Hornbörger Geschichten

Dat Leben op den scheeben Maschdamm ut de Sicht een echten Maschdammer Jung

Heinrich Hartmann, ein echter Marschdammer Jung, hat sich ein ordentliches Stück Arbeit gemacht und viele Döntjes aus den alten Zeiten aufgeschrieben. Hierbei beschreibt er die Häuser im Marschdamm und im Vordamm und die damit verbundenen Anekdoten. Wir bedanken uns bei Herrn Hartmann, dass wir die „Hornbörger Geschichten“ veröffentlichen dürfen. Und nun viel Spaß beim Lesen.

Husnummer 172

Hausnummer 171

Een Massivhus mit denn Knickwalmgiebel no de Stroot. Dat letzte Hus op de rechte Siet.

Öber dit Hus weet ik nich so veel to vertellen. Glieks no denn Krieg wohn dor Onkel Steffens mit sien Fro un twee Kinner. De beiden heeten ober Gerda un August Bohmbach, wiel se ut erster Ehe wörn. August harr ok Steensetter bi uns lehrt un hett as Gesell un ok as Vörarbeiter bi uns arbeit. Sien Süster Gerda, wer schwör krank. Ik weet nich, wat se harr, ober se is ganz jung storben un dat hebbt wi as ganz schlimm empfunden. Loter hebbt in dit Hus ok noch Flüchtlinge un Utgebombte ut Hamborg wohnt, bit min Vadder dat Hus köft un afreeten hett.

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