Ausgabe 23

Die Ausgabe Aug./Sep.
wird am
04.08.2021
mit dem

Mittwochjournal

verteilt!

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Corona Schnelltest in der Samtgemeinde Horneburg
Kommunalwahl 2021

Berichte von den Parteien und Information zu den Wahlen!

Gliekgesinnte
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Aktuelles

Wandern Route 3
Fahnen Nottensdorf

Aus der aktuellen Ausgabe

Bürgerbus Horneburg
Ausgabe23, Bürgerbus

Sechs Jahre BürgerBus und neuer Fahrplan

Fahrplan Bürgerbus 2021
Mit einem Klick auf die Abbildung erhalten Sie den Fahrplan als PDF.

Sechs Jahre gibt es nun schon den Bürgerbus in unserer Samtgemeinde. Von den Gründungsmitgliedern sind noch immer „alle an Bord“. Rainer Gerkens, der Vorsitzende des Vereins, sagt: “Hätte mir damals jemand gesagt, dass wir in diesem Jahr den sechsten Geburtstag feiern, ich hätte ihm zumindest viel Optimismus zugestanden“.
Viele Vorarbeiten und Abstimmungen, Absprachen mit Landesbehörden und der KVG, der Kauf des Busses, die ständige Optimierung des Fahrplanes, die Organisation der Fahrer*innen und, und, und. Das alles war und ist notwendig, um dieses ehrenamtliche Projekt zum nachhaltigen Erfolg zu führen. Die Corona-Pandemie ist hierbei nicht zu vergessen.

Immer noch gehen alle mit viel besagtem Optimismus und Tatkraft zur Sache. So entstand auch der neue Fahrplan, der seit dem 01. Mai gültig ist.

Die folgenden Haltestellen wurden neu aufgenommen:

Agathenburg: Lieth
Bliedersdorf: Postmoor, Bucht, Hummelbeckweg und Dohrenstraße
Dollern: Altländer Straße
Horneburg: Krummes Moor, Lerchenweg und Issendorfer Straße
Nottensdorf: Schragenberg

Folgende Haltestellen mussten optimiert/versetzt werden:

Horneburg:
Freibad > Bürgermeister-Löhden-Straße Böttcherring > Marschdamm/Böttcherring
Milchberg > Wechsel auf die gegenüberliegende Straßenseite

Aufgegeben werden mussten folgende Haltestellen aufgrund mangelnder Akzeptanz:

Horneburg: Gut Daudieck und Teiledamm
Bliedersdorf: Wendeplatz, Nottensdorfer Straße, Gussberg und Feldstraße
Nottensdorf: Am Freizeitpark und Claustal

Der neue Fahrplan liegt in allen Horneburger Geschäften ab sofort kostenlos aus.

Die aktuellen Fahrgastzahlen sind leider noch unter den Werten vor Corona und sollten sich unbedingt wieder nach oben entwickeln. Denn trotz aller Unterstützung durch die Sponsoren müssen die laufenden Kosten auch durch die Einnahmen gedeckt werden. Ein den Vorgaben entsprechendes Hygienekonzept ist im Bus umgesetzt, damit niemand ein Risiko eingehen muss. „Wir warten auf viele unserer Stammkunden die wieder mit dem Bus fahren möchten”, so Harald Beukenbusch, Kassenwart des Vereins und auch ehrenamtlicher Fahrer. „Es ist ja immer auch schöner, wenn mal wieder im Bus auch ein bisschen schnacken kann”.

Gemeinde Dollern
Ausgabe23, Dollern

Für den Schutz unserer Kinder

Leider konnte das erste Treffen der Arbeitsgemeinschaft (AG), welches für den 17. April in Dollern auf dem Schulhof anberaumt gewesen ist, nicht wie geplant stattfinden. Der Grund hierfür waren die zu hohen Corona Infektionen im Landkreis Stade.

Wir haben uns in der AG im Vorwege abgestimmt und ein Infoschreiben vorbereitet. Bianka Lange und Ingmar Magiera haben das Schreiben am 17. April an Interessierte, die zum Schulhof gekommen sind, ausgehändigt. Wir haben in dem Schreiben gebeten, uns Ideen zu schicken, wie der Verkehr zu beruhigen und im Allgemeinen mehr Sicherheit in unserem Wohngebiet zu realisieren ist. Weitere Zettel haben wir in der Nachbarschaft verteilt. Wir sammeln seitdem Vorschläge, die uns Nachbarn per Mail zusenden können.

Wenn diese Ende Mai ausgewertet sind, werden wir zu einem weiteren Treffen einladen. Dort möchten wir dann das Ergebnis präsentieren und diskutieren. Danach werden wir gemeinsam das weitere Vorgehen abstimmen. Damit dieses stattfinden kann, müssen die Zahlen im Landkreis Stade und speziell in unser Samtgemeinde moderat sein.

Unser Ziel ist es, relativ kurzfristig Maßnahmen ergreifen zu können, damit wir alle ruhiger und sicherer Leben.

Bianka Lange

Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe23, Samtgemeinde Horneburg

Corona-Test in der Samtgemeinde Horneburg

Ein Zwischenbericht

„Wir arbeiten reibungslos zwischen Apotheken und eingesetzten Helferinnen und Helfern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Horneburg Altes Land e. V. und der Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg Hand in Hand“, gibt Inna Reit, Apothekerin aus Dollern ein kurzes positives Zwischenfazit. So oder so ähnlich klingen die Rückmeldungen zu den Test-Anlaufstellen in der Samtgemeinde Horneburg.

Den Grundstein für einmal wöchentlich kostenloses Testen (es werden so genannte Schnelltests verwendet) in der Samtgemeinde Horneburg haben die Apotheken gelegt. Als klar gewesen ist, dass das Nds. Ministerium für Soziales entsprechende Test-Ermächtigungen an Apotheken ausstellen durfte, haben die Apotheken dies unverzüglich aufgegriffen. Die notwendigen Verträge mit dem Land Niedersachsen wurden geschlossen und seit dem 8. bzw. 10. März in ihren Einrichtungen getestet.

Möglich wurde die Einrichtung der Testzentren in Horneburg und Dollern durch die Initiative der Samtgemeinde Horneburg. Nach dem positiven Kontakt mit den Apotheken wurden entsprechende Räumlichkeiten schnell zur Verfügung gestellt. Die Samtgemeinde konnte sich hier der Strukturen bedienen, die die Apotheken schon geschaffen hatten mit der Meldung bei der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Gesundheitsamt.

Der Betrieb der Testzentren Horneburg und Dollern beruht auf Teamarbeit. Die geschulten Mitglieder der DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr führen die Tests durch, die Apotheken beschaffen die Tests und notwendigen Materialien wie zum Beispiel Schutzausrüstungen. Die Samtgemeinde Horneburg stellt die Räumlichkeiten und bietet über ihre Internetseite das Portal für die Terminbuchung. „Nur durch die gute Zusammenarbeit vor Ort mit allen Beteiligten haben wir innerhalb kürzester Zeit die Corona-Testzentren aufbauen können“, sagt Dr. Matthias Grau, Inhaber der Rats-Apotheke. „Mit den Testzentren bieten wir Testwilligen aus der Umgebung nun eine gute Anlaufstelle in ihrer Nähe“, ist auch Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede von der positiven Wirkung überzeugt.

Begonnen wurde am 24. bzw. 26. März 2021, und sogar während der Osterfeiertage wurde getestet, ohne im Vorwege alle möglichen Fallkonstellationen zu kennen. „Es war Lernen im laufenden Betrieb“, beschreibt Lena Koch von der Falken-Apotheke in Horneburg die Situation. Auf schnellem Weg des Austauschs via einer Gruppe in den sozialen Medien haben alle Beteiligten schnell reagiert. Bei fehlenden Utensilien, technischen Hürden oder Absagen von Testterminen erledigen alle die jeweilige Aufgabe schnell und unkompliziert. Im April sind rund 650 Stunden in den Testzentren durch die Helferinnen und Helfer geleistet worden. „Für diesen Einsatz danke ich den Helferinnen und Helfern – insbesondere der Freiwilligen Feuerwehren und der DLRG – sehr. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu Pandemie-Bekämpfung“, so Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede. Und auch die Betriebe in der Samtgemeinde Horneburg profitieren, die beim Einlass von Kunden einen negativen Test-Nachweis benötigen. Somit wird aktiv der Wirtschaft geholfen.

Op Platt
Ausgabe23, Op Platt

Es war einmal! De Dörpswirtschapp

Märchen fangt jo meistens mit den Snack, „Es war einmal“ an, öber dat wat ik hier opschreven wüür so.

Ungeweehr 250 Jahr hätt de Krog bestohn. Toirst op’n Brink an de Krüzung von de‘n Weg von Neekloster noh Bliersdörp un von Hornborg noh Heendörp. Michael Dammann hett dat Huus 1787 baut. He wüür Timmermann, Scholmester un Kröger. In’n Karkenbook von Opens hett de Postuur rinnschreven: De Timmermann, Krogwirt un Scholmester mild de Geburt von en’n Dochter. De schull Hedewig heeten. De Mudder wüür Magdalena. Dat wüür 1791. Dornoh hebbt de Beiden noch 6 Kinner hat.

Op dat Bild sünd de Dammanns op un de „Grode Cloos“ mit sein Jung’n. De is 1916 gebürn un dorüm kann man seh’n, wi da Huus üm 1918 utseeh’n hett.

1852 is denn de Landstroot – de hüddige L 130 – neid anleggt woor un de Weg vörn Huus is an de Hofstät foll’n. Dormit de Krog weer an de Stroot leeg, hett de Söhn Jan Damman an de Landstrot en nei’et Huus baut. De‘n Krog hebbt se denn „Zur Linde“ nennt. Bit 1907 wür dat noch en richdiget Strohdackhuus. Dormols is de Wohndeil avreeten woorn un de Wirtsmann hett langs de Strot no Hornborg en massivet Huus baut.

Irgendwann ist dor denn „Unter den Linden“ von woorn. Öber dat hätt keener utten Dörp seggt, dat güngt ümmer bloots no „Jan-Mokeel“, so wie de Wirtlüüd heeten hebbt. Von’n veertellen weet ik, dat op de Deel auck ornlich fiert worden is. Jeedet tweete Johr Faßlom und Ernteball. Dat anner Johr wüür denn im „Gasthof Bellmann“ fiert. Claus Bellmann har von sien’n Schwoger, de den’n Krog opgeven har, den’n von emm öbernohm’n. 1910 hett Ernst Theodor Bellmann en’n Danzsool baut, wo denn Hochtieden un annere Veranstaltungen fiert worden sünd und de Dörpskinner hebbt dor bi „Peider-Eins-Zwei-Drei“ – Peter Hinck – Danzen liert. 1945 wüür för denn för den‘n Krog „Unter den Linden“ irstmol Schluss. De Tommys har’n dat Huus anstecken. In’n Harst 1948 is denn de Gastwirtschaft weer open mokt woorn un dor is weer denn Leben in den’n Dörpskrog inkiehrt.

Eegendlich wüür bloots Beerdrinken anseggt, av un an auck mol en’n Köm. Öber auck Skotspeel’n, Priesskot, Faslom mit Eiereten un eenmol in’n Johr wüür Eten, wenn dat Gild utbetohlt woor’n is, wat de Lüd dat johröber in’n Sporkassen sport un hebbt.

Bitt 2008 wüür denn in de Köminsel – intwüschen heet dat bloots noch „Ferkelbörse“ – Beer un Köm verköft. Denn lohn sik dat eenfach nich mihr, de Lüüd har’n sülbens Beer und Schnaps in’n Huus un de Stüürberoder hett den Vörschlag mookt, de Gastwirtschaft dicht tomoken. Dat hebbt se denn auck mokt un nu betreut de Samtgemein dor Kinner in de ole Gaststuuv.

Un dat wüürt! En Institution weeniger in’n Dörp Opschreven von Helmut Dammann und für die, die kein plattdeutsch lesen können, die können in der Dorfchronik „Zu Hause in Nottensdorf“ verfasst von Christian Fuhst, ab Seite 283, Anbauer AN 2, den Werdegang des Dorfkruges nachlesen. In der Chronik stehen aber auch andere Geschichten über das Dorf leben drin. Es gibt noch einige Exemplare die Sie bei mir erwerben können.

Helmut Dammann, Fischerhof 12, Telefon 5858

Angelverein Petri Heil Horneburg
Ausgabe23, AV PETRI HEIL

Was sich in den Gewässern des AV-Horneburg tummelt

Da die Corona-Lage viele unserer Aktivitäten ausgebremst hat und es aktuell nicht so viel aus unserem Vereinsleben zu berichten gibt, möchten wir dem geneigten Leser einmal unsere Fische vorstellen.

Nindorfer Teiche, Gewässer des AV Horneburg
Nindorfer Teiche, Gewässer des AV Horneburg

In unseren stehenden und fließenden Gewässer sind 33 Fischarten heimisch. Einige dieser Arten sind auch für Nichtangler, von den Brücken über die Aue und der Lühe, gelegentlich sichtbar. Oftmals werden wir gefragt, was das denn für Fische sind, die unter den Brücken durchziehen. Meist handelt es sich um Brassen auch Brachse oder Blei genannt. Den lateinischen Namen spare ich mir mal, da er irre lang und auch für den geübten Lateiner ein Zungenbrecher ist. Zusätzlich kann man auch Rotaugen- und Alandschwärme ziehen sehen. Neben anderen Weißfischen bilden diese Arten die Nahrungsgrundlage für viele Raubfische. Wie ältere Horneburger berichten, waren Rotaugen und Brassen in den ersten Nachkriegsjahren auch häufig eine echte Nahrungsergänzung für südlich der Elbe wohnende Hamburger und Harburger. Da die dort vorhandenen Gewässer durch Kriegseinwirkungen und Industrieabwässer schwer geschädigt waren, kamen sehr viele der o.g. Einwohner morgens am Wochenende mit dem Zug nach Horneburg und angelten in der Aue und Lühe sowie vor allem in den angrenzenden Fleeten, Gräben, Teichen und fuhren abends mit ihrer Beute zurück nach Hause. Angelerlaubnisscheine waren damals, anders als heute, unbekannt.

Zurück zu unseren Fischarten. Von den o.g. 33 Arten haben rund zehn Arten keine anglerische Bedeutung, da sie z. T. zu klein und/oder geschützt sind. Beispielhaft seien hier nur Kaulbarsch, Laube, Gründling, Bitterling und Moderlieschen genannt. Allerdings sind sie Bestandteil der Nahrungspyramide, an deren Spitze solche Fische wie Wels, Hecht ,Zander, Barsch und Forellenarten (Salmoniden), aber auch Aale, Quappen und Rapfen stehen. Alle diese Arten kommen in unseren Gewässern vor. Neben diesen Prädatoren gibt es natürlich auch eine Vielzahl von sogenannten Friedfischen, die gerne geangelt werden und den Speisezettel bereichern können. Diverse Karpfenarten (Schuppen-, Spiegel-, Gras- und Lederkarpfen), Schleie, Störe (russischer Stör), Karauschen, Giebel und verschiedene Weißfischarten bevölkern unsere Gewässer. Ganz oben auf der anglerischen Wunschliste steht oft die Meerforelle, die in der Aue und Lühe vorkommt, aber nicht einfach zu überlisten ist. Dort tauchen auch immer mal wieder Lachse auf.

Dieser hervorragende Fischbestand kommt aber nicht von selbst. Jahrelange kostspielige Hege, Renaturierungs- und Besatzmaßnahmen haben dies ermöglicht. Auch genießen unsere Fische deutlich längere Schonzeiten als dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Fangbegrenzungen und Mindestmaße, ergänzen diesen hegerischen Schutz. Wir verstehen uns in erster Linie als Fischschützer. Natürlich fangen und essen wir Fische, aber das möchten wir auch noch in vielen Jahren tun und beuten daher unsere Gewässer nicht aus. Dies hilft auch vielen Tieren, die auf saubere und nahrungsreiche Gewässer angewiesen sind und sich an und auf unseren Gewässern „sauwohl“ fühlen.

Joachim Latza,
Vorsitzender AV-Petri Heil Horneburg

VfL Horneburg
Ausgabe23, VfL Horneburg

Seit 3. Mai kontaktloser Individualsport beim VfL Horneburg und weitere News vom Sport

Der VfL Horneburg hat die Genehmigung für ein Konzept erhalten, das es ermöglicht seit 3. Mai kontaktlosen Individualsport in den Räumen des SportTreff auszuüben, auch wenn die bundesweite Notbremse greift.

Gleichzeitig kann jeweils ein Mitglied Fitness- und eine Person Cardiotraining im SportTreff ausüben. Im selben Hausstand lebende Personen können mittrainieren. Damit dürfen zwei Hausstände gleichzeitig für 50 Minuten im SportTreff Sport treiben.

Um trainieren zu können muss zu den Öffnungszeiten unter der Hotline 04163 8023012 ein Termin vereinbart werden. Die hierfür vorgesehen Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 16:00 bis 21:00 Uhr. Samstags von 10:00 bis 15:00 Uhr und sonntags von 11:00 bis 14:00 Uhr. Weitere Infos hierzu stehen auf der Startseite des VfL im Internet: http:/www.vfl-horneburg.de.

Außerdem ist es sehr erfreulich, dass direkt am SportTreff zwei Haltestellen des Bürgerbus eingerichtet wurden, so dass auch weniger bewegliche Menschen ohne Hürden, beispielsweise zum Rehasport, gelangen können. Der VfL dankt den Organisatoren für diese Unterstützung.

Der VfL hat im Übrigen umfangreiche Maßnahmen getroffen, dass in jeder Öffnungsstufe der Pandemie ein Sportangebot gemacht werden kann. Hierfür gilt auch der Dank den unzähligen Übungsleitern. Der VfL steht in der Startlöchern, wenn es weitere Lockerungen geben wird, so dass die Mitglieder sofort wieder mit dem gewohnt umfangreichen Sportprogramm versorgt werden.

Dllerner SC
Ausgabe23

Jumping: Ein Neues attraktives und abwechslungsreiches Sportangebot

Jumping beim Dollerner SC
Abteilungsleiterin Uta Frohböse (li.) und Übungsleiterin Sabrina Augustin mit dem neuen bellicon-Trampolin

Wir stehen in den Startlöchern und wollen, sobald es wieder erlaubt ist, unseren Mitgliedern einen Jumping-Fitness Kurs anbieten. Dabei kann jeder, der Lust an Bewegung und Musik hat, teilnehmen. Die Idee ein neues Sportangebot zu schaffen, ist in den vergangenen Monaten in der Turnabteilung entstanden. „Jumping, eine Trendsportart, bei der auf Mini-Trampolinen individuell ein effizientes und abwechslungsreiches Ganzkörpertraining angeboten werden kann, stieß dabei gleich auf positive Resonanz innerhalb des Vereins“, so Abteilungsleiterin Uta Frohböse.

Durch die schonenden Bewegungen auf den Trampolinen, ist diese Sportart für jedes Alter geeignet. Rücken und Gelenke werden dabei geschont und gefördert, Osteoporose, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz werden vorgebeugt. Die Bewegungen sind einfach und machen gute Laune. Ebenfalls kann jeder Teilnehmer seine Trainingsstufe individuell anpassen. Die bellicon-Trampoline bieten zusätzlich aufgrund der hochwertigen Materialien und den höhenverstellbaren Haltegriffen und ihren rutschfesten Matten eine optimale Elastizität, eine hohe Stabilität und Sicherheit beim abwechslungsreichen Workout.
„Das Training mit den Jumping-Trampolinen bietet innerhalb der Übungsstunde viele Möglichkeiten und bringt einfach Spaß“, so Sabrina Augustin, die als von bellicon zertifizierte Trainerin die Leitung der Sportstunden übernimmt. So findet sich beispielsweise auch traditionelles Aerobic in den Übungen wieder und durch die mitreißende Musik wird es bei der sportlichen Betätigung nie langweilig. Das neue Sportangebot, das von der niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung gefördert wird, bietet sich daher auch ganz leicht für Einsteiger an.

Weitere Informationen zum neuen Sportangebot gibt es auf der Website unter jumping.dollernersc.de sowie telefonisch unter 01577 4286177 bei Abteilungsleiterin Uta Frohböse.

cdu Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe23, Kommunalwahl 2021

Junge Politik in der CDU

Am 12. September 2021 werden die Gemeinderäte in Agathenburg, Dollern, Horneburg, Bliedersdorf und Nottensdorf sowie der Samtgemeinderat bei der Kommunalwahl neu gewählt. Auf der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten für die CDU hat sich in den letzten Wochen herauskristallisiert, dass sich in diesem Jahr besonders viele junge Leute auf den Wahlbögen wiederfinden werden. So werden beispielsweise Julian Martin (18), Laura Daris (29) und Dennis Neumann (29) aus Horneburg, Julian Brennecke (30) aus Nottensdorf sowie Christoph Wichern (28) aus Dollern sich um ein kommunalpolitisches Mandat bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort bewerben.

Junge Politik in der CDU

„Wir freuen uns, dass wir so viele junge Kandidatinnen auf unseren Wahlvorschlägen haben werden. Die Interessen und Themen dieser Generation können somit bestmöglich in den Räten vertreten werden“, so CDU Samtgemeindeverband-Vorsitzender Stefan Heins. Bei einem ersten Treffen der Jungen Gruppe wurde sich unter den bisher fünf Kandidatinnen auch schon erste Gedanken zu Themen gemacht, die für die Generation von 16 bis 35 Jahren in der Samtgemeinde Horneburg wichtig sind. Als Ergänzung zum Wahlprogramm der CDU sollen vor allem unter dem Motto „Junge Politik in der CDU“ Themen rund um die Digitalisierung, Betreuungsangebote, Sport und Freizeit, Wohnen und Bauen sowie Nachhaltigkeit verstärkt in den Fokus genommen werden.

Weitere Themenvorschläge nimmt die Gruppe gerne unter junge-politik@cdu-horneburg.de entgegen. Auch weitere Interessierte zwischen 16 und 35 Jahren aus den Ortschaften sind herzlich willkommen sich konstruktiv einzubringen.

Chistoph Wichern

Landkreis Stade
Ausgabe23

Impfung von Wahlhelferinnen und Wahlhelfern im Landkreis Stade

Die Kreisverwaltung bereitet zusammen mit den Hansestädten, Samtgemeinden und Gemeinden im Landkreis Stade alles vor, damit die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die im September bei den Kommunal- und Bundestagswahlen dabei sein werden, geimpft werden.

Ziel ist es, dass alle der rund 3.600 im Einsatz befindlichen Helferinnen und Helfer spätestens 14 Tage vor dem Wahltermin ihre zweite Impfung erhalten haben. Diese Gruppe ist nach Paragraf 4 der Coronavirus-Impfverordnung in dritter Priorität impfberechtigt. In dieser Gruppe wird aktuell noch nicht allgemein geimpft.
Ohne die Mithilfe von Ehrenamtlichen könnten Wahlen in Deutschland gar nicht stattfinden. Die Mithilfe ist ein besonderes Ehrenamt, zu dem jeder Wahlberechtigte zugelassen, aber auch verpflichtet ist.

Wer sich als Wahlhelfer engagieren und verpflichten will, macht dies bei seiner Wohnortgemeinde. Dort kann auch angegeben werden, ob man das Impfangebot, welches zeitlich voraussichtlich Anfang bis Mitte Juli 2021 starten wird, in Anspruch nehmen möchte. Eine Anmeldung zur Impfung als Wahlhelfer erfolgt ausschließlich über die jeweilige Heimatkommune.

FWG Aue
Ausgabe23

Spielplätze in Horneburg

Wilfried Peters, Ratsherr im Flecken und Opa eines zweijährigen Enkels, war bisher immer davon überzeugt, dass unsere Spielplätze im Flecken Horneburg in Ordnung sind. Nun, bei den Ausflügen im Opa-Dienst zu den Spielplätzen mit dem Nachwuchs änderte sich dieses Bild doch schon ein wenig. Gerade für die Altersstufe Kleinkinder bis zu drei Jahren gibt es kein Angebot.

Durch Zufall ergab sich in einem Gespräch mit Franziska Mannigel, dass sie und viele andere Eltern genau das gleiche Problem erkannt hatten. Franziska hat dann die Initiative ergriffen Eltern per Unterschriftenliste zu ermutigen, sich diesem Thema zu widmen, und auch Wilfried Peters hat selbstverständlich sofort seine Mitarbeit angeboten und zugesagt aktiv zu werden. So entstand die Elterninitiative „Kinderspielplätze Horneburg“, die sich sowohl mit der Neugestaltung des Spielplatzes am Schlosspark, als auch mit der Beurteilung der Spielfähigkeit der anderen Plätze beschäftigte. Das Ergebnis der Analyse ergab, dass die Geräte verkehrssicher, aber abgespielt und wenig attraktiv sind. Für den Schlosspark ist dann ein Konzept erstellt worden, das Maike Bundt, zuständig im Bezirksamt Harburg für Spielplätze, im Bauausschuss vorgestellt hat. Vordergründig ist im Konzept für den Schlosspark der Themenbereich (Feen- und Zauberwald) und für den neu zu schaffenden Spielplatz Blumenthal „Reiterhof“ in Planung.

Die FWG AUE unterstützt diese Initiative.

Wir machen darüber hinaus darauf aufmerksam, dass es für Jugendliche und Heranwachsende nur wenig Möglichkeiten sich zu treffen und zu „chillen“ gibt. Da müssen wir uns alle Gedanken machen, um dieses Defizit auszugleichen unabhängig davon, ob die Samtgemeinde oder der Flecken zuständig sind. Wir würden es begrüßen, wenn sich für diese Altersgruppe ebenfalls eine Initiative zur Ausgestaltung der Freizeitangebote ergeben könnte. Also, mitmachen!

VfL Horneburg
Ausgabe23, VfL Horneburg

Der „Frank-Heinrich-Beachsportplatz“ nimmt Gestalt an

Wer seit den Osterferien 2021 an der Sporthalle Hermannstraße war, der wird es schon gesehen haben! Hinter der VfL-Sporthalle ist auf der bisher ungenutzten Wiese ein von Erdwällen eingefasstes Beachhandballfeld entstanden. Mit diesem Sandplatz beschenkt sich die Sparte Handball zu ihrem diesjährigen 50-jährigen Bestehen selber. In Erinnerung an den Gründungsvater der Sparte Handball, dem ehemaligen Horneburger Gemeinde- und Samtgemeindedirektor Frank Heinrich, soll dieser Sandplatz seinen Namen tragen.

Beachhandballfeld des VfL Horneburg

Die Fertigstellung dieses Platzes ist das Resultat eines eineinhalbjährigen Planungsprozesses. Auf Seiten der Sparte Handball waren Heino von Bargen, Volker Matthies und Christoph Hagedorn für die Planung verantwortlich. „Wir haben im Vorfeld natürlich in vielen Gesprächen die Machbarkeit unseres Vorhabens klären müssen. Dabei ist die Planungsgruppe durchweg auf offene Ohren gestoßen. Der Gemeinde Horneburg, vertreten durch Bürgermeister Hajo Detje und Fachbereichsleiter Knut Willenbockel sowie den Gemeinderatsvertretern Frank Irmer und Jörk Philippsen, gehört der Dank ebenso wie dem Vorstand des VfL Horneburg in Person von Christian Gittermann, Hartmut Schmidt und Wilfried Brennecke“, beschreibt Christoph Hagedorn die Planungsgespräche mit den offiziellen Stellen. Spartenintern und mit dem Vorstand des „Vereins zur Förderung des Horneburger Handball e. V.“ (Förderverein), vertreten durch den Vorsitzenden Rolf Dannenberg, wurde die Finanzierung geklärt.

Beachhandballfeld des VfL Horneburg

Nach mehreren Treffen und diskutierten Vorüberlegungen nahmen die Planungen dann im März 2021 rasant an Fahrt auf, denn die zentrale Herausforderung konnte gelöst werden. So charmant die Lage des Platzes hinter der Sporthalle auch sein mag, so schwer gestaltete sich die Zufahrt für Baumaschinen hinter die Sporthalle. Sowohl der gepflasterte Weg als auch der parallel verlaufende Bolzplatz ließen die Überquerung mit schweren Maschinen und Sandlastern nicht zu. „Bauleiter“ Christoph Hagedorn beschreibt die Situation wie folgt: „Die Dimension an Erdreich, das entnommen wurde und die Menge an Sand, die dann eingebarbeitet werden musste, sind schon enorm. Wir haben gut 340 Tonnen feinen Sport- und Spielsand verbaut, das sind 13 große LKW.“ Da dieser Sand eben nicht bis an das Spielfeld transportiert werden konnte, musste der Sand auf dem Parkplatz vor der Sporthalle abgeladen und dann auf einem leichteren Fahrzeug um die Halle transportiert werden. Erschwerend kam hinzu, dass selbst das kleine und leichte Fahrzeuge an der Böschungssteigung hinter der Halle zu scheitern drohten. „Wir haben einen fast einhundert Meter langen Plattenweg einrichten und dann noch für die Steigung eine meterlange Holzrampe konstruieren müssen! Zum Glück haben wir ideales Wetter gehabt. Hätte es geregnet, wir wären steckgeblieben und hätten die Baumaßnahme einstellen müssen!“, so Christoph Hagedorn. Letztendlich hat die Firma BKE aus Hammah, die die Erdarbeiten und den Sandtransport um die Sporthalle herum ausführte, sehr großen Anteil am Gelingen des Projektes. „Kai Ebeling war mit Feuereifer und vollem Einsatz bei der Sache, er hat alle Probleme gelöst und sich viele Gedanken gemacht!“
Im Mai 2021 sollen nun die Tore und die Spielfeldlinien geliefert werden. Außerdem müssen die Grünanlagen (Erdwälle) gepflegt oder teilweise neu angelegt werden. „Wenn die letzten Arbeiten erledigt sind und der Platz offiziell freigegeben werden kann, dann haben wir es geschafft, trotz der Corona-Krise ein attraktives neues Angebot für alle Handballer zu schaffen!“

Im Namen der Sparte Handball möchte sich die Planungsgruppe nochmals herzlich bei Gisela Heinrich und allen Entscheidern und Unterstützern herzlich bedanken.

Gott und Glaube ist Überall

In der Kirchengemeinde Horneburg, Dollern und Nottensdorf soll dies nun auch in den sozialen Medien sichtbar werden. Ein Team aus fünf Gemeindemitgliedern rund um die Pastorin Aggie-Eleanor von Dewitz-Bodman wird auf den beiden Kanälen, „Facebook“ und „Instagram“ regelmäßig kleine Botschaften zum Thema „Gott und Glaube“ posten. Es werden neben Motiven, die uns im Glauben verbinden, auch Aktionen rund um die Kirchengemeinde Horneburg veröffentlicht. Man darf also gespannt sein, was sich die Fünf alles einfallen lassen. Das Team besteht neben Aggie-Eleanor von Dewitz-Bodman aus Rebecca Spark (Dollern), Monika Meier (Nottensdorf), Wiebke Meinke und Peter Hakelberg (beide aus Horneburg). Unter Facebook finden Sie die Kirchengemeinde Horneburg unter „Kirchengemeinde Horneburg“. Bei Instagram findet Ihr sie unter „Kirchengemeinde_Horneburg“.

Peter Hakelberg

Schiefbahn
Ausgabe23, Neues aus Schiefbahn

Infos zu Schiefbahn

Tach zusammen,

noch etwas, was eigentlich zum Bericht der letzten Ausgabe gehörte, gibt es aus der alten Zeit zu berichten (aus einem Bericht von Hans Kaiser).
Mit zunehmender Besiedlung bildete sich aus dem östlichen Unterbruch die Gemeinde Schiefbahn. Sie verlangte nach einem Gotteshaus. Wann das erste Kirchlein im Unterbruch gebaut wurde, ist unklar. Die Ersterwähnung einer Kapelle in Schiefbahn findet sich in einem Rentbuch, einem Einkünfteverzeichnis, der Pfarre im Jahre1470. Das kleine Gotteshaus war dem heiligen Hubertus geweiht – einem Grafen, der ein so leidenschaftlicher Waidmann war, dass er sogar am Karfreitag auf die Jagd ging. Da erschien, so berichtet eine fromme Legende, im Geweih eines Hirschs, auf den er schießen wollte, ein strahlendes Kreuz, und die Stimme des Heilands ertönte: „Hubertus, ich erlöse dich – warum verfolgst du mich?“ Woraufhin der Waidmann zum frommen Einsiedler wurde und zum Patron der Schützen (findet sich im Wappen wieder). Das dürfte der Grund gewesen sein, warum man die Kapelle, die in der Nähe des alten Schützen-Zielscheibenstandes entstand, nach Hubertus benannte.

Die Hochstraße in Schiefbahn, links die Kneipe „Zum Növertor“

In ihrer Hubertus-Kapelle konnten die Schiefbahner zwar den sonntäglichen Gottesdienst abhalten, aber ihre Kinder taufen und ihre Toten begraben lassen mussten sie vorerst noch in einem entfernten Nachbarort namens Anrath. Erst 1548 wurde Schiefbahn zum selbstständigen Pfarrbezirk erhoben. 50 Jahre später wurde die Kapelle durch eine Kirche ersetzt, die bis 1830 als Hubertus-Wallfahrtskirche Ziel vieler Pilger war. In den Jahren 1853 bis 1855 errichtete man die heutige Pfarrkirche St. Hubertus.D

as Dorf Schiefbahn verdankt seine Entstehung der Hubertus-Kapelle. Der Platz vor der Kirche wurde nach jedem Gottesdienst zum Treffpunkt der umliegenden Bauern. Hier, wo ein früher Warenaustausch stattfand, siedelten sich die ersten Häuser von Handwerkern und Gewerbetreibenden an; zu beiden Seiten einer alten Fernverkehrsstraße, die von Neuss über Kaarst und durch Schiefbahn nach Venlo führte und von dort nach Brügge und Antwerpen, den Handelszentren der damaligen Zeit. Allzu beeindruckend darf man sich diese Straße nicht vorstellen. Sie bestand aus einem schmalen, künstlich aufgeschütteten Damm. Weil er erhöht durch das Gelände führte, nannte man ihn in manchen Teilen „Hohe Straße“ oder „Hochstraße“. Im Bereich des Dorfes war er etwas prächtiger ausgeführt und hieß deshalb „Breite Straße“.

Wahrscheinlich 1608 wurde der Ort zum Schutz vor umherstreichenden Soldatenrotten in den Rang einer „Festung“ erhoben. Bis 1620 erhielt sie drei Tore – das Bruchtor, das Nieder- oder Leventor und das Ober- oder Növertor (es gibt noch eine Kneipe „Zum Növertor“). Zwei Wälle, mit einem Wassergraben dazwischen, schützten fortan den Dorfbezirk und sorgten für eine rasche Besiedlung.

Zum Unterschied vom übrigen Unterbruch hieß dieser geschützte Dorfbereich „Zur Schiefbahn“. Im Schutz von Wall und Graben durften Märkte abgehalten werden, was Handel und Handwerk förderte. Es gibt bei uns immer noch eine Hochstraße und eine Straße namens Wallgraben.
So, das war es wieder mal. Demnächst wird es natürlich weitergehen. Bleibt gesund.

Mit lieben Grüßen
Stefan Biermanski

Bündnis 90 die Grünen
Ausgabe23, Kommunalwahl 2021

Was machen Die GRÜNEN in Horneburg

Diesmal das Thema: Mehr Demokratie wagen!

Wir GRÜNEN sind schon etwas länger in der Lokalpolitik vertreten. Diesmal kandidieren wir auch für die Gemeinderäte und wollen vor Ort die Diskussion für mehr Demokratie anstoßen – gerade beim Thema Samtgemeinde, Einheitsgemeinde oder einer anderen Struktur.

Einheitsgemeinde Horneburg

2013 hat der Samtgemeindebürgermeister mit der Frage: „Sind 84 Sitzungen im Jahr nötig?“ das Thema „Einheitsgemeinde Horneburg“ auf die politische Tagesordnung gesetzt. Schon 2009 hatte ein Gutachten eine jährliche Verschwendung von (damals) 300.000 € ermittelt. Aber mit den Kirchturmspolitikern der Einzelgemeinden, die überwiegend im Samtgemeinderat die Geschicke ihres Dorfes voranbringen wollen, war wenig bis kein Gespräch möglich.
Passiert ist politisch nichts!

Aus unserer Sicht spricht immer noch vieles dafür, sich hier auf den Weg zu machen! Wir sprechen das Thema immer wieder an und wollen es voranbringen!
In einer gemeinsamen Sitzung vermutete kürzlich ein Verwaltungsvertreter, dass das mögliche Einsparpotenzial ausreiche, um eine Kindergartengruppe jährlich zu finanzieren. Das ist doch ein guter Grund das Thema weiterzubewegen!

Mehr Bürgerinnenbeteiligung

Was nützen fünf Gemeinderäte, die mit wenig Publikum oder im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss die Geschicke des Dorfes weitgehend allein bestimmen? Wir wollen mehr Bürgerinnenbeteiligung! Aktuell haben sich Eltern eingemischt und die zukünftige Gestaltung der Spielplätze angestoßen. Das ist der richtige Weg!

Viele Bürgerinnen fragen, wann ist die Gemeinde zuständig, wann die Samtgemeinde? Das ist für die einzelnen Dörfer unterschiedlich geregelt. Oft wird als erstes die Samtgemeindeverwaltung angesprochen. Bei größeren Themen oder Schwierigkeiten wird der örtliche Bürgermeister hinzugezogen. Oft verbunden mit der Hoffnung, dass dieser ein gutes Wort für das Thema einlegt. Kommt es zu keiner Übereinkunft werden die Verantwortlichkeiten meist unwillkürlich hin und her verschoben, bis niemand mehr weiß, wer wirklich zuständig ist. Die Situation der Zuständigkeiten und Überschneidungen verlängert Projekte künstlich. Des Weiteren müssen die Gemeinden für die Verwaltungsleistungen der Samtgemeinde bezahlen. Das tun sie aus ihren eigenen Steuereinnahmen und deshalb braucht es fünf Einzelhaushalte. Mit einer Einheitsgemeinde und Reduzierung der Haushalte kann mehr als bisher in die einzelnen Orte investiert werden, ohne die eigene Identität zu verlieren. Bürgerinnenrat oder

Bürgerinnenentscheid

Wir möchten das Thema neu diskutieren. Und das sollen nicht nur Politikerinnen bewegen. Aus unserer Sicht ist das ein Thema, um mehr Demokratie zu wagen, z. B. mit einem Bürgerinnenrat oder auch einem Bürgerinnenentscheid. Natürlich stellt das die aktuell gelebte Praxis der Räte infrage. Aber warum sollte man bestehende Systeme nicht ändern oder modernisieren? Auf Bundesebene und in einigen Bundesländern gibt es diese Praxis bereits, z. B. als einen Klima-Bürgerinnenrat. Obwohl Bürgerinnenräte in immer mehr politischen Kontexten ihre Anwendung finden, ist kein einheitliches Modell vorgegeben. Bürgerinnenräte orientieren sich an bestimmten Merkmalen, wie zufälliger Auswahl, wechselnden Teilnehmerinnen, gemeinsamer Beratung und begrenzten Zeiträumen für die Erarbeitung eines Themas. Das jeweilige Verfahren ergibt sich aus den Anforderungen des Themas heraus.

Wir GRÜNEN wollen anregen, gemeinsam mit den Bürger*innen den richtigen Weg zu suchen. Denn für sie ist die Verwaltung Dienstleister und wird über ihre Steuern finanziert. Mit diesem Schritt wollen wir unsere Dörfer zukunftsfähig machen – auch mit Blick auf die Strukturen Europas.

Was ist das? Bürger*innenrat?

Kurz: gelebte Demokratie.
Für einen Bürgerinnenrat werden 12 bis 15 Bürgerinnen und Bürger nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Diese befassen sich über einen bestimmten Zeitraum mit der Fragestellung. Das wird von geschulten Personen moderiert. Im Anschluss, z. B. an einen Workshop, werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Hieran schließt sich die Diskussion der Ergebnisse mit den Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung an. Der Bürgerinnenrat löst sich wieder auf, nachdem sich der Gemeinderat mit den Ergebnissen befasst hat.


hallo@gruene-horneburg.de
www.gruene-horneburg.de
Bis zum nächsten Mal.
Der grüne Ortsverband Horneburg

Es geht um Dein Zuhause
Reiterverein Horneburg
Ausgabe23, Reiterverein Horneburg

ALS GÄBE ES (K)EIN MORGEN…

In unserer letzten Ausgabe hatten wir über unseren ortsansässigen Reiterverein und seine Probleme mit CORONA berichtet. Wie viele andere gemeinnützigen Sportvereine kümmert sich der Reiterverein eigentlich darum, den Erwachsenen einen Ausgleich zum stressigen Beruf zu verschaffen und den Kindern und Jugendlichen eine Abwechslung zu ihrem Schulalltag zu geben. In solchen Zeiten sind positive Signale wichtig und die erhalten wir aktuell von unserem Reiterverein (Anmerkung der Redaktion: pünktlich zum Redaktionsschluss konnten im Landkreis wieder erste Lockerungen vorgenommen werden, da der Inzidenzwert stabil unter 100 lag).

Der Reiterverein bereitet sich auf die Zukunft vor, vollständig von der Hoffnung beseelt, dass der Verein stabil in die Zukunft kommt. Die Hoffnung, einen frohen und gelösten 100. Geburtstag im nächsten Jahr feiern zu können, steigt aktuell wieder an. Was passiert also aktuell im Detail in unserem Reiterverein?:

Ein Blick auf den neuen Offenstall
Ein Blick auf den neuen Offenstall

Offenstall

Ein Team von Vereinsmitgliedern hatte sich im Herbst eingefunden und einen gebrauchten Pferdeunterstand erworben und abgebaut. Aufgrund des Wintereinbruchs musste der Wiederaufbau in Horneburg in das Frühjahr verschoben werden. Nachdem in einem Arbeitsdienst das Ständerwerk gesetzt wurde, erfolgte der Wiederaufbau. Unser Kassenwart und unser zweiter Vorsitzender setzten mit einem befreundeten Handwerker das Dach und stellten die Außenwände. Anschließend setzten die beiden Samstag für Samstag Zäune, strichen die Außenwände, bauten Tore und einen Lagerbereich für Weidenmaterial sowie einen neuen Stellplatz für den Aufsitzmäher. Nachdem die erste Vorsitzende abschließend noch für den entsprechenden Weidenstrom sorgte, war der Offenstall am 08.05. tatsächlich bezugsfertig und die beiden Pferde genossen sichtlich ihre neue „Freiheit“.

Der neue Offenstall von in seiner ganzen Pracht
Der neue Offenstall von in seiner ganzen Pracht

Außenreitplatz

Die CORONA-Verordnungen machen es notwendig, einen Teil des Reitschulunterrichts ins Freie zu verlegen. Nachdem im letzten Jahr die Firmen Kühn Solar und Dachdeckerei Kühn die Neugestaltung des Reitplatzes massiv unterstützt hatten, fehlt Anfang Mai noch die Reitplatzumzäunung. Die Kreissparkasse Stade hat den Verein hierbei im April mit einer großzügigen Spende in die Lage versetzt, das notwendige Baumaterial zu kaufen. Da sich das inzwischen eingespielte Team um Kassenwart Mario Ganser und 2. Vorsitzenden Frank Patzelt der Organisation angenommen hat, ist der Vorstand voller Hoffnung, auch diese Baumaßnahme erfolgreich abschließen zu können.

Neues Schulpony

Vereinsmitgliedern als freiwillige Helfer sei Dank: Der kleine Alvarez konnte in der ersten Maiwoche in die RVH-Familie aufgenommen werden. Pünktlich zur Wiederaufnahme des Reitschulbetriebs steht dem Verein damit ein Pony für die kleinsten Vereinsmitglieder und Anfänger zur Verfügung. Die Nachfrage nach Reitunterricht ist groß und der Verein versucht sein Bestes, um vielen Kindern das Reiten zu ermöglichen. Allerdings muss der Vorstand aufgrund der Vielzahl von Anfragen selektieren und kann nicht jede Anfrage sofort bedienen, sondern muss entsprechende Wartelisten führen.
Gewonnen!

Tatsächlich hat die Teilnahme an einem Wettbewerb dazu geführt, dass die Baumarktkette Globus den Verein bei der Renovierung des Reiterstübchens mit einem Einkaufsgutschein über 1.000 € unterstützt! Wir werden unsere Leser bei der Renovierung des Reiterstübchens entsprechend auf dem Laufenden halten.
Wir finden, das sind tolle Botschaften, die uns der Reiterverein aktuell sendet. So ungewiss die Zukunft nach über einem Jahr CORONA-Einschränkungen für jeden gemeinnützigen Verein sein mag: Ein tolles und hochmotiviertes Team aus Vorstand und Vereinsmitgliedern ist ein wichtiger Schlüssel; ein weiterer wichtiger Baustein sind tatkräftige Partner an ihrer Seite. Entsprechend möchte sich der Vorstand vom Reiterverein bei allen tatkräftigen Helfern und bei ihren tollen Partnern bedanken. Aber der Vorstand möchte auch den Schülern ein Dankeschön aussprechen, für Geduld und Verständnis! Auch dem Bewegungsteam, das unseren Schulpferden Tag für Tag die nötige Bewegung verschafft hat, damit diese pünktlich zur Wiederaufnahme des Schulunterrichts topfit an den Start gehen konnten.

Magazin Meine Samtgemeinde
Ausgabe23

Auf einem guten Weg

Raimund Franken
Bereit für eine Wanderung durch die Samtgemeinde

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die bei Redaktionsschluss vorlag, lässt Hoffnung für die Zukunft aufkommen. Ich hoffe, dass es jetzt, wo Sie das neue Magazin in den Händen halten, immer noch so ist.

Corona verlangt von uns immer wieder die Umstellung auf neue Situationen. So gehört der Schnelltest für viele zum Alltag, gibt er uns doch ein bisschen mehr Freiheit. In diesem Zusammenhang geht ein Dank an alle Ehrenamtlichen, die durch ihre Bereitschaft einen reibungslosen Ablauf in den Schnelltestzentren möglich machen. Man kann das nicht hoch genug würdigen.

Auch das Impfen macht Fortschritte und ist in aller Munde. Viele in meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben die erste und zum Teil bereits die zweite Impfung erhalten. Ich habe auch meine erste Impfung erhalten und muss sagen, dass das für mich etwas Besonderes war. Ich habe in meinem Leben schon viele Impfungen bekommen. Man ist zum Arzt gegangen und hat sich den Pieks abgeholt und fertig. Das war bei der jetzigen Impfung für mich anders und bedeutungsvoller. Das soll es jetzt aber über Corona gewesen sein.

Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf dem Wandern in der Samtgemeinde Horneburg. Auf den Seiten 22 und 23 erhalten Sie Informationen zu den Touren. Nun muss ich doch noch mal Corona ins Spiel bringen, denn Corona hat viele das Wandern entdecken lassen. So auch Vanessa Heider, die acht Routen reaktiviert hat. Diese Routen gibt es schon seit längerer Zeit, sind aber in Vergessenheit geraten. Ich bin selbst schon die ein oder andere Route abgelaufen und bin an Stellen gekommen, die ich noch nicht kannte. Ich kann jedem empfehlen über die Routen zu entdecken, wie schön es in unserer Samtgemeinde ist.

Seit Anfang des Jahres erscheinen – in Hinsicht auf die Kommunalwahlen in diesem Jahr – Beiträge von Parteien in „Meine Samtgemeinde“. Die Parteien machen hiervon regen Gebrauch, so auch in dieser Ausgabe. Nun haben wir einen Beitrag erhalten, der die Redaktion veranlasst, deutlich darauf hinzuweisen, dass eingesandte Beiträge nicht immer unsere Meinung widerspiegeln und wir uns von diesen distanzieren.

Wir wollen aber auch mit Blick auf die Wahl Meinungsbildung fördern und nicht zensieren. Ihnen, als Wähler*in, bleibt es überlassen, sich selbst eine Meinung über die abgedruckten Beiträge und deren Verfasser zu bilden.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe. Bleiben Sie gesund!

Ihr Raimund Franken
Herausgeber von „Meine Samtgemeinde“

Mehrgenerationenhaus
Ausgabe23, Mehrgenerationenhaus

Was haben wir in der Zwischenzeit auf die Beine gestellt?

Neu ­­­– unser Lerncafé für Erwachsene

Es gibt viele Ursachen, warum Menschen nur bedingt lesen oder schreiben können. Gerade die heutige Zeit zeigt uns, das oft auch äußere Einflüsse dazu führen können, dass Lesen und Schreiben im Kindes- oder jugendlichen Alter nicht richtig erlernt werden konnten. Und hier sprechen wir nicht von Analphabeten, sondern von Menschen, die vielleicht einzelne Textzusammenhänge nicht verstehen oder Schwierigkeiten haben, ihre Gedanken in Worte zu fassen und aufzuschreiben. Alltäglich werden wir damit konfrontiert, etwas zu lesen und darauf reagieren zu wollen oder etwas zu schreiben. Sei es in einem Brief, einer E-Mail, einer WhatsApp oder einfach einem anderen Text. Daraus ergeben sich dann auch im Alltag viele Probleme, die immer wieder überwunden werden müssen. Hier können wir helfen! Wichtig ist, dass niemand sich deswegen zu schämen braucht, denn 6,2 Millionen Menschen in Deutschland haben derartige Schwierigkeiten!

Lerncafe im MGH
Links Christina Marx, die das Lerncafé betreuen wird, rechts Kristin-Garrn Eckhoff vom RGZ Stade, die für die Beratung in Horneburg, aber auch für das RGZ in Stade zuständig ist.

Es gibt so viele Gründe, die eigenen Lese- und Schreibfähigkeiten zu verbessern.

Vielleicht, weil du deinen Führerschein machen möchtest? Oder deine Post selbst beantworten möchtest? Oder aber vielleicht, weil du deinem Kind eine Geschichte vorlesen möchtest! Im Mehrgenerationenhaus Horneburg ist dies nun in Begleitung von Tini möglich. Das Lerncafé bei uns im Hause richtet sich an Menschen, die im Erwachsenenalter nicht richtig lesen und schreiben können. Ihnen wollen wir helfen, ein selbstbestimmteres und leichteres Leben zu führen. „Mir ist besonders wichtig, dass die Teilnehmenden hier einen Ort des Lernens haben, in dem in angenehmer Atmosphäre, bei einem leckeren Getränk und ohne schulischen Druck, Schreib- und Lesefähigkeiten verbessert werden können. Ich möchte in einer kleinen Gruppe ganz individuell auf die Einzelnen eingehen, denn jede und jeder hat ihr ganz persönliches Ziel, etwas zu verändern“, so Christina Marx, die das Lerncafé ab sofort betreuen wird.

Umgesetzt wird dies klassisch handschriftlich auf Papier, aber auch durch digitale Lernprogramme am Computer. Alle haben die Möglichkeit im eigenen Tempo und nach eigenem Wissensstand und ihren Möglichkeiten entspannt zu arbeiten. Neugierig geworden? Oder kennst du jemanden, der oder die vielleicht Lust aufs Lernen im Lerncafé hätte?

Dann melde dich gern bei uns! Telefon 04163 868492 oder unter mgh@horneburg.de. Das Lerncafé ist immer montags von 15:00 bis 16:30 Uhr geöffnet.
Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an alle, die mind. 18 Jahre alt sind, deutsch sprechen oder gute Erfahrungen mit der deutschen Sprache gesammelt haben.

In Planung ist auch ein DIGI-Treff

für alle, die sich mit den neuen Medien noch nicht so gut auskennen – das aber lernen möchten! Ob Handy, I-Pad oder Laptop – hier wird der Umgang zum Kinderspiel! Bei Interesse bitte ebenfalls bei uns im MGH melden.

Neu – Erziehungsberatung im MGH

Auch neu bei uns ist, dass das Amt für Jugend und Familie des Landkreises Stade ab sofort montags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr eine offene Sprechstunde im MGH anbietet.

In der Sprechstunde können sich Eltern, Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche zu allgemeinen Fragen rund um Erziehung, Trennung und Umgang vertraulich beraten lassen. Individuelle Gesprächstermine können vereinbart werden.
Kontakt: Herr Selter-Belajew 04141 125166

Unser Repaircafé befindet sich im Aufbau

Ende des letzten Jahres hat das Freiwilligenzentrum in Kooperation mit dem MGH Freiwillige mit Know-How für ein Repaircafé gesucht. Aber was ist ein Repaircafé eigentlich? Hier werden defekte Alltagsgegenstände „gemeinschaftlich“ repariert. Ehrenamtlich engagierte Reparaturhelfende bieten dort Hilfe zur Selbsthilfe an. In angenehmer Atmosphäre werden defekte transportable Kleingeräte wie z. B. Toaster, Kaffee-/Nähmaschine oder auch andere Elektronikgeräte mit Hilfe der Ehrenamtlichen repariert.

Gute Gründe für ein Repaircafé sind nicht nur die Hilfe zur Selbsthilfe, sondern auch der Ort der Begegnung und des gemeinsamen Miteinanders. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Jedes Gerät, das repariert wird, wird nicht weggeworfen und verlängert so die Nutzungsdauer, schont Ressourcen und somit letztlich auch den Geldbeutel. Ein Repaircafé stellt keine Konkurrenz zu gewerblichen Dienstleistern dar, denn die Reparaturen, die hier durchgeführt werden, sind oft so aufwendig oder kostspielig, dass sie von Reparaturdienstleisterinnen kaum mehr durchgeführt werden. Zudem beinhaltet das Konzept die gemeinsame Reparatur und stärkt damit das Miteinander. Inzwischen hat sich eine Gruppe von Reparaturhelferinnen gefunden, die, sobald es die Coronaregelungen erlauben, das Repaircafé einmal monatlich für Bürgerinnen und Bürger anbieten wollen. Weitere Informationen bei uns im Hause!

Schützenverein Horneburg

Es ist wie es ist

Keine Generalversammlung. Kein Anschießen. Keine Winterrunde. Keine Bezirksmeisterschaft. Vielleicht eine Landesmeisterschaft. Vielleicht eine Sommerrunde. Gerne hätte ich über Ehrungen, verdiente Mitglieder und unsere Aktivitäten berichtet. Aber wo nichts ist, braucht nichts berichtet zu werden.

Es ist wie es ist. Aber es ist unbefriedigend.

Und leider wird es auch nur langsam besser. Für unser Schützenfest allerdings zu langsam. In der aktuellen Corona-Verordnung des Landes NDS ist es geregelt. Im Prinzip haben es alle befürchtet, aber die Hoffnung war bis zuletzt da. Da Veranstaltungen und Feste aber mindestens bis zum 30.06. noch verboten sind, mussten wir im März eine Entscheidung treffen. Auch im Hinblick auf zu schließende Verträge und einzugehende Verpflichtungen müssen wir auch in diesem Jahr unser Schützenfest absagen. Die einen wird es freuen, anderen blutet das Herz.

Unsere Majestäten bleiben weiter in Amt und Würde und alle hoffen auf nächstes Jahr.

Sollte das Impftempo jetzt konstant bleiben und die Inzidenz einen Wert erreichen, in dem es politisch gewollt ist, dass man was machen kann, machen wir was. Was auch immer. Hauptsache man kann sich mal wieder treffen. Wir hoffen alle, dass es noch in diesem Sommer wieder möglich sein wird.

Wie zu beginn erwähnt, würde ich gerne wieder mehr berichteten. Aber da ich nicht der Typ bin, der viel schreibt und nichts zu sagen hat, war es das für den Moment.

Haltet durch, verliert nicht die gute Laune, lasst euch impfen und bleibt gesund.

Wir sehen uns wieder. Bestimmt.

Carsten Dittmer

Methusalem
Ausgabe23, Methusalem

Das Seniorenhaus Horneburg und die Corona-Pandemie

„Wie geht es denn dem Seniorenhaus in der Corona-Krise?“ wurde ich von den „Methusalems“ gefragt. Gott sei Dank ist das Haus von dem tückischen Virus bisher verschont geblieben! Inzwischen sind auch alle Bewohnerinnen geimpft. Selbst die Kontaktbeschränkungen – wenn auch schmerzhaft – werden verständnisvoll akzeptiert und ertragen, dienen diese doch dem Schutz der Bewohnerinnen wie auch dem Personal.

Die kreativen Bewohnerinnen.
Die kreativen Bewohnerinnen.

Es ist still geworden um das Seniorenhaus in Horneburg und diese Ruhe ist nicht nur auf die Pandemie zurückzuführen: Allen Unkenrufen zum Trotz haben sich die Anstrengungen gelohnt, den Horneburger Bürgern einen sicheren Hort zu schaffen, wo sie selbstbestimmt und liebevoll umsorgt die letzte Lebensphase in Gemeinschaft erleben dürfen. Viele Widerstände galt es zu überwinden, bis die Idee, das Projekt Seniorenhaus-Horneburg als gemeinnützige Genossenschaft zu betreiben, realisiert werden konnte. Dass es gelungen ist, alle Hürden zu nehmen, materielle und personelle Engpässe souverän zu meistern, ist das Verdienst von Martin Adebahr und Alexander Lipnicki. Mit professionellem Weitblick haben sie frühzeitig die Umgestaltung vom reinen Pflegeheimbetrieb zum Wohngemeinschafts-Konzept in die Wege geleitet und gleichzeitig mit dem Aufbau der ambulanten Pflege die Genossenschaft zukunftsfähig gemacht. Inzwischen hat sich die Situation der Genossenschaft erfreulich entwickelt: eine Dependance in Holler-Twielenfleet für Tagespflegegäste ist dazugekommen und hat sich als Glücksfall für die Genossenschaft erwiesen, und auch die ambulante häusliche Pflege ist auf Expansionskurs. Schon jetzt werden Pflegekunden zwischen Hollern-Twielenfleet und Horneburg versorgt. Nun ist die Zeit reif für ein weiteres Vorhaben: In Harsefeld entsteht nach Horneburger Muster die Wohnanlage „Königshof“ – ebenfalls konzipiert als Genossenschaftsprojekt. Sie wird von unserer Horneburger Genossenschaft betrieben und stößt auf ein großes Interesse bei den Harsefelder Bürgern.

Zehn Jahre ist es inzwischen her, dass wir „Methusalems“ in einer gemeinsamen Aktion mit DRK, AWO und SoVD einen Hilferuf an die Gemeinde richteten, weil in Horneburg eine adäquate Wohnmöglichkeit zur Versorgung pflegebedürftiger Menschen fehlte. Da trat Martin Adebahr mit einem bereits ausgereiften Konzept an unseren Verein heran: Ein Haus, in dem man selbstbestimmt leben kann im Alter. Das SELA- Konzept hat uns überzeugt. Seitdem ist der Verein „Methusalem“ dem Seniorenhaus verbunden, zumal etliche unserer Mitglieder inzwischen in einer von vier Wohngemeinschaften ihr letztes Zuhause gefunden haben. Für die „Methusalems“ war es eine Herzensangelegenheit, den Bewohnerinnen wöchentlich unterhaltsame Angebote zu machen: Es wurde gemalt, vorgelesen, gespielt. Auch fanden regelmäßige Besuche des „Moorwichtel“-Kindergartens statt und weitere vergnügliche Begegnungen – z. B. mit Kleintieren – rundeten das vielseitige Unterhaltungs- und Beschäftigungsprogramm ab. Diese Außenkontakte sicherten die Einbindung des Seniorenhauses in das gesellschaftliche Umfeld. Dann kam Corona! Stillstand, Kontakt- und Besuchsbeschränkungen bargen die Gefahr der Isolation und Depression. Das Pflegepersonal wuchs in dieser Krisenzeit zu einem stabilen, hochmotivierten Team zusammen und gibt weiterhin sein Bestes, um den Bewohnerinnen die Lebensfreude zu erhalten. Dankbar sind wir alle, dass das Virus bisher einen Bogen um unser Seniorenhaus gemacht hat und nun nach der Impfung eine leichte Entspannung eingetreten ist. Dennoch: Die Gefahr ist noch nicht vorüber. Geduld und Achtsamkeit sind weiterhin nötig, um hoffentlich bald wieder zu einem normalen Besuchsmodus zurückzufinden. Das wünscht von ganzem Herzen

Astrid Rehberg
Ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied

Mehrgenerationenhaus
Ausgabe23, Mehrgenerationenhaus

Was macht das MGH eigentlich?

Nachdem unser schönes MGH seit November sehr eingeschränkt nur mit Beratungs- und Hilfsangeboten, wie z. B. Beratung Café Zeitlos, Migrations- und Integrationsberatung oder die Impf- und Testhotline sowie die Einkaufshilfe aufwarten konnte, sind nun auch wieder weitere Angebote möglich! Angebote der außerschulischen und der kulturellen Bildung dürfen nun auch bei uns im Rahmen der aktuell geltenden Hygienevorschriften und einem stabilen Inzidenzwert unter 165 stattfinden. Welche das im Einzelnen sind, kann telefonisch unter 04163 868492 abgefragt oder unter www.mgh-horneburg.de in Erfahrung gebracht werden. Wir freuen uns zudem, dass auch unsere Begegnungsstätte (Cafébereich), der Offene Treff, zumindest draußen auf unserer Terrasse wieder geöffnet ist. Also seid herzlich willkommen und genießt den Ausblick, einen schönen Kaffee oder Cappucchino oder einfach unseren Garten! Denkt aber bitte daran, dass auch wir ein negatives Testergebnis (nicht älter als 24 Std.) oder einen Nachweis der vollständigen Impfung/einen Nachweis der Genesung benötigen. Ist ein Test nicht vorhanden, kann er bei uns vor Ort unter Aufsicht gemacht werden.

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