Aus der Ausgabe 26

Schiefbahn

Die Gründung der Feiwilligen Feuerwehr Schiefbahn 1886

(Auszug des Buches Löschzug Schiefbahn 1886-2011)

Am 22. März 1882 erließ die königliche Regierung in Düsseldorf eine Verfügung, wonach eine gleichmäßige Regelung des Feuerlöschwesens angeordnet wird. Als besonders wünschenswert wurde die Bildung freiwilliger Feuerwehren bezeichnet. Jährlich mussten von da an zwei Spritzproben, eine im Frühjahr, die andere im Herbst, durchgeführt werden, deren Resultat der Regierung mitzuteilen war.

Eine Revision vom 24. Juni 1882 durch einen Sachverständigenrat ergab, dass acht Feuerwehrleute drei Fahrspritzen, eine Handspritze, 69 m Schlauch, 20 lederne und zehn hanfene Feuereimer, zwei Feuerleitern und zwei Feuerhaken zur Verfügung standen. Zudem musste jede erwachsene Person eines Hauses mit einem Eimer versehen zur Brandstelle eilen.

Das Interesse der Bevölkerung schien nicht groß gewesen zu sein, da die Wehr wieder zerfiel. Erst der nachfolgende Bürgermeister und 19 namhafte unbescholtene Bürger legten der Regierung in Düsseldorf Statuten zur Anerkennung vor.

Der §1 sei wörtlich zitiert: „Die Freiwillige Feuerwehr zu Schiefbahn tritt mit dem 1. Dezember 1886 ins Leben, und haben nur Leute, die über 17/18 Jahre alt sind, Zutritt zu derselben. Sie ordnet sich den Befehlen des Bürgermeisters resp. seines Stellvertreters unter.“

Es wurden bei der Provinzial-Feuersozietät Beihilfe zur Beschaffung von Feuerlöschgeräten beantragt. Der Bürgermeister rief alle männlichen Bürger, welche das 17. Lebensjahr erreicht hatten auf, der Freiwilligen Feuerwehr beizutreten. Ende 1889 waren es schon 50 Mann.

Die Feuerwehr erwies sich damals im Übrigen als äußerst trinkfest, denn in einem Protokoll heißt es, dass bei einem gemütlichen Beisammensein 99 Liter Bier vertilgt wurden.

In einem Schriftsatz von 1908 wurde von „Personen von makelloser Führung und gutem Ruf“ berichtet. Damals muss der Zulauf zur Freiwilligen Feuerwehr enorm groß gewesen sein, heißt es doch in einem Gemeinderatsprotokoll vom 4. Februar 1909, dass die Gemeinde 50 Mitglieder als ausreichend ansieht und nicht bereit ist, für weitere Feuerwehrleute Ausrüstungen zu beschaffen. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges gab es eine Minderung der Mitgliedsstärke, da viele Feuerwehrleute eingezogen wurden.

Nach dem ersten Weltkrieg erhielt die Schiefbahner Feuerwehr Handdruckspritzen und weiteres Schlauchmaterial. Die Spritzen wurden an verschiedenen Ortsteilen von Schiefbahn aufgestellt, schnell einsetzbar. Der damalige Brandmeister verstand es, trotz Nachkriegswirren, Inflation und allgemeiner Not, die Wehr durch die Wirren der Zeit zu führen.

Bis dahin und liebe Grüße
Stefan Biermanski

Bücherei Horneburg
Ausgabe26, Bücherei

Zum Jahresende 2021

Das Jahr 2021, das zweite Coronajahr, neigt sich dem Ende zu. Eine Zeit zum Innehalten, das alte Jahr Revue passieren zulassen und nach vorne zu blicken. Nach dem harten Lockdown im Winter, konnten wir im Frühjahr die Bücherei wieder, eingeschränkt durch die Hygieneregeln oder die 3-G-Regel, für den Publikumsverkehr öffnen.

Im Sommer starteten wir wieder mit unserer beliebten Vorlesestunde, dem Bilderbuchkino und dem Kamishibai für unsere jüngsten Leser. Der Auftakt zum ersten Bilderbuchkino mit Frau Lydia Brüggemann im Schloss Agathenburg hat uns gezeigt, wie sehr die Kinder das analoge Vorlesen mit Gleichaltrigen vermisst haben. Ihre Begeisterung und Freude hat uns gerührt und gezeigt, wie schwer der Lockdown, verbunden mit der Isolation, für die Kinder gewesen ist. Seitdem ist die Vorlesestunde am Freitagnachmittag für die Kinder und ihre Eltern und Großeltern in der Bücherei und dem anschließenden Waffel-
essen im MGH wieder ein fester Termin, der mit großem Zuspruch angenommen wird.

Auch die Schulbücherei in der Eichhörnchengrundschule in Dollern konnte nach zweijähriger Schließung öffnen. Zur Wiedereröffnung las die preisgekrönte Autorin Silke Schlichtmann für die dritte und vierte Klasse aus ihren Mattis-Büchern, die an einer Schule im Alten Land spielen, vor. Sie weckte in den Kindern eine Lesebegeisterung, die die Lehrer:innen und uns mitriss und motivierte. Aber auch die Erwachsenen sehnten sich nach einem geselligen Abend mit Lesung und Musik. Das erfuhren wir bei unserer musikalischen Lesung mit Frau Pauling und Kojo Wendt. Diese machte den Gästen eine solche Freude, dass unsere Weihnachtslesung in kürzester Zeit ausgebucht war.

So blicken wir hoffnungsvoll auf die Weihnachtszeit und das neue Jahr und wünschen unseren kleinen und großen Leser:innen Gesundheit und viel Freude mit ihren Lieben.

Auch möchten wir uns ganz herzlich für den Zuspruch und das Verständnis für immer neue Regeln im Haus bei unseren Leser:innen bedanken!
Mit herzlichen Grüßen, Silke Joneleit,

Annette Kokott und unsere Maudihündin, die den Besuchern und uns häufig den Coronablues vergessen ließ.

Spielmannszug Horneburg

Unser Jahr 2021

immer noch im Zeichen von Corona

Bereits im letzten Jahr fiel unser Jahresrückblick bekanntlich etwas kleiner aus, da bei uns nicht allzu viel passiert ist – so ganz ohne Auftritte und nur mit ein paar Übungsabenden und unserer Generalversammlung.

In diesem Jahr gibt es leider auch nicht mehr zu berichten. Denn 2021 ist auch die Generalversammlung ausgefallen und somit auch geplante Neuwahlen und Ehrungen. Möglich macht dies eine Sonderregelung, die es Vereinen erlaubt, pandemiebedingt vorübergehend auf eine Versammlung zu verzichten, bis sich die Lage wieder entspannt hat. Auftritte gab es auch noch keine.

Lediglich der Übungsbetrieb ist wieder angelaufen. Zwar finden unsere Übungsabende nach wie vor im Zwei-Wochen-Rhythmus statt, aber so langsam normalisiert sich das Vereinsleben wieder. Wir konnten unsere Übungsabende größtenteils wie geplant durchführen, natürlich unter den geltenden Hygienevorschriften – abgesehen von einer kleinen Sommerpause aufgrund der Sommerferien. Aber die gibt es in jedem Jahr und fällt somit unter „normal“.
Nach dem Sommerüben im Juli, August und Anfang September auf dem Schützenplatz sind wir im Oktober in den Schießstand umgezogen. Draußen war es zu dieser Zeit schon zu dunkel und auch durchaus ein wenig kühl.

Ab November können wir wieder wie üblich die Räume der Oberschule (da, wo früher die Orientierungsstufe war) nutzen. Auch hier gehen wir also allmählich zur Normalität über. Möglicherweise nehmen wir im neuen Jahr auch wieder den wöchentlichen Übungs-Rhythmus auf, das stand aber bei Redaktionsschluss für diese Ausgabe jedoch noch nicht fest.

2022 werden wir dann auch wieder unsere Generalversammlung abhalten. Es gibt ja sicherlich einiges zu besprechend, zu wählen und zu ehren.
Wir sind auch zuversichtlich, dass dann auch die Auftritte zurückkehren werden. Wir freuen uns schon auf zahlreiche Besucher. Sobald feststeht, wann und wo wir zu hören sind, geben wir dies natürlich auf unserer Homepage (spielmannszug-horneburg.de) und auf Facebook (facebook.com/spielmannszughorneburg) bekannt.

Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem wir uns dann hoffentlich bald wieder sehen und hören.

Samtgemeinde Horneburg

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner!

Den Staffelstab und damit das Amt des Samtgemeindebürgermeisters habe ich zum 01. November 2021 von Matthias Herwede übernommen. Für das mir im Rahmen der Wahl entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich sehr.

Als eine der ersten neuen Aufgaben stehen die konstituierenden Sitzungen der Räte in der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden an. Die demokratisch benannten und gewählten Vertreterinnen und Vertreter sind an die Institutionen und Einrichtungen zu melden sowie die vor Ort abrufbaren Informationen zu den Personen und Gremien einzurichten. Neben diesen eher formalen Verwaltungsarbeiten werden wir für die Ratsmitglieder eine Schulung zu den wesentlichen Themen anbieten.

Staffelübergabe
Knut Willenbockel übernimmt als neuer Samtgemeindebürgermeister von Matthias Herwege den Staffel

Eine weitere Aufgabe ist die Digitalisierung, mit der auch das Thema Bürgerservice weiter ausgebaut werden soll. Parallel zu den „Dauer“-Themen, wie Instandhaltung und Ausbau der Infrastruktur (wie Straßenbau und Kindertagesstätten) gilt es gemeinsam im Landkreis Stade die Vorgaben des
Onlinezugangsgesetzes voranzubringen.

Daneben sehe ich für mich eine wesentliche Aufgabe darin, den Dienstleistungsgedanken auszubauen und damit unsere Verwaltungstätigkeit zu kommunizieren, Themen zu erklären und Verständnis zu schaffen. Dazu benötige ich die Unterstützung aller Kolleginnen und Kollegen aus der Samtgemeindeverwaltung. Ich werde hierzu mit den Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Wochen in Kontakt treten.

Wenden Sie sich gerne an mich, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben: Per E-Mail an willenbockel@horneburg.de oder telefonisch unter 04163 8079-10. Ich freue mich auf Ihre Nachrichten. Vielen Dank.

Herzlichst Ihr Knut Willenbockel

VfL Horneburg

Neue Nachwuchstalente zeichnen sich ab

Leichtathlet Mika Seifried gewinnt bei erstem Wettkampfauftritt

Seinen ersten Wettkampfauftritt hatte Mika Seifried (M 6) vom VfL Horneburg und gewann gleich überlegen in seiner Konkurrenz. Sein Vater, Hürdensprinter Dennis Seifried, hatte seiner Zeit als erster VfLer eine Medaille bei Deutschen Meisterschaften gewonnen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Die Kleinen messen sich zunächst im Dreikampf (Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf). Diese Disziplinen werden spielerisch in den Trainingsgruppen geübt. Später kommen Hürdensprint und andere technische Disziplinen dazu.

Von links: Matti Kniß, Niklas Bergmann und Dennis Seifried.
Von links: Matti Kniß, Niklas Bergmann und Dennis Seifried.

Auch in der Altersklasse U 12 wachsen unter Trainer Dennis Seifried junge Leichtathletinnen und Leichtathleten heran, die auch bereit sind, ins Wettkampfgeschehen auf der Leichtathletikbühne einzugreifen. Niklas Bergmann, Hannes Hubbe und Matti Kniß warten mit Spannung darauf, den Staffelstab von Seifried über die Hürden übernehmen zu können. Die trainingsfleißige elfjährige Victoria Pönitz verbessert ständig ihr eigenes Können und hat schon mehrere Jahre Wettkampferfahrung.

Teilweise trainieren sie drei- bis viermal in der Woche und werden wohl in der laufenden Wintersaison Hallenwettkämpfe bestreiten. „Wir wollen auch Sprintstaffeln aufstellen und brauchen dazu noch Unterstützung“, so Dennis Seifried.

Aber es gibt auch viele junge Sportler, die zum Training kommen, um einfach nur Spaß zu haben. Die aktuellen Trainingszeiten sind auf der Homepage des VfL Horneburg https://vfl-horneburg.de/leichtathletik/ zu finden.

Op Platt
Ausgabe26, Op Platt

Nix schinken!

Fiete: Wenn du mi frogst, wat to Wiehnachten dorto hüürt? denn seggt ick: ‘n Dannenboom, Stille Nacht, heilige Nacht un een Snack von mien Frau: „Nächstet Johr schinkt wi uns öber nix!“
Un dat löpt bi uns an de Adventssünndog nohmittags bi ´n Kaffee ümmer glieck av. Wi sitt an’n 1. Advent in de Stuv bie’n Kaffee, brune Koken un een Kerz brennt. An’n 2. Advent genau so, drinkt Kaffee, ett brune Koken un twee Kerzen brennt. An’n 3. Advent, Kaffee, brune Koken, dree Kerzen. Denn een’n Dag för Hilligobend is mien Frau so as jedeen Joahr tämlich vergnöögt. Wat doar bi rutt surt, dat ward jie nu gewohr, mien Frau ward mi wohl gliecks to’n Kaffee raupen – zü so – wat heb ick seggt, se kummt all:
„Fiete komm to’n Kaffee!“
(Een Kerz brennt, Kaffee und brunen Koken steiht opp´n Disch.)
Frau: Fiete, nu snack nich so lang. De Kaffeee is klor, de ward sonst koolt.
Fiete: Jo, jo ick komm.
(Se drink Kaffee un ett ´n brunen Koken.)
Frau: Also – eh, – Fiete, wat ick man noch seggen wull, düt Johr schenkt wi uns nix!
Fiete: Good. (brummt Fiete)
Frau: Wi hebbt doch allns.
Fiete: So is dat!
Frau: Wat schüllt wi uns quälen.
Fiete: Du seggst dat.
(So drinkt se Kaffee, ett brunen Koken, puust de Kerz ut un sünd sick eenig.)

(Een Week loter, twee Kerzen brennt.)
Frau: Dat blifft dorbi, du schenkst mi nix.
Fiete: Rein nix.
Frau: Denn schink ick di auck nix.
Fiete: So as wi dat affmookt hebt.
(Se drinkt Kaffee, ett brune Koken un puust twee Kerzen ut.)

(Wedder een Week loter, dree Kerzen brennt.)
Frau: Ick will dor nich sitten, heff nix, un du schinkst mi wat.
Fiete: Nich een’n Augenblick dink ick dor an, du kriggst nix!
Frau: Also nix? Liekers wi Wiehnachten hebbt?
Fiete: Jüst dorüm.
Frau: Na schöön.
(Se drinkt Kaffee, ett brune Koken un pust dree Kerzen ut.)

(Denn – een’n Dag för Hilligobend is de Frau ganz vergnögt.)
Fiete: Du büst jo bannig vergnögt?
Frau: Och – Blots so, weil nu bald Wiehnachten is.
Fiete: Du weeßt wat wi affmookt hebbt. Schinkt warrt nix!
Frau: Weet ik.
Fiete: Ik do dat nich, un du deist dat ok nich.
Frau: So is dat! Wi beide schinkt uns nix. – Fiete, – wat öber
de Wiehnachtsmann mokt, dat weet ik nich.
Fiete: Dat is öber auck ümmer dat sülbige, mit den`n
vodreihten Kerl (schimpt Fiete).

(Hilligobend givt dat den doch för jeden een Geschink un
ünnern Dannboom kummt de Snaack von sien Frau.)
Frau: Nu hett de Wiehnachtsmann jo doch een Geschink
för jeden von uns bröcht. Is jo doch ganz schöön.
Fiete: Jo, – ist dat.
Frau: Du, – öber neegstet Johr wüllt wi uns ganz gewiß nix schinken!
Fiete: (grient) Nee, – wi nich! – öber wat de Wiehnachtsmann mokt, dat weest du nich!

DRK Ortsverband Horneburg

DRK unterstützt die Corona-Impfkampagne

Der DRK-Ortsverein unterstützt den Horneburger Arzt Dr. Christian Kröger seit dem 14.06.2021 bei der Durchführung der Covid19-Schutzimpfungen. Wurden anfänglich noch an bis zu drei Terminen pro Woche in den Räumlichkeiten des Gemeindehauses an der Kirche genutzt, finden die Impfungen aktuell und bis auf Weiteres montags von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der ehemaligen Neu-Apostolischen Kirche in der Bürgermeister-Löhden-Straße statt. Impftermine können online über die Internetseite der Impfstation Horneburg vereinbart werden. Bringen Sie bitte zur Impfung Ihren Impfpass, Ihre Gesundheitskarte und die bei Erstimpfungen erforderlichen Vordrucke ausgefüllt zu Ihrem Termin mit.

Mitarbeiterteam in der Impfstation Horneburg. Foto: DRK-Ortsverein Horneburg.
Mitarbeiterteam in der Impfstation Horneburg. Foto: DRK-Ortsverein Horneburg.

Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Ortsvereins haben bis Ende Oktober über 400 Helferstunden geleistet und mit dazu beigetragen, dass über 2.800 Personen vollständig gegen das Corona-Virus geimpft werden konnten.

Der Vorstand des Ortsvereins hat die im Rahmen des Impftermins als Dank für den ehrenamtlichen Einsatz von den Geimpften gespendeten Gelder von 2.100,– € über den DRK-Kreisverband Stade an den DRK-Kreisverband Euskirchen weitergeleitet, wo die Gelder für Anschaffungen der durch das Juli-Hochwasser zerstörten Kindertagesstätte Gemünd II in Schleiden Verwendung finden. Der DRK-Ortsverein bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich für die Spendenbereitschaft der Geimpften. Lassen auch Sie sich impfen und besuchen Sie uns in der Impfstation Horneburg.

Wilfried Brennecke

Klimaschutz Altes Land Horneburg

Neues Weiterbildungsprogramm „Klimapioniere“

für Auszubildende und junge Mitarbeiter:innen im Landkreis Stade gestartet

Das sind die neuen „Klimapioniere“ der Klimaschutzregion „Altes Land und Horneburg“ bei der  Auftaktveranstaltung in der Hochschule 21 am 20. Oktober 2021.  (Foto: © Klimaschutzmanagement „Altes Land und Horneburg“).
Das sind die neuen „Klimapioniere“ der Klimaschutzregion „Altes Land und Horneburg“ bei der Auftaktveranstaltung in der Hochschule 21 am 20. Oktober 2021.
(Foto: © Klimaschutzmanagement „Altes Land und Horneburg“).

Zwölf Auszubildende und junge Mitarbeiter:innen der Samtgemeinde Horneburg und Gemeinde Jork bilden sich im Rahmen des Programms der Klimawerkstatt im Landkreis Stade e. V. und Hochschule 21 in Buxtehude zu den Themen Energie- und Ressourceneffizienz weiter. Im Anschluss an die Workshop Phase im November an der Hochschule 21 erarbeiten die Klimapioniere eigene Klimaschutzprojekte und decken Einsparpotentiale in ihren Verwaltungen und Unternehmen auf. Die besten Ideen und Konzepte werden am Ende von einer Jury gekürt. Wir freuen uns, dass so viele junge Mitarbeiter:innen an diesem tollen Projekt teilnehmen und sind gespannt welche Maßnahmen sie entwickeln, um nicht nur sich selbst sondern auch ihre Kolleg:innen für Energie- und Ressourceneffizienz zu sensibilisieren.

Dllerner SC

Jahreshauptversammlung:

Ellen und Herbert Trucewitz sind erste Ehrenmitglieder des Dollerner Sport-Clubs

Am Mittwoch, dem 13. Oktober 2021, fand die Jahreshauptversammlung vom Dollerner Sport-Club statt. Die Mitglieder des größten Dollerner Vereins versammelten sich an diesem Abend in der Mehrzweckhalle im Tannenweg. Der erste Vorsitzende Sascha Stange leitete die Versammlung und berichtete zu Beginn für den Vorstand vor allem über das Vereinsleben der vergangenen Monate.

Seit März 2020 war das Vereinsleben durch die Corona-Pandemie geprägt. Vor allem die Sportangebote, die zu dieser Zeit nicht stattfinden konnten, waren eine neue und herausfordernde Situation für den Sportverein. Veranstaltungen wie der beliebte Flohmarkt, das Minispielfest oder der Buschteichlauf konnten erstmals nicht stattfinden. Als die Corona-Situation es wieder zugelassen hat, wurden neue Hygienekonzepte von den Ehrenamtlichen für den Sportbetrieb erarbeitet und fortan umgesetzt. Diese Punkte unterstrichen auch Jugendwart Christoph Wichern und die Abteilungsleiterin vom Kinder-Turnen Uta Frohböse in ihren Abteilungsberichten. Vor allem der Sport für die Kinder und Jugendlichen lag auf Eis und seit knapp 1,5 Jahren gab es nur Abgänge in den Sparten und kaum neue Mitglieder. Jedoch blickten beide sowie Fußballabteilungsleiter Wolfgang Westphal zuversichtlich in den Jugendsport für die kommenden Monate, da sowohl das Kinder-Turnen am Donnerstag wieder Höchststand erreicht hat, die Nachwuchshandballer sich wieder im Punktspielbetrieb finden und auch die Nachwuchsfußballer ihre Ligaspiele bestreiten.

Vorsitzender Sascha Stange (li.) und Vorstandsmitglied Britta Hartlef (re.) beglückwünschen Ellen und Herbert Trucewitz zu ihrer Ehrenmitgliedschaft im Dollerner SC
Vorsitzender Sascha Stange (li.) und Vorstandsmitglied Britta Hartlef (re.) beglückwünschen Ellen und Herbert Trucewitz zu ihrer Ehrenmitgliedschaft im Dollerner SC

Wir wollen weiterhin im Jugendsport eine qualitative und nachhaltige Nachwuchsförderung in Dollern anbieten. Ein attraktives Sportangebot im Erwachsenenbereich, das seit einigen Wochen erfolgreich in der Turnabteilung mit Jumping erweitert wurde, hat sich durch die Nachwirkungen der Pandemie nochmals verstärkt. „An dieser Stelle ist es daher sehr wichtig den tollen Einsatz unser vielen Ehrenamtlichen zur Zeit hervorzuheben“, so Vorsitzender Stange und fügt dankend an: „Ohne die vielen Helfer auf dem Sportplatz und in der Halle, unsere tollen Übungsleiter und Betreuer, die Schiedsrichter, Spender und Sponsoren sowie die weiteren Ehrenamtlichen wäre eine Organisation und Durchführung des Sportbetriebes, gerade zu den jetzigen Zeiten, nicht möglich.“
Dieser Dank an die vielen Ehrenamtlichen im Dollerner SC schloss an diesem Abend dann auch ein Tagesordnungspunkt an, den es vorher so noch nicht auf den Jahreshauptversammlungen des fast 40-jährigen Vereins gab. Gesucht wurden nämlich in der Runde der anwesenden Mitglieder zwei Personen, die diesen vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz für den Dollerner SC in den vergangenen Jahren vorgelebt und den Verein somit mit Leben und viel Herzblut gefüllt, aufgebaut und auch geführt haben. Mit den Beschreibungen, dass die beiden verheiratet sind und eine langjährige Mitgliedschaft im DSC haben, machte Vorsitzender Stange sich auf die Suche. Mit den nächsten Tipps, dass beide sehr gern verreisen, sehr engagiert im DSC sind und schon mal im Vorstand des Vereins waren, ging es weiter. „Der DSC begleitet die beiden schon das halbe Leben“, so Stange. Sie leistete 37 Jahre Vorstandsarbeit (u. a. Abteilungsleiterin Turnen) und er 28 Jahre Vorstandsarbeit (u. a. langjähriger erster Vorsitzender und Geschäftsführer). Nun war es klar, gesucht wurden Ellen und Herbert Trucewitz. Beide sind Gründungsmitglieder des Vereins im Jahr 1982 gewesen und sind seitdem eng mit dem Verein verbunden. Aus diesen Gründen und als Dank für ihre langjährigen Verdienste, sprach sich der Vorstand im Vorfeld dafür aus, Ellen und Herbert Trucewitz als erste Ehrenmitglieder überhaupt im Verein zu ernennen. Die Freude bei den Beteiligten war groß und ein gelungenes Ende der Jahreshauptversammlung in diesem Jahr.

Bei den Wahlen wurde Sascha Stange als 1. Vorsitzender an dem Abend wieder gewählt. Zudem Björn Brandmähl als Geschäftsführer, Sandra Czychi als Schrift- und Pressewartin, Christoph Wichern als Jugendwart und David Szczudlo als Kassenprüfer.

Verein zur Förderung Horneburgs

Neujahrs-Session

am 14.01.2022 bei Rewe

Nicht nur die Weihnachtszeit naht, auch das Jahr 2022 rückt näher und damit die Gedanken um die Jahresbegrüßung an die Bürger des Flecken Horneburg. Nach dem coronabedingten Ausfall 2021 hoffen wir im Jahre 2022 wieder auf eine Neujahrs-Session bei REWE, allerdings planen wir die Veranstaltung im Außenbereich durchzuführen. Schon 2020 hatte so mancher bei winterlichen Temperaturen Freude daran, noch einmal einen Punsch draußen zu genießen und beim Klönschnack Freunde zu treffen beim Neujahrsumtrunk des Fördervereins und der Gemeinde. 2022 werden Hütten des Fördervereins auf dem REWE Gelände aufgestellt. Wir werden versuchen, eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Bis Januar werden auch Musik und das weitere Programm geklärt sein – ich hoffe auch wieder die Schreddermaschine für die ausgedienten Weihnachtsbäume dabei zu haben. Spaß und Jahresbegrüßung 2022 im Flecken Horneburg im Kreise von Freunden soll im Vordergrund stehen! Freuen Sie sich auf die Neujahrs-Session 2022 in Horneburg.

Eveline Bansemer

Gemeinde Dollern
Ausgabe26, Dollern

Ein Rückblick auf das Jahr 2021

Vom Dollerner Gemeinderat wurden für das Jahr 2021 die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan mit einem Volumen von rd. 4,4 Mil. € einstimmig beschlossen. Der Haushalt ist wieder ausgeglichen, Kredite müssen nicht aufgenommen werden und die Steuersätze bleiben unverändert. Viele Maßnahmen wurden umgesetzt, die Lebensqualität für unsere Bevölkerung konnte weiter verbessert werden, die Attraktivität der Gemeinde Dollern ist nochmals gestiegen.
In diesem Jahr haben bisher acht Rats- und Verwaltungsausschusssitzungen stattgefunden. Bis auf eine Sitzung, auf der schwerpunktmäßig die alljährliche Ortsbereisung durchgeführt wurde, fanden alle Sitzungen auf dem Saal von Stechmann‘s Gasthaus in Horneburg statt. Für die freundliche Aufnahme und Bewirtung möchten wir uns recht herzlich bei den Wirtsleuten Dirk und Kerstin bedanken.

Bürgermeister Wilfried Ehlers
Wilfried Ehlers, Bürgermeister

Straßen- und Gehwegunterhaltungsmaßnahmen

Die Durchführung von Straßen- und Gehwegunterhaltungsmaßnahmen war auch in diesem Jahr ein großer Schwerpunkt. Es standen hierfür 350.000 € im Haushalt zur Verfügung. Die größte Maßnahme war die Sanierung in Abschnitten von Fahrbahn und Gehweg der Straße „Am Buschteich“.

Sanierung Lehmgrund

Der „Lehmgrund“ wurde ebenfalls saniert, außerdem die Fahrbahn geringfügig verbreitert und der Radius des Wendehammers vergrößert. Seit dem 14. September können dort wieder die Mülltonnen von der Firma Meyer vor den Grundstücken der Anwohner mit den kleinen „Bonsaifahrzeugen“ abgeholt werden, die Sammelstellen für die Abfallabholung wurden aufgehoben.

Gehweganbindung

Die Gehweganbindung „Kranichweg/Issendorfer Weg“ wurde sehr schnell durch Firma Enkhardt umgesetzt. Jetzt kann dort gefahrlos der komplette Fußweg im Neubaugebiet genutzt werden.

Nedderbrook und Lärchenweg

Bis Ende des Jahres ist noch die Reparatur der Hauptachse auf den Straßen „Nedderbrook“ und „Lärchenweg“ geplant. Auch in den nächsten Jahren sind Haushaltsmittel für weitere Straßen- und Gehwegunterhaltungsmaßnahmen in Dollern eingeplant.

Dialogdisplays

In den Straßen „Nedderbrook“, „Dorfstraße“, „Altländer Straße“ wurden im letzten Monat drei Dialogdisplays aufgestellt. Die Finanzierung erfolgte durch die Gemeinde Dollern, es gab einen Zuschuss des Landkreises von 2.000 € je Display. Auch wurden Fahrbahnmarkierungen mit den sog. Haifischzähnen an Stichstraßen in einigen Dollerner 30er-Zonen vom Rat beantragt. Für die Genehmigung ist hier eine Beteiligung der Verkehrskommission (Landkreis, Polizei) erforderlich. Ein notwendiger Ortstermin konnte seitens des Landkreises noch nicht angeboten werden. Die Erweiterung der 30er-Zone am „Issendorfer Weg“ konnte durch erforderliche bauliche Maßnahmen umgesetzt werden. Auf dem „Hagener Weg“ ist vom Straßenverkehrsamt eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 50 km/h angeordnet worden.

Änderungen Bebauungspläne

Es wurden Änderungen von Bebauungsplänen durch den Dollerner Rat beschlossen. Dadurch konnten die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, Neubauten auf den vorhandenen Grundstücken zu errichten. Die bisherigen überbaubaren Grundstücksflächen wurden erweitert, die Innenentwicklung unseres Ortes wird dadurch verbessert.

Boulebahn

Auf der Grünfläche an der Ecke „Issendorfer Weg/Veerenkamp“ soll eine Boulebahn (3 x 12 m) mit Sitzgarnitur, Sandkiste, Schaukeltier und Einzäunung gebaut werden. Nach ersten Schätzungen betragen die Kosten für die gesamte Maßnahme etwa 20.000 – 30.000 €. Da sich lt. Bauordnungsamt des Landkreises der Bestimmungszweck der Fläche ändert, ist hier eine Änderung der Festsetzung für die Realisierung der neuen Nutzung erforderlich. Der Bebauungsplan muss geändert werden, sonst wird eine Boulebahn dort nicht genehmigt.

Bebauungsplan „Sandbarg“

Für die bauliche Entwicklung des geplanten Bebauungsplanes „Sandbarg“ wurden mit dem Landkreis Verhandlungen geführt. Eine bauliche Entwicklung im vorderen Gelände (Industriebrache) ist möglich, wenn die Biotopsituation dort verbessert wird. Eine entsprechende Überplanung durch den Vorhabenträger ist erforderlich.

Mehrzweckhalle

Auch für die im Jahre 1977 gebaute Mehrzweckhalle am Tannenweg wurden notwendige Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Im Januar konnte die Sanierung des Flachdachs im vorderen Bereich der Halle abgeschlossen werden. Insgesamt beinhaltet diese Maßnahme ein Gesamtvolumen von 250.000 €.
Außerdem wurden 18.000 € für Instandhaltung und Wartung der Halle ausgegeben. So lässt sich die Lichtkuppel jetzt komfortabel mit einer Fernbedienung öffnen und schließen, bei Regen funktioniert dieses automatisch. Die Lüftungsanlagen in den Duschen wurden vollständig instandgesetzt.

Ortsbereisung

Auf der bereits erwähnten Ortsbereisung des Dollerner Rates wurde auch beschlossen, dass die Abfallcontainer vom bisherigen Standort „Rüstjer Weg“ in den Bereich der Parktaschen im Gewerbegebiet Veerenkamp umgesetzt werden. Am „Rüstjer Weg“ kam es durch den stark befahrenen Kurvenbereich und die Nähe der Ampelanlage immer wieder zu gefährlichen Situationen für die Nutzer der Container. Die Umstellung wurde Ende Juli beim zuständigen Abfallwirtschaftszentrum Stade beantragt und steht leider immer noch aus.

Spielplätze

Auf dem Spielplatz am Osterberg wurden die vorhandenen Sitzgelegenheiten um eine Bank und einen Tisch ergänzt, am unteren Mühlenteich und am „Kranichweg“ wurde jeweils eine Sitzgruppe aufgestellt. Auch im Buschteichgelände lädt zwischen den beiden Teichen eine weitere Sitzbank zum Verweilen ein.

Allgemeines

Am 20. März ist die Dorfreinigungsaktion der Gemeinde Dollern durchgeführt worden, 50 Personen haben teilgenommen. Gemeinsam mit der Apothekerin Inna Reit und der Feuerwehr wurde im Bürgerbüro Dollern ab dem 20. März 2021 die Durchführung und Auswertung von ortsnahen Schnelltests angeboten.
Die Erweiterung der Öffnungszeiten der Halbtagsgruppe der Kita „Auf dem Reller“ von 12.00 auf 14.00 Uhr wurde beschlossen. Der Jugendraum am „Tannenweg“ ist im Rahmen der noch geltenden coronabedingten Schutzmaßnahmen wieder geöffnet worden, es werden dienstags und freitags von 17.00 bis 20.00 Uhr Angebote vorgehalten. Für die angemeldeten Hortkinder der Grundschule gab es während der Sommerferien ein Ferienangebot.

Da ich mich nicht mehr zur Wahl gestellt habe, endet meine Amtszeit als Dollerner Bürgermeister mit der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Rates am 18. November 2021. In den 18 Jahren, in denen ich als Bürgermeister für meinen Geburtsort dieses Amt besetzen durfte, ist Dollern weiter positiv entwickelt worden. Möglich war dieses natürlich nur durch die überwiegende Unterstützung der Ratsmitglieder und der Verwaltung. Hier danke ich besonders unserem Gemeindedirektor Matthias Herwede, der sich immer kompetent und unermüdlich für die Gemeinde Dollern eingesetzt hat. Auch bedanke ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern, die mir immer ein Direktmandat für Gemeinderat, Samtgemeinderat und Kreistag gegeben haben. Mir war es immer wichtig, sich für die Belange aller Dollerner einzusetzen. Parteipolitik hat nie eine Rolle gespielt, es ging nur um Sachpolitik.

Abschließend kann ich zufrieden feststellen, dass Dollern ein sehr gut aufgestellter Ort ist. Es gibt hier eine hohe Lebensqualität mit einer tollen Infrastruktur. Ich wünsche dem nächsten Dollerner Rat mit seinem neuen Bürgermeister, dass sich unser schönes Dollern weiter positiv entwickelt.

Wilfried Ehlers, Bürgermeister

Neumarkt im Mühlkreis

Horneburger besuchen Partnergemeinde Neumarkt / i. M. zum 850-jährigen Jubiläum

Eine bunt gemischte Delegation von insgesamt 18 Horneburgern fuhr am 14.10.2021 mit der Bahn zum Jubiläum in unsere Partnergemeinde in Neumarkt im Mühlkreis in Oberösterreich. Freunde treffen Freunde – unter diesem Motto stand die gesamte Reise und es gab herzliche Szenen der Wiedersehensfreude. Zusammen mit dem neu gewählten Samtgemeinde-Bürgermeister Knut Willenbockel und seiner Frau, erlebten Mitglieder des Rates des Flecken Horneburg eine harmonische Reise zum Abschluss der Ratstätigkeit in diesem Monat und besonders hervorzuheben sind auch die Erstbesucher in Neumarkt. Das kann nur die Zukunft sein unserer Partnergemeinden sein, dass immer neue Bürger Freude an diesem Austausch entwickeln.

Horneburger besuchen Partnergemeinde

Neumarkt hatte ein buntes Programm entwickelt zum 850-jährigen Jubiläum des Ortes und auch der Wettergott war den Veranstaltern hold: blauer Himmel, kein Regen und herbstliche Sonne, die alle fröhlich feiern ließ. Das Fest zum Jubiläum stand unter dem Motto: „850 jubiläumneumarkt i. m. – zusammenhaltzukunftsperspektive 2021“. Die Programmpunkte beinhalteten sowohl klassische Musik, Rock, Pop und Blues und natürlich die schwungvolle Musik der Blaskapelle Neumarkt – alles unter freiem Himmel auf dem wunderschönen Marktplatz im Zentrum. Historische Ausstellungen und Rundgänge durch den Ort sorgtenebenfalls für Abwechslung und Informationen. Auch wenn die 32 Jahre offizielle Partnerschaft zwischen unseren Orten nur eine kurze Wegstrecke bedeuten, spürt jeder an Tagen der Zusammenkunft die Freude über den menschlichen Austausch, eine Vertrautheit zwischen Freunden von dort und Horneburg und den festen Willen festzuhalten an unserer bisherigen freundschaftlichen Beziehung.

Die Ratsmitglieder waren in Freistadt, der nächstgrößeren Stadt untergebracht und es ergaben sich neben dem Besuch auf dem Jubiläumsfest am Samstag und Sonntag Gelegenheiten, auch diesen Ort näher kennenzulernen mit dem Schloss (Sitz des Finanzamtes), dem wunderschön angelegten Burggraben, der als Park genutzt wird und natürlich durfte auch der Besuch im ortsansässigen Brauhaus nicht fehlen. Wanderungen durch die hügelige Landschaft wurden unternommen, ein guter Gemeinschaftsgeist entwickelt und mit einer herzhaften österreichischen Jause in den wunderbaren Gasthäusern dort belohnt. Am Sonntag besuchte die Delegation ein Konzert eines Wiener Kult-Duos im neuen Pfarrhaus, aber für uns Norddeutsche war der Wiener Dialekt mit dem entsprechenden Wortspiel schwer zu verstehen und zu erfassen. Das offizielle Programm ließ uns allen aber genügend Zeit auch unsere Freundschaften zu pflegen, Besuche und Einladungen wahrzunehmen, gemeinsame Kochabende zu erleben oder gemütlich zusammenzusitzen und über Neumarkt und Horneburg und die jeweiligen Entwicklungen zu berichten. Dabei ist natürlich auch die Entwicklung in den Vereinen der Orte sehr interessant, z. B. eine Besichtigung der Feuerwehr.
Fazit unserer Reise zum Neumarkter Jubiläum – leider wird wohl keiner von uns allen das Jubiläum zur 900-Jahr-Feier erleben. Sonst würden wir alle gern wieder teilnehmen!

Eveline Bansemer

Bürgerbus Horneburg

Bürgerbus in der Krise

Der von vielen Ehrenamtlichen getragene Bürgerbus steckt in einer Krise. Das im Zuge der Pandemie veränderte Mobilitätsverhalten der Menschen hinterlässt auch bei den Betreibern des Bürgerbusses der Samtgemeinde seine Spuren.

So sind die Fahrgastzahlen aktuell gerade mal bei 50 % der Vor-Corona-Phase. „Wir sind alle Überzeugungs-Täter“, so Rainer Gerkens der Vorsitzende des Vereins, aber wenn sich die Zahlen nicht in absehbarer Zeit zumindest wieder in die Nähe der alten Werte drehen, sehe ich für unseren Bus schwarz.“
Das finanzielle „Überleben“ des Busses ist dank der Sponsoren zwar nach wie vor gesichert, aber die tägliche Motivation der Fahrer:innen wird natürlich durch möglichst zahlreiche Fahrgäste getragen.

„Unsere Fahrer:innen sind mit Herzblut dabei und wollen ihren Dienst als Anteil an der gesellschaftlichen Weiterentwicklung verstanden wissen“, so Fahrdienstkoordinator Harald Beuckenbusch. „Aber die Bürgerinnen der Samtgemeinde sollen wissen, dass die Aufrechterhaltung dieser Dienstleistung nur mit einer hohen Nutzung einher geht.“

Der Bürgerbus der Samtgemeinde war eines der ersten im Landkreis von Ehrenamtlichen betriebenen Beförderungssysteme in Ergänzung zum öffentlichen Personen- und Nahverkehr.

Durch Zuschüsse vom Land Niedersachsen und der Samtgemeinde sowie die starke finanzielle Unterstützung ortsansässiger Unternehmen, war es dem Bürgerbus-Verein gelungen, im ersten und zweiten Jahr seit der Gründung bis zu 300 Fahrgäste pro Monat zu befördern.

Der Aufruf an die Bürger der Samtgemeinde kann daher Rainer Gerkens zufolge nur lauten: „Nutzt für möglichst viele Fahrten im Ort unseren Bus, er ist nachhaltig und inzwischen auch ein Markenzeichen unserer Orte.“

Hartmut Huber

FSV Bliedersdorf/Nottensdorf

Wir freuen uns über die Spende

von Physiotherapie Hedendorf-Neukloster

Die Physiotherapie Hedendorf-Neukloster stellt dem Verein FSV Bliedersdorf/Nottensdorf kostenfrei ein umfangreiches Paket an Kleingeräten für die Gymnastiksparte zur Verfügung.

Kerstin Höper, verantwortlich für den Frauensport innerhalb des FSV, freut sich sehr über die Unterstützung in Form von Steppern, Gymnastikbällen, Hanteln, Stäben, Matten und Mattenhaltern. „Diese Geräte können wir im Bereich Gymnastik sehr gut gebrauchen und damit unser Angebot in den Gymnastikgruppen erweitern und vielfältiger gestalten.“

Von links:  Andrea Buck-Beckdorf, Angela Schröder Übungsleiterin ,Tanja Cohrs 1. Vorsitzende.
Von links: Andrea Buck-Beckdorf, Angela Schröder Übungsleiterin ,Tanja Cohrs 1. Vorsitzende.

Andrea Buck-Beckdorf hat in ihrer Physiotherapie Hedendorf-Neukloster ihren Trainingsbereich vergrößert und mit zusätzlichen elektronischen Geräten erweitert. Da der Trainingsbereich sehr gut angenommen wird, hat sie in ihrer Praxis das Angebot an Gruppengymnastik verändert. Statt die Geräte zu verkaufen, möchte sie diese lieber dem Verein kostenfrei zukommen lassen. Andrea Buck-Beckdorf gehörte zu den Gründungsmitgliedern vom ehemaligen Nottensdorfer Verein Noki in Action, daher liegt ihr auch der fusionierte Verein am Herzen. „Ich freue mich, dass ich mit der Überlassung der Geräte die Attraktivität und Vielfalt der Gymnastiksparte unterstützen kann. Ich wünsche den Trainierenden und Übungsleitern viel Spaß mit den Geräten.“

Die Physiotherapie Hedendorf-Neukloster bietet ein umfangreiches Therapieangebot wie z.B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Neurologische Therapien, Skoliosebehandlung, Kieferbehandlung und verfügt über einen modernen, vielfältigen Trainingsbereich für Gerätetraining unter therapeutischer Anleitung. Weitere Info dazu unter www.physiotherapie-hedendorf.de.

Auch Angela Schröder, Übungsleiterin für Bauch Beine Po und Pilates im Dorfgemeinschaftshaus Nottensdorf, ist begeistert von der Unterstützung durch Andrea Buck- Beckdorf.

PILATES ist eine sanfte, aber überaus wirkungsvolle Trainingsmethode für den Körper und auch den Geist. Einzelne Muskeln oder Muskelpartien werden ganz gezielt aktiviert, entspannt oder gedehnt. Die Atmung wird dabei mit den Bewegungen koordiniert. Pilates bringt Muskeln und Gelenke wieder in Schwung, ohne sie zu belasten.

Ihre Pilates-Gruppen trainieren immer montags von 18:55 Uhr bis 19:55 Uhr und mittwochs von 08:20 Uhr bis 09:20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Nottensdorf.

Wie der Name es bereits verrät, wird beim BBP besonders die Gesäß-, Bein- und Bauchmuskulatur beansprucht.
Die BBP-Gruppe von Angela Schröder trainiert immer donnerstags 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr im DGH Nottensdorf. Kerstin Höper trainiert ihre BBP- Gruppe immer mittwochs von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Bliedersdorf.

Wer Lust hat bei Pilates oder beim Bauch-Beine-Po mitzumachen, der melde sich gerne bei Angela Schröder 0172-7814900 oder Kerstin Höper: 04163-5877.

Brieftaubenverein

DEZEMBER

Auch die Wintermonate sind im Brieftaubenwesen spannend. In den Wintermonaten, nach Abschluss der Mauser, beginnt die Ausstellungszeit.
Hier präsentieren die Züchter den Preisrichtern und der Öffentlichkeit ihre schönsten Brieftauben.

Die Brieftauben müssen sich auf den Wettflügen für die Teilnahme an einer Ausstellung qualifizieren. Es gibt nach Geschlechtern getrennte Ausstellungsklassen für Alttauben, Jährige und Jungtauben.

Der Preisrichter bei seiner Bewertung einer Taube
Der Preisrichter bei seiner Bewertung einer Taube

Diese werden dann von Preisrichtern nach bestimmten Kriterien bewertet: Die Preisrichter orientieren sich dabei an einer sogenannten Standardbeschreibung, die eine ideale Brieftaube skizziert und geben für jede Abweichung Abzüge von der Höchstpunktzahl.

Die Ausstellungen dienen aber nicht nur der Bewertung und der Begutachtung der Tauben. Ebenso sind sie ein gesellschaftliches Highlight im Brieftaubenwesen, bei dem sich die Züchter treffen, austauschen und die Sieger der Reisesaison ehren. Am zweiten Wochenende im Dezember findet traditionell eine Brieftaubenausstellung im Dorfgemeinschaftshaus Bliedersdorf statt.

Rückblick und Vorfreude

Der Dezember ist bei den Brieftaubenzüchtern die Zeit der Rückblicke, es ist lange dunkel, die Tage sind kurz, kalt und ungemütlich. Es herrscht Winterruhe für Mensch und Tiere.

Genau die richtige Zeit auf das vergangene Jahr zurück zu blicken und aber auch einen Ausblick auf die kommende Saison zu wagen: wann beginnen die Flüge? Wie viel vorher startet die Zuchtphase? Welche Paare sollen gebildet werden?

Die Taubenzüchter beginnen Pläne zu schmieden! Mit den länger werdenden Tagen steigt auch die Vorfreude auf die ersten Jungtauben des neuen Jahres, auf den Start in die Saison und darauf, die Vereinskollegen wieder wöchentlich zu treffen. So sehr man die Ruhe der ersten Wochen nach der Saison genießt, so sehr sehnt man dann auch den Saisonstart wieder herbei – jedes Jahr, immer wieder neu.

Schöne Aussichten! Wir werden weiter berichten.

Landkreis Stade

Bundesverdienstkreuz für Richard Wilke

Kommunalpolitisches Engagement gewürdigt

Richard Wilke durfte am 01.10.2021 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland entgegennehmen. Damit wurde „sein mehr als 40 Jahre währendes Engagement in der Kommunalpolitik gewürdigt“ – so heißt es in der Begründung dafür. Landrat Michael Roesberg überreichte den Orden und die Verleihungsurkunde im Schloss Agathenburg im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Landrat Michael Roesberg (r.) überreicht Richard Wilke im Namen des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz im Schloss Agathenburg. Foto: Landkreis Stade/ Martin Elsen
Landrat Michael Roesberg (r.) überreicht Richard Wilke im Namen des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz im Schloss Agathenburg. Foto: Landkreis Stade/ Martin Elsen

Richard Wilke war 1989 bis 1999 ehrenamtlicher Landrat und von 1972 bis 2011 für die CDU Mitglied im Rathaus der Samtgemeinde Horneburg. Außerdem war er zunächst stellvertretender Samtgemeindebürgermeister und von 1981 bis 1996 ehrenamtlicher Samtgemeindebürgermeister. Von 2011 bis 2016 war Herr Wilke Mitglied im Rat des Flecken Horneburg und in dieser Zeit als Vorsitzender des Ausschusses für Planung, Bauen und Umwelt tätig.

Landrat Michael Roesberg: „Als ehrenamtlicher Landrat und als ehrenamtlicher Samtgemeindebürgermeister war Richard immer sehr beliebt, geschätzt und respektiert. Seine selbstlose und menschliche Art und sein hoher persönlicher Einsatz zeichnen ihn aus.“

Der 76-jährige gebürtige Horneburger habe sich in den vielfältigen Aufgabenbereichen immer in ganz besonderer Art und Weise für die Belange der Menschen in seiner Heimatgemeinde Horneburg, der Samtgemeinde Horneburg und dem Landkreis Stade eingebracht. Roesberg: „Seine besonderen Verdienste sind in der Gründung der Samtgemeinde Horneburg im Zuge der Niedersächsischen Kommunalreform zu sehen. Zudem hat sich Herr Wilke für den Ausbau und den Erhalt des ältesten Hauses in Horneburg, dem Burgmannshof, maßgeblich eingesetzt. Insbesondere die weitere Nutzung des Hauses als Mehrgenerationenhaus zusammen mit der Bücherei war seinem Wirken zu verdanken.“ Außerdem hat sich Wilke im Bereich der Heimatpflege als Gründungsmitglied für den Heimatverein und Förderverein Horneburg engagiert.

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde von Bundespräsident Theodor Heuss im Jahre 1951 gestiftet. Er ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

Methusalem

Zahlen, Zahlen, Zahlen…

Zahlen, Zahlen, Zahlen…

Eine gespenstische Ruhe liegt im großen Versammlungsraum des MGH. Nur das Summen des Beamer-Gebläsemotors und das monotone Verkünden von irgendwelchen Zahlen ist zu hören. Aber plötzlich unterbricht diese Stille ein ohrenbetäubender Schrei! BINGO hallt es durch den Saal und alle 25 Methusalemmer schauen von ihren Karten auf, um zu schauen, wer denn der Glückliche war um sich einen Preis zu ergattern. Natürlich ging es deutlich lebhafter zu an dem BINGO-Abend der Methusalems. Perfekt organisiert wurden viele viele Runden gespielt, damit jeder der Anwesenden ein Geschenk mit nach Hause nehmen konnte. Das hat geklappt, auch wenn wir einige kleinere Tricks anwenden mussten. Natürlich wurde auch reichlich erzählt und der Bingo-Caller immer wieder um bessere Zahlen angefleht. Aber alle Anwesenden hatten Spaß und waren dankbar für diesen erlebnisreichen Abend. Das machen wir wieder war der einhellige Tenor der Anwesenden. Dank an das

ORGA-Team um ULLA, MONI, HELLA und Co. für das Herrichten des Raums und Dank an die Preis-Spender der Geschenke.

Agathenburg

Rück- und Ausblick für die Gemeinde Agathenburg

Stand 01. November 2021

Das Jahr 2021 war durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Anfang des Jahres gab es auf Grund der hohen Inzidenzlage gravierende Einschränkungen. Mit der Zulassung von mehreren Impfstoffen und der wachsenden Verfügbarkeit kam Hoffnung auf. Es konnten nach und nach Lockerungen erreicht werden. Leider ist ein Teil der Bevölkerung nicht bereit sich impfen zu lassen. Es besteht die begründete Gefahr, dass hieraus eine zunehmende Infektionslage und Belastung des öffentlichen Lebens mit erneuten Einschränkungen sowie des Gesundheitswesens erwächst. Schade, mit etwas mehr Einsicht und Rücksichtnahme auf das Gemeinwohl könnten wir mit der Bewältigung und den Auswirkungen der Krise deutlich besser dastehen.
Auch im Jahr 2021 wurden unter den vorgenannten erschwerten Bedingungen in der Gemeinde Agathenburg diverse Projekte angepackt und zum Teil bereits realisiert. Hierzu gehören u. a.:

Gerd Allers
Gerd Allers

Dorferneuerung (DE)

Im Jahr 2021 konnten weitere öffentliche und private Projekte unter Inanspruchnahme von Zuschüssen aus der Dorferneuerung umgesetzt werden, u. a. die Erneuerung des Reetdaches der Unikate an der B 73. Zum Stichtag 15. September erfolgte die Antragstellung zur Aufnahme von sieben neuen Projekten mit einem Antragsvolumen von ca. 1,05 Mio. €. Es handelt sich um Maßnahmen der Gemeinde, Samtgemeinde, Landkreis und des Sportvereins.
Nach aktueller Information besteht noch die Möglichkeit, zum Stichtag 15. September 2022 für private Maßnahmen neue Förderantrage zu stellen. Voraussetzung ist, dass die Umsetzung dann bis spätestens Ende 2023 realisiert und abgerechnet wird. Bei Fragen zur Förderung sprechen Sie gerne Frau Kiefaber von der Samtgemeindeverwaltung, Tel. 04163 8079-46, an.

Maßnahmen DE und Sachstände 2021

Sanierung der Straßenbeleuchtung

In einem ersten Bauabschnitt wurde die Beleuchtung im Bereich Hanfberg/Im Ring sowie Bahnhofstraße/Bahnberg verdichtet und mit moderner sowie energiesparender LED-Technik ausgerüstet. Die Leuchten sind mit einer warmen Lichtfarbe 3000 K ausgestattet.
In einem zweiten Bauabschnitt sollen jetzt Ende 2021/Anfang 2022 die Leuchten an diversen Straßen westlich der B 73 im vorgenannten Standard umgerüstet werden.

Parkplatz B 73/Reitbahn

Die Arbeiten zur Neugestaltung des Parkplatzes wurden Anfang 2021 mit der Installation einer E-Ladestation sowie der Platzbeleuchtung und der Bepflanzung abgeschossen.

Private Objekte

Es wurden zwei private Objekte, u. a. die Reetdacheindeckung der Unikate, realisiert.

Zum 15. September neu gestellte Förderanträge für 2021

Parkplatz und Eingangsbereich Friedhof (Gem. Aga.)

Der Eingangsbereich zum Friedhof soll neugestaltet werden. Hierzu gehören u. a. die Befestigung des Parkplatzes, die Neuordnung der Grüngut- und Rest-
stoffentsorgung sowie der Bau einer WC- Anlage.

Neugestaltung Friedhof (SG Horneburg)

Es ist geplant, das Wegesystem des Friedhofes zu ordnen und mit einem ungebundenen Wegebaumaterial zu befestigen. Weiterhin sind u. a. die Erneuerung der Wasserentnahmestellen, die Anordnung von Bänken und die Neuanlage mehrerer Grünflächen Bestandteil des Antrages.

Remise an der Mehrzweckhalle (Gem. Aga.)

Die geplante Remise soll den ortsansässigen Vereinen dienen und Platz für Lagerung von wichtigen Zubehör und Ausstattung bieten.

Elbekliff-Wanderweg (Gem. Aga.)

Der Wanderweg ist eine Gemeinschaftsaktion der Gemeinden Agathenburg, Dollern, Horneburg und der Hansestadt Stade. Der Weg soll entlang der Geestkante von Stade bis Horneburg geführt werden und eine Ausschilderung, Informationstafeln, Bänke und einen Aussichtsturm erhalten. Die Gemeinde Agathenburg stellt federführend für die beteiligten Gemeinden den Förderantrag.

Umkleidehaus Sportverein (SVAD)

Das Umkleidehaus am Waldsportplatz soll grundlegend saniert werden. Hierzu gehören Dach, Fenster und die Sanitäranlagen.

Niedersachsenhaus (LK/Schloss)

Das Niedersachsenhaus neben dem Pferdestall soll ebenfalls saniert und für betriebliche Zwecke genutzt werden.

Pferdestall (LK/Schloss)

Die Erneuerung des Fachwerkes ist Bestandteil des Förderantrages.

B-Plan 8 „Sportanlagen am Denkmalplatz“ – Sporthalle

In diesem Jahr wurde der Aufstellungsbeschluss für den B-Plan gefasst und die frühzeitige Beteiligung der Behörden und der Öffentlichkeit durchgeführt. Es sind keine nennenswerten Bedenken eingegangen. Im nächsten Verfahrensschritt erfolgt die förmliche Auslegung. Das Ziel ist, an diesem Standort möglichst gemeinsam mit der Gemeinde Dollern und in Abstimmung mit den Sportvereinen aus den beiden Gemeinden, eine gute und zukunftsorientierte Sporthalle zu realisieren. Bei diesem Projekt sind wir auch auf die Unterstützung durch die Samtgemeinde angewiesen.

Barrierefreier Umbau Bushaltestellen

Die drei Bushaltestellen Lieth, B 73 und Buchenweg sollen barrierefrei umgebaut werden und jeweils ein neues Wartehäuschen erhalten. Die Haltestellen dienen sowohl den Schulbussen als auch dem Bürgerbus. Es wurden in 2021 die Förderanträge gestellt. Die Umsetzung wird in 2022 erwartet.

Grundinstandsetzung Bahnhofstraße und Tennet

Die Bahnhofstraße wurde im Frühjahr fertiggestellt. Nach der Inbetriebnahme der neuen 380 kV Leitung Stade – Dollern im Oktober, hat Tennet jetzt mit dem Rückbau der entbehrlichen 220 kV Trasse begonnen. Nach Abschluss der Rückbauarbeiten müssen durch Tennet noch die in Anspruch genommenen Wirtschaftswege und Straße instandgesetzt werden.

Ausbau Straße Zur Mehrzweckhalle

Die Straße zur Mehrzweckhalle wurde als gemischte Verkehrsfläche inkl. einer Oberflächenentwässerung ausgebaut.

Sanierung B 73

Die Straßenbauverwaltung des Landes beabsichtigt die B 73 in der Ortslage Agathenburg zu sanieren. Derzeit laufen die Planungen. Mit der Ausführung ist voraussichtlich im Jahr 2022 zu rechnen.

Zum Abschluss

Ende Oktober endete meine 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Bürgermeister der Gemeinde Agathenburg. Bis auf einige wenige unerfreuliche Erfahrungen habe ich das Amt gerne ausgeübt, viele interessante Menschen kennen gelernt und eine Menge Erfahrungen gesammelt. In der Zeit wurden viele grundlegende Beschlüsse gefasst, die städtebauliche und gewerbliche Entwicklung vorangetrieben und viele Projekte umgesetzt und so manche dörfliche Veranstaltung durchgeführt.

Ich bedanke mich ausdrücklich für das mir in dieser Zeit entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam mit Rat, Verwaltung, Vereinen, Verbänden und vielen engagierten Privatpersonen konnte zum Wohle der Gemeinde viel erreicht werden. Den neu gewählten politischen Vertretern in den Räten wünsche ich viel Erfolg und eine breite Unterstützung in der Einwohnerschaft.

Unser dörfliches Leben wird durch das vielfältige bürgerliche Engagement gefördert. Egal ob in Politik, Vereinen, Verbänden, gemeindlichen Einrichtungen oder in privaten Aktionen, der Einsatz ist erwünscht und für unsere dörfliche Gemeinschaft von großer Bedeutung.

Ich wünsche allen ein gutes und glückliches und vor allem gesundes Jahr 2022.

Gez. Gerd Allers

Methusalem

„Methusalems“ beim Jahresausflug im Regen

Endlich – am 15. September konnten wir zu unserem Jahresausflug nach Bremen und Worpswede starten, nachdem er coronabedingt im letzten Jahr ausfallen musste. Auch dieser Termin stand auf wackeligen Füßen.

alems“ beim Jahresausflug im Regen

Wir standen mit der Fa. Reese in Kontakt um immer die neuesten Vorschriften zu kennen. Am 21. Juli bekamen wir die Auftragsbestätigung der Fa. Reese: Im Bus mussten zwar Masken getragen werden und die Bremer Reederei verlangte, dass alle Teilnehmenden ihre Impfnachweise vorlegten – aber danach hatten wir vorausschauend bereits bei der Anmeldung gefragt. Das alles konnte uns nicht von unserem Plan abhalten: Um acht Uhr am Bahnhof, wir waren bereit!
Die Wetteraussicht war bescheiden. Wir fuhren los und es fing an zu regnen. Es hörte erst auf, als wir gegen Abend Richtung Heimat fuhren.

Bremen im Regen, es goss in Strömen, trotzdem war die Fahrt auf der Weser sehr interessant. Einige Unerschrockene saßen auf dem Oberdeck, die meisten „Methusalems“ hatten sich ins Schiffsinnere verkrochen, wo es sehr laut war und somit kaum etwas von den Erläuterungen verstanden wurde. Es regnete weiter, auch als wir durch die Böttchergasse zum Essen eilten. Im Ratskeller wartete man schon auf uns und servierte uns eine kräftige Mahlzeit. Danach ging’s noch schnell zu den Bremer Stadtmusikanten, um sie kurz einmal anzufassen, da das zu einem Bremenbesuch gehört. Den Gang durch das „Schnoor“ und zum „Roland“ mussten wir leider ausfallen lassen, da es nicht regnete sondern schüttete!

Nach einer Absprache der Organisatoren haben wir unseren Bremen – Besuch kurzerhand abgekürzt und sind auf dem direkten Weg ins Künstlerdorf Worpswede gefahren. Links und rechts Wiesen, Wiesen, Wiesen, kaum Dörfer, alles sehr ländlich, aber in Worpswede konnten wir etwas spazieren gehen, denn es tröpfelte nur noch. Nach einem Café-Besuch mit leckeren Torten und Obstkuchen, Kaffee oder Tee, ging unsere Fahrt durch Moorlandschaften über Bremervörde in Richtung Heimat.

Wir hatten den Ausflug anders geplant, aber gegen den Wettergott kommen auch die „Methusalems“ nicht an. Trotz aller Widrigkeiten war es ein schöner Tag mit guter Laune und netten Gesprächen, die nach der langen Zeit der Corona-Kontaktbeschränkungen sehr genossen wurden, meint

Ulla Lehmkau


Liebe Vorstandsmitglieder und Planer der Tagesausfahrt,

bei Euch allen möchte ich mich herzlich bedanken für einen wunderbar vielseitigen Tag. Bremen ist immer eine Reise wert. Der Reesebusfahrer hat uns aller bestens überall hingebracht, so dass nur kurze Fußwege für alle Fußlahmen zu bewerkstelligen waren.

Eine Weser- und Hafenrundfahrt war besonders gut ausgewählt und der Schiffsführer erzählte Spannendes und Wissenswertes (wie angekündigt!) über die Hafenstadt.

LEIDER wurde von den Gästen immer weiter gesabbelt (was wohl an der Schwerhörigkeit vieler liegt), so dass es den Wenigen, die gerne zuhören wollten, nicht vergönnt war, das zu verstehen.

Im Rathaus klappte es mit dem Essen prima. Alles schmeckte gut, und wir konnten noch einen kleinen Blick auf die „Bremer Stadtmusikanten“, den Rathausplatz und die Glockengasse werfen. Die Weiterfahrt bis Worpswede war wieder von wunderschöner Landschaft gesäumt, alles war noch grün und frisch von dem warmen Nieselregen.

Worpswede konnte ich leider nur für ½ Stunde genießen, da die Mehrzahl der Methusalämmer offensichtlich aus Zucker geformt ist und Angst vor Regentropfen hatte. Nun gut, ihr hattet es so besonders gut geplant aber gegen ängstliche Regenverweigerer seid ihr eben machtlos. So durften wir noch sehr leckeren Kuchen genießen und unser Fahrer brachte uns bestens gesund nach Horneburg zurück.

Viele Dank, euch Planern, ich erkenne eure großartige Vorbereitung und grüße euch herzlich.

Helga Hoffmann

Bliedersdorf

Ein Rückblick auf das Jahr 2021 und ein Ausblick für das Jahr 2022 auf unser Bliedersdorf

Liebe Bliedersdorfer und Bliedersdorferinnen,

vorab möchte ich mich ganz herzlich persönlich bei Ihnen bedanken, dass Sie mir Ihr Vertrauen für die nächsten fünf Jahre als Bürgermeister in unserer schönen Gemeinde gegeben haben. Ich werde in dieser Zeit zusammen mit unserem Gemeinderat unser Bliedersdorf weiter voranbringen. Es wurde einiges erreicht, aber es gibt viele Punkte bei denen wir noch vieles erreichen können.

Tobias Terne
Tobias Terne

Das Jahr 2021 war leider wieder durch Corona bedingt mit angezogener Handbremse gezeichnet. Einige Veranstaltungen fielen aus und auch unsere AG, die wir zusammen mit Nottensdorf für unsere Dorfentwicklung gegründet haben, konnten nicht so arbeiten, wie wir uns das alle gewünscht haben.

Trotzdem wurden in diesem Jahr zwei Projekte ausgeführt. Einmal der Wanderweg, der jetzt im Oktober eingeweiht wurde. Dieser Weg, der von Bliedersdorf an der Bucht bis kurz vor Schragenberg führt, wurde mit Bänken ausgestattet. Eine Beschilderung wurde auch angebracht. So wie der Belag, der an vielen Stellen ausgetauscht wurde.

Ein weiteres Projekt ist in diesem Jahr unser Dorfgemeinschaftshaus. Hier wurde der erste Bauabschnitt beendet. Wir haben ein neues Dach bekommen, welches jetzt vernünftig isoliert wurde. Unser Dorfgemeinschaftshaus hat jetzt eine Lüftungsanlage bekommen, die mit einem Wärmetauscher ausgestattet ist. Der große und kleine Saal hat eine neue Beleuchtungsanlage bekommen. Ein neuer Notausgang wurde am hinteren Teil des Gebäudes aus Sicherheitsgründen gebaut und die Elektrik mit der Notbeleuchtung wurde auf den neuesten Stand gebracht. Eine neue Decke bringt nun auch mehr Helligkeit in die beiden Säle.
Zusätzlich haben wir seit September in unserem Dorfgemeinschaftshaus eine Kindergartengruppe. Zusammen mit unserem Kindergarten an der Nottensdorfer Straße haben wir nun für unsere Einwohner eine große Anzahl an Kindergarten- und Krippenplätzen.

Durch unsere Dorfförderung konnten auch viele private Projekte im Dorf umgesetzt werden, wie Erneuerung von Reetdächern und diverse andere Projekte. Auch in den nächsten Jahren werden weitere Projekte unser Dorfbild verschönern.

Im Januar dieses Jahres hat die Gemeinde Bliedersdorf das Grundstück für die Nottensdorfer/Bliedersdorfer Schule erworben. Dieses Grundstück wurde gleich so groß gekauft, dass wir später die Möglichkeit haben, hier noch die geplante Turnhalle sowie in weiterer Zukunft noch einen zusätzlichen Sportplatz zu bauen. Auch wenn der Sportplatzbau noch weit entfernt ist, sofern er dann auch gewollt ist, so ist die Turnhalle ein Projekt für die nahe Zukunft.

Die Samtgemeinde Horneburg plant auf dem von uns gekauften Grundstück eine zweizügige Grundschule zu bauen. Diese Schule wird mit Hilfe unserer Schulleitung geplant. Die Samtgemeinde hat bereits ein Planungsbüro beauftragt. So dass im Jahr 2022 die Planung voll durchstarten kann. Diese Schule soll für die Nottensdorfer und Bliedersdorfer Grundschulkinder über Jahrzehnte ein Ort werden, an dem sie auf ihre Zukunft vorbereitet werden. Ein Ort, an dem sie sich auch wohl fühlen sollen. Mir, als Bliedersdorfer Bürgermeister, ist es genau so wichtig, dass sich die Nottensdorfer Kinder bei uns in der Grundschule wohlfühlen, wie auch unsere Bliedersdorfer Kinder. Die Samtgemeinde Horneburg plant neben unserer dann neu erbauten Grundschule eine Einfeldturnhalle. Diese Halle wird von der Samtgemeinde bezahlt. Unser Gemeinderat von Bliedersdorf und ich möchten eine Zweifeldhalle realisieren. Die Mehrkosten dieser Halle, sind eine große Herausforderung für uns alle. Aber so eine Zweifeldhalle hat nicht nur Nutzen für uns Bliedersdorfer, sondern würde den Hallensport in der Samtgemeinde entzerren. Auch jetzt schon ist die Horneburger Turnhalle überlastet. Daher wird es eine gemeinsame Kraftanstrengung für uns alle sein, diese größere Halle zu bauen.

In den nächsten Jahren wird uns unser Ortskern intensiver beschäftigen. Angefangen von dem zweiten Bauabschnitt für unser Dorfgemeinschaftshaus, wo es in diesem Zuge um die Renovierung des inneren des Gebäudes geht. Wir bekommen eine neue Bühne, der Saalboden wird überarbeitet, die Sanitäranlagen werden erneuert, die Faltwand zwischen den beiden Sälen wird ausgetauscht und die Wände bekommen einen neuen Glanz.

Ein Herzensprojekt ist unser neuer Dorfladen, der Ende diesen Jahres dann langersehnt eröffnet wird. Trotz vieler Schwierigkeiten hat die Familie Kaiser diesen großen Mut für unser Dorf, damit die Infrastruktur sich deutlich verbessert. Dieser Laden, der auf begrenztem Raum dann für uns Bliederdorfern und Umgebung zur Verfügung steht, wurde von vielen Anwohnern herbeigesehnt. Ich möchte alle bitten diesen Laden kräftig zu unterstützen. Denn wir haben es in der Hand, dass dieser Laden bestehen kann. Ich wünsche Familie Kaiser einen erfolgreichen Start und alles Gute für die Zukunft des Dorfladens.

Weiter müssen wir uns Gedanken über unsere alte Grundschule machen. Dieses Gebäude, welches jahrelang unsere Kinder beschult hatte, steht nach dem Bau unserer neuen Grundschule leer. Dieser zentrale Platz darf nicht einfach für normalen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden, er muss im Ortskern einen besonderen Zweck erfüllen. Im Vorfeld hat sich der Rat zusammen mit den AG schon Gedanken für den weiteren Zweck gemacht.

Es wäre zum Beispiel auf diesem Fleck möglich, eine seniorengerechte Wohnanlage herzustellen, das wäre eine Möglichkeit. Lasst uns gemeinsam für Bliedersdorf die beste Lösung finden, so dass unser Ort davon profitiert.

Ich möchte mich bei den AG, die aus Nottendorfern und Bliedersdorfern Bürgern bestehen, recht herzlich bedanken, dass auch trotz Corona Ideen vorangetrieben werden, die unsere beiden Ortschaften weiterbringen. Ich weiß, wie schwer das letzte Jahr bedingt durch Corona auch für diese AG war. Das normale Arbeiten war fast unmöglich, daher meinen großen Dank und die große Bitte, macht bitte weiter so! Ich spreche dazu nochmal alle Nottendorfer und Bliedersdorfer Bügern:innen an, sich an diesen AG zu beteiligen. Zusammen werden wir unsere jetzt schon schönen Ortschaften noch attraktiver machen.
Jetzt wünsche ich allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2022.

Tobias Terne

FSV Bliedersdorf/Nottensdorf

PRÄVENTIONSKURS ab Januar 2022

AlltagsTrainingsProgramm für Männer und Frauen ab 60 Jahren

© BZgA/picture alliance/Mika Volkmann
© BZgA/picture alliance/Mika Volkmann

Mit dem neuen Kursangebot des AlltagsTrainingsProgramm, ATP, sprechen wir gezielt alle Senioren ab dem 60. Lebensjahr an. Es zeigt Frauen und Männern ab 60 Jahren, wie sie nachhaltig mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren können, um ihre Gesundheit aktiv zu fördern. Das Programm vermittelt, wie leicht es ist, Alltagssituationen und Alltagsfertigkeiten als Trainingsmöglichkeit zu erkennen und zu nutzen – überall und zu jeder Zeit. Das ATP ist für Anfängerinnen und Anfänger ebenso geeignet, wie für Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, denn auf diese Weise

  • bringen Sie mehr Bewegung in Ihr Leben,
  • verbessern Sie Ihre Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination,
  • trainieren Sie in der Gruppe und im Alltag,
  • ändern Sie etwas an Ihren Bewegungsgewohnheiten.

Die Stundeninhalte greifen verschiedene Alltagssituationen und -fertigkeiten auf, wie beispielsweise Treppensteigen, Tragen, Heben, Aufstehen, Liegen und vieles mehr. Der Übungsleiter vermittelt beispielsweise, wie Sie das Tragen von Taschen zur Kräftigung von Rumpf- und Armmuskulatur nutzen können oder wie Sie vorhandene Gegenstände im Wohnumfeld (Treppen, Bänke, Bäume, Zäune etc.) oder im Haushalt (Stühle, Trinkflaschen, Töpfe etc.) trainingswirksam einsetzen können.

Grundprinzip des ATPs ist es, Alltagssituationen und deren Herausforderungen zu erkennen und diese gezielt für die eigene Gesundheit zu nutzen. Sie erlernen, wie der Alltag drinnen und draußen als Übungs- und Trainingsmöglichkeit entdeckt werden kann, um somit mehr Bewegung in Ihr tägliches Leben einzubauen.

ATP-Kurse im Jahr 2022

20.01. – 07.04.2022 (12 x)
Jeweils donnerstags von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Nottensdorf

17.01. – 04.04.2022 (12x)
Jeweils montags von 10:15 Uhr bis 11:15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Bliedersdorf
Die Kursgebühr beträgt 100,– €, es handelt sich um einen zertifizierten Präventionskurs, welcher von den Krankenkassen großzügig bezuschusst wird. Eine Bezuschussung, bis hin zur kompletten Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse ist möglich. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Ihr Ansprechpartner und Kursleiter:
Michael Riehn
Mobil: 0151 56 60 86 37
E-Mail: michael-riehn@gmx.de
https://fsv-blieno.de/

Bürgerverein-Dollern

Wanderung zum Kinderwald

Nach einer langen Pause von Aktivitäten hat sich der Bürgerverein Dollern mit einem Schreiben an seine Mitglieder gewandt und einige Aktionen für die nächsten Wochen angekündigt.

Der Büchertausch ist am 04.12.2021, um 09:30 Uhr, im Bürgerbüro. Die beliebte Dämmerlichtstunde findet am 10. Dezember statt.

Gestartet sind wir mit einer Wanderung vom Bürgerbüro zum Kinderwald im Rüstjer Forst. Bei Sonnenschein und Windstille haben wir uns am 9. Oktober um 14:00 Uhr getroffen und mit einem Bollerwagen auf den Weg gemacht. Während der Wanderung war ausreichend Zeit zum Austausch und im Kinderwald hatten wir genug Platz um gemeinsam Kuchen zu Essen und Kaffee/Tee zu trinken. Der Rückweg wurde von Sonnenschein begleitet und alle waren sich einig, dass dies eine gelungene Aktion war.

Wanderung zum Kinderwald

Wir freuen uns auf die nächsten Angebote, wünschen allen eine gute Zeit, bitte achten Sie auf Aushänge und bleiben Sie gesund!

Im Namen des Vorstandes,
Bianka Lange

Angelverein Petri Heil Horneburg

2021 – ein turbulentes Jahr für den AV Horneburg

Auch wenn sich die Coronasituation gegenüber 2020 etwas beruhigt hatte, war dieses Jahr für unseren Verein von vielen Unwägbarkeiten geprägt. Trotzdem konnten wir endlich am 10.09.2021 unsere Jahreshauptversammlung für 2020 nachholen. Die vakante, wichtige Position des Kassenwartes konnte wieder besetzt werden. Unser Vereinskamerad Andreas Kords hatte sich bereit erklärt, diesen Posten zu übernehmen. Da unser langjähriger Kulturwart aus persönlichen Gründen zurücktreten musste, konnte wir auch diesen Posten mit unserem Vereinskameraden Dietmar Köver wieder besetzen. Beide neuen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig von der Versammlung gewählt. Offen ist zur Zeit noch die Position des Wartes für unsere Frauengruppe. Kurt Bamberger musste leider aus gesundheitlichen Gründen dieses Amt niederlegen. Der Vorstand hofft aber, dass sich demnächst auch hier eine Lösung finden lässt. Mittlerweile hat der Verein weit mehr als 400 Mitglieder, ist finanziell gut aufgestellt und der Vorstand ist auf der Suche nach neuen Gewässern zwecks Pachtung oder Kauf.

2021 – ein turbulentes Jahr für den AV Horneburg

Unsere geplanten Veranstaltungen zum 50-jährigen Jubiläum mussten coronabedingt leider ausfallen. 2022 hoffen wir aber zumindest nachträglich eine Feier für unsere Mitglieder durchführen zu können. Die Planungen laufen bereits. Nähere Details werden im Frühjahr 2022 bekanntgegeben.

Was unsere Angelveranstaltungen zur Bestandserhebung und Hege anbelangt, lief das erste Halbjahr recht gut an. Beim Anangeln im Mai sowie beim Königsangeln im Juni und Nachtangeln im Juli wurde gut gefangen. Ab dann allerdings zeigten die Fische uns die kalte Schulter, obwohl unsere Gewässer einen sehr guten Bestand an diversen Fischarten haben. Vielleicht lag es an den unbeständigen Wetterlagen. Etwas was die Fische gar nicht mögen. Beim Tandemangeln, Abangeln und Raubfischangeln waren die Fänge mehr als dürftig. Unser letztes Gemeinschaftsangeln, am 17.10.2021, im Wilke-Teich war dann aber der krönende Höhepunkt. Warum auch immer, die Fische waren partout nicht gewillt an die Angel zu gehen. Von 50 Anglern, die an dieser Veranstaltung teilnahmen, wurden lediglich drei Fische gefangen. Mit einer leckeren Kartoffelsuppe, mit ordentlich Einlage und einer kleinen Tombola nach dem Angeln, wurden die Teilnehmer allerdings etwas entschädigt.

Etwas besser lief es für unsere Meeresangelsparte bei ihren Veranstaltungen, obwohl auch dort situationsbedingt einiges improvisiert werden musste. Trotzdem wurden relativ gute uns interessante Fänge gemeldet.

Wenn das Winterwetter mitspielt, werden wir erstmalig versuchen ein Adventsangeln am 05.12. durchzuführen. Mal sehen, wie dann die Fische drauf sind. Diese Veranstaltung findet an unserem Teich in Nottensdorf statt. Wer also ein winterfester Angler ist, kommt am o. g. Datum um 09:00 Uhr an unsere Hütte in Nottensdorf. Geangelt wird von 10:00 bis 13:00 Uhr. Für warme Getränke wird gesorgt. Damit werden wir das Angeljahr 2021 dann ganz offiziell beenden.
Ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht allen

Joachim Latza,
Vorsitzender AV-Petri Heil Horneburg

Kindergarten HoKi

Wieder viel los im HoKi

Bereits vor den Sommerferien konnten wir wieder gruppenübergreifend draußen spielen und verschiedene Aktivitäten durchführen. Aber nach den Ferien, mit Start des neuen Kindergartenjahres, war endlich wieder Normalität im Kindergartenalltag zu spüren. Unsere Krümelkiste (Speiseraum) wurde nach fast 1,5 Jahren wieder gruppenübergreifend für das Frühstück genutzt. Die Kinder können im ganzen Haus endlich wieder entscheiden, wo sie spielen möchten.
Die Eltern dürfen zum Abholen, da dieses zeitlich entzerrt ist, wieder in die Kita und auch erste Aktivitäten zusammen mit den Eltern werden wieder angeboten: z. B. Laterne basteln, Apfelernte und Laternenfeste.

HoKi

Aufgrund der kurzen Zeit zwischen den Sommer- und Herbstferien und da die Kinder die Möglichkeit erhalten sollten, zu entscheiden, ob sie an einer Waldwoche teilnehmen möchten, fanden gruppenübergreifende Waldwochen im Eichholzwald statt. Auch der erste gruppenübergreifende Waldtag fand statt. Viele Kinder finden die Waldwochen und -tage toll, manche allerdings mögen Sie gar nicht. Daher ist die Möglichkeit selbst entscheiden zu können und für sich selbst zu sorgen eine erste demokratische Grunderfahrung.

Den Weltkindertag haben wir in diesem Jahr nur in der Kita thematisiert. In allen Gruppen wurde das Recht zu wählen besprochen. Hier ging es von der Wahl des Essens und der Kleidung, über die Wahl der Gruppensprecher bis zur Wahl von Politikern. Unterschiedliche Themen wurden je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder besprochen.

Am 07. Oktober folgten wir mit knapp 90 Elementarkindern und einigen älteren Krippenkindern der Einladung vom Hof Duden Kartoffeln zu ernten. Die Kinder hatten die Möglichkeit zu beobachten, wie die Kartoffeln aus der Erde geholt, von Erde und Kraut befreit und anschließend in einer Reihe auf dem Acker abgelegt wurden. Mit Kartoffelsäcken bewaffnet standen die Kinder bereit die gerodeten Kartoffeln aufzusammeln. Die aufgesammelte Ernte wurde anschließend zum Kindergarten gebracht, wo diese am nächsten Tag abgewogen wurden. Die Kartoffeln wurden verkauft und das Geld ist vorgesehen für die Anschaffung von Bausteinen für das Außengelände.

Um den Wunsch nach den X-Block-Bausteinen zu erfüllen, überlegten die Kinder sich zusätzlich einen kleinen Kinderflohmarkt. Jedes Kind brachte von zu Hause ein bis zwei Gegenstände (Bücher, Spiele) mit. Diese wurden dann in den darauf folgenden zwei Wochen verkauft. Ebenso wurde Marmelade und Apfelmus mit den Kindern gekocht und ebenfalls zum Kauf angeboten.

Am 29. Oktober zog „Bauer Dietrich“ in den HoKi ein. Im Rahmen des Projektes „Landwirtschaft transparent“ hatten wir verschiedene Plakate von Aktivitäten zum Thema Landwirtschaft und Ernährung eingereicht. Als Anerkennung haben wir auch in diesem Jahr eine Plakette bekommen. So ziert neben zahlreichen Nutztieren nun auch Bauer Dietrich unsere Kindergartenwand. Die Plakate hingen im Elbe Klinikum öffentlich aus und erfreuten dort die Patienten, Besucher und Ärzte.

Am 01. und 02. November waren zwei Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Horneburg zu Besuch in der Kita. Den Kindern wurden Berührungsängste vor der kompletten Atemschutzausrüstung genommen. Zudem wurden erste Regeln zum Feuerschutz besprochen.
„Echte Feuerwehrmänner – das ist cool!“

Leider muss unser Adventsbasar in diesem Jahr erneut ausfallen. Das gemeinsame Basteln im Kindergarten ist leider aufgrund stark eingeschränkter Personalkapazitäten nicht möglich gewesen. Wir hoffen, dass dieser 2022 endlich wieder stattfinden kann. (Save the date: 18.11.2022).

Wir freuen uns nun auf das Singen der Wackelzähne auf dem geplanten Horneburger Weihnachtsmarkt und dem Besuch des Weihnachtsmärchens. Wir wünschen allen ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in 2022.

Ihr HoKi-Team

Schützenverein Horneburg

Wochenende in Neumarkt

Am Wochenende des 16. und 17. Oktober hatte unsere Partnergemeinde Neumarkt zu ihrem 850-jährigen Jubiläum eingeladen. Im Rahmen der Feierlichkeiten machten sich also 18 reiselustige Horneburger auf nach Neumarkt.

Neben dem gewählten Samtgemeindebürgermeister Knut Willenbockel mit Frau Bettina waren aktive und ehemalige Ratsmitglieder sowie zwei Damen aus dem Rathaus dabei. Vom Schützenverein waren wir mit dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem König mit Adjutanten, der besten Vogelschützin, dem ersten Fahnenträger und vier Ehrenmitgliedern, tatsächlich sehr gut vertreten.

Wochenende in Neumarkt

Bereits am Abend nach der Anreise überzeugte sich ein Teil der Gruppe von der Qualität der Brauerei in Freistadt, während der andere Teil beim „Reisinger“ und später beim „Ochsen“ schon einmal Kontakte zur Neumarkter Musik knüpfte.

Am Freitag wurde von einigen zur Jausen Station Dingdorf gewandert, andere besichtigten das Gerätehaus der Feuerwehr Neumarkt und Matzelsdorf, fuhren zur Jausen Station Dingdorf und nach Kefermarkt. Am Abend gab es dann noch einen netten Empfang im Gasthaus Reisinger, zu dem Bürgermeister Christian Denkmaier eingeladen hatte.

Samstag war es dann so weit und das offizielle Programm startete. Neben der Musikkapelle Neumarkt, gab es noch Musik von „The King Singers“, vom „NeuChorMarkt“, dem Streichensemble „Denkmeier & Denkmaier“ und zum Abschluss dann Blues und Funk mit den „Moochers“. Da der Reisinger Wirt extra für die Horneburger noch Freistädter Bier organisiert hatte, gab es den Ausklang dann auch beim Reisinger.

Am Sonntag ging es dann mit einem Konzert des Wiener Kult-Duos „Die Strottern“ weiter, die uns mit dem Wiener Lied zum Lachen und Nachdenken brachten. Im Anschluss gab es noch eine Führung mit Reinhard Deibl durch das neue Musikerheim.

Als Abschluss des Tages durfte ich dann mit unserem König Lothar kochen. Da ich meine große Klappe nur schlecht halten kann und der Meinung war, man findet immer etwas im Haus, mit dem „Mann“ Gäste bewirten kann, durften wir ran. Elisabeth und Egon Barth stellten uns freundlicherweise ihre Küche zur Verfügung. André brachte Wachteleier mit und irgendwer hat noch zwei Rehschultern und Rücken in der Truhe gefunden. Ein toller Abschluss der Fahrt. Nette Menschen, nettes Essen. Das ist in meinen Augen gelebte Partnerschaft und nur so geht es.

Ich freue mich schon, wenn „Die Neumarkter“ vielleicht schon im nächsten Jahr bei uns sind. Neumarkt ist immer eine Reise wert.

Carsten Dittmer

Flecken Horneburg

30 Jahre Kommunalpolitik sind zu Ende

und ich freue mich auf meine Zeit danach. Gerne habe ich mich mit ganzer Leidenschaft und Beharrlichkeit in diesen vielen Jahren für meinen, für unseren Ort Horneburg, eingesetzt.

Bürgermeister Hans-Jürgen Detje
Hans-Jürgen Detje

Ich bin nach dieser Zeit mit mir im Reinen und blicke auf eine erlebnisreiche und auch erfolgreiche Zeit für den Flecken Horneburg zurück. Es hat sich gelohnt.
Möglich waren diese Erfolge nur durch die immer wieder gute Zusammenarbeit aller Fraktionen. Gemeinsam haben wir die „big points“ beschlossen und umgesetzt. 20 Jahre durfte ich dabei als Bürgermeister wirken – dafür bin ich dankbar. Unvergessen gleich das Jahr 2002. Hochwasser, Überflutungen in Horneburg. Im wahrsten Sinne des Wortes: Hier wurde ich sofort ins kalte Wasser geworfen. Unvergessen die Hilfe von vielen auswärtigen Einsatzkräften, unvergessen auch die nachbarschaftliche Hilfe. Dank einer gerade anstehenden Landtagswahl – schnelle Hilfe und Umsetzung beim Deichbau. Diese wünschenswerte Schnelligkeit ist danach leider wieder schnell abgeebbt. Wasserrückhaltemaßnahmen, Entschlickung der Aue, Lühe – alles noch in weiter Ferne aber immerhin, ein Hochwasserschutzverband konnte gegründet werden und der Bullenbruchpolder ist kurz vor der Umsetzung.

Jubiläumsfeier 2005 – 750 Jahre Horneburg, tolle Veranstaltungen, tolle Feiern, ein gelungenes Jubiläumsjahr.

Vorgenommen hatten wir uns, Horneburg aus der „grauen Ecke“ des Landkreises herauszuholen und das haben wir geschafft – beginnend mit der städtebaulichen Entwicklung. Ein mühsamer Antragsstress, belohnt mit der ersten Zusage und Fortführung mit intensiver Arbeit für unseren Ort, gemeinsam mit unseren Bürgern/Bürgerrinnen bei den unzähligen Workshops. Vieles haben viele schon vergessen – aber der Weg war durchaus mühsam. Heute freue ich mich über diesen eingeschlagenen Weg. Die viele Arbeit hat sich gelohnt. Ehrenamtliche Politiker, Bürger, Bürgerinnen, Verwaltung und Fachplaner, haben Horneburg auf einen zukunftsfähigen und attraktiven Weg gebracht. Der Ortskern ist eine lebendige Meile geworden. Horneburg ist ein interessanter lebens- und liebenswerter Ort geworden. Wir haben die „graue Ecke“ verlassen.

Dafür hat sich die ehrenamtliche Arbeit, haben sich die Mühen, die vielen und schwierigen Gespräche gelohnt, diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren eine Fortsetzung finden. Viele Dinge sind bereist angeschoben, in planerischer Vorbereitung und werden in den nächsten Jahren umgesetzt, beispielhaft seien genannt: Weitere Baumaßnahmen für attraktives Wohnen im Nahbereich der Lange Straße sowie am Standort der Alten Feuerwehr (Wohnen, Gesundheitszentrum etc.) Gestaltung des Schlossparkes, Sicherung der Grundstücke um das Handwerksmuseum herum. Ausbau unserer Burginsel zu einer attraktiven Open Air Location, Weiterführung des maritimen Erbes Horneburgs.

Gerne blicke ich auf die unzähligen Besuche anlässlich von Geburtstagen, Hochzeiten etc. zurück – gerne blicke ich auf 20 Jahre Bürgermeisteramt zurück – gerne blicke ich auf die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung zurück.

Es war eine schöne Zeit. Dafür sage ich „Danke“!

Hans-Jürgen Detje, Ex-Bürgermeister

MGV Nottensdorf

170 Jahre aktive Sangeslust – 170 Jahre gelebte Chorzugehörigkeit

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Männergesangverein Eintracht zu Nottensdorf von 1926 e.V. wurden im Oktober zahlreiche Ehrungen vorgenommen. Als Vertreterin des Kreischorverbandes Stade ehrten Monika Rieper und der Vorsitzende des MGV Wolfgang Mosler sieben aktive Mitglieder für ihr langjähriges Engagement.

Von links: Ansgar Löhr (10 Jahre), Reinhard Geyer (10 Jahre), Reinhard Stupl (50 Jahre),  Uwe Witt (10 Jahre), Gerd Tiedemann (40 Jahre), Horst Merkens (40 Jahre), Eckard Jochim (10 Jahre). Foto: Eckhard Jochim (MGV)
Von links: Ansgar Löhr (10 Jahre), Reinhard Geyer (10 Jahre), Reinhard Stupl (50 Jahre), Uwe Witt (10 Jahre), Gerd Tiedemann (40 Jahre), Horst Merkens (40 Jahre), Eckard Jochim (10 Jahre). Foto: Eckhard Jochim (MGV)

Für zehn Jahre aktives Singen im Verein erhielten Ansgar Löhr, Reinhard Geyer, Uwe Witt und Eckhard Jochim je eine Urkunde des Kreischorverbandes und die bronzene Ehrennadel überreicht. Für beachtliche 40 Jahre aktives Singen wurden Horst Merkens und Gerd Tiedemann mit Urkunde und silberner Ehrennadel bedacht. Eine nicht alltägliche Ehrung wurde Reinhard Stupl zuteil. Monika Rieper überreichte ihm im Namen des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen Urkunde und goldene Ehrennadel für 50 Jahre als aktiver Sänger.

Mit neuem Schwung ins Jahr 2022

Die zum Teil schon 2019 geplanten Veranstaltungen in den folgenden Jahren, wie das Kreischorfest im Stadeum, unsere Chorfeste in Nottensdorf und verschiedene Aufführungen zusammen mit anderen Chören, sind wie auch die Chorproben alle Corona zum Opfer gefallen.

Seit Anfang Juni finden nun wieder regelmäßig Übungsabende statt und wir arbeiten daran, unseren Trainingsrückstand aufzuholen. Einen guten Beitrag dazu leistete auch eine vom KCV durchgeführte Stimmbildungsveranstaltung.

Der Männergesangverein „Treue“, Neukloster hat seit einiger Zeit keinen Chorleiter mehr. Eine größere Anzahl von Sängern nimmt bereits seit einigen Wochen an den Übungsabenden des MGV teil, was zu einer hörbaren Verbesserung des Chorklanges geführt hat und einen erfreulichen Gewinn für alle Sänger darstellt.
Das Programm für das Ende dieses Jahres und für 2022 ist bisher recht überschaubar. So wollen wir in Nottensdorf bei einigen Veranstaltungen singen, und für Oktober 2022 ist erneut die Teilnahme am Kreischorfest im Stadeum geplant. Aber die Lücken im Terminkalender werden bald gefüllt sein, dafür wird unser Chorleiter wie in der Vergangenheit mit guten Ideen und Kontakten sorgen.

Sangesfreudige Männer! Habt ihr Lust mitzusingen? Der Eintritt ist frei. Einfach zum Übungsabend vorbeikommen oder telefonisch anmelden bei Wolfgang Mosler 04163 824747. Wir üben Dienstags 20 Uhr im Landgasthof „Zur Eiche“ in Hedendorf. Infos auch unter www.chornottensdorf.de

Jugendrotkreuz Horneburg

Groß und Klein basteln für Senior:innen

Nach der großen Freude in 2020 hat das Jugendrotkreuz Horneburg auch dieses Jahr wieder zum Basteln für Senior:innen aufgerufen. Nach der Anmeldung per E-Mail bekamen 121 große und kleine Bastler:innen ein kostenloses Paket mit Anleitungen sowie dem passenden Material zugestellt. Knapp 70 Sets wurden in Horneburg und der Samtgemeinde verteilt. Die anderen fanden ihren Weg nach Stade, Buxtehude, ins Alte Land und zwei sogar nach Emden. Außerdem bekam die Ganztagsbetreuung der Horneburger Grundschule wieder Tonkarton, Moosgummi und Filz zum Basteln. Die Bastelaktion wurde von der Jugendkonferenz Horneburg bezuschusst.

Groß und Klein basteln für Senior:inne

Die fertig gebastelten Kleinigkeiten bekommen die Senior:innen in Horneburg und der Samtgemeinde zum Advent von ihren Pflegediensten überreicht. Außerdem werden die Basteleien wieder zu den beiden Heimen in Horneburg und Nottensdorf gebracht.
Das JRK Horneburg bedankt sich herzlich bei allen, die mit Freude mitgebastelt haben.

Bäuerliches Hauswesen Bliedersdorf

Veranstaltungen Bäuerliches Hauswesen 2022

Sonntag, 09. Januar: Neujahrsempfang im Niederdeutschen Hallenhaus um 11:00 Uhr.

Samstag, 05. März: 21./22. Jahreshauptversammlung im Gasthof „Lindenkrug“ in Bliedersdorf von 14:00 bis ca. 16:00 Uhr.

Jeden Sonntag, 10. April bis 30. Oktober: Führungen durch das idyllische Museumsdorf von 14:00 bis 17:00 Uhr. Kaffee und Gebäck werden angeboten. Eintritt frei.

Sonntag, 10. April: „Pflanzen- und Handwerkermarkt“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zwischen den historischen Bauernhäusern sowie Backtag. Eintritt 2,– €. Kinder und Schüler frei.

Donnerstag bis Sonntag, 19. bis 22. Mai: Lettgallen zu Gast im „Bäuerlichen Hauswesen“. Eine Gruppe von ca. 40 Künstlern und Handwerkern aus Ludza gestalten einen „Markt der Völkerverständigung“ von 10:00 bis 17:00 Uhr und präsentieren ihre Lieder, Tänze und Produkte. Eintritt 5,– € am Samstag und am Sonntag. Kinder und Schüler frei.

Donnerstag Christi Himmelfahrt, 26. Mai: Jazzfrühschoppen mit den „Hedgehog Stompers“ von 12:00 bis 15:00 Uhr. Getränke und Gegrilltes werden angeboten. Eintritt 10,– €.

Samstag, 18. Juni: Klassikkonzert mit sieben Damen und Herren der „Hamburger Symphoniker“ von 18:00 bis 20:00 Uhr. Getränke und kleine Snacks werden angeboten. Eintritt 22,– €.

Samstag, 02. Juli: Das 17. Weinfest in stimmungsvoller Atmosphäre von 14:00 bis 18:00 Uhr. Flamm- und Zwiebelkuchen und Pizzen aus dem Backofen werden angeboten. Eintritt frei.

Samstag und Sonntag, 17. und 18. September: Vielseitiger Markt „Kunst & Altes Handwerk und Natur“ von 11:00 bis 17:00 Uhr mit einer außergewöhnlichen Angebotsvielfalt sowie Backtag. Eintritt 3,– € am Samstag und am Sonntag. Kinder und Schüler frei.

Sonntag, 27. November, 1. Advent: Weihnachtsmarkt um die Bliedersdorfer Feldsteinkirche von 14:00 bis ca. 18:00 Uhr. Verschiedene Brote aus dem Lehmbackofen und Suppe nach „Großmutters Art“ bietet der Verein an. Eintritt frei.

Landkreis Stade

Moin liebe Samtgemeinde Horneburg!

Wir sind neu in diesem Heft und sind mächtig stolz, uns hier vorstellen zu dürfen sowie von nun an unsere Veranstaltungen und Aktionen in diesem Heft zu veröffentlichen.

Mit WIR ist der LandFrauenverein Stade gemeint. Dieser ist circa 1300 Mitglieder stark und damit Deutschlands größter Landfrauenverein. Die Altersspanne unseres Vereins ist riesig – von 18 bis 101 Jahren ist alles dabei. Ebenso groß, bunt und vielfältig sind unsere Veranstaltungen.

Wir lieben es sportlich zu sein. Wir lieben Kreativität, basteln und nähen. Wir lieben kulturelle Veranstaltungen und informative Vorträge. Wir lieben ferne Reisen und Regionalität. Wir lieben es zu kochen und zu backen. Wir lieben es, die Kraft der Frauen zu erleben und sie zu stärken. Wir lieben die Vielfalt und den Zusammenhalt. Wir lieben die Gesellschaft miteinander und tragen die gemeinsamen Erlebnisse in unseren Herzen.

Wenn du auch diese Dinge liebst und dich für unseren Verein, die Veranstaltungen, Workshops oder Kurse interessierst, gibt es unter www.landfrauenverein-stade.de, auf Facebook oder direkt bei Monika Breuer unter landfrauenverein-stade@t-online.de weitere Informationen.

P. S.: Reinschnuppern ist erwünscht! Wir freuen uns über neue Gesichter bei all unseren Veranstaltungen.

Klimaschutz Altes Land Horneburg

„Energiesparen macht Schule“

Prämierungsveranstaltung am 13. Oktober 2021

Klimaschutz durch energiesparendes Nutzerverhalten: Mit diesem Ansatz startete im Sommer 2018 in elf Schulen (dreizehn Schulstandorten) der Klimaschutzregion Altes Land und Horneburg das Projekt „Energiesparen macht Schule“. In dem auf vier Jahre angelegten Projekt haben sich die Schulen der Samtgemeinde Horneburg, der Samtgemeinde Lühe und der Gemeinde Jork zum Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen zu senken. Erreicht werden soll dies u. a. durch einen bewussten Umgang mit Energie und Wasser im Schulalltag.

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Mit der Durchführung hat die Klimaschutzregion Altes Land und Horneburg die e&u energiebüro gmbh mit Sitz in Bielefeld beauftragt. Das Büro betreut das Projekt in Kooperation mit fifty/fifty-concept in Hamburg. Die Koordination hat die Klimaschutzmanagerin der Region Altes Land und Horneburg.

Energiesparen macht Schule

Trotz besonders schwieriger Bedingungen während der Corona-Pandemie konnten die Schulen ihren Energiesparkurs durch pädagogische Klimaschutzaktivitäten und energieeffizientes Nutzerverhalten auch im dritten Projektjahr erfolgreich fortsetzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine CO2-Einsparung von rd. 127 Tonnen (8,5 %) und Kosteneinsparungen von rd. 16.100 €. Auch der gesunkene Heizenergieverbrauch im Schuljahr 2020 / 2021 um 5,1 % (Vorjahr: 12,97 % Einsparung) ist unter Berücksichtigung der intensivierten Lüftung im letzten Winterhalbjahr ein gutes Ergebnis.

Verbrauchsentwicklung

50 % der eingesparten Kosten werden den Schulen als Motivationsprämie zur Anerkennung und Belohnung für ihr Engagement zur Verfügung gestellt. Dabei ist die Hälfte dieser Ausschüttung an den Nachweis pädagogischer Aktivitäten gekoppelt.

Am 13. Oktober wurde dieses vorbildliche Engagement bei der Prämierungsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Steinkirchen geehrt und die Urkunden von den Bürgermeistern der Klimaschutzregion an die Energiebeauftragten Lehrkräfte überreicht.

Nach der Präsentation der Ergebnisse gab es die Möglichkeit für einen Austausch der Teilnehmer:innen. Die Lehrkräfte berichteten von den Klimaschutzprojekten, die mithilfe der erzielten Prämien umgesetzt werden sollen. In der Grundschule Horneburg sei die Installation eines kleinen Windrads mit Generator im Schulgarten geplant. Die Grundschule Steinkirchen möchte die Prämien für den Sachunterricht einsetzen. Unter anderem im Rahmen der „Friday“-Projekttage, bei denen die Kinder der vierten Klassen Projekte im Sinne der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele realisieren.

Für die nächsten Monate steht außerdem die weitere Installation von geringinvestiven Energiesparmaßnahmen wie das Abdichten von Türen, die Nachrüstung fehlender Thermostatventile und Wasserspareinsätze in den Schulgebäuden gemeinsam mit den Hausmeistern an. Diese werden im Rahmen des sog. „Starterpaket“ zu 50 % durch das Bundesumweltministerium gefördert. Im „Starterpaket“ sind ebenfalls Unterrichtsmaterialien, CO2-Ampeln und Messgeräte enthalten, die zur Unterstützung der Energieteams dienen. Sie wurden vollständig vom Klimaschutzmanagement unter Absprache mit den Energiebeauftragten bestellt und Anfang des Jahres an die Schulen verteilt.

Methusalem

„Methusalems“ picknicken im Kinderwald

Eine zünftige Begrüßung durch Förster Heiko Brunckhorst.
Eine zünftige Begrüßung durch Förster Heiko Brunckhorst.

Die Sturmwarnung konnte die unternehmungslustigen „Methusalems“ nicht schrecken, und siehe da: Am 30. September war der Wald wieder begehbar! Also machten sich die verwegenen „Oldies“ auf die Socken, um im Horneburger Kinderwald ein reichhaltiges, leckeres Picknick zu genießen. Dem Kaffee wurde eifrig zugesprochen, denn es war doch schon herbstlich kühl im Wald und ein heißer Schluck sorgte für angenehme Körpertemperatur. Die zünftige Begrüßung durch den Förster Heiko Brunckhorst war eine gelungene Überraschung! Er blies auf dem Jagdhorn verschiedene Melodien und erklärte die Bedeutung der unterschiedlichen Klangfolgen für die Jägerschaft. Gespannt lauschten die Picknicker den interessanten Ausführungen des Försters zum Zustand des Waldes in Zeiten des Klimawandels. Mit vollem Mund sprechen? Ausnahmsweise in der freien Natur erlaubt, befanden die „Methusalems“ und stellten dem Waldfachmann ihre vielen Fragen, die er verständlich, sprich: ohne Jägerlatein beantwortete.

Der Kinderwald – ein Projekt des Kinderhilfswerks „terre des hommes“ – erfreut sich besonders in der Corona-Pandemie besonderer Beliebtheit: An Wochenenden ist er ein Ziel für Eltern mit ihren Kindern, unter der Woche trifft man dort Tagesmütter mit ihren Schützlingen und Kindergärten nutzen den Ausflug zum Kinderwald ebenfalls gern. Auch am Picknick-Tag der „Methusalems“ hielt sich eine Mutter mit ihrem Kleinkind dort auf. Jauchzend betätigte der Knirps mit Mutters Hilfe die Wasserpumpe und planschte unverdrossen im kalten Wasser. Wie gut, wenn Mutter Ersatzkleidung dabei hat! Den „Oldies“ gefror bei dem Anblick beinahe das Mark in den Knochen! Da gab’s nur eins: schnell einen Becher heißen Kaffee aus der Thermoskanne genießen!

„Das war ein gelungener Abschied vom Sommer“, waren sich alle Beteiligten einig und bedankten sich herzlich bei Förster Brunckhorst für seinen Besuch. Ein Dankeschön geht auch an die fleißigen „terre des hommes-Waldbuben“, die unermüdlich im Einsatz zum Wohle und zur Pflege des Kinderwaldes sind! Wir „Methusalems“ freuen uns schon heute auf das nächste leckere Picknick im Horneburger Kinderwald. Doch bis es wieder soweit ist, treffen wir uns jeden letzten Sonntag im Monat während der Wintersaison zum Brunchen im Horneburger Burgmannshof.

Astrid Rehberg

Bäuerliches Hauswesen Bliedersdorf

250. Vereinsmitglied im „Bäuerlichen Hauswesen“

Bei Backtagen während Großveranstaltungen lässt der Verein „Bäuerliches Hauswesen Bliedersdorf e. V.“ seit Jahren seinen Teig für die Brote und Butterkuchen in der Backstube der Bäckerei von Bargen in Horneburg fertigen. Weiterverarbeitet im Backhaus des Vereins wird er dann zu Broten und Butterkuchen im Lehmbackofen gebacken.

Von links: Regine Sindram, neues Mitglied Gerd von Bargen, Karin und Rainer Kröger. Foto Jens Dreier.
Von links: Regine Sindram, neues Mitglied Gerd von Bargen, Karin und Rainer Kröger. Foto Jens Dreier.

Nun ist die Freude groß, dass Gerd von Bargen das 250. Vereinsmitglied geworden ist. „Ich wollte schon immer in den Verein eintreten, denn das was ihr auf die Beine gestellt habt, kann man bald gar nicht recht glauben“, erzählt er in kleiner fröhlicher Runde im Backhaus bei der Übergabe der Vereinsmitgliederformalien vom Vereinsvorsitzenden Rainer Kröger und eines Überraschungsgeschenkes aus der Hand von Regine Sindram, der 3. Vereinsvorsitzenden.

Auch könnte Bäckermeister Gerd von Bargen sich vorstellen, dass er das traditionelle Bäckereihandwerk in den Verein einbringt, wenn er in ein paar Jahren in Ruhestand geht. „Herzlich Willkommen ist jedes Mitglied, ob aktiv oder passiv“, entgegnete Ehefrau Karin von Rainer Kröger.

Im Oktober 2013, genau acht Jahre ist es her, als eine Gruppe Fahrradwanderer aus dem Raum Buxtehude beim „Bäuerlichen Hauswesen“ einkehrte. Spontan traten acht dem Bliedersdorfer Verein bei und wurden von Rainer Kröger kollektiv als 200. Mitglied aufgenommen. Der Verein „Bäuerliches Hauswesen“ freut sich über jedes neue Vereinsmitglied und strebt nun die 300. Mitgliedsmarke an. www.bhbev.de

Wappen Nottensdorf

Es war mir eine große Freude

Liebe Nottensdorferinnen und Nottensdorfer, auf diesem Wege möchte ich mich von Ihnen aus der Kommunalpolitik verabschieden und bedanke mich bei allen, die mich in den zurückliegenden 20 Jahren unterstützt und begleitet haben. Ja, ich gebe zu, es war nicht immer einfach mit mir, dafür aber eine abwechslungsreiche und interessante Zeitspanne, die bei mir unzählige, bleibende Eindrücke durch die Begegnungen mit so vielen tollen Menschen unterschiedlichster Art hinterlassen hat. Hier nun ein Rückblick auf die letzten fünf Jahre als Bürgermeister.

Dierk Heins
Dierk Heins

Suedlink und die entscheidende Phase. Ende des Jahres 2020 legte die Bundesnetzagentur den Sued-Link-Korridor verbindlich fest. Im unmittelbar anschließenden Planfeststellungsverfahren ging es darum, den grundstücksgenauen Verlauf für das Erdkabel zu bestimmen. Am 8. Februar 2017 besuchte uns Herr Wagner zu einem Infoabend im DGH aus Bayreuth. Ein Wagner aus Bayreuth, das ist eigentlich ein kulturelles Highlight. Auf dem Weg zum konkreten Erdkabelverlauf ist Nottensdorf „Gott sei Dank“ verschont geblieben. Sicherlich half uns der Informationsabend von Tennet mit der sachlichen Diskussion, aber auch die Unterstützung der Nachbargemeinden, dafür nochmals unseren Dank.

Ich erinnere an den Kauf der Wasserfläche im Fischerhof und somit auf eine endgültige Klärung für die ordnungsgemäße Einleitung von Oberflächenwasser der Gemeinde.

Für die Dorfentwicklung No/Blie arbeiteten wir seit vielen Jahren (erster Workshop im Mai 2017) gemeinsam mit der Gemeinde Bliedersdorf in der Dorfentwicklung zusammen. Die Gemeinde Nottensdorf konnte abschließend im Oktober 2020 ihren ersten Förderantrag für den Ausbau des Fußweges „Am Gutspark“ stellen und im Mai einen positiven Bescheid entgegennehmen. Damit verbunden ist unser Bestreben, dass Fußgänger den Weg benutzen und gleichzeitig die Patienten fußläufig sicher die Arztpraxis erreichen können. Hiermit unterstützen wir den Standort der ärztlichen Versorgung in der Gemeinde, auf den wir sehr stolz sind. Die Umsetzung der Maßnahme ist für dieses Jahr noch geplant.

Baggersee. Der Abschluss eines städtebaulichen Vertrages mit Fa. Bunte ist in Vorbereitung. Hier müssen noch alle gemeindlichen, wirtschaftlichen und insbesondere Belange der Anwohner unter einen Hut gebracht werden. Die momentanen Entwicklungen sind für die Anwohner und für die Gemeinde nicht akzeptabel und unzumutbar, daher sollte schnellst möglich an einer Lösung gearbeitet werden.

Ausbau des Radweges an der L 130. Für den Radweg L 130 ist eine Verlängerung des Radweges bis nach Grundoldendorf geplant. Die Grundstückssicherung ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Der Vertrag für den Weiterbau des Fuß- und Radweges mit der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist von mir unterzeichnet. Die Fertigstellung ist für nächstes Jahr Im Sommer geplant.

Ich wünsche mir noch mehr Patenschaften für Grünflächen für das kommende Jahr. Bisher haben wir leider nur fünf Patenschaften hinzugewinnen können. Meist ist der Aufwand für die Pflege einer einzelnen Fläche gering, aber wenn viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen, ist das eine große Entlastung für unsere Gemeinde und wir können die ersparten Aufwendungen anderen Projekten zukommen lassen.

Das Anlegen von Blühflächen. Mittlerweile konnte eine große Anzahl von Flächen im Dorf als Blühflächen festgelegt werden, aber wir brauchen noch mehr davon.

Erlass einer Baumschutzsatzung. Das Dorfbild von Nottensdorf wird wesentlich durch seinen wertvollen Baumbestand, die viele Straßenbilder charakterisieren, bestimmt. Hierbei leisten besonders die ökologisch wertvollen Baumstandorte auf Privatgrundstücken einen Beitrag zum Gesamterscheinungsbild des Dorfes.

Die Straßenausbaubeitragssatzung ist nun in der Gemeinde abgeschafft. Die Straßenausbaubeitragssatzung stellt für die Orts- und Gemeindestraßen generell eine schlechte Lösung dar. Bei der Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung wurden nicht nur die Anlieger entlastet, sondern auch das Personal in der Verwaltung, da jetzt eine aufwändige Abrechnung entfällt.

Der Verlust einer Grundschule ist für jede Gemeinde ein einschneidender Moment. Die neue gemeinsame Grundschule wird in Bliedersdorf am Nottensdorfer Weg gebaut, und wir sollten nun für die Kinder alles erdenkbare unternehmen, um die größtmögliche Sicherheit auf dem Schulweg zu gewährleisten. Aber mit Hilfe der Dorfentwicklung haben wir nun eine große Chance in den nächsten Jahren die Nachnutzung des Schulgebäudes zu planen und damit auch die Umgestaltung des jetzigen Schulhofs selbst in die Hand zu nehmen. Das alte Gebäude, der große Baumbestand, die tolle Lage in der Ortsmitte und die sichere Verkehrslage werden für die Besucher eine tolle Atmosphäre bieten.

Der Nottensdorfer Ruhewald wurde im November 2020 eröffnet. Die Trägerin des Ruhewaldes ist die Samtgemeinde Horneburg. Sie hat die Waldfläche für die nächsten 99 Jahre als Friedhof gewidmet. Das Ziel ist es, den Wald in seinen Ursprüngen zu belassen und einen würdevollen Ort für Bestattungen im Einklang mit der Natur zu schaffen. Gleichzeitig möchten wir das historische Waldstück in seiner Schönheit langfristig bewahren.

Unsere erste mögliche Einbahnstraße, der Thekla v. Düring Weg. Wir können wiederum mit Hilfe der Dorfentwicklung die Straße und das Entree am Fischerhof neu gestalten. Wir hoffen alle, mit dieser Maßnahme wiederum in die Förderung zu kommen.

Außerdem ist unser Dorf 750 Jahre alt geworden. Seit der erstmaligen namentlichen Erwähnung unseres Dorfes ist tatsächlich ein Dreivierteljahrtausend verstrichen. In 750 Jahren wechselhafter Geschichte hat unser Ort mit seinen Bewohnern alle Höhen und Tiefen durchlebt. Es gab immer wieder Krieg, der über unsere Felder zog, und Friedenszeiten, in denen aufgebaut, gehegt und gepflegt wurde. Nottensdorf ist gewachsen und hat die schlimmen Zeiten immer wieder gut überstanden, weil seine Bürger es nie verlassen haben. Sie sind geblieben, weil sie erkannt haben, was Nottensdorf ihnen alles zu bieten hat. Wir alle sollten hierfür weiterhin Hand in Hand arbeiten, denn nur so entstehen große und gute Entwicklungen.

Wir alle sind sehr stolz darauf, unseren schönen Ort mit all seinen Vorzügen, auch für die folgenden Generationen, immer noch schöner und lebenswerter zu gestalten.


Euch allen in unserer Gemeinde sowie meinem Nachfolger und den Entscheidungsträgern wünsche ich nun immer eine „glückliche Hand“ in ihren Beschlüssen zum Wohle der Gemeinde Nottensdorf.

Eurer Dierk Heins

Schützenverein Horneburg

Jahresrückblick und was steht nächstes Jahr so an?

Im Schützenverein Horneburg war es in der ersten Jahreshälfte sehr still. Corona ließ uns unsere Generalversammlung verschieben und unser Schützenfest erneut ausfallen. Auch unser Anschießen und unsere Übungsabende mussten erstmal ausfallen. Doch am 24.06.2021 war es endlich wieder soweit und wir konnten uns, natürlich unter strengen Coronaregeln, zum Übungsschießen treffen. Das Ganze wurde gut angenommen und es wurde fleißig geschossen. Endlich konnte man mal wieder seine Schützenschwestern und -brüder treffen.

Preisverteilung Schlussschießen.
Preisverteilung Schlussschießen.

Das nächste Highlight war unser Schlussschießen am 25.09.2021. Auch hier herrschte rege Beteiligung und neben einem tollen Grillbuffet von unseren aktuellen Schützenkönig Lothar Schiwek, ging auch niemand ohne einen Preis nach Hause. Im Herbst wurden dann von der Damenabteilung und von der Kinderkommission des Schützenvereins noch interne Boßeltouren veranstaltet. Auch hier war die Beteiligung groß und der Spaß stand an erster Stelle.
Am 26.11.2021 wurde unsere Generalversammlung nachgeholt. Aktuell stecken wir in den Planungen für unsere Weihnachtsfeier am 11.12.2021, wo wir traditionell Grünkohl essen, ein paar Spiele spielen und den Abend mit kleinen Geschenken und netten Gesprächen ausklingen lassen. Unser Königsball muss dieses Jahr leider noch einmal ausfallen, da es unter den aktuellen Gegebenheiten leider nicht das gleiche wäre.

Boßeln
Boßeln

Der Schützenverein Horneburg wünscht allen Leserinnen und Lesern eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und ruhige Feiertage.

Vorstand der Damenabteilung.
Vorstand der Damenabteilung.