Jahr 2019 zu Buche. Die Stundenzahl der Tätigkeiten insgesamt ist auf Grund des genannten Aussetzens des Dienstbetriebs von 16.928 (2019) auf 10.646 (2020) gesunken.

Torben Schulze, Gemeindebrandmeister

Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe23, Samtgemeinde Horneburg

Corona-Test in der Samtgemeinde Horneburg

Ein Zwischenbericht

„Wir arbeiten reibungslos zwischen Apotheken und eingesetzten Helferinnen und Helfern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Horneburg Altes Land e. V. und der Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg Hand in Hand“, gibt Inna Reit, Apothekerin aus Dollern ein kurzes positives Zwischenfazit. So oder so ähnlich klingen die Rückmeldungen zu den Test-Anlaufstellen in der Samtgemeinde Horneburg.

Den Grundstein für einmal wöchentlich kostenloses Testen (es werden so genannte Schnelltests verwendet) in der Samtgemeinde Horneburg haben die Apotheken gelegt. Als klar gewesen ist, dass das Nds. Ministerium für Soziales entsprechende Test-Ermächtigungen an Apotheken ausstellen durfte, haben die Apotheken dies unverzüglich aufgegriffen. Die notwendigen Verträge mit dem Land Niedersachsen wurden geschlossen und seit dem 8. bzw. 10. März in ihren Einrichtungen getestet.

Möglich wurde die Einrichtung der Testzentren in Horneburg und Dollern durch die Initiative der Samtgemeinde Horneburg. Nach dem positiven Kontakt mit den Apotheken wurden entsprechende Räumlichkeiten schnell zur Verfügung gestellt. Die Samtgemeinde konnte sich hier der Strukturen bedienen, die die Apotheken schon geschaffen hatten mit der Meldung bei der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Gesundheitsamt.

Der Betrieb der Testzentren Horneburg und Dollern beruht auf Teamarbeit. Die geschulten Mitglieder der DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr führen die Tests durch, die Apotheken beschaffen die Tests und notwendigen Materialien wie zum Beispiel Schutzausrüstungen. Die Samtgemeinde Horneburg stellt die Räumlichkeiten und bietet über ihre Internetseite das Portal für die Terminbuchung. „Nur durch die gute Zusammenarbeit vor Ort mit allen Beteiligten haben wir innerhalb kürzester Zeit die Corona-Testzentren aufbauen können“, sagt Dr. Matthias Grau, Inhaber der Rats-Apotheke. „Mit den Testzentren bieten wir Testwilligen aus der Umgebung nun eine gute Anlaufstelle in ihrer Nähe“, ist auch Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede von der positiven Wirkung überzeugt.

Begonnen wurde am 24. bzw. 26. März 2021, und sogar während der Osterfeiertage wurde getestet, ohne im Vorwege alle möglichen Fallkonstellationen zu kennen. „Es war Lernen im laufenden Betrieb“, beschreibt Lena Koch von der Falken-Apotheke in Horneburg die Situation. Auf schnellem Weg des Austauschs via einer Gruppe in den sozialen Medien haben alle Beteiligten schnell reagiert. Bei fehlenden Utensilien, technischen Hürden oder Absagen von Testterminen erledigen alle die jeweilige Aufgabe schnell und unkompliziert. Im April sind rund 650 Stunden in den Testzentren durch die Helferinnen und Helfer geleistet worden. „Für diesen Einsatz danke ich den Helferinnen und Helfern – insbesondere der Freiwilligen Feuerwehren und der DLRG – sehr. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu Pandemie-Bekämpfung“, so Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede. Und auch die Betriebe in der Samtgemeinde Horneburg profitieren, die beim Einlass von Kunden einen negativen Test-Nachweis benötigen. Somit wird aktiv der Wirtschaft geholfen.

Methusalem
Ausgabe23, Methusalem

Das Seniorenhaus Horneburg und die Corona-Pandemie

„Wie geht es denn dem Seniorenhaus in der Corona-Krise?“ wurde ich von den „Methusalems“ gefragt. Gott sei Dank ist das Haus von dem tückischen Virus bisher verschont geblieben! Inzwischen sind auch alle Bewohnerinnen geimpft. Selbst die Kontaktbeschränkungen – wenn auch schmerzhaft – werden verständnisvoll akzeptiert und ertragen, dienen diese doch dem Schutz der Bewohnerinnen wie auch dem Personal.

Die kreativen Bewohnerinnen.
Die kreativen Bewohnerinnen.

Es ist still geworden um das Seniorenhaus in Horneburg und diese Ruhe ist nicht nur auf die Pandemie zurückzuführen: Allen Unkenrufen zum Trotz haben sich die Anstrengungen gelohnt, den Horneburger Bürgern einen sicheren Hort zu schaffen, wo sie selbstbestimmt und liebevoll umsorgt die letzte Lebensphase in Gemeinschaft erleben dürfen. Viele Widerstände galt es zu überwinden, bis die Idee, das Projekt Seniorenhaus-Horneburg als gemeinnützige Genossenschaft zu betreiben, realisiert werden konnte. Dass es gelungen ist, alle Hürden zu nehmen, materielle und personelle Engpässe souverän zu meistern, ist das Verdienst von Martin Adebahr und Alexander Lipnicki. Mit professionellem Weitblick haben sie frühzeitig die Umgestaltung vom reinen Pflegeheimbetrieb zum Wohngemeinschafts-Konzept in die Wege geleitet und gleichzeitig mit dem Aufbau der ambulanten Pflege die Genossenschaft zukunftsfähig gemacht. Inzwischen hat sich die Situation der Genossenschaft erfreulich entwickelt: eine Dependance in Holler-Twielenfleet für Tagespflegegäste ist dazugekommen und hat sich als Glücksfall für die Genossenschaft erwiesen, und auch die ambulante häusliche Pflege ist auf Expansionskurs. Schon jetzt werden Pflegekunden zwischen Hollern-Twielenfleet und Horneburg versorgt. Nun ist die Zeit reif für ein weiteres Vorhaben: In Harsefeld entsteht nach Horneburger Muster die Wohnanlage „Königshof“ – ebenfalls konzipiert als Genossenschaftsprojekt. Sie wird von unserer Horneburger Genossenschaft betrieben und stößt auf ein großes Interesse bei den Harsefelder Bürgern.

Zehn Jahre ist es inzwischen her, dass wir „Methusalems“ in einer gemeinsamen Aktion mit DRK, AWO und SoVD einen Hilferuf an die Gemeinde richteten, weil in Horneburg eine adäquate Wohnmöglichkeit zur Versorgung pflegebedürftiger Menschen fehlte. Da trat Martin Adebahr mit einem bereits ausgereiften Konzept an unseren Verein heran: Ein Haus, in dem man selbstbestimmt leben kann im Alter. Das SELA- Konzept hat uns überzeugt. Seitdem ist der Verein „Methusalem“ dem Seniorenhaus verbunden, zumal etliche unserer Mitglieder inzwischen in einer von vier Wohngemeinschaften ihr letztes Zuhause gefunden haben. Für die „Methusalems“ war es eine Herzensangelegenheit, den Bewohnerinnen wöchentlich unterhaltsame Angebote zu machen: Es wurde gemalt, vorgelesen, gespielt. Auch fanden regelmäßige Besuche des „Moorwichtel“-Kindergartens statt und weitere vergnügliche Begegnungen – z. B. mit Kleintieren – rundeten das vielseitige Unterhaltungs- und Beschäftigungsprogramm ab. Diese Außenkontakte sicherten die Einbindung des Seniorenhauses in das gesellschaftliche Umfeld. Dann kam Corona! Stillstand, Kontakt- und Besuchsbeschränkungen bargen die Gefahr der Isolation und Depression. Das Pflegepersonal wuchs in dieser Krisenzeit zu einem stabilen, hochmotivierten Team zusammen und gibt weiterhin sein Bestes, um den Bewohnerinnen die Lebensfreude zu erhalten. Dankbar sind wir alle, dass das Virus bisher einen Bogen um unser Seniorenhaus gemacht hat und nun nach der Impfung eine leichte Entspannung eingetreten ist. Dennoch: Die Gefahr ist noch nicht vorüber. Geduld und Achtsamkeit sind weiterhin nötig, um hoffentlich bald wieder zu einem normalen Besuchsmodus zurückzufinden. Das wünscht von ganzem Herzen

Astrid Rehberg
Ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied

Methusalem
Ausgabe23, Methusalem

Veränderungen im Vorstand

Angelika Adebahr
Kassenwartin Angelika Adebahr
Beisitzerin Monika Pagel
Beisitzerin Monika Pagel
Beisitzer Jan Lohmann
Beisitzer Jan Lohmann

Das Corona-Jahr hat nicht nur die Terminplanung der „Methusalems“ durcheinandergebracht, auch im Vorstand haben sich unverhofft gravierende Veränderungen ergeben: Der Umzug unseres Kassenwarts nach Hamburg, der Tod unserer aktiven Beisitzerin und das kurze Intermezzo eines langjährigen Mitglieds im Vorstand waren herbe Rückschläge für eine funktionstüchtige Vorstandsarbeit. Doch pünktlich zum 15-jährigen Bestehen, das wir am Gründungstag, dem 15. März 2006, mit einer kleinen Vernissage im Horneburger Ortskern feiern konnten, hatte der Verein drei bereitwillige Nachfolger*innen für die Ausgeschiedenen gefunden: Das Amt der Kassenwartin übernahm im Januar Angelika Adebahr, die zwei Beisitzer-Posten belegen Monika Pagel und Jan Lohmann. Alle drei Newcomer müssen auf der bevorstehenden Mitgliederversammlung noch offiziell bestätigt werden, doch davon können die „Methusalems“ sicher ausgehen, erwartet.

Astrid Rehberg

Bürgerbus Horneburg
Ausgabe23, Bürgerbus

Sechs Jahre BürgerBus und neuer Fahrplan

Fahrplan Bürgerbus 2021
Mit einem Klick auf die Abbildung erhalten Sie den Fahrplan als PDF.

Sechs Jahre gibt es nun schon den Bürgerbus in unserer Samtgemeinde. Von den Gründungsmitgliedern sind noch immer „alle an Bord“. Rainer Gerkens, der Vorsitzende des Vereins, sagt: “Hätte mir damals jemand gesagt, dass wir in diesem Jahr den sechsten Geburtstag feiern, ich hätte ihm zumindest viel Optimismus zugestanden“.
Viele Vorarbeiten und Abstimmungen, Absprachen mit Landesbehörden und der KVG, der Kauf des Busses, die ständige Optimierung des Fahrplanes, die Organisation der Fahrer*innen und, und, und. Das alles war und ist notwendig, um dieses ehrenamtliche Projekt zum nachhaltigen Erfolg zu führen. Die Corona-Pandemie ist hierbei nicht zu vergessen.

Immer noch gehen alle mit viel besagtem Optimismus und Tatkraft zur Sache. So entstand auch der neue Fahrplan, der seit dem 01. Mai gültig ist.

Die folgenden Haltestellen wurden neu aufgenommen:

Agathenburg: Lieth
Bliedersdorf: Postmoor, Bucht, Hummelbeckweg und Dohrenstraße
Dollern: Altländer Straße
Horneburg: Krummes Moor, Lerchenweg und Issendorfer Straße
Nottensdorf: Schragenberg

Folgende Haltestellen mussten optimiert/versetzt werden:

Horneburg:
Freibad > Bürgermeister-Löhden-Straße Böttcherring > Marschdamm/Böttcherring
Milchberg > Wechsel auf die gegenüberliegende Straßenseite

Aufgegeben werden mussten folgende Haltestellen aufgrund mangelnder Akzeptanz:

Horneburg: Gut Daudieck und Teiledamm
Bliedersdorf: Wendeplatz, Nottensdorfer Straße, Gussberg und Feldstraße
Nottensdorf: Am Freizeitpark und Claustal

Der neue Fahrplan liegt in allen Horneburger Geschäften ab sofort kostenlos aus.

Die aktuellen Fahrgastzahlen sind leider noch unter den Werten vor Corona und sollten sich unbedingt wieder nach oben entwickeln. Denn trotz aller Unterstützung durch die Sponsoren müssen die laufenden Kosten auch durch die Einnahmen gedeckt werden. Ein den Vorgaben entsprechendes Hygienekonzept ist im Bus umgesetzt, damit niemand ein Risiko eingehen muss. „Wir warten auf viele unserer Stammkunden die wieder mit dem Bus fahren möchten”, so Harald Beukenbusch, Kassenwart des Vereins und auch ehrenamtlicher Fahrer. „Es ist ja immer auch schöner, wenn mal wieder im Bus auch ein bisschen schnacken kann”.

VfL Horneburg
Ausgabe23, VfL Horneburg

Der „Frank-Heinrich-Beachsportplatz“ nimmt Gestalt an

Wer seit den Osterferien 2021 an der Sporthalle Hermannstraße war, der wird es schon gesehen haben! Hinter der VfL-Sporthalle ist auf der bisher ungenutzten Wiese ein von Erdwällen eingefasstes Beachhandballfeld entstanden. Mit diesem Sandplatz beschenkt sich die Sparte Handball zu ihrem diesjährigen 50-jährigen Bestehen selber. In Erinnerung an den Gründungsvater der Sparte Handball, dem ehemaligen Horneburger Gemeinde- und Samtgemeindedirektor Frank Heinrich, soll dieser Sandplatz seinen Namen tragen.

Beachhandballfeld des VfL Horneburg

Die Fertigstellung dieses Platzes ist das Resultat eines eineinhalbjährigen Planungsprozesses. Auf Seiten der Sparte Handball waren Heino von Bargen, Volker Matthies und Christoph Hagedorn für die Planung verantwortlich. „Wir haben im Vorfeld natürlich in vielen Gesprächen die Machbarkeit unseres Vorhabens klären müssen. Dabei ist die Planungsgruppe durchweg auf offene Ohren gestoßen. Der Gemeinde Horneburg, vertreten durch Bürgermeister Hajo Detje und Fachbereichsleiter Knut Willenbockel sowie den Gemeinderatsvertretern Frank Irmer und Jörk Philippsen, gehört der Dank ebenso wie dem Vorstand des VfL Horneburg in Person von Christian Gittermann, Hartmut Schmidt und Wilfried Brennecke“, beschreibt Christoph Hagedorn die Planungsgespräche mit den offiziellen Stellen. Spartenintern und mit dem Vorstand des „Vereins zur Förderung des Horneburger Handball e. V.“ (Förderverein), vertreten durch den Vorsitzenden Rolf Dannenberg, wurde die Finanzierung geklärt.

Beachhandballfeld des VfL Horneburg

Nach mehreren Treffen und diskutierten Vorüberlegungen nahmen die Planungen dann im März 2021 rasant an Fahrt auf, denn die zentrale Herausforderung konnte gelöst werden. So charmant die Lage des Platzes hinter der Sporthalle auch sein mag, so schwer gestaltete sich die Zufahrt für Baumaschinen hinter die Sporthalle. Sowohl der gepflasterte Weg als auch der parallel verlaufende Bolzplatz ließen die Überquerung mit schweren Maschinen und Sandlastern nicht zu. „Bauleiter“ Christoph Hagedorn beschreibt die Situation wie folgt: „Die Dimension an Erdreich, das entnommen wurde und die Menge an Sand, die dann eingebarbeitet werden musste, sind schon enorm. Wir haben gut 340 Tonnen feinen Sport- und Spielsand verbaut, das sind 13 große LKW.“ Da dieser Sand eben nicht bis an das Spielfeld transportiert werden konnte, musste der Sand auf dem Parkplatz vor der Sporthalle abgeladen und dann auf einem leichteren Fahrzeug um die Halle transportiert werden. Erschwerend kam hinzu, dass selbst das kleine und leichte Fahrzeuge an der Böschungssteigung hinter der Halle zu scheitern drohten. „Wir haben einen fast einhundert Meter langen Plattenweg einrichten und dann noch für die Steigung eine meterlange Holzrampe konstruieren müssen! Zum Glück haben wir ideales Wetter gehabt. Hätte es geregnet, wir wären steckgeblieben und hätten die Baumaßnahme einstellen müssen!“, so Christoph Hagedorn. Letztendlich hat die Firma BKE aus Hammah, die die Erdarbeiten und den Sandtransport um die Sporthalle herum ausführte, sehr großen Anteil am Gelingen des Projektes. „Kai Ebeling war mit Feuereifer und vollem Einsatz bei der Sache, er hat alle Probleme gelöst und sich viele Gedanken gemacht!“
Im Mai 2021 sollen nun die Tore und die Spielfeldlinien geliefert werden. Außerdem müssen die Grünanlagen (Erdwälle) gepflegt oder teilweise neu angelegt werden. „Wenn die letzten Arbeiten erledigt sind und der Platz offiziell freigegeben werden kann, dann haben wir es geschafft, trotz der Corona-Krise ein attraktives neues Angebot für alle Handballer zu schaffen!“

Im Namen der Sparte Handball möchte sich die Planungsgruppe nochmals herzlich bei Gisela Heinrich und allen Entscheidern und Unterstützern herzlich bedanken.

VfL Horneburg
Ausgabe23, VfL Horneburg

Leichtathletin Viktoria Meyer gibt Trainerposten auf

Viktoria Meyer

Seit 2009 betreute Viktoria Meyer (25) die jungen Leichtathleten des VfL Horneburg – zunächst als Helferin – und seit 2013 als lizensierte Übungsleiterin mit einer eigenen Jugendgruppe. Sie baute zudem eine Hammerwurf-Gruppe auf und konnte mit ihren Athleten zahlreiche Bezirksmeisterschaften gewinnen. Ihre Schützlinge stellten Kreisrekorde auf und erzielten in den niedersächsischen und deutschen Bestenlisten gute Platzierungen. In ihrer Lieblingsdisziplin Hammerwurf, die sie bei Jürgen Schwerin beim Buxtehuder SV erlernte, konnte man sie über viele Jahre in den Top Ten der niedersächsischen Bestenliste finden. Für ihr Engagement erhielt sie vom Niedersächsischen Leichtathletik-Verband die Silberne Ehrennadel.

„Auch als ausgebildete Kampfrichterin und Wettkampfbüroleiterin wird sie eine große Lücke hinterlassen“, so Spartenleiter Cord Meyer. In den letzten Jahren hat sie potentielle Trainer-Kandidaten aus den eigenen Reihen aufgebaut. Der 17-jährige Marten Rühle hat bereits die ersten Trainingsstunden in der Kindergruppe durchgeführt und ist für die weitere Trainerausbildung vorgesehen.

Methusalem
Ausgabe23, Methusalem

„Methusalems Pinselschwingerinnen“ stellen aus

„Leere Schaufenster in Horneburgs Mitte sind ein trauriger Anblick“, finden die kreativen „Methusalems“ und haben auch schon eine Idee: „Wir fragen mal, ob wir unsere Bilder hineinstellen können. Das wäre doch ein netter Blickfang“, überlegen die vier „Künstlerinnen“. Gesagt, getan.

Die Pinselschwigerinnen
Die Malerinnen und Vorstandsmitglieder bei der Vernissage am 15.03.21, dem Tag, an dem der Verein Methusalem 15 Jahre alt wurde.
V. l: Hella Beck, Renate Scheering, Astrid Rehberg (drei Malerinnen), Jan Lohmann, Angelika Adebahr, Helga Lucht (ebenfalls Malerin), Ulla Lehmkau, Monika Pagel

Der Eigentümer, Jörg von Riegen, zeigte sich nicht abgeneigt, und so stellte das „Pinselschwinger“-Quartett zusammen, was im Laufe der Corona-Pandemiezeit und bei den gemeinsamen Mal-Treffen davor an unterschiedlichen „Werken“ entstanden ist, um den bunten Bilder- und Bastelmix vor Ort zu einer kleinen netten Ausstellung zu arrangieren. Das Ergebnis wurde am 15.03. bei einer open-air-Vernissage Im Großen Sande in Anwesenheit des „Methusalem“-Vorstands bei einem Gläschen alkoholfreien Sekt eröffnet.

Astrid Rehberg erzählte den Anwesenden die Entstehungsgeschichte des Mal-Quartetts: Seit einigen Jahren engagieren sich Hella Beck, Renate Scheering, Helga Lucht und Astrid Rehberg im Horneburger Seniorenhaus, um den Bewohner*innen einmal wöchentlich ein Malangebot zu machen. Diese gemeinsame Aktivität brachte nicht nur den alten Menschen im Seniorenhaus eine kreative Abwechslung, sondern regte die vier „Pinselschwingerinnen“ an, sich auch privat zum gemeinsamen Malen zu treffen. Das waren so lustige und fruchtbare Nachmittage, die leider durch die schreckliche Pandemie ein jähes Ende fanden. Doch die Kontaktbeschränkungen befeuerten die kreativen „Methusalems“ umso mehr und mündeten schließlich in dem Wunsch, die entstandenen „Werke“ der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das ist nun geschehen und Passanten haben die Gelegenheit, ihre Kommentare zu den Bildern abzugeben. Es gab schon eifrigen Zuspruch und auch kritische Bemerkungen, auch wurde gefragt, ob die Bilder zu kaufen seien. „Nicht übel für’s Erste“, finden die Initiatorinnen. Für die „Methusalems“, die wegen der eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten, der ausfallenden Veranstaltungen und fehlenden belebenden Anregungen in dieser Krisenzeit besonders leiden, war dieses Schaufenster-Treffen mal wieder eine erfrischende Gelegenheit zur persönlichen Kontaktpflege – natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen! Das Mal-Quartett jedenfalls lässt sich nicht entmutigen und wird weiterhin – wenn auch getrennt – die Pinsel schwingen.
Astrid Rehberg

Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe23, Samtgemeinde Horneburg

MYRIAM C. GRASS-Stiftung fördert lokale Projekt

Mit insgesamt 7.225,00 € werden Projekte gefördert

Die erste Sitzung des neuen Stiftungsvorstandes hat am 26. März 2021 stattgefunden. Einstimmig wurden Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede zum Stiftungsvorsitzenden und Karin Grass zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Für folgende sechs Projekte wird die MYRIAM C. GRASS-Stiftung insgesamt 7.225,00 € verteilen:

  1. Bereits seit 2009 unterstützt die Stiftung das Projekt „Storchengruss“. Für die Anschaffung von Begrüßungsgeschenken für Neugeborene in der Samtgemeinde Horneburg werden für die Jahre 2020 und 2021 1.500,00 € zur Verfügung gestelltDer
  2. Waldorfkindergarten Nottensdorf erhält für die Errichtung eines Stegs im Außenbereich 550,00 €.
  3. Das Mehrgenerationenhaus wird mit 175,00 € für die Durchführung eines Schwimmkurses für geflüchtete Frauen unterstützt.
  4. Für den neu zu errichtenden Spielbereich für kleinere Kinder im Schlosspark stellt die Stiftung eine Nestschaukel im Wert von ca. 1.500,00 € zur Verfügung.
  5. Als ein Eigenprojekt wurde entwickelt, bedürftige Familien in der Samtgemeinde Horneburg die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in den ortsansässigen Vereinen und Institutionen zu sichern. Um Vereine vor möglichen pandemiebedingten Mitgliederaustritten zu bewahren bzw. die Mitgliedschaften der vorgenannten Personen fort zu gewähren, sollen diese Mittel auf Antrag über den Verein aus einem Förderfonds bereit gestellt werden können. Der Förderfonds wird in Höhe von 1.000,00 € bei der Samtgemeinde unter Verantwortung des Fachbereichs Bürgerservice und Soziales eingerichtet. Anträge sind an die Samtgemeinde Horneburg, Fachbereich Bürgerservice und Soziales, Team Schule und Soziales, Andrea Hunold, hunold@horneburg.de, 04163 8079-19, zu richten.
  6. Der größte Anteil mit 2.500,00 € soll für Lernmaterialien zum Thema Wimmeln aus der Samtgemeinde Horneburg für Kindertagesstätten und Schulen sowie weitere Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Die Verteilung der Materialien erfolgt nach Vorlage ab voraussichtlich Ende 2021 über die Samtgemeinde Horneburg. Weitere Informationen hierzu werden folgen.
Dllerner SC
Ausgabe23

Jumping: Ein Neues attraktives und abwechslungsreiches Sportangebot

Jumping beim Dollerner SC
Abteilungsleiterin Uta Frohböse (li.) und Übungsleiterin Sabrina Augustin mit dem neuen bellicon-Trampolin

Wir stehen in den Startlöchern und wollen, sobald es wieder erlaubt ist, unseren Mitgliedern einen Jumping-Fitness Kurs anbieten. Dabei kann jeder, der Lust an Bewegung und Musik hat, teilnehmen. Die Idee ein neues Sportangebot zu schaffen, ist in den vergangenen Monaten in der Turnabteilung entstanden. „Jumping, eine Trendsportart, bei der auf Mini-Trampolinen individuell ein effizientes und abwechslungsreiches Ganzkörpertraining angeboten werden kann, stieß dabei gleich auf positive Resonanz innerhalb des Vereins“, so Abteilungsleiterin Uta Frohböse.

Durch die schonenden Bewegungen auf den Trampolinen, ist diese Sportart für jedes Alter geeignet. Rücken und Gelenke werden dabei geschont und gefördert, Osteoporose, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz werden vorgebeugt. Die Bewegungen sind einfach und machen gute Laune. Ebenfalls kann jeder Teilnehmer seine Trainingsstufe individuell anpassen. Die bellicon-Trampoline bieten zusätzlich aufgrund der hochwertigen Materialien und den höhenverstellbaren Haltegriffen und ihren rutschfesten Matten eine optimale Elastizität, eine hohe Stabilität und Sicherheit beim abwechslungsreichen Workout.
„Das Training mit den Jumping-Trampolinen bietet innerhalb der Übungsstunde viele Möglichkeiten und bringt einfach Spaß“, so Sabrina Augustin, die als von bellicon zertifizierte Trainerin die Leitung der Sportstunden übernimmt. So findet sich beispielsweise auch traditionelles Aerobic in den Übungen wieder und durch die mitreißende Musik wird es bei der sportlichen Betätigung nie langweilig. Das neue Sportangebot, das von der niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung gefördert wird, bietet sich daher auch ganz leicht für Einsteiger an.

Weitere Informationen zum neuen Sportangebot gibt es auf der Website unter jumping.dollernersc.de sowie telefonisch unter 01577 4286177 bei Abteilungsleiterin Uta Frohböse.

Mehrgenerationenhaus
Ausgabe23, Mehrgenerationenhaus

Was haben wir in der Zwischenzeit auf die Beine gestellt?

Neu ­­­– unser Lerncafé für Erwachsene

Es gibt viele Ursachen, warum Menschen nur bedingt lesen oder schreiben können. Gerade die heutige Zeit zeigt uns, das oft auch äußere Einflüsse dazu führen können, dass Lesen und Schreiben im Kindes- oder jugendlichen Alter nicht richtig erlernt werden konnten. Und hier sprechen wir nicht von Analphabeten, sondern von Menschen, die vielleicht einzelne Textzusammenhänge nicht verstehen oder Schwierigkeiten haben, ihre Gedanken in Worte zu fassen und aufzuschreiben. Alltäglich werden wir damit konfrontiert, etwas zu lesen und darauf reagieren zu wollen oder etwas zu schreiben. Sei es in einem Brief, einer E-Mail, einer WhatsApp oder einfach einem anderen Text. Daraus ergeben sich dann auch im Alltag viele Probleme, die immer wieder überwunden werden müssen. Hier können wir helfen! Wichtig ist, dass niemand sich deswegen zu schämen braucht, denn 6,2 Millionen Menschen in Deutschland haben derartige Schwierigkeiten!

Lerncafe im MGH
Links Christina Marx, die das Lerncafé betreuen wird, rechts Kristin-Garrn Eckhoff vom RGZ Stade, die für die Beratung in Horneburg, aber auch für das RGZ in Stade zuständig ist.

Es gibt so viele Gründe, die eigenen Lese- und Schreibfähigkeiten zu verbessern.

Vielleicht, weil du deinen Führerschein machen möchtest? Oder deine Post selbst beantworten möchtest? Oder aber vielleicht, weil du deinem Kind eine Geschichte vorlesen möchtest! Im Mehrgenerationenhaus Horneburg ist dies nun in Begleitung von Tini möglich. Das Lerncafé bei uns im Hause richtet sich an Menschen, die im Erwachsenenalter nicht richtig lesen und schreiben können. Ihnen wollen wir helfen, ein selbstbestimmteres und leichteres Leben zu führen. „Mir ist besonders wichtig, dass die Teilnehmenden hier einen Ort des Lernens haben, in dem in angenehmer Atmosphäre, bei einem leckeren Getränk und ohne schulischen Druck, Schreib- und Lesefähigkeiten verbessert werden können. Ich möchte in einer kleinen Gruppe ganz individuell auf die Einzelnen eingehen, denn jede und jeder hat ihr ganz persönliches Ziel, etwas zu verändern“, so Christina Marx, die das Lerncafé ab sofort betreuen wird.

Umgesetzt wird dies klassisch handschriftlich auf Papier, aber auch durch digitale Lernprogramme am Computer. Alle haben die Möglichkeit im eigenen Tempo und nach eigenem Wissensstand und ihren Möglichkeiten entspannt zu arbeiten. Neugierig geworden? Oder kennst du jemanden, der oder die vielleicht Lust aufs Lernen im Lerncafé hätte?

Dann melde dich gern bei uns! Telefon 04163 868492 oder unter mgh@horneburg.de. Das Lerncafé ist immer montags von 15:00 bis 16:30 Uhr geöffnet.
Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an alle, die mind. 18 Jahre alt sind, deutsch sprechen oder gute Erfahrungen mit der deutschen Sprache gesammelt haben.

In Planung ist auch ein DIGI-Treff

für alle, die sich mit den neuen Medien noch nicht so gut auskennen – das aber lernen möchten! Ob Handy, I-Pad oder Laptop – hier wird der Umgang zum Kinderspiel! Bei Interesse bitte ebenfalls bei uns im MGH melden.

Neu – Erziehungsberatung im MGH

Auch neu bei uns ist, dass das Amt für Jugend und Familie des Landkreises Stade ab sofort montags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr eine offene Sprechstunde im MGH anbietet.

In der Sprechstunde können sich Eltern, Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche zu allgemeinen Fragen rund um Erziehung, Trennung und Umgang vertraulich beraten lassen. Individuelle Gesprächstermine können vereinbart werden.
Kontakt: Herr Selter-Belajew 04141 125166

Unser Repaircafé befindet sich im Aufbau

Ende des letzten Jahres hat das Freiwilligenzentrum in Kooperation mit dem MGH Freiwillige mit Know-How für ein Repaircafé gesucht. Aber was ist ein Repaircafé eigentlich? Hier werden defekte Alltagsgegenstände „gemeinschaftlich“ repariert. Ehrenamtlich engagierte Reparaturhelfende bieten dort Hilfe zur Selbsthilfe an. In angenehmer Atmosphäre werden defekte transportable Kleingeräte wie z. B. Toaster, Kaffee-/Nähmaschine oder auch andere Elektronikgeräte mit Hilfe der Ehrenamtlichen repariert.

Gute Gründe für ein Repaircafé sind nicht nur die Hilfe zur Selbsthilfe, sondern auch der Ort der Begegnung und des gemeinsamen Miteinanders. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Jedes Gerät, das repariert wird, wird nicht weggeworfen und verlängert so die Nutzungsdauer, schont Ressourcen und somit letztlich auch den Geldbeutel. Ein Repaircafé stellt keine Konkurrenz zu gewerblichen Dienstleistern dar, denn die Reparaturen, die hier durchgeführt werden, sind oft so aufwendig oder kostspielig, dass sie von Reparaturdienstleisterinnen kaum mehr durchgeführt werden. Zudem beinhaltet das Konzept die gemeinsame Reparatur und stärkt damit das Miteinander. Inzwischen hat sich eine Gruppe von Reparaturhelferinnen gefunden, die, sobald es die Coronaregelungen erlauben, das Repaircafé einmal monatlich für Bürgerinnen und Bürger anbieten wollen. Weitere Informationen bei uns im Hause!

VfL Horneburg
Ausgabe23, VfL Horneburg

Seit 3. Mai kontaktloser Individualsport beim VfL Horneburg und weitere News vom Sport

Der VfL Horneburg hat die Genehmigung für ein Konzept erhalten, das es ermöglicht seit 3. Mai kontaktlosen Individualsport in den Räumen des SportTreff auszuüben, auch wenn die bundesweite Notbremse greift.

Gleichzeitig kann jeweils ein Mitglied Fitness- und eine Person Cardiotraining im SportTreff ausüben. Im selben Hausstand lebende Personen können mittrainieren. Damit dürfen zwei Hausstände gleichzeitig für 50 Minuten im SportTreff Sport treiben.

Um trainieren zu können muss zu den Öffnungszeiten unter der Hotline 04163 8023012 ein Termin vereinbart werden. Die hierfür vorgesehen Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 16:00 bis 21:00 Uhr. Samstags von 10:00 bis 15:00 Uhr und sonntags von 11:00 bis 14:00 Uhr. Weitere Infos hierzu stehen auf der Startseite des VfL im Internet: http:/www.vfl-horneburg.de.

Außerdem ist es sehr erfreulich, dass direkt am SportTreff zwei Haltestellen des Bürgerbus eingerichtet wurden, so dass auch weniger bewegliche Menschen ohne Hürden, beispielsweise zum Rehasport, gelangen können. Der VfL dankt den Organisatoren für diese Unterstützung.

Der VfL hat im Übrigen umfangreiche Maßnahmen getroffen, dass in jeder Öffnungsstufe der Pandemie ein Sportangebot gemacht werden kann. Hierfür gilt auch der Dank den unzähligen Übungsleitern. Der VfL steht in der Startlöchern, wenn es weitere Lockerungen geben wird, so dass die Mitglieder sofort wieder mit dem gewohnt umfangreichen Sportprogramm versorgt werden.

Magazin Meine Samtgemeinde
Ausgabe23

Auf einem guten Weg

Raimund Franken
Bereit für eine Wanderung durch die Samtgemeinde

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die bei Redaktionsschluss vorlag, lässt Hoffnung für die Zukunft aufkommen. Ich hoffe, dass es jetzt, wo Sie das neue Magazin in den Händen halten, immer noch so ist.

Corona verlangt von uns immer wieder die Umstellung auf neue Situationen. So gehört der Schnelltest für viele zum Alltag, gibt er uns doch ein bisschen mehr Freiheit. In diesem Zusammenhang geht ein Dank an alle Ehrenamtlichen, die durch ihre Bereitschaft einen reibungslosen Ablauf in den Schnelltestzentren möglich machen. Man kann das nicht hoch genug würdigen.

Auch das Impfen macht Fortschritte und ist in aller Munde. Viele in meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben die erste und zum Teil bereits die zweite Impfung erhalten. Ich habe auch meine erste Impfung erhalten und muss sagen, dass das für mich etwas Besonderes war. Ich habe in meinem Leben schon viele Impfungen bekommen. Man ist zum Arzt gegangen und hat sich den Pieks abgeholt und fertig. Das war bei der jetzigen Impfung für mich anders und bedeutungsvoller. Das soll es jetzt aber über Corona gewesen sein.

Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf dem Wandern in der Samtgemeinde Horneburg. Auf den Seiten 22 und 23 erhalten Sie Informationen zu den Touren. Nun muss ich doch noch mal Corona ins Spiel bringen, denn Corona hat viele das Wandern entdecken lassen. So auch Vanessa Heider, die acht Routen reaktiviert hat. Diese Routen gibt es schon seit längerer Zeit, sind aber in Vergessenheit geraten. Ich bin selbst schon die ein oder andere Route abgelaufen und bin an Stellen gekommen, die ich noch nicht kannte. Ich kann jedem empfehlen über die Routen zu entdecken, wie schön es in unserer Samtgemeinde ist.

Seit Anfang des Jahres erscheinen – in Hinsicht auf die Kommunalwahlen in diesem Jahr – Beiträge von Parteien in „Meine Samtgemeinde“. Die Parteien machen hiervon regen Gebrauch, so auch in dieser Ausgabe. Nun haben wir einen Beitrag erhalten, der die Redaktion veranlasst, deutlich darauf hinzuweisen, dass eingesandte Beiträge nicht immer unsere Meinung widerspiegeln und wir uns von diesen distanzieren.

Wir wollen aber auch mit Blick auf die Wahl Meinungsbildung fördern und nicht zensieren. Ihnen, als Wähler*in, bleibt es überlassen, sich selbst eine Meinung über die abgedruckten Beiträge und deren Verfasser zu bilden.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe. Bleiben Sie gesund!

Ihr Raimund Franken
Herausgeber von „Meine Samtgemeinde“

Gott und Glaube ist Überall

In der Kirchengemeinde Horneburg, Dollern und Nottensdorf soll dies nun auch in den sozialen Medien sichtbar werden. Ein Team aus fünf Gemeindemitgliedern rund um die Pastorin Aggie-Eleanor von Dewitz-Bodman wird auf den beiden Kanälen, „Facebook“ und „Instagram“ regelmäßig kleine Botschaften zum Thema „Gott und Glaube“ posten. Es werden neben Motiven, die uns im Glauben verbinden, auch Aktionen rund um die Kirchengemeinde Horneburg veröffentlicht. Man darf also gespannt sein, was sich die Fünf alles einfallen lassen. Das Team besteht neben Aggie-Eleanor von Dewitz-Bodman aus Rebecca Spark (Dollern), Monika Meier (Nottensdorf), Wiebke Meinke und Peter Hakelberg (beide aus Horneburg). Unter Facebook finden Sie die Kirchengemeinde Horneburg unter „Kirchengemeinde Horneburg“. Bei Instagram findet Ihr sie unter „Kirchengemeinde_Horneburg“.

Peter Hakelberg

Mehrgenerationenhaus
Ausgabe23, Mehrgenerationenhaus

Was macht das MGH eigentlich?

Nachdem unser schönes MGH seit November sehr eingeschränkt nur mit Beratungs- und Hilfsangeboten, wie z. B. Beratung Café Zeitlos, Migrations- und Integrationsberatung oder die Impf- und Testhotline sowie die Einkaufshilfe aufwarten konnte, sind nun auch wieder weitere Angebote möglich! Angebote der außerschulischen und der kulturellen Bildung dürfen nun auch bei uns im Rahmen der aktuell geltenden Hygienevorschriften und einem stabilen Inzidenzwert unter 165 stattfinden. Welche das im Einzelnen sind, kann telefonisch unter 04163 868492 abgefragt oder unter www.mgh-horneburg.de in Erfahrung gebracht werden. Wir freuen uns zudem, dass auch unsere Begegnungsstätte (Cafébereich), der Offene Treff, zumindest draußen auf unserer Terrasse wieder geöffnet ist. Also seid herzlich willkommen und genießt den Ausblick, einen schönen Kaffee oder Cappucchino oder einfach unseren Garten! Denkt aber bitte daran, dass auch wir ein negatives Testergebnis (nicht älter als 24 Std.) oder einen Nachweis der vollständigen Impfung/einen Nachweis der Genesung benötigen. Ist ein Test nicht vorhanden, kann er bei uns vor Ort unter Aufsicht gemacht werden.

Schützenverein Horneburg

Es ist wie es ist

Keine Generalversammlung. Kein Anschießen. Keine Winterrunde. Keine Bezirksmeisterschaft. Vielleicht eine Landesmeisterschaft. Vielleicht eine Sommerrunde. Gerne hätte ich über Ehrungen, verdiente Mitglieder und unsere Aktivitäten berichtet. Aber wo nichts ist, braucht nichts berichtet zu werden.

Es ist wie es ist. Aber es ist unbefriedigend.

Und leider wird es auch nur langsam besser. Für unser Schützenfest allerdings zu langsam. In der aktuellen Corona-Verordnung des Landes NDS ist es geregelt. Im Prinzip haben es alle befürchtet, aber die Hoffnung war bis zuletzt da. Da Veranstaltungen und Feste aber mindestens bis zum 30.06. noch verboten sind, mussten wir im März eine Entscheidung treffen. Auch im Hinblick auf zu schließende Verträge und einzugehende Verpflichtungen müssen wir auch in diesem Jahr unser Schützenfest absagen. Die einen wird es freuen, anderen blutet das Herz.

Unsere Majestäten bleiben weiter in Amt und Würde und alle hoffen auf nächstes Jahr.

Sollte das Impftempo jetzt konstant bleiben und die Inzidenz einen Wert erreichen, in dem es politisch gewollt ist, dass man was machen kann, machen wir was. Was auch immer. Hauptsache man kann sich mal wieder treffen. Wir hoffen alle, dass es noch in diesem Sommer wieder möglich sein wird.

Wie zu beginn erwähnt, würde ich gerne wieder mehr berichteten. Aber da ich nicht der Typ bin, der viel schreibt und nichts zu sagen hat, war es das für den Moment.

Haltet durch, verliert nicht die gute Laune, lasst euch impfen und bleibt gesund.

Wir sehen uns wieder. Bestimmt.

Carsten Dittmer

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