Corona Schnelltest-Zentren

in Horneburg und Dollern

Meine Samtgemeinde Ausgabe 22

Die Ausgabe April / Mai
wird am
31.03.2021
mit dem

Mittwochjournal

verteilt!

Kommunalwahl 2021

Berichte von den Parteien und Information zu den Wahlen!

Gliekgesinnte
Zu den aktuellen Kontakt-Angeboten oder zur Aufgabe einer Kontakt-Anzeige.

Anzeigen- und Redaktions-Schluss für die Ausgabe 23 (Juni/Juli) ist der 10.05.2021.

Aktuelles

Eröffnung Freibad verschoben
Hygienekonzept Samrgemeinde Horneburg
Neuer Fahrplan Bürgerbus

Aus der aktuellen Ausgabe

Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe 22, Samtgemeinde Horneburg

Umkleidegebäude Blumenthal

Das Umkleidegebäude auf der Sportanlage Blumenthal wurde saniert und modernisiert.

Aufgrund der Mehrfachnutzung des Sportplatzes, mehreren direkt aufeinanderfolgenden Fußballspielen und wachsenden Mitgliederzahlen des VfL Horneburg sowie steigender Schülerzahlen, war die Notwendigkeit einer Erweiterung unumgänglich.

Es entstanden zwei weitere Umkleidekabinen, die jeweils den bestehenden beiden und vollständig sanierten Duschräumen zugeordnet wurden. Neue Abstellräume, neue WC-Anlagen sowie ein Schulungsraum sind außerdem geschaffen worden.

Die Wärmeerzeugeranlage mit Warmwasserbereitung wurde ebenso wie die entsprechenden Trinkwasser- und Heizungsleitungen erneuert, dem gestiegenen Bedarf angepasst und energetisch aufgewertet.

Mit den für die Haushaltsjahre 2018/2019 eingeplanten Haushaltsmitteln, konnten die Maßnahmen planmäßig realisiert werden.
Die offizielle Übergabe erfolgte am 17.02.2021 in Anwesenheit des Planungsbüros Wilke, Vertretern des VfL Horneburg und der Samtgemeinde-Verwaltung, der Lage angepasst, im „kleinen Kreis“.

Umkleibde Blumenthal
Übergabe des umgebauten Gebäudes
Spielmannszug Horneburg
Ausgabe 22, Spielmannszug

Auch marschieren will gelernt sein

In der letzten Ausgabe von „Meine Samtgemeinde“ hatten wir leider außer ein paar Neujahrsgrüßen und einem vorsichtigen Ausblick auf eine mögliche Generalversammlung nichts zu berichten. Hierzu gibt es leider noch nichts Neues, denn wir haben uns dazu entschieden, die Versammlung ausfallen zu lassen bzw. möglicherweise in den Sommer oder Herbst zu verschieben. Coronabedingt wäre dies im Ausnahmefall möglich, wie wir erfahren haben.

Da bei uns – wie bei vielen anderen Vereinen – momentan noch immer nicht allzu viel passiert, möchten wir euch mal wieder einen kleinen Einblick hinter die Kulissen bieten. Diesmal erzählen wir euch, wie bei uns die Formalausbildung läuft. Hierbei geht es mal nicht um die Musik, sondern darum, wie wir uns verhalten, damit das alles so gut und geordnet aussieht. Hierfür ist – wie beim Musizieren – viel Übung erforderlich. Hierfür sind unsere Formalausbilder zuständig.

Unsere Formalausbilder sind eine kleine Untergruppe unserer Ausbilder. Sie unterstützen unseren musikalischen Leiter Markus bei der Gestaltung der Übungsabende, vorrangig im Sommer.

Man muss hierfür nicht mal „normaler“ Ausbilder sein. Wer Lust am Marschieren hat, möglichst schon ein paar Jahre Erfahrung vorweisen kann und es natürlich auch selbst gut beherrscht, kann sich als Formalausbilder bei uns einbringen.

Im Sommer, wenn das Wetter gut ist, üben wir des Öfteren auf dem Schützenplatz oder einem Sportplatz, wo wir viel Platz haben. Diesen brauchen wir, um alle zusammen oder in kleinen Gruppen verschiedene Übungen durchzuführen, die uns dabei helfen sollen, einige grundlegende Elemente des Marschierens zu verinnerlichen. Damit wir über die Wintermonate nicht alles wieder vergessen, gehen wir manchmal auch für einen Tag in eine Sporthalle um unser Marschier-Training zu absolvieren.

Wettkampftraining Spielmannszug
Wettkampftraining für Norderstedt 2018.

Grundlage für das Marschieren bzw. die Formalausbildung allgemein sind zunächst die unterschiedlichen Kommandos, die in der Regel unser Stabführer Marco entweder mit dem Stab gibt oder uns zuruft. Wenn es losgehen soll, lässt Marco uns zunächst antreten. Hier hat er zwei verschiedenen Möglichkeiten:
Wenn wir direkt loslaufen wollen, gibt es das Kommando „Spielmannszug in Marschordnung antreten“. Dann stellt sich der ganze Zug entsprechend auf. In der ersten Reihe stehen immer drei Spielleute. Alle anderen bauen sich dahinter auf. Bei uns laufen vorneweg die Trommler, gefolgt vom Glockenspiel, dem Schlagzeug (Große Trommel und Becken) und den Flöten. Ganz hinten laufen dann noch bei Umzügen unsere Betreuer. Innerhalb der Instrumentengruppen wird nach Körpergröße sortiert. In anderen Vereinen gibt es da aber auch andere Reihenfolgen. Oftmals läuft z. B. das Schlagzeug ganz hinten.

Das andere mögliche Kommando lautet „Spielmannszug in Linie antreten“. Anders als in der Marschordnung bauen sich alle nicht hintereinander, sondern nebeneinander auf. Das machen wir dann, wenn wir z. B. zunächst im Stand spielen oder vor dem Abmarsch noch eine Rede gehalten wird. Bei Schützenfesten laufen auch häufig die Würdenträger, also Könige aber auch Vorstandsmitglieder der gastgebenden Vereine, einmal am ganzen Umzug vorbei um sich zu präsentieren. Auch dann stehen wir „in Linie“.

Wenn wir anschließend loslaufen wollen drehen wir uns zunächst 90 Grad links oder rechts, je nachdem, in welche Richtung wir laufen wollen. Hierfür gibt es die Kommandos „links um“ bzw. „rechts um“, die Marco aber auch mit seinem Stab anzeigen kann, falls wir gerade spielen.

Das Kommando zum loslaufen lautet dann „Im Gleichschritt Marsch“. Achtet doch beim nächsten Mal darauf: Wir laufen tatsächlich nicht alle durcheinander, sondern treten immer gleichzeitig mit dem gleichen Fuß auf (oder versuchen es zumindest), angefangen mit dem linken Fuß. Das ist der sogenannte Gleichschritt. Das ist aber gar nicht so einfach und erfordert auch eine Menge Übung. Wenn man das aber ein paar Jahre gemacht hat, geht einem das meistens auch in Fleisch und Blut über. Selbst wenn wir manchmal privat mit ein paar Spielleuten zusammen unterwegs sind, z. B. auf dem Pfingstmarkt in Neukloster, haben wir uns selbst schon dabei ertappt, wie wir alle „aus Versehen“ im Gleichschritt gelaufen sind. Das war dann sehr erheiternd, zeigt aber auch, wie effektiv jahrelanges Training sein kann.

Wettkampf Spielmannszug in Norderstedt
Wettkampf Norderstedt 2018.

Irgendwann sind wir dann am Ziel angekommen und wollen anhalten. Hierfür gibt es das Kommando „Abteilung halt“ und dann bleiben (hoffentlich) alle gleichzeitig stehen. Es sei denn, irgendjemand hat nicht aufgepasst. Dann kann es auch schon mal vorkommen, dass man der Person, die vor einem geht, hinten rein läuft. Wenn man dabei noch ein schweres Instrument trägt, kann es da auch schon mal schmerzhaft werden und zu blauen Flecken führen. Aber meistens passen alle gut auf, sodass nichts passiert.

Im Umzug kann es auch mal vorkommen, dass wir etwas langsamer oder auf der Stelle laufen müssen, weil es vor uns einen kleinen Stau gibt.
Auch kann es sein, dass die Straße z. B. durch geparkte Autos, etwas schmaler wird. Dann müssen wir uns verjüngen. Das hat aber nichts mit unserem Alter zu tun, sondern bedeutet, dass wir uns verkleinern und nicht mehr zu dritt nebeneinander laufen, sondern nur noch zu zweit. Wenn die schmale Stelle passiert ist, gibt es natürlich auch den Weg zurück von zwei auf drei Reihen. Für diese verschiedenen Formen des Marschierens gibt es ebenfalls entsprechende Kommandos, die Marco uns mit dem Stab anzeigt.

Ihr habt nun einen kleinen Überblick über unsere wichtigsten Kommandos bekommen und was sie bedeuten. Es gibt aber noch ein paar mehr. Für alle diese Kommandos gibt es vorgegebene Bewegungsabläufe, sozusagen kleinen Choreografien, wer wann was machen muss, damit alles gut und gleichmäßig aussieht. Die Aufgabe der Formalausbilder ist es nun, den anderen Spielleuten, und insbesondere unserem Nachwuchs, diese Abläufe zu erklären und einzuüben. Es kann auch mal vorkommen, dass ein neues Kommando benötigt wird oder bestehende Kommandos geändert bzw. vereinfacht oder verbessert werden sollen. Das ist zwar eher selten der Fall, aber wenn es dazu kommt, ist es Aufgabe der Formalausbilder, sich diese Choreografien auszudenken und Übungen zu entwickeln, um diese einzustudieren.

Manchmal müssen für diese Übungen z. B. auch kleine Parcours entwickelt und aufgebaut werden. Auch das machen unsere Formalausbilder. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn wir mal wieder für einen Marschier-Wettkampf üben. Alle zwei Jahre findet z. B. die Niedersachsenmeisterschaft statt. Neben diversen Konzertklassen gibt es auch eine Marschklasse, in der wir gerne teilnehmen, sofern wir eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen können. Hier treten verschiedene Vereine gegeneinander an und laufen nacheinander einen vorgegeben Parcours ab, in den verschiedene der o. g. Elemente, wie z. B. das Verjüngen oder auf der Stelle marschieren, einfließen. Dazu werden dann natürlich auch mehrere Stücke im Marsch gespielt. Nebenher laufen mehrere Wertungsrichter und bewerten sowohl die musikalischen also auch die formalen Aspekte der jeweiligen Darbietung. Hierfür vergeben sie hinterher Punkte und am Ende des Tages wird ein Sieger gekürt.

In der Vergangenheit waren wir hier durchaus erfolgreich und man kann sagen, dass sich die Arbeit der Formalausbilder, aber auch des gesamten Zuges, gelohnt hat. 2007 und 2011 sind wir jeweils Dritter bei der Landesmeisterschaft geworden. Auch bei so manchem Vereinsjubiläum finden solche Wettkämpfe statt. So haben wir auch in Buxtehude oder Elstorf sehr gute Platzierungen erreicht bzw. sogar gewonnen. Unser größter Erfolg war aber zweifellos der Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft 2009. Alle, die damals dabei waren, kriegen noch heute eine Gänsehaut, wenn sie daran zurück denken oder die Bilder wieder sehen. 2013 in Harsefeld haben wir bei der Niedersachsenmeisterschaft übrigens ebenfalls den ersten Platz belegt. Wir dürfen uns jedoch nicht offiziell Niedersachsenmeister nennen, weil wir hierfür eine bestimmte Punktzahl hätten erreichen müssen, die wir leider knapp verpasst haben. Auch wenn diese Regelung für Unverständnis gesorgt hat, war es dennoch ein großartiger Erfolg, der ebenfalls auf Grundlage der Arbeit unserer Formalausbilder entstand.
Wenn ihr uns das nächste Mal bei einem Umzug begleitet, könnt ihr ja mal darauf achten, was Marco da vorne mit seinem Stab so macht und wie der Zug darauf reagiert. Vielleicht erkennt ihr ja das eine oder andere Kommando, vom dem ihr hier gelesen habt.

Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe 22, Samtgemeinde Horneburg

Vorschläge für den Ehrentaler 2021 erbeten

Die Samtgemeinde Horneburg möchte in 2021 eine Person mit dem „Ehrentaler“ auszeichnen und erbittet Vorschläge zu Personen, die sich für die Samtgemeinde Horneburg besonders verdient gemacht haben. Die Vorschläge sind bis zum 30. April 2021 postalisch an die Rathaus-Adresse oder per E-Mail an info@horneburg.de einzureichen und sollten eine kurze Aufstellung über Art, Umfang und Dauer der auszeichnungswürdigen Verdienste enthalten.
Die Auszeichnung wurde erstmalig 2003 vorgenommen und wurde im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie ausgesetzt. In 2021 soll nunmehr die Möglichkeit der Ehrung wieder aufgegriffen werden. Vorschläge zu Personen, die mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen, sind daher erwünscht:
• Langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Samtgemeinde Horneburg oder der Einwohnerinnen und Einwohner in der Samtgemeinde Horneburg,
• langjährige herausragende persönliche Leistungen, z. B. auf sozialer, kultureller, heimatpflegerischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher oder politischer Ebene,
• eine besondere Tat, zum Schutze von Leib und Gut.

Ehrentaler
Ehrentaler der Samtgemeinde Horneburg


Allerdings gibt es zu beachtende Ausschlussgründe. Dies sind Nachstehende:
• Personen, deren Verdienste schon durch einen Orden auf Bundes- oder Landesebene gewürdigt wurden,
• aktive Ratsmitglieder für ihre Ratstätigkeit,
• Bedienstete der Samtgemeinde oder Mitgliedsgemeinden, auf Grund ihrer dienstlichen Tätigkeiten.
Die eingegangenen Vorschläge werden anschließend vom Auswahl-Gremium, bestehend aus Ratsmitgliedern, dem allgemeinen Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, der Gleichstellungsbeauftragten sowie der vorausgegangen geehrten Person, bewertet und ein Entscheidungsvorschlag an den Samtgemeinderat gegeben.

Firmen in der Samtgemeinde

Bike Stopp – Kaffee Stopp

Fahrradfahren boomt. Die Zahl der Radfahrer stieg schon vor Corona an, aber seit einem Jahr sollen laut Zeitungsberichten so viele Fahrräder wie nie verkauft worden sein. Wie praktisch ist es daher, einen kreativen Fachmann mit 30 Jahren Berufserfahrung vor Ort zu haben, der in seinem Beruf voll und ganz aufgeht. Bei Maik Steiner fühlt sich der Kunde gar nicht primär als Kunde, sondern vielmehr als Gast, der gerne etwas länger verweilen möchte. Der Zweiradmechaniker und seine Familie verbinden das Nützliche mit dem Angenehmen. Der Bike Stopp – Kaffee Stopp, der vor drei Jahren als Bike Station in Dollern startete und letzten Oktober umbenannt wurde, steht für Fahrradverleih, Reparatur, Verkauf und Gastronomie im alten Stellwerk des Bahnhofs zu Dollern.

Maik Steiner lernte vor drei Jahrzehnten bei Hinck Zweiräder, damals noch in der Hökerstraße in Stade, und arbeitete anschließend lange bei Zweirad Tobaben, dem Fachgeschäft in Harsefeld. Gastronomisch jobbte er zehn Jahre lang nebenbei im Ovelgönner Hof. Der gelernte Einzelhandelskaufmann im Fahrradbereich bildet sich regelmäßig mit Lehrgängen und Fortbildungen im E-Bike Sektor weiter. Themen sind vor allem Motorentypen, Drehmoment, Leistung, Akkus und deren Lebensdauer. Im Gespräch mit Steiner lernt der Laie beispielsweise, dass herkömmliche Fahrräder ohne Motor heutzutage Bio-Bikes genannt werden und dass der größte Anteil aller angebotenen E-Bikes eigentlich Pedelecs sind. Pedelecs bieten nur dann Motorunterstützung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Erfolgt die Pedalunterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde, gelten Pedelecs als Fahrrad und sind nicht zulassungspflichtig.

„Corona macht viel kaputt“, sagt Steiner. Wie viele andere auch, wird er durch die Corona-Maßnahmen völlig ausgebremst. Dabei wollte er längst richtig durchstarten. Das Bahnhofsgebäude stammt aus dem Jahr 1950. Der Großvater seines Schwiegervaters arbeitete noch im Stellwerk. Sein Schwiegervater betreibt die Gastwirtschaft und kaufte der Bahn das Gebäude bereits vor langer Zeit ab. Sobald die Corona-Maßnahmen es gestatten und das Café gleich neben der Werkstatt neu eröffnen darf, wird es vom Fredenbecker Bäcker mit Brötchen beliefert. Den Kuchen backt Steiners Ehefrau täglich selbst. Jeder, der zwischen Elbe und Geest unterwegs ist, kann im Bike Stopp – Kaffee Stopp Rast machen. Es gibt immer etwas Kühles und Heißes für die kurze Pause zwischendurch. Fahrradtouristen und Ausflügler mit Kaffeedurst sind ebenfalls willkommen. Bei Voranmeldung bewirtet Familie Steiner auch Gruppen mit Currywurst und Pommes Frites. Eine Fischbude soll das kulinarische Angebot erweitern.

Steiner hat Visionen. In Planung sind ein Wintergarten am Eingang, weitere Lagerräume auf dem Hof und Bauwagen im Garten für Übernachtungsgäste. Sein Traum wäre ein Hotel direkt an den Bahnschienen im Stil von Bed & Bike.

Bike Stopp – Kaffee Stopp führt E-Bikes, Mountainbikes, Gravelbikes, E-MTB, Fullys, Rennräder, Kinderräder, Laufräder, Zubehör wie Tachometer, Lampen, Auto-Gepäckträger, Ersatzteile, Schlösser, Helme und Bekleidung. Probefahrt und Leasingangebote sind kein Problem. Zum Service gehören auch Reparatur- und Wartungsarbeiten, Abhol- und Bringdienst auf Anfrage sowie eine Selbsthilfewerkstatt direkt vor der Tür. Die Fahrradmarken sind auf der Webseite bike-stopp.de zu finden. Schauen Sie einfach rein! Familie Steiner freut sich auf Sie.

Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe 22, Samtgemeinde Horneburg

Sporthalle Hermanntraße

Die Samtgemeinde Horneburg hat auf den Förderaufruf 2020 des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ im Oktober 2020 eine Projektskizze zur Sanierung der Sporthalle Hermannstraße eingereicht.

Insgesamt sind rund 1.300 Skizzen mit einem Gesamtfördervolumen von rund 2,8 Milliarden Euro eingegangen. Damit war das Programm mehrfach überzeichnet.

Am Mittwoch, den 3. März 2021, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Projekte beschlossen, die eine Förderung aus dem Bundesprogramm erhalten sollen. Die Kommunen der beschlossenen Projekte erhalten in Kürze weitere Informationen zum sich nun anschließenden Antragsverfahren.

Magazin Meine Samtgemeinde
Ausgabe 22

Was für ein Gefühl!

Am 02. März war es endlich soweit. Zum ersten Mal in diesem Jahr konnte ich, wie viele andere auch, wieder zum Friseur. Es wurde aber auch Zeit. Obwohl der Blick in den Spiegel auch Erinnerungen an alte Zeiten, wo eine „Matte“ noch Mode war, weckte. Das war in den siebzigern, in denen lange Haare ein Muss waren. Aber nicht für die Eltern und schon gar nicht bei der Bundeswehr. Wie wurde da versucht zu schummeln, um die Haare vor dem Spieß hinter den Ohren zu verstecken. Meistens jedoch ohne Erfolg. Ich muss ehrlich zugeben, mit dem Gedanken gespielt zu haben, die Haare wieder wachsen zu lassen. Aber jetzt sind sie ab – und das ist auch gut so. Wir wollen alle hoffen, wieder regelmäßig den Friseur aufsuchen zu können.

Raimund Franken beim Friseur
Die Haare kommen ab. Was für eine Wohltat.

Was gibt es zu dieser Ausgabe zu sagen. Uns haben wieder jede Menge Beiträge erreicht. Dadurch haben wir uns veranlasst gesehen, das Magazin um weitere vier Seiten aufzustocken. Wenn die Vereine und Verbände trotz Corona Flagge zeigen, sollen sie auch dafür belohnt werden. Wir sehen darin eine Verpflichtung den fleißigen Schreibern gegenüber, die in diesen schweren Zeiten die Köpfe nicht hängen lassen.

Es gibt etwas neues zu berichten. Unsere Katja Pumm hatte die Idee, eine Kontaktbörse nur für Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Horneburg ins Leben zu rufen. Unter dem Motto „Gliekgesinnte“ haben Sie die Möglichkeit, Kontaktanfragen kostenfrei zu veröffentlichen. Mehr darüber lesen Sie auf der Seite 30. Übrigens: Auf Seite 47 finden Sie bereits eine echte Anfrage an „Gliekgesinnte“.

Wir stehen kurz vor Ostern. Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, wie wir die Feiertage verbringen können. Ich wünsche Ihnen trotz allem, dass Sie das Beste aus der Situation machen. In diesem Sinne verbleibe ich mit dem Wunsch auf Frohe Ostern. Bleiben Sie gesund und voller Hoffnung.

Ihr Raimund Franken

FWG Aue
Ausgabe 22, Kommunalwahl 2021

Wählergemeinschaft FWG AUE plant Bürgerdialog

Wir kennen das von vielen Wahlen. Kurz vor dem Wahltermin stehen die Parteien oder Kandidaten mit Blumen, Luftballons und Äpfeln vor den Kaufläden und machen Werbung. Soweit so gut. Dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Aber was passiert innerhalb der Legislaturen? Relativ wenig finden wir und ziehen uns diesen Schuh ebenfalls an. Wissen wir, was die Bürger erwarten? Nutzen wir Vielfalt von Ideen unserer Mitbürger? Wir meinen, dass hier Potential vorhanden ist und wollen durch aktive Bürgerbeteiligung unsere Samtgemeinde und unseren Flecken noch lebenswerter gestalten und Schwachstellen erkennen. Wir planen daher Ende August, Anfang September eine Bürgerversammlung in der wir unsere Grundplanungen vorstellen und mit Ihnen diskutieren, um weitere Vorschläge zu generieren. Damit nicht genug! Jeweils mindestens einmal jährlich wollen wir diesen Dialog zukünftig anbieten, damit wir nachjustieren und berichten können.

„Wir wollen mehr Demokratie wagen“, der so berühmte Satz von Willy Brandt soll auch in unserer Kommune gelten. In der Zwischenzeit werden wir unsere Grundideen auf Facebook, unserer Website, die wir in Kürze aktualisieren und in den Zeitungen nach und nach veröffentlichen. Interessiert, mitzuarbeiten und zu gestalten? Wir würden uns freuen. Interessierte können sich gerne an Jörk Philippsen oder Wilfried Peters wenden. (Tel:04163-6674 bzw.04163-4696) oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Internetseite.

http://fwg-aue.weebly.com/ kontaktformular.html

Magazin Meine Samtgemeinde
Ausgabe 22, Redaktion

Malen gegen die Angst

Was ist seitdem geschehen!?

Normalerweise finden Wochen und Wochenendseminare für Familien in Deutschland, die von Kriegseinsätzen betroffen sind, Soldatinnen und ihre Angehörigen, die mit dem Erlebten umzugehen lernen müssen oder Hinterbliebene, die unter dem Verlust leiden, an verschiedenen Tagungsorten in ganz Deutschland statt. In Zeiten der Corona-Pandemie müssen diese Seminare leider alle ausfallen. Das brachte den Militärdekan Christian Fischer vom Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr auf die Idee, einen Online-Workshop mit dem Titel: „Malen gegen die Angst“ ins Leben zu rufen (Meine Samtgemeinde berichtete darüber). Seine Idee traf bei mir auf offene Ohren, seit 2012 bin ich als Kunstpädagoge und -betreuer für die Evangelische Militärseelsorge tätig, gern übernahm ich die Workshop-Leitung von meinem Atelier auf Gut Daudieck aus. Gesagt getan. Die Familien wurden angeschrieben und eingeladen sich an dem Workshop mit einem selbstgemalten, gezeichneten oder asamblierten Werk zu beteiliegen – Technik frei wählbar. Der Workshop fing direkt nach Ostern am 14. April – an und dauerte bis zum 18. April 2020. In dieser Zeit hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, telefonisch über WhatsApp oder per E-Mail mit mir Kontakt aufzunehmen, was sie auch alle in Anspruch nahmen. Fast alle hatte ich schon einmal während einer der Veranstaltungen in einem Tagungshaus kennengelernt.
Schon zwei Tage vor Beginn des Workshops trafen die ersten Arbeiten ein. Etliche kreativ gestaltete Werke mit zum Teil sehr anrührenden und kritischen Aussagen folgten.

Malen gegen die Angst

Von Familien als Gemeinschaftsarbeit oder als Einzelwerk von den Teilnehmerinnen wunderbar gestaltet. Von Aquarellen, Collagen, Acrylmalereien über bemalte Steininstallationen bis hin zu Assamblagen aus verschiedensten Materialien war alles vertreten. Es war eine sehr spannende und persönliche Begegnung mit aussagekräftigen Bildern und Objekten und ihren Urheberinnen, die mir durchweg positive Rückmeldung gegeben hatten. Die jüngste Teilnehmerin war übrigens drei Jahre alt.

Weitere Internet Workshops fanden inzwischen statt an denen Erwachsene und Kinder sich unter fachkundiger Moderation und Anleitung in verschiedenen Video-Chatrooms begegnen konnten. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn das web-Angebot eine Alternative für direkte Zusammenkünfte ist, wurde klar, dass es die Präsenz-Veranstaltungen nicht komplett ersetzen kann. Alle freuen sich auf die Zeit, in der es wieder möglich ist, sich persönlich zu treffen und an einem gemeinsamen analogen Ort Zeit miteinander zu verbringen.

Michael Jalowczarz

VfL Horneburg
Ausgabe 22, VfL Horneburg

Leichtathleten planen Wettkämpfe

Obwohl noch nicht ganz klar ist, ab wann wieder Leichtathletik-Wettkämpfe durchgeführt werden dürfen, planen die Leichtathleten des VfL Horneburg die Saison 2021.

„Wir wollen an zahlreichen Veranstaltungen im Landkreis teilnehmen und suchen noch weitere Kinder und Jugendliche, die uns dort tatkräftig unterstützen“, so Spartenleiter Cord Meyer.

Am 25.4. werden zum wiederholten Male die Bezirksmeisterschaften im Werfer-Fünfkampf auf dem Sportplatz Blumenthal stattfinden. Die Erwachsenen der Altersklassen M/W 30 und älter messen sich dann im Speerwurf, Diskuswurf, Gewichtwurf, Hammerwurf und im Kugelstoßen. Die Organisatoren erwarten wieder Gäste aus dem ganzen norddeutschen Raum. Mit dabei sind auch wieder Horneburger Werfer wie Rüdiger Hülsmann, Jürgen Schulz und Mark Schober, die immer für eine Überraschung gut sind.

Endspurt beim 2000-m-Lauf.
Endspurt beim 2000-m-Lauf.

Am 17.7. sind dann die Geherinnen und Geher auf der Bahn. Im Rahmen des Norddeutschen Geher-Cups starten die Spezialisten aus den Altersklassen U 12 und älter. Mit dabei auch die Horneburger Rekordhalterinnen Christina Meier und Marit Martens, die sich für diese Saison einiges vorgenommen haben.
Zum Saisonende am 25.9. treffen sich erneut die Werferinnen und Werfer auf dem Sportplatz Horneburg. Diesmal sind auch die Jugendlichen ab 12 Jahre dabei, die um den Kreismeistertitel im Hammerwurf kämpfen. Die Horneburger gehen dort als Favoriten an den Start. Soweit es wieder erlaubt sein sollte, sind Zuschauer herzlich eingeladen.

Methusalem
Ausgabe 22, Methusalem

Ein Mann der ersten Stunde geht

Klaus Oltmanns ist Gründungsmitglied unseres „Methusalem“-Vereins. Seit 15 Jahren ist er Vorstandsmitglied, und so lange hält er schon den Schlüssel zur Vereinskasse treu und zuverlässig in den Händen: Er zog die Mitgliedsbeiträge ein, beglich die Vereinsauslagen und achtete akribisch auf Sparsamkeit. Auch die Verwaltung und Aktualisierung der Mitgliederliste gehörte in seinem Verantwortungsbereich. Beruflich aus dem Verlagswesen kommend, prägte er das Erscheinungsbild und den Namen unserer jährlichen Vereinszeitung „Der Methusalämmer“. Neben dieser verantwortungsvollen Aufgaben zum Wohle des Vereins war Klaus stets zur Stelle, wenn es galt, ein Computerproblem zu lösen, einen neuen Drucker zu installieren oder einem Computer-Neuling Nachhilfe zu geben. Dabei zeichnete ihn seine konzentrierte, ruhige Art aus, sich mit der Problematik vertraut zu machen und dann die Arbeitsschritte verständlich zu erklären. Mit seiner Hilfsbereitschaft hat er sich Respekt und Dankbarkeit erworben. In Zukunft müssen wir nun auf seine Kompetenz in unserem Vorstand verzichten, denn Klaus verlässt Horneburg und zieht um nach Hamburg. Wir bedauern sein Ausscheiden aus unserer Mitte und wünschen ihm und seiner Frau Rosi einen guten Start am neuen Wohnort. Vor allem aber, lieber Klaus, GESUNDHEIT!

Klaus Oltmanns mit Ehefrau Rosi

Wir werden Dich vermissen!


Doch es gibt auch eine gute Nachricht für unseren Verein: Wir haben mit unserem langjährigen Mitglied Angelika Adebahr eine fachlich kompetente Nachfolgerin für das Kassenamt gewonnen. Und – oh Freude! – Monika Pagel und Jan Lohmann, zwei Mitglieder der jüngeren Generation, wollen sich auf der nächsten Mitgliederversammlung ebenfalls für die Vorstandsarbeit zur Wahl stellen! Dafür sind wir allen Dreien von Herzen dankbar! Geht also doch, der Verjüngungsprozess bei den „Methusalems“ freut sich:
Astrid Rehberg

Kindergarten HoKi
Ausgabe 22, Kindergärten

Zwischen Zoom-Meetings und Bastelkleber

In den letzten Monaten standen die Mitarbeiter des HoKis wieder vor großen Herausforderungen. Ende letzten Jahres machte sich der Schrecken Corona auch bei uns in der Kita breit und wir mussten zunächst eine Gruppe und nach einer Woche das gesamte Haus schließen. Nach Klärung mit dem Gesundheitsamt konnte nach zwei Tagen in zwei Gruppen wieder eingeschränkter Betrieb stattfinden.

Auf neuen Wegen

Im neuen Jahr waren alle gesund zurück. Es galt zu überlegen, wie die nächsten Wochen und Monate in der Notbetreuung Szenario C für alle Kinder im Kindergarten und zuhause adäquat gestaltet werden können.

Im Fokus dabei stand die Überlegung, wie der Kontakt zu den Kindern zuhause bestehen bleiben kann und wie die Mitarbeiter die Familien bei Homeoffice und Homeschooling bestmöglich unterstützen können. Durch die Erfahrungen aus dem letzten Lockdown haben die Mitarbeiter beschlossen, Videochats via Zoom anzubieten. Bei Telefonaten mit den Kindern gab es vermehrt die Problematik, dass die Kinder etwas zeigen wollten, wir sie aber nicht sehen konnten, oder es gar zu abstrakt war, sich vorzustellen, dass der Erzieher am Apparat ist. Gerade im Krippenbereich hörte man vom anderen Ende oft nur „Hallo? Hallo! Da!“ oder ein „Die können das nicht sehen, du musst das schon sagen.“

Für alle Mitarbeiter war der Schritt hin zu Zoom und allem, was mit so einem Zoom-Meeting verbunden ist, völliges Neuland. Sie mussten sich in die Technik von Videokonferenzen hineinfuchsen. Doch die Mühe hat sich gelohnt. Die Zoom-Meetings kamen bei vielen Familien gut an und wurden jede Woche wieder wahrgenommen. Die Kinder in der Notbetreuung konnten mit ihren Freunden zuhause sprechen, es wurden gemeinsam Bilderbücher gelesen oder stolz das eigene Kinderzimmer präsentiert. An den strahlenden Kinderaugen war gut zu erkennen, wie gut es tat, die Freunde und Erzieher über Zoom wieder zu sehen. Als das Wetter wieder besser wurde, waren auch die altbewährten Zaungespräche eine gute Alternative. Sich persönlich zu sehen und durch den Zaun kurz zu plauschen oder auch ein bisschen Quatsch zu machen tut gut, um die Bindung zu Bezugserziehern und Kindern der eigenen Gruppe aufrecht zu erhalten.
Neben den Zoom-Meetings, Zaungesprächen oder den herkömmlichen Telefonaten haben sich die Mitarbeiter auch jede Woche neue Beschäftigungsangebote für zuhause überlegt. Die Krippen- und Elementargruppen haben jeweils wöchentlich eine Mail bekommen voll mit spannenden Bastel-ideen, Experimenten, Liedern und Spielideen. Manchmal gab es aber auch Rezepte zum Kochen und Backen. Gerade die Familien, denen so langsam die Ideen ausgingen und deren Kindern ihre Freunde sehr fehlten, waren dankbar für den wöchentlichen Input. Ab und an gab es auch eine Basteltüte zum Abholen. In der Tüte war bereits alles fertig zusammengestellt, Materialien und Bastelanleitung, sodass man zuhause direkt loslegen konnte. Einige Basteleien haben es auch in die Kita zurück geschafft, sodass die Mitarbeiter sie im Fenster ausstellen oder den Waschraum dekorieren konnten. Das Abholen und Bringen der Bastelsachen war eine gute Gelegenheit sich noch einmal persönlich mit den Familien an der Haustür zu unterhalten.

Als Pendant zur Regenbogenrallye vom letzten Lockdown gab es dieses Mal eine Rallye im Wald. Trotz des Schnees oder vielleicht auch gerade deswegen, sind viele Familien losgezogen und haben sich an den einzelnen Stationen im Rüstjer Forst ausprobiert. „Das war richtig klasse!“, hatten viele Familien zu berichten und so gab es einen Grund, sich an der frischen Luft zu bewegen.

Notbetreuung aus Sicht der Kinder

Für die Kinder in der Notbetreuung ist diese ungewöhnliche Zeit ein zweischneidiges Schwert. Einerseits genießen sie es, den Gruppenraum und die Betreuer fast für sich allein zu haben. Auf der anderen Seite fehlen die Freunde und der „normale“ Alltag.

Ein Junge aus der Hasengruppe berichtet, die Notbetreuung ist eigentlich gut, aber „Viele Kinder sind zuhause. Ich darf nicht in eine andere Gruppe. Wir dürfen draußen nicht auf eine Seite gehen, wo schon andere Kinder sind. (…)“. Sein Kumpel ergänzt: „Ich bin als erster hier, dann ist L. noch nicht da. (…) Wir dürfen auch nicht singen.“ Allgemein scheint es die Kinder zu stören, dass sie die Funktionsräume gar nicht bis kaum mehr nutzen können und das viele alltägliche Angebote weggefallen sind. Ein Junge aus der Mäusegruppe hat beispielsweise Beschwerde im Büro eingelegt, weil er gerne wieder spazieren gehen möchte. Glücklicherweise sprach nichts dagegen, eine kleine Runde außerhalb des Ortes zu drehen und sich die Baustellen im Neubaugebiet anzusehen.

Die Schnelltests sind da!

Die Mitarbeiter haben seit Mitte Februar die Möglichkeit, wöchentlich einen Schnelltest durchzuführen. Die Schnelltests werden von der Kommune finanziert. Dies gibt zumindest für den Moment ein Gefühl von Sicherheit und es wird vermieden, unwissentlich das Coronavirus weiter zu verbreiten. Ab Mitte März übernehmen die Malteser die Testung bei allen Kitas im Ort. Wir sind sehr dankbar für dieses Angebot.

Oh wie schön, alle Kinder dürfen wieder kommen.

Ab Montag, 08.03.2021 dürfen endlich alle Kinder wieder in den HoKi zurückkehren. Obwohl es nur zwei Monate Notbetreuung waren, war es für viele Kinder eine viel längere Zeit, da viele ab Anfang Dezember entweder in Quarantäne oder aufgrund des Landesregierungsappell zu Hause geblieben waren. Wir freuen uns sehr darauf!

Impfen – jetzt ganz schnell.

Die ersten Impftermine sind gebucht. Am Samstag, 13.03.2021 ging es für die ersten pädagogischen Mitarbeiter im Impfzentrum Stade los.

terre-de-hommes
Ausgabe 22, terre-de-hommes

Projekt „Bokeo“ erfolgreich abgeschlossen

Terre des hommes kann nach jahrelanger finanzieller Unterstützung unser Projekt „Bokeo“ erfolgreich abschließen. Das bedeutet aber nicht, es ist beendet, sondern wird an regionale, nationale und internationale Organisationen zur Weiterführung übergeben.

Ein Erfolg, über den auch wir uns sehr freuen! Es stellte sich für uns jetzt die Frage nach einem Folgeprojekt.

Mit terre des hommes zusammen, „wanderten“ wir in den Süden des Landes, in die Provinz Salavan, denn wir wollen auf jeden Fall in Laos als Förderland bleiben.
Die frühkindliche Entwicklungsförderung steckt dort im wahrsten Sinne des Wortes „noch in den Kinderschuhen“. Deshalb fiel unsere Entscheidung auf dieses Projekt in der Südprovinz.

terre des hommes Bokeo
Foto: terre des hommes

Frühkindliche Entwicklung oder die Förderung von physischer und psychischer Gesundheit sowie von kognitiven und sozialemotionalen Fähigkeiten bilden laut wissenschaftlichen Studien die Basis für spätere Entwicklungsschritte. Defizite, die hier auftreten, können teils nie aufgeholt werden. Positiv gesagt können hier wichtige Grundsteine gelegt werden, welche für die Kinder ihr ganzes Leben lang von großer Bedeutung sein werden.

Dieses 24-monatige Projekt wird von der Association for Community Development (ACD) durchgeführt, einer Organisation mit Sitz in der Provinz Salavan in der Demokratischen Volksrepublik Laos.

Mit Unterstützung von terre des hommes Deutschland zielt dieses Projekt mit dem Titel „Initiative für frühkindliche Bildung und Schulreife in Salavan, Laos“, darauf ab, die Bildung und Gesundheitsversorgung für Kinder unter fünf Jahren zu verbessern. Es wird insgesamt 143 Kindern und 30 Jugendlichen direkt zugutekommen, während 597 Kinder und Jugendliche indirekt begünstigt sind. 284 Eltern, 30 Lehrer und lokale Gruppen werden ebenfalls von dem Projekt profitieren.

Mehr zu terre des hommes finden Sie im Internet bei YouTube unter:
terre des hommes Jahresrückblick 2020.
Weitere Informationen geben:
Reinhild Marzahn, Telefon 04163 4080 und Rolf Gerdes, Telefon 04163 4544
Wir sind auch unter der Email:
mir.gerdes@t-online.de erreichbar.
Reinhild Marzahn / Rolf Gerdes

CDU Flecken Horneburg
Ausgabe 22, Kommunalwahl 2021

Die CDU steht für einen zukunftsorientierten Flecken

In der Politik gibt es viele Routinen, die sich von selbst ergeben oder die aus der Sicht der Verwaltung erforderlich sind. Darüber hinaus gibt es immer wieder neue Herausforderungen, für die im Sinne der Einwohner des Flecken Horneburg Lösungen gefunden werden müssen. Was bei all dem nicht vergessen werden darf, sind die Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Sie sind die Basis, um zukunftsweisende Projekte für ein lebenswertes Horneburg zu entwickeln und umzusetzen. Nur was sind zukunftsweisende Projekte? Was erwarten wir von dem Ort, der unser Zuhause ist? Was muss getan werden, damit wir uns wohlfühlen und Besucher mit Stolz durch den Ort führen können? Fragen über Fragen, die nur Sie als Betroffene – als Bürger des Flecken Horneburg – beantworten können. Wir maßen uns nicht an zu wissen, welche Anforderungen und Erwartungen fast 6.500 Einwohner an ihren Heimatort haben – was gut ist und was verbessert werden muss.

Auf unsere Initiative hin, wurde daher 2013 eine Bürgerbefragung im Flecken Horneburg von der simmelbarsch.forschung Hamburg durchgeführt. Das repräsentative Ergebnis war für viele erschreckend, hat uns aber auch gezeigt, wo der Hebel angesetzt werden muss. Herr Simmel hat in seiner Präsentation sehr treffend die konkreten Wünsche und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an den Flecken Horneburg zusammengefasst: „Ich wünsche mir mehr abwechslungsreiche Events, ein gepflegtes Straßenbild, einen SCHÖNEN, gepflegten zentralen Ortskern mit z. B. Eisdiele, Café, Gastronomie evtl. mit Live Musik oder Biergarten als Begegnungsmöglichkeit. Ganz wichtig wären eine Drogerie und eine Fleischerei.“

Für Interessierte steht die Präsentation auf cdu-horneburg.de/flecken als PDF zur Verfügung.

Wie bereits erwähnt – das war 2013. Nun schreiben wir das Jahr 2021 und jeder kann sich ein Bild davon machen, wie sich unser Flecken in all den Jahren entwickelt hat. Was wir damit sagen wollen: Alle Entscheidungen, die zu dieser Entwicklung geführt haben, basieren größtenteils auf dieser Bürgerbefragung. Das war ein langer Prozess, den wir durch unsere Politik mit gefördert und umgesetzt haben.

Dieser Prozess ist aber bei weitem noch nicht zu Ende – wenn er denn überhaupt jemals zu Ende sein wird. Der Flecken ist ein wachsender Ort mit vielen neuen Bürgern. Neue Trends, neue Gewohnheiten und die Änderungen in der Gesellschaft stellen neue Herausforderungen an den Flecken. Aber was sind das für Erwartungen? Wir stellen also wieder die Frage, die wir uns 2013 schon gestellt haben. Die Antwort darauf ist: „Wir müssen wissen, was die heutigen Einwohnerinnen und Einwohner von ihrem Flecken verlangen und erwarten. Wenn wir das nicht wissen, verwalten wir nur und machen keine Politik, die den Ort für die Zukunft fit macht.“ Die Schritte, die dafür erforderlich sind, wiederholen sich also.

Dass wir den vielfältigen Aufgaben und Anforderungen gewachsen sind, haben wir in der Vergangenheit unter Beweis gestellt. Mit einem Team aus erfahrenen Ratsmitgliedern und einem motivierten Nachwuchs werden wir auch in der Zukunft den uns gestellten Erwartungen gewachsen sein.
Kommen Sie ins Team. Informationen erhalten Sie von
Marko Bergmann, Telefon 0152 51044681, marko_bergmann@gmx.net und
Frank Fasold, Telefon 04163 868913, info@frank-fasold.com

Anzeige der CDU im Flecken Horneburg

Die Tafeln
Ausgabe 22

Neuigkeiten von der Tafel!

Wir freuen uns, dass es uns auch im Lockdown möglich war, die Tafel alle zwei Wochen für unsere Kunden zu öffnen! Und wie wichtig das ist, zeigen uns die steigenden Kundenzahlen. Darum hier noch mal die Voraussetzungen, um sich bei uns Lebensmitteltüten abzuholen:
Sie bekommen AlG II („Hartz4“); Sie dürfen Wohngeld beantragen oder bekommen einen Kindergeldzuschlag; Ihre Rente ist sehr niedrig bzw. Sie erhalten Grundsicherung.

Glückwünsche der Tafel
Glückwünsche der Tafel

Hier können Sie sich über unsere Öffnungszeiten informieren: im Internet unter > „Samtgemeinde Horneburg“ > „Tafel“, oder Sie fragen im Rathaus oder im Mehrgenerationenhaus nach. Die Telefonnummern finden Sie hier im Heft. Außerdem gibt es vor unserer Ausgabestelle in der Bürgermeister-Löhden-Straße 6 Aushänge.

In dieser Ausgabe möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die uns im letzten Jahr mit Spenden geholfen haben. Vor Weihnachten etwa bekamen wir liebevoll verpackte Tüten für Kinder, gefüllt mit Malutensilien!
Mein großer Dank geht aber wieder an unsere Gemeinde: Von einer freundlichen Dame darauf aufmerksam gemacht, dass wir dieses Jahr keine Extras wie z. B. Hygieneartikel zu Weihnachten hatten, erhielten wir für die letzte Ausgabe vor dem Fest die Erlaubnis, für alle Kunden eine Tüte im Wert von ca. 17 € mit Drogerieprodukten wie Waschpulver, Körperpflege und anderen Gebrauchsartikeln zu besorgen und einzupacken! Das war sehr großzügig, und unsere Kunden haben sich dolle gefreut!

Es kommen immer wieder Anfragen, ob wir auch gut erhaltene Kleidung oder Spielzeug weitergeben würden. Das übersteigt leider unsere Möglichkeiten, aber im Kaufhaus mit Herz oder in der Kinderschatzkiste in Stade freuen sich die Ehrenamtlichen sehr darüber (wenn wieder geöffnet ist)!
Hier noch mal unsere Öffnungszeiten, an denen sich hoffentlich nichts ändert!
Susanne Maaß

Öffnungszeiten der Tafel

1., 15. und 29. April

  1. und 27. Mai
  2. und 24. Juni
    immer um 14.00 Uhr
    Bürgermeister-Löhden-Str. 6

MGV Nottensdorf
Ausgabe 22

Nix is mihr so as dat wüür

Uns Gesangverein, de MGV „Eintracht von 1926“ Nöttensdörp, allns Mannslüüd, övt egenlich jeeden Diensdag. Ümmer obends Klock Acht. Dormit de Kehl ok natt is un de Töne good ruut rutsch, dreept wie uns schon ‘ne halbe Stünn vörher.

Man is jo nich neeschierig öber wat givt dat Neies, will de ein oder anner weeten. De Footballergebnisse von’n Weckend un wat nich sonst noch allns gift, mut vör’n Singen dörchkaut war’n. Noher bin’n Singen geiht dat jo nich, denn mött wie uns op de Töne konzentrier’n. Siet dree Johr hebbt wie eenen neen Dirigenten un dor mokt wie to’n Insingen ganz wat anneres, as bi den’n Vörgänger.

Bi René – dat is uns nee Chef – mött wi uns irst warm moken. Hann’n rieben, Arms un Been afkloppen, Nacken massieren un noch enegt mihr, dormit de Dörchblautung anregt ward. Jeeder mokt dat anners. Dorno kommt irst de Stimmöbungen un bevör dat denn richtig lausgeiht, schmettert wi: „Ein Bier das macht den Durst erst schön“. Na jer, dat Beer hebbt wi öber jo all vörher hat.

Denn geiht dat loos mit Leeder, de wi to de nächsten Optritte brukt. Dat sünd so enige.

Dat geiht loos bi uns in’n Dörp mit een Voanstaltung to Gunsten von de Stiftung för uns Karken. Dormit ward de Arbeit von de Karkenlüüd ünnerstützt. Denn is dor noch uns groodet Chorfestival in de Riethalle von Alpers-Janke. Dor passt fievhunnert Lüüd rin. Un so geiht dat wieder, Gottesdeenst bi‘n Erntefest, Volkstruuerdag, Gröönkaul etten, Adventssingen un vör Wiehnachten meist jedet Weekenend een’n Optritt.

Wüür mit eenmol allns vobi!

Wat bi uns in’n Dörp auck noch grode Tradition is, is Faßlom. An’n letztet Weekenend in’n Januar ward Eier snorrt. Dor mokt wie ook mit. Een Bloskapell mut ween. De speelt in jeidet Huus een Stück. Dorför spendiert de Huusfrau Eier un Wuss. As Dankeschöön givt dat för ehr ’n Köm. Dit Bruuktum geiht trüch op de Tied as de Lüüd noch bit Ostern fasten schull’n. De Knechen tröken dört Dörp un schnorrn sick Eier. Een Deel von de Eier wüürn von de Kökschen kockt un denn votehrt. So kunnen se sick noch Mol richdig satteten un mit de Deerns hebbt se denn danzt un een‘n Rund mokt. In Westfolen und annerswo in Dütschland nennt se dat Karneval oder Fasenach un an‘n Aschermittwoch is allns vörbi. Givt sogar eenen Karnevalsschloger „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue, die brechen entzwei“. Neegen Maand loter hett sick denn oftmols wat instellt. So is dat, wenn Köm un Beer in’n Speel is.
Nu öber to 2020, dat Johr von Beethovens sien’n 250sten Geburtsdag. Dorvör hebbt wi düchdig övt. So ook „Freude schöner Götterfunken“ un noch enige annere Leeder mihr. Allns för de ganz groden Voanstaltungen, so in Stod in’n Stadeum, in de Fridrich-Ebert-Halle in Horborg un auck för de „Nacht der Chöre“ in de Elphi hebbt wie övt.

Jer un den keum de Virus un dat ganze Programm, wat wi övt harr’n, wüür allns för de Katt. Wüür denn nix mit dat Öven un Singen vör Publikum.
Wie hebbt de Tied nutzt as man noch mit Avstand tosommen sitten kunn. Uns Dirigent hett uns denn, wat dat mit Nauten op sick het verklaukfidelt – Notenlehre – wüür dat.

Un denn wüür dat ok vobi. Uns Gastwirt müss tomoken.

Schön‘n Schiet! Keen Beer und ok keen’n Schluck, wenn eener von uns Sangesbröder Geburtsdag hat harr un ok de Klönsnack vörn’n Singen füll flach.
Wat wis moken, is nicht to ännern, muss mit leven.

„Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei, auf jeden Dezember folgt wieder ein Mai“, hett Lale Andersen in’n tweeten Weltkrieg sungen.
Ick glöv dormit wull de, de denn Text schreven hett, seggen: Wenn de Natur wedder utdrivt, kummt de Hoffnung op ‘ne bedere Tied. Licht, Warms, eben Sommer! Allns ward denn anners! Wi hebbt dat Beste dor ut mokt und sünd ümmer in Kontakt bleben. Öber E-Mail un WhatsApp hebbt wi uns to’n Geburtsdag graleert. Öber blots een deel hett fehlt, den’n Köm müssen wi alleen drinken un Hochleven looten güng ok nich. Diensdagsobend hebbt wi denn trotzdem een Beer tosommen drunken un dorbi mitünner mit den’n een’n oder annern telefoniert un Proost seggt.

Man mutt eben dat Beste dor ut moken, is doch nich to ännern.

Kummt wohl Mol ‘ne Tied wedder, wo man mit den Nober öber Tuun klön’n un mit em tosommen een Beer drinken un op dat egenlich schöne Leven anstöten kann.
Na, denn Prost!

Angelverein Petri Heil Horneburg
Ausgabe 22, AV PETRI HEIL

Corona zwingt zu Verschiebungen

Auch in unserem Jubiläumsjahr zwingt uns die Coronapandemie die geplante Jahreshauptversammlung im März wahrscheinlich wieder auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Da wir dadurch auch keinen genehmigten Jahreshaushalt haben, können wir die ursprünglich vorgesehenen Festivitäten für unser Jubiläum nicht wie geplant durchführen. Vermutlich würde uns dabei dieses Virus sowieso einen Strich durch die Rechnung machen. Auch unsere erste geplante Vereinsveranstaltung, am 28.03.2021 am Wilke-Teich, müssen wir auf den Oktober verschieben.

Rückhaltebecken mit Durchfluss der Aue. Eines der Gewässer des AV Horneburg

Trotzdem können sich ab dem 1. März unsere Mitglieder wieder an den Gewässern einer hoffentlich erfolgreichen Fischwaid widmen. Unser Gewässerwart hat wie üblich wieder für einen tollen Besatz gesorgt. Neben dem üblichen Besatz mit Fried- und Raubfischen, wurden auch 200 Kg Rotfedern und 1000 Stück verschiedener Kleinfische für die Erhaltung der Artenvielfalt gesetzt. Die Fische haben wir von der Seenfischerei Wesenberg, vom Fischereihof Wilke, Fischzucht Meyer aus Appel sowie von der Fischzucht Neumann aus Moisburg erhalten. Dadurch wird die genetische Vielfalt in unseren Gewässern sichergestellt. Es ist immer wieder schwere Arbeit die Gewässer abzufahren und die Fische zu besetzen. Daher ein besonderer Dank an unseren Gewässerobmann Jörk Philippsen und seine Helfer. Leider müssen wir auch mit Verlusten beim Besatz durch den Kormoran und in neuester Zeit auch durch den Fischotter rechnen.
Zusammen mit dem NABU und dem AV Bliedersdorf haben wir den kommunalpolitischen Gremien nochmal unseren Wunsch, die Kieskuhle Schragenberg zusammen zu bewirtschaften, in schriftlicher Form vorgetragen. Wir hoffen, dass das auf fruchtbaren Boden fällt.

Über unsere anderen Gewässer und Aufnahmebedingungen kann sich jeder interessierte Angler auf unserer Homepage „ASV Petri Heil Horneburg“ informieren. Neumitglieder sind herzlich willkommen.
Joachim Latza, 2. Vorsitzender

Magazin Meine Samtgemeinde
Ausgabe 22

Brieftauben ein Hobby für alle

Warum lohnt es sich Brieftauben als Hobby zu halten?

Ich denke, dass es sich lohnt Brieftauben zu halten, weil es ein Hobby für die ganze Familie ist. Du kannst gemeinsam mit deinem Partner und deinen Kindern jeder Altersklasse, etwas für die Versorgung der Tiere tun und später vielleicht auch mit den Enkeln. Brieftauben sind echte Haustiere und werden ein Teil der Familie, wenn man sie lässt. Es ist so schön, wie dankbar die Tiere sind und wie anhänglich sie werden können. Und wenn du ganz still bist, kannst du sogar hören, wie sie mit dir reden. Schön ist auch das Vereinsleben. Man kommt mit vielen Generationen zusammen und es ist egal, ob du Arzt, Bäcker, Tagesmutter, Friseur oder Maler bist. Wirst du Mitglied in einem Verein, dann kannst du an den Wettbewerben teilnehmen.

Was muss ich beim Bau eines Taubenschlages beachten?

Taubenschlagbau

Die Errichtung etwa von Gartenschlägen ist genehmigungspflichtig. Informationen über die Anforderungen, Genehmigungen und das Verfahren erhältst du bei dem zuständigen Bauordnungsamt. Wie genau der Taubenschlag letztendlich beschaffen sein muss, hängt natürlich in erster Linie davon ab, wie viele Tauben dort gehalten werden sollen. Frage einen erfahrenen Züchter vor Ort, der sich dein Grundstück anschauen und der dich beraten kann.

Was muss ich bei der Versorgung der Tauben beachten?

Versorgung der Tauben

Wasser muss den Tieren immer zur Verfügung stehen. Verschiedene Mischungen Körnerfutter werden der Saison entsprechend angepasst!
Das Winterfutter sollte ein „leichtes“ Futter sein. Da die Tauben fast überall wegen der Greifvogelplage keinen Freiflug genießen können, sollte vermieden werden, dass die Tauben verfetten.

Gutes Zuchtfutter zeichnet sich durch einen hohen verwertbaren Eiweißgehalt aus.

Beim Reisefutter unterscheidet man im Prinzip leichte Mischungen, Mischungen zum Substanzaufbau und fettreichen Energiemischungen gegen Ende der Woche.
Die Mauserzeit ist mit die wichtigste Jahreszeit, was die Ernährung der Tauben angeht. Mauserfutter sollte immer ausreichend fettreiche Körner enthalten.

Wie aufwändig ist ein Hobby mit Brieftauben eigentlich zeitlich und finanziell?

Die Beschäftigung mit Brieftauben ist unglaublich facettenreich, je nachdem wie man das Hobby ausüben möchte, variiert der zeitliche und finanzielle Aufwand stark, wurde auf der einen Seite, „New Kim“, die zurzeit teuerste Taube der Welt, von einem Chinesischen Unternehmer, für 1,6 Millionen Euro erworben, so haben viele Züchter ihre besten Tauben geschenkt bekommen. Brieftaubensport ist ein Hobby für jeden Geldbeutel, den Erfolg kann man sich nicht kaufen, viel wichtiger ist das persönliche Verhältnis zu dem einzelnen Tier! Den Schlag kann man sich für viel Geld bei spezialisierten Schlagbaufirmen bauen lassen, aber Tauben fühlen sich auch in einem umgebauten Gartenhäuschen, Bauwagen oder auf dem Dachboden wohl. 10 – 20 Euro pro Taube und Jahr das ist ungefähr der Betrag, den man benötigt, um seine Tiere optimal zu versorgen und sich an Distanzflügen zu beteiligen. Der zeitliche Aufwand richtet sich natürlich nach der Intensität mit der das Hobby ausgeübt werden soll. Ein Profi in der Bundesliga trainiert auch deutlich mehr, als ein Fußballer in der Kreisliga. Wenn man das Hobby mit seinen ganzen Facetten betreiben möchte, muss man ca. 1 – 2 Stunden pro Tag für die Versorgung rechnen. Wie bei anderen Haustieren, die man nicht in den Urlaub mitnehmen kann, benötigt man jemanden, der sich dann um die Tauben kümmert, aber da unterstützt man sich gern unter Züchtern.

Wie läuft eine Reisesaison mit Brieftauben ab?

Reisetauben

Mit Reisesaison ist die Zeit im Jahr von April bis September gemeint, in der die Tauben meist an Wochenenden ihre Flüge von verschiedenen „Auflassorten“, also den Orten, von denen sie ihren Nachhauseflug antreten, absolvieren.

Natürlich gehen nur die Tauben auf die Reise. Die Züchter bringen lediglich ihre Tauben zur Einsatzstelle, wo sie in einem Spezialtransporter, dem „Kabinenexpress“, eingesetzt werden. Dieser bringt die Tauben zum „Auflassort“, wo sie dann am Folgetag gestartet werden.

Aber sind die Entfernungen für die einzelnen Züchter nicht unterschiedlich?

Ja das sind sie. Aber jeder Taubenschlag ist vermessen, so dass die exakte Entfernung vom Auflassort zum einzelnen Züchter berechnet werden kann.

Und wie wird die genaue Flugzeit ermittelt?

Jede am Wettflug teilnehmende Taube hat einen elektronischen Chipring am Bein. Damit wird die Taube zunächst beim Einsetzen für den Distanzflug und dann bei der Rückkehr zum heimischen Schlag auf die Sekunde genau registriert. Springt sie in den heimischen Schlag ein, wird, wie bei einer Supermarktkasse der Preis einer Ware eingescannt wird, die Zeit genommen.

Nach dem Flug bringen die Züchter die elektronischen Erfassungsgeräte zu ihrer Reisevereinigung. Dort werden sie in ein Verrechnungsprogramm eingelesen, das die Reihenfolge der angekommenen Tauben ausrechnet und das Ergebnis des Distanzfluges in Form einer Preisliste darstellt.

Welche Bedeutung hat ein einzelner Distanzflug?

Ziel eines jeden Züchters sollte es sein, bei jedem Distanzflug mit möglichst vielen seiner Tauben gute Platzierungen zu erreichen. Um Meisterschaften zu erringen, ist es wichtig, über eine gesamte Saison gesehen auf allen Flügen gute Platzierungen zu erreichen.

Welche Voraussetzungen müssen Tauben mitbringen, damit sie an Distanzflügen teilnehmen können?

Sie müssen gesund, fit und geeignet sein, also am besten schon als Jungtauben an Distanzflügen teilgenommen und Erfahrung gesammelt haben.
Auch die Wintermonate sind im Brieftaubenwesen spannend. Nach der Reisesaison starten die Brieftaubenausstellungen. Bei den sogenannten Schönheitswettbewerben werden die Brieftauben dann von Richtern nach bestimmten Kriterien bewertet. Die Ausstellungen dienen aber nicht nur der Bewertung und der Begutachtung der Tauben. Ebenso sind sie ein gesellschaftliches Highlight im Brieftaubenwesen, bei dem sich die Züchter treffen und austauschen.

Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe 22, Samtgemeinde Horneburg

Neuer Glockenturm

Der Glockenturm auf dem Waldfriedhof in Horneburg konnte mit der tatkräftigen Unterstützung von vor Ort tätigen Firmen neu errichtet werden. Der ehemalige Turm war abgängig und musste ersetzt.

„Im Namen der Samtgemeinde Horneburg bedanke ich mich bei den ausführenden Firmen und bei den Spendergeberinnen und Spendengebern. Dank dieser Leistung war es möglich, den Glockenturm neu aufzubauen und er wird uns viele Jahre begleiten.“, freut sich Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede. Der besondere Dank richtet sich an folgende Firmen:
Ingenieurbüro Fröhling & Rathjen GmbH & Co. KG für die Beratungsleistung,
Gerd Heinssen Baustoffe GmbH & Co. KG für die Materiallieferung des verwendeten Holzes,
Systemholzbau Verwaltungs-GmbH für die Ausführung der Holzarbeiten,
Dachdeckerei Kühn GmbH & Co. KG für die Ausführung der Dach- und weiteren Konstruktionsarbeiten.

Glockenturm auf dem Waldfriedhof

Der bisherige Glockenturm ist 1984 errichtet worden. Ein Holzsachverständigengutachten hat ergeben, dass das hölzerne Gerüst des Glockenstuhls durch Holz zerstörende Pilze angegriffen und die Stabilität somit nicht mehr gegeben war. Auf Grund dessen konnte das Geläut nicht weiter genutzt werden und konnte aufgrund seiner Bauweise und den neugeltenden, insbesondere statistischen Bauvorschriften, nicht erhalten werden. Der neue Glockenturm ist in Holzständerbauweise errichtet worden. Allen Beteiligten war wichtig, dass der Glockenturm die vorhandenen Glocken aufnehmen kann und damit das Glockenläuten in der bekannten Form natürlich, und nicht vom Band abgespielt, erfolgen kann. Darüber, dass dies nunmehr gelungen ist, ist auch die örtliche Kirchengemeinde erfreut und schließt sich dem Dank der Samtgemeinde an die Firmen ausdrücklich an

Förderverein Freibad
Ausgabe 22, Förderverein Freibad

Jahreshauptversammlung

Aufgrund der derzeitigen Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie konnte die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Freibad Horneburg e. V. bisher nicht wie gewohnt stattfinden.
Ein Ausweichtermin ist für den 12.04.2021, um 20:00 Uhr, in Stechmanns Gasthof terminiert, vorbehaltlich der weiteren Pandemie-Entwicklung.
Sollte auch dieser Termin nicht stattfinden können, werden die zu wählenden Ämter kommissarisch von den jeweiligen Amtsinhabern bis zur nächsten Versammlung weitergeführt. Änderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Veranstaltungen

Je nach Situation zum Saisonende könnte vielleicht das Abschlussfrühstück geplant werden. Weitere Veranstaltungen des Fördervereins in der Freibadsaison werden in diesem Jahr nicht geplant.

Rosita Poppe, Vorsitzende

terre-de-hommes
Ausgabe 22, terre-de-hommes

Neues aus dem Kinderwald

Der Kinderwald ist in der Pandemie-Zeit ein beliebtes Ziel für Familien. Hier fühlen sich Kinder wohl. Sie können mit Wasser planschen, auf einen Hochsitz klettern, auf Baumstämmen balancieren oder im TIPI sich wie Indianer fühlen.

Sie können deutlich das hell durch den Wald schallende tack, tack, tack des Buntspechts hören, wenn er mit seinem Meißelschnabel Baumstämme nicht nur nach Käfern abklopft, sondern auch um eine Nisthöhle zu zimmern.

In dem an der Schutzhütte ausliegenden Hüttenbuch Nr. 3 haben sich in den letzten sieben Monaten Besucher mit über 150 Bucheinträgen sehr positiv zum Kinderwald geäußert. Mehr Beweise für die Beliebtheit des Kinderwalds bedarf es nicht.

terre des hommes im Kinderwald
Die Aktivisten von terres des hommes im Kinderwald. Foto: R. Gerdes
Anmerkung: Das Foto entstand vor dem Inkrafttreten der AHA-Regeln!

Auch in diesem Jahr werden wir mit Unterstützung von Wolfgang Ebbinghaus vom NABU wieder unsere lieben Fledermäuse detektieren.
Sobald die Corona-Beschränkungen für Besuchergruppen gelockert werden, planen wir mit der zertifizierten Horneburger Waldpädagogin Mareike Caro eine spannende Walderlebnisführung für Kinder.

Schön wäre auch den Horneburger Zauberer HOKUS wieder in den Kinderwald zu locken. Und der Holzschnitzer Thomas Höter möchte gerne mit Kindern kleine Schnitzereien anfertigen. Heftpflaster werden dazu von terre des hommes gestellt. Alle Veranstaltungen hängen aber von der weiteren Virusentwicklung ab.

Die Waldbuben Hans Schnelle, Christian Wolf, Dennis Karge und Rolf Gerdes schauen jedenfalls weiterhin regelmäßig nach dem Rechten und führen kleinere Reparaturen im Kinderwald durch.

Unterstützt werden sie dabei von Gerborg Wolf, Kathrin und Jason Karge und von Ingrid Gerdes.
Wir bleiben am Ball und informieren Sie rechtzeitig über unsere Veranstaltungen.

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