Aus der Ausgabe 25

Tennisverein Horneburg

Eine erfolgreiche Sommersaison

Zwei Aufstiege konnten die Punktspielmannschaften des TV Horneburg diese Sommersaison feiern.

Die Herren 40 steigen in die Bezirksliga auf. Punktgleich mit dem Tabellenzweiten Hollenstedt entschied das bessere Verhältnis der gewonnenen Matches den Aufstieg zugunsten des TV Horneburg.

Die Meisterschaft der Herren 40 von links nach rechts: Christoph Hagedorn, Markus Meyer-Spiess, Eilert Rieks und Andreas Arndt, es fehlt Thomas Bode.
Die Meisterschaft der Herren 40 von links nach rechts: Christoph Hagedorn, Markus Meyer-Spiess, Eilert Rieks und Andreas Arndt, es fehlt Thomas Bode.
Stadtmeisterin Tina Bode mit dem Hase- und Igel Pokal.
Stadtmeisterin Tina Bode mit dem Hase- und Igel Pokal.

Auch den Herren 55 gestaltete sich der Aufstieg in die Verbandsklasse spannend. Am Ende war ein Satz, den die Mannschaft mehr gewonnen hatte als der Zweitplatzierte, für die Meisterschaft ausschlaggebend.

Ebenfalls sehr erfolgreich waren die Damen 40 1 in der Verbandsliga. Die einzige Niederlage ausgerechnet am letzten Spieltag, kostete den Aufstieg in die Landesliga.

Die beiden Herren 60 Teams belegten in ihren Staffeln jeweils den zweiten Rang.

Angelverein Petri Heil Horneburg

Weniger Müll als erwartet

Am 17.07.2021, bei strahlendem Sonnenschein, hat der AV Horneburg zusammen mit dem Bliedersdorfer Angelverein im Rahmen der landesweiten Aktion „Catch & Clean“, die Aue und Lühe von Zivilisationsmüll befreit. Unterstützt wurden wir in Bezug auf den Abtransport des Unrats durch die Samtgemeinde Horneburg. Organisatorisch stand unser Gewässerobmann Jörk Philippsen bei der gesamten Veranstaltung an vorderster Front. Er hatte alles über Wochen prima vorbereitet, so dass die ganze Aktion reibungslos „über die Bühne“ ging.

Weniger Müll als erwartet

Es wurde Müll vom Boot aus und an den Ufern eingesammelt. Erfreulicherweise kam weniger Müll zusammen, als wir erwartet hatten. Trotzdem war es betrüblich zu sehen, was die Menschen auch heute noch so ins Wasser werfen. Von Campingstühlen, Autoreifen, Glasbausteinen, Plastikfolien und Gartenstühlen war alles dabei. Natürlich wurde leider auch wieder der übliche Zivilisationsmüll wie Flaschen, Dosen, Verpackungsmüll usw. eingesammelt. Nachdem sich alle Teams nach einigen Stunden wieder in unserem „Basislager“ an der Hafenstraße eingefunden hatten, den Müll und die Müllsäcke abgelegen konnten, kam der gemütliche Teil mit Bratwurst vom Grill, Getränken und Klönschnack. Unser 1. Vorsitzender Rüdiger Wehner hatte die schweißtreibende Arbeit des Grillens auf sich genommen und alle sehr gut versorgt.

Nachdem alle gestärkt waren, ging es zum Angeln an der Aue und Lühe. Aufgrund des guten Wetters wurden aber leider nur wenige Fische gefangen, was der guten Stimmung aber kein Abbruch tat.

Fazit: Angler haben mal wieder bewiesen, dass sie nicht nur Fische fangen, sondern auch für die Sauberkeit, bzw. für den Umweltschutz an ihren Gewässern sorgen.

Joachim Latza
Vorsitzender AV Horneburg

Mehrgenerationenhaus

Aktuelles aus dem MGH

Klimawoche!

In der Woche vom 11. – 16.10.2021 findet im Mehrgenerationenhaus Horneburg wieder unsere alljährliche Klimawoche statt. Mit vielen Aktionen rund um das Thema wollen wir informieren und gute Ideen liefern, wie wir nachhaltig und gesund unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern können. Unter anderem werden wir in dieser Woche vegetarische Frühstücke und ein vegetarisches Mittagsessen sowie verschiedene Workshops wie z. B. „Seife sieden“ oder „Wachstücher herstellen“ anbieten. Auch ein Vortrag passend zur Klimawoche ist geplant und in Kooperation mit unserer Bücherei wird das Kamishibai „Die kleine Hummel Bommel schützt die Umwelt“ für unsere Kleinen gezeigt. Zudem findet auch unser neues Reparaturcafé in dieser Woche statt. Nähere Informationen und Zeiten können bitte unserer Homepage www.mgh-horneburg.de oder den ausgehängten Plakaten entnommen werden. Für Fragen stehen wir unter 04163 868492 gern zur Verfügung.

Macht mit – wir freuen uns auf euch!

Jugendrotkreuz Horneburg

Die „Möglichmacher“ zu Gast in Horneburg

Am 15. August machten die „Möglichmacher“ im Rahmen der Jugendrotkreuz Sommertour 2021 Halt beim JRK OV Horneburg. Die Sommertour war das Alternativprogramm zum coronabedingt abgesagten Sommerevent im Haus des Jugendrotkreuzes in Einbeck. Insgesamt waren 19 der 29 Kinder aus dem JRK Horneburg dabei und auch die Eltern waren herzlich eingeladen.

Die Möglichmacher

Neben ein paar Großgruppenspielen gab es leckere Burger und viel Zeit zum schnacken und toben.

„Man merkt, dass die Kids sich fast zehn Monate nicht gesehen haben. Das ist hier heute unsere erste JRK Aktion seit dem erneuten Lockdown Ende Oktober 2020,“ sagte Lara Würger, Ortsleitung im OV Horneburg.

Beim Spiel Pictionary, eine digitale Version von Montagsmaler, haben die Kids haushoch gegen die Eltern und Gruppenleiter gewonnen. Als Siegerprämie gab es in der nächsten Gruppenstunde für alle ein leckeres Eis bei Bäcker von Bargen.

Angelverein Petri Heil Horneburg

Neues vom Kiesbett

In diesem Magazin wurde ja schon öfters über die Neuanlage eines Kiesbettes durch die Angler der Aue-Anliegervereine in der oberen Aue berichtet. Nunmehr liegen erste, belegte Ergebnisse über den Erfolg der Maßnahme vor.

Neues vom Kiesbett

Im Jahr 2020, also vor der Anlage des Kiesbettes, wurde der entsprechende Aueabschnitt elektrisch abgefischt (für die Fische völlig harmlos). Das Gleiche wurde jetzt Anfang August 2021 im selben Flussbereich durchgeführt. Das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Wurden 2020 dort nur acht Forellen, zehn Gründlinge, drei andere Fischarten sowie einige Neunaugen festgestellt, so sehen die Zahlen 2021 ganz anders aus. Es wurden nun 33 Forellen, 85 Gründlinge, zwei Stichlinge, drei andere Fischarten und elf Neunaugen vorgefunden. Besonders das extrem starke Aufkommen der Gründlinge und das Vorkommen von Stichlingen belegt eine massive Verbesserung des Habitats in diesem Aueabschnitt. Die Angler der Anliegervereine hoffen, dass es bald weitere Genehmigungen für die Anlage zusätzlicher Kiesbetten gibt, so dass das Ökosystem der Aue sich noch weiter verbessern kann. Wir denken der Erfolg gibt uns Anglern Recht und der eingeschlagene Weg für mehr Naturschutz an und in der Aue ist der richtige.
Joachim Latza,

2. Vorsitzender AV Horneburg
Mirko Klefke, stellvert. Vorsitzender AV Bliedersdorf

Op Platt
Ausgabe25, Hartmann

Hornbörger Geschichten

Dat Leeben ob den scheeben Marschdamm ut de Sicht een echten Marschdammer Jung
von Heinrich Hartmann

Husnummer 167

Een Buernhus mit de GrotdöEen Massivbus parallel to de Stroot, hart indeckt. Dat wör dat Hus von Schoster Engel (Engelke).

Husnummer 167

Hier leev Hannes Engel mit sien Fro Sophie un de Kinner Anneliese, Hinnik (Hinrie), Fritz un Jakob. De ersten dree wörn all groot, blos Jakob wör so old wie Rudel un Fritz, he hör also ok to unse Anführer. Bi Engels in Hus wörn wi gern. De wörn Sübstversorger. Se harn Keuh, Heuhner, Onten, Geus, Katten un eenen Jagdhund. Hannes wör Jäger un wi sünd foken op de Jagd ton Drieben mit gon. Wenn man bi Engels inne Husdör rinkeum, wör vörn rechts de Stuv un dor blang de Köck. Op de anner Siet wör vörn een Ruum, in den de kaputten un de reparierten Schoh legen. Dor stünnen noch de groten Kleigrobersteebel ut Ledder. De wörn eene Spezialität von Hannes Engel. He har veele Kunden ut‘n Ollen Land. Gummisteebel geev dat to de Tied noch nich so veel.

Blangan wör de Warksteet. Hier wörn dree Arbeitsplätze un dor stünd ok eene Putzmaschin. Wenn man op de Deel wieder no achtern güng, keum man dörch eene Dör in de Achterdeel. Hier wörn de Ställe un von hier kunn man wedder dörch eene grote Dör no butten kamen. Dat ganze Hus wör meistens nich so dull oprümt, ober wi wörn dor gern, wiel wi nich so oppassen müssen dat wi nix dreckig meuken. Uns stör dat ok nich, wenn Engels an Freustücken wörn un de Heuner dorbi op‘n Disch rümleupen un dor twischen rümpickten.Tante Engel leup denn helen Dag met Draff, ober ik har meist dat Gefeul, dat se veel beschicken de.
Jakob müss biet Veeh mithölpen un wi hebbt em holpen.

Gegenöber direkt anne Lüh harn Engels eenen Gorden un dor harn se jümmere Kortüffel- un Reubenkuhlen. Wenn wi Kortüffeln holen dän, funnen wi meist Müüsnester mit lütje Müüs dor bin. Dormit hebbt wi denn de Katten fuddert. Eenes Dogs seeten in Park in eene hoge Fichte dree lütje Uhlen. Furts hebbt wi beschloten, de Vogels to futtern. Wi hebbt no un no de ganze Kortüffelkuhl öber Kopp reeten, üm an de lütjen Müüs to komen. Dormit sind wi denn in den Boom kladdert un hebbt de Vogels fuddert. Junge, junge, as Hannes Engel dat wies wör, trock viellicht een Gewitter op. Wi müssen de heele Miete wedder opbauen. De Schechs hett Jakob von sien Vadder för uns alle mit kreegen, dat wör so gang un gebe.

An Achterdiek Richtung Dammhusen harn se Pachtland, un dor leup dat Jungveeh. No de Ollanner Siet wör een Striepen Moor, un wiel de dusselligen Deerten dor jümmer rinleupen un denn insackten, müssen wi op jümm oppassen. Wi hebbt uns dat dor ganz komodig inricht. Gegen Regen un Köll harrn wi een Telt ut Dreecksteltbohnen, ut Steen bau‘n wi uns eene Füersteed un in Telt harn wi Stroh as Ünnerlog. Wi harn Angeln mit un hebbt schwatt angelt. Inne Appelhöff von turn Föln (zum Felde) kreegen wi de Kreiennester ut, oder wi söchen Ontennester un neumen dor de Eier rut. lrgendeen har ne Pann un Magarine mitbröcht un de Eier wörn broot. Wi meuken jümmer Rühreier, dor füll dat nich so op, wenn de Eier all anbrüt wörn. Af un an wör dor mol ‘n lütt Stück Schnobel mit bin, dat wör denn utspeit un anbrüte Eier sind jo gesund.

Biet Angeln hebbt wi ok manchmol wat fungen, Rotoogen, Wittfisch un Brassen un manchmol sogor een Ool. De wörn glicks utnommen un inne Pann brot or wi hebbt versöcht in een oolet Fatt de Fisch to reukern. Dat duur denn ok bannich lang un dat fung an goot to reeken. Denn kreegen wi son Hunger, dat wi den Fisch half roh opeeten hebbt. Booden dän wi ok in de Wettern ober ohn Boodbüx, sonst harrn uns Ollern dat jo markt.

Tomols keemen de ersten Westernhefte rut un de hebbt wie in Telt leest un hebbt dorno Cowboy un Indianer speelt. De öllste von de Engelken‘s Jungs, Hinnik, is Förster worn, Fritz is ton Grenzschutz gon, Jakob hett to Hus Schoster lehrt un jümmere Süster hett eenen Strootenbohnfohrer ut Hamborg heirot.

Flecken Horneburg

Fotoreihe: Das Jahr der Horneburger Schlossstörche

Das Jahr der Horneburger  Schlossstörche

„Es gibt wirklich viel zu sehen“, sagt Hobbyfotograf Bernd Kirmeß (76) aus Horneburg. Er hat Augen für Dinge, die vielen nicht auffallen. Seine Fotos haben einen stark professionellen Charakter. Sie halten das Einfache und zugleich Wunderschöne im Detail fest. Natur- und Landschaftsaufnahmen sind besonders seit zwei Jahren sein Steckenpferd. Beispielsweise Veilchen, Löwenzahn und Wildkräuter, die in der Langen Straße zwischen den Pflastersteinen im Ortszentrum wachsen und sich behaupten. Rehe, die zusammen mit den Kühen auf der Weide grasen. Aber auch Störche, die dieses Jahr wieder ab ca. dem 20. Februar bis Ende August auf dem Dach des Schlosses lebten.

Jakob und Adele wurde das Storchenpärchen vor Jahren benannt. Welcher der beiden Störche zuerst den Horst erreichte und einige Tage alleine auf den Partner wartete, vermag der Betriebswirt in Rente nicht sicher zu sagen. Wahrscheinlich war es jedoch das Männchen. Aber glücklicherweise scheint Kirmeß oft zum rechten Zeitpunkt mit seiner Kamera und Stativ am rechten Ort gewesen zu sein, um die Schlüsselmomente der Adebar-Familie in seinen Bildern festzuhalten. Zu diesen Augenblicken zählt die Ankunft des zweiten Storchs, wie er tagelang seine Kreise zog, sich plötzlich von hinten über das Nest emporhob und endlich neben dem Partner Platz nahm. Es folgte die Balz und schon bald zeigten sich drei weitere Köpfchen im Horst. Den kleinsten, tollpatschigsten und meist langsamsten Jungvogel hat das Ehepaar Kirmeß besonders in ihr Herz geschlossen. Sie gaben ihm in Anlehnung an die Flugversuche Otto Lilienthals den Namen Otto. Auch bei den Flugübungen entstanden viele Fotos rasch aufeinander folgend im Sekundentakt. Der Betrachter kann jede Einzelheit erkennen.

Bei gutem Wetter ging das Ehepaar Kirmeß gemeinsam mit Einkaufstrolli, in dem die Fotoausrüstung verstaut war, und Hocker zum Schlosspark, genossen den Moment und warteten auf die Vogelfamilie. Auf den Nahaufnahmen vom Horst sieht man, dass viele heimische Vögel wie Spatzen und Amseln außen am unteren Rand des Storchennests brüteten. Es war rundum bewohnt. Störche bringen viel Leben in die Nachbarschaft. Umso trauriger, dass im Landkreis Stade dieses Jahr viele Jungstörche in den Nestern verendeten. Die Autopsie zweier Störche ergab, dass sie verhungerten. Experten machen die extremen Witterungsverhältnisse Kälte, Starkregen und Trockenheit dafür verantwortlich, dass es zu wenig Nahrung gab und die Tiere in der Wachstumsphase sehr geschwächt wurden.

Schon im frühen August sammelten sich die Jungvögel vor den Eltern und flogen Richtung Afrika. Die Elternpaare folgten ein paar Wochen später. Bernd Kirmeß und seine Frau wünschen ihnen eine sichere Reise und werden sie nächstes Frühjahr wieder erwarten. (KP)

Das Jahr der Horneburger  Schlossstörche
Das Jahr der Horneburger  Schlossstörche
Das Jahr der Horneburger  Schlossstörche
Methusalem

Die „Methusalems“ atmen auf

Grillfest 2021
Grillfest 2021

Nach dem bedrückenden kontaktreduzierten lockdown sehnen sich die „Methusalems“ nach fröhlicher Gemeinsamkeit und interessanten Unternehmungen. Endlich kann wieder geplant werden, endlich trifft man sich wieder in kleinen „Methusalem“-Gruppen zum Skat, zum Literaturkreis, zu den Exkursionen. Sogar das beliebte Grillfest, das im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, konnte mit erlaubten 50 Personen auf der Terrasse des Horneburger Burgmannshofs genüsslich gefeiert werden. Unser zuverlässiges Vorbereitungsteam unter der resoluten und schon richtig professionellen Leitung von Ulla Lehmkau hat wieder einmal exzellente Arbeit geleistet, sodass bei herrlichem Wetter dem fröhlichen Miteinander nichts im Wege stand. (Selbstverständlich wurden die Corona-Regeln vorschriftsmäßig eingehalten!) Die „Grillmeister“ kamen diesmal nicht aus den eigenen Reihen: Wilfried Peters und Michael Tschirschwitz übernahmen das Ehren-Grillamt aus reiner Sympathie für den aktiven Seniorenverein. Danke!

Für Musik war ebenfalls gut gesorgt: Peter Runck von den „Rockenden Senioren“ verbreitete vergnügte Stimmung und forderte erfolgreich zum Mitsingen auf. Auch dafür danke!

Vorsitzender Peter Hoffmann dankt Leiterin des Festausschusses Ulla Lehmkau.
Vorsitzender Peter Hoffmann dankt Leiterin des Festausschusses Ulla Lehmkau.

Den „Methusalems“ bleibt keine Zeit zum Ausruhen, denn schon stehen die nächsten Planziele fest: Am 3. September sind die „Methusalems“ in Horneburg mit einem Infostand vor Ort, und danach geht es am 15.09 auf den großen Jahresausflug, der ebenfalls im Corona-Jahr ausfallen musste. Ziel sind diesmal die Hansestadt Bremen und die Künstlerkolonie Worpswede. Ach, und damit nicht genug der lukrativen Angebote für das 2. Halbjahr: Am 20. Oktober erwartet ein Bingo-Nachmittag die „Methusalems“. Auch der bereits im letzten Jahr geplante Frachtschiff-Reisebericht in Zusammenarbeit mit der Horneburger Bücherei soll im Spätherbst endlich realisiert werden.

Der Workshop vom letzten Herbst, der unserem Verein so viele fruchtbare Impulse gegeben hat, soll in gleicher Besetzung ebenfalls noch in diesem Jahr seine Fortsetzung finden. Viele Anregungen des Workshops konnten bereits umgesetzt werden:

  • neue Flyer sind erstellt worden,
  • ein moderneres Motto ist gefunden und hat den Staub von 15 Jahren Vereinsgeschichte weggepustet,
Das Helferteam, von lnks: Monika, Kuddel, Ulla, Peter, Tatjana, Jan und Elke.
Das Helferteam, von lnks: Monika, Kuddel, Ulla, Peter, Tatjana, Jan und Elke.

Sehr erfreulich für unsere Vereinsentwicklung ist der überraschende Zugewinn an Mitgliedern! Neun neue Mitstreiter:innen konnten wir als Nachwuchs-„Methusalems“ begrüßen! Die erzwungene Isolation während der Pandemie scheint die Sehnsucht nach Gemeinschaft geweckt zu haben und bescherte den „Methusalems“ liebenswerte neue Mitglieder. Das wirkt erfrischend und belebend und eröffnet neue Perspektiven für die Zukunft des Vereinslebens wünscht sich

Astrid Rehberg

Samtgemeinde Horneburg

Freibadsaison 2021

Schulsport im Freibad (Foto: Andrea Hunold).
Schulsport im Freibad (Foto: Andrea Hunold).

Auch die Freibadsaison 2021 hat unter Corona-Bedingungen mit vorgebuchten Schwimmzeiten, Besucherdokumentation, Hygienekonzept und beschränkten Besucherzahlen stattgefunden. Trotzdem blickt Schwimmmeister Martin Vieweg mit seinem Team gerne auf die Saison zurück: „Die meisten Badegäste sind zufrieden, dass trotz der Pandemie der Schwimmbetrieb möglich war, wenn auch eingeschränkt“. Während der gesamten Öffnungsphase wurden von Martin Vieweg Schwimmkurse angeboten und es haben viele Kinder trotz Corona Schwimmen gelernt und die ersten Schwimmabzeichen erworben. Ebenso hatten alle Horneburger Schulen die Gelegenheit mit den Schülerinnen und Schülern das Freibad im Rahmen des Sportunterrichtes zu besuchen. Auch hier haben Unterrichtsstunden und Projekttage stattgefunden. Die Saison endet mit dem traditionellen Hundeschwimmen und in der Hoffnung auf eine „normale“ Saison 2022 mit ausreichend Sonne und uneingeschränktem Badespaß.

Samtgemeinde Horneburg

Sanierung und Erweiterung der Grundschule Horneburg

Basierend auf den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie wird dieses Projekt über einen längeren Zeitraum erfolgen. Der erste Schritt in diesem komplexen Vorhaben ist bereits im Bau. Durch den Neubau von vier Unterrichtsräumen an der Oberschule wird die Voraussetzung geschaffen, an der Grundschule überhaupt mit weiteren Baumaßnahmen beginnen zu können, weil dies nicht während der Unterrichtszeiten in voll belegten Klassenräumen und Gebäudeteilen erfolgen kann. Spätestens Anfang 2022 sollen Architekten und Fachplaner für die erforderlichen Neu- und Umbaumaßnahmen feststehen, so dass mit den ersten baulichen Maßnahmen im Laufe des Jahres 2022 begonnen werden kann.

Verein zur Förderung Horneburgs

Endlich Jahreshauptversammlung!

Nach zwei vergeblichen Versuchen die Jahreshauptversammlung des Vereins für die Förderung Horneburg e. V. durchzuführen, konnte nunmehr am 14.09.2021, mit den entsprechenden Corona-Hygiene-Bestimmungen, die Veranstaltung durchgeführt werden. Sowohl am 19.03.2020, als auch am 29.10.2020, entfiel die Jahreshauptversammlung bedingt durch Corona. Dem Vorstand und Beirat des Vereins war es wichtig, den Vereinsmitgliedern einen Überblick zu verschaffen, und auch die Entlastung des Vorstandes für zwei Jahre musste ordnungsgemäß erfolgen.

Die Versammlung begann mit einer Erinnerung und Schweigeminute für Reinhild Marzahn, die nach schwerer Krankheit am 06.07.2021 verstorben ist. Der Förderverein hat ihr viel zu verdanken; sie hat den Verein mit viel Energie über Jahre begleitet.

Die 1. Vorsitzende Eveline Bansemer gab einen Überblick zu den Jahren 2019 und 2020, auch wenn die Zeit uns schon so fern und lange vergangen erschien. Das Jahr 2019 brachte noch diverse Aktivitäten vom Neujahrsempfang, über eine erfolgte Jahreshauptversammlung bis hin zum Sommerfest im Schlosspark, das wir begleitet haben und Rocking Horneburg und Weihnachtspreisrätsel und Weihnachtsmarkt. Alles lief prima und Horneburg konnte durch unser Programm kulturell bereichert werden. Aber dann griffen ab März 2020 Corona Maßnahmen und alles wurde abgesagt.

Uns vom Vorstand und Beirat des Fördervereins blieb nur die Horneburger mit großen Bannern darum zu bitten, in der Corona Zeit auch weiterhin das Gewerbe vor Ort und die Gastronomie in Anspruch zu nehmen.

Der Kassenwart Thorsten Schlichting gab einen Überblick zur finanziellen Situation des Vereins und über Einnahmen und Ausgaben 2019 und 2020. Trotz Corona und geminderter Einnahmen kann der Verein auf eine gute Rücklage bauen. Dem Vorstand wurde nach eingehender Prüfung der Unterlagen durch die Kassenprüfer Entlastung erteilt.

Die Mitgliederzahlen des Vereins stagnieren zwar, aber es ergeben sich für die Jahre 2019, 2020 und vorausschauend auch für 2021 jeweils Eintritte. Auch hat sich der Mitgliederbestand regeneriert, denn Altbestand aus den Anfängen des Vereins ist inzwischen rar geworden.

Bei den anstehenden Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder wiedergewählt, aber es war schon merkwürdig, nachträglich für zwei Jahre gewählt zu werden und ein Jahr ist bereits vergangen. Corona macht`s möglich! Der Vorstand bleibt in seiner bisherigen Formation: 1. Vorsitzende Eveline Bansemer, 2. Vorsitzender Hartmut Huber, Kassenwart Thorsten Schlichting, Schriftführer Thorsten Söhl. Da bleibt nur zu sagen: Auf eine neue Amtsperiode im Sinne des Vereins.
Natürlich gab es auch einen Ausblick auf die Zukunft des Vereins, nämlich ob Veranstaltungen wieder möglich sein werden, was wir hoffen. Es wird sich zeigen, ob das Weihnachtspreisrätsel, der Weihnachtsmarkt in abgeänderter Form und das Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung möglich sein wird. Für das nächste Jahr sind ebenfalls diverse Veranstaltungen vorgesehen, aber Corona wird uns zeigen, ob Frühlingsmarkt, Sommerfest, Einweihung III. Bauabschnitt Lange Straße und Rocking Horneburg stattfinden können. Wir hoffen es und sind weiterhin bemüht, innerhalb des Vereins die Basis für gute positive Vereinsarbeit im Sinne Horneburgs zu schaffen

Eveline Bansemer – 1. Vorsitzende Verein für die Förderung Horneburg e. V.

Verein zur Förderung des Horneburger Handballs

Neustart des Fördervereins in die Handballsaison 2021/2022

Die Arbeit des Vereins zur Förderung des Horneburger Handballs ist seit seiner Gründung im letzten Jahr stark durch die Corona Pandemie bestimmt worden. Vorgesehene Aktivitäten konnten noch nicht so umgesetzt werden, wie es vorgesehen war.

Umso mehr gilt das Hauptaugenmerk in der begonnenen Saison darin, den Förderverein mitgliedermäßig zu stärken und die eingeworbenen Mittel den Mannschaften in der Sparte zukommen zu lassen. An dieser Stelle möchten wir uns bei all den Förderern und Sponsoren bedanken, die dem Handball im VfL Horneburg die Treue gehalten haben.

Ein erster wichtiger Baustein unserer Arbeit war die finanzielle Unterstützung beim Bau des Beachhandballfeldes an der Sporthalle. Für dieses Vorhaben, das federführend von Christoph Hagedorn mit viel Engagement vorangetrieben wurde, hat der Förderverein ein Großteil der angefallenen Kosten übernommen. Einen besonderen Dank an dieser Stelle an Christoph Hagedorn und seinem Team sowie den Spendern, die speziell für diese Anlage gespendet haben.
Der Förderverein hofft, dass die begonnene Saison nicht wieder von Corona bestimmt wird. Und wenn das Leben in der Sporthalle wieder Fahrt aufgenommen hat, hoffen wir weitere Handballfans als Jugendförderer auf unserer Tafel in der Halle oder als Mitglied in unserem Verein begrüßen zu können und damit unsere Aktivitäten zu unterstützen.

Aktuell kann man uns auch durch die Pfandbon-Aktion beim REWE-Markt Huber unterstützen. Einfach Leergut abgeben und den Pfandbon in den „Briefkasten“ werfen. Hartmut Huber sei herzlich für seine Unterstützung gedankt.

Weitere Informationen gibt es beim Vorsitzenden Rolf Dannenberg (rolf73@gmx.de), seinem Stellvertreter Sven Munke (sven.munke@ewe.net) oder beim Kassenwart Michael Carstens (michaelcarstens@outlook.com)

Kinderinsel

„Kinderinsel“ Samtgemeinde Horneburg

Kennen Sie schon dieses Logo?

Kinderinsel

Eine Insel mit drei Palmen und einem Rettungsring. Dieses Logo von der Kinderinsel gibt es jetzt schon seit zwei Jahren in der Samtgemeinde Horneburg. Es beteiligen sich ca.70 Geschäfte, Restaurants, Institutionen und Einrichtungen der Samtgemeinde Horneburg daran.

Die Idee: Durch einen Aufkleber mit dem „Kinderinsel“ Symbol, der gut sichtbar im Schaufenster oder an der Ladentür klebt wird den Kindern signalisiert: „Hier erhältst du Hilfe – Hier bist du sicher!“

Ziel ist es, zusätzliche Schutzräume für Kinder anzubieten. „Kinderinseln“ sind öffentlich gut zugängliche Betriebe und Einrichtungen, die lange geöffnet haben. Durch den großen Aufkleber mit der Rettungsring-Insel sagen die Geschäftsleute Kindern zu, dass sie hier in Notsituationen auf dem Schulweg oder in ihrer Freizeit schnell Schutz oder Hilfe erhalten.

Fühlen sich Kinder bedroht, können Sie an den Aufklebern erkennen, wo sie Zuflucht und einen Ansprechpartner finden, dem sie sich getrost anvertrauen können.

In der Regel sind es alltägliche Notsituationen. Zum Beispiel, wenn Kinder einen Fahrradplatten oder den Bus verpasst haben, wird ihnen hier geholfen. Wenn ihnen kalt ist, können sie sich hier aufwärmen. Die angebotene Hilfe könnte alles sein: ein dringender Toilettenbesuch, ein Pflaster bei einer kleinen Verletzung, ein Anruf, wenn ein Kind seine Eltern erreichen will, aber kein Handy dabei hat.Falls die Helfer die Eltern nicht antreffen, nehmen diese Kontakt zum Kindergarten oder zur Schule auf oder benachrichtigen die Indikatoren der Kinderinsel. Auch wenn ein Kind nicht nach Hause will, wählen die Helfer eine der Nummern. In dringenden Fällen verständigen sie die Polizei über den Notruf 110.

Entstanden ist dieses Projekt beim Einkaufen in Harsefeld. Dort sah ich zum ersten Mal diese Kinderinsel-Symbole. Ich erkundigte mich, was hinter diesem Symbol steckt und erfuhr, dass die DRK-Kita-Leiterin Marina Hoffmann aus der Villa Kunterbunt in Harsefeld dieses großartige Projekt ins Leben gerufen hat. Gemeinsam mit Jan Lübke, Geschäftsführer der Hamburger Agentur Hey Now, wurde dieses Projekt mit viel Leidenschaft und Zeit verwirklicht.

Frau Hoffmann begeisterte mich für diese Sache so sehr, dass ich es auch zu meiner Herzensangelegenheit machte. Ein großes Dankeschön noch einmal an euch beiden!

Auch viele Institutionen und Geschäfte waren gleich begeistert von dieser Idee und machten mit. Zu einem Selbstkostenpreis von fünf Euro konnte ein Aufkleber erworben werden. Dieser Preis konnte auch nur gemacht werden, weil ich Sponsoren hatte, die mich unterstützt haben. Mein herzliches Dankeschön geht daher an die Kreissparkasse Stade, das Kaufhaus Mohr, Rewe Huber, die Rats-Apotheke und Firma Tobias Terne.

Warum jetzt dieser Beitrag?

Ich möchte Sie bitten, dass Sie mit Ihren Kindern, Enkelkindern über dieses Logo „Kinderinsel“ reden. Ihnen erklären, wofür dieses Zeichen steht. Vielleicht auch mal bei einem Spaziergang in der Samtgemeinde Horneburg schauen, wo überall diese Aufkleber sind.

In den Kindergärten und in den Schulen werden die Kinder mit den Lehrkräften über diese Kinderinseln reden und diskutieren.

Ich bin selbst Mutter von einem elfjährigen Sohn und wäre dankbar, wenn mein Sohn Hilfe bekommen könnte, egal was ihm passiert ist.

Als Fazit kann ich aber sagen, dass in den zwei Jahren, seit es diese „Kinder-Rettungs-Inseln“ gibt, keine ernsthaften Vorkommnisse passiert sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es zum Schutz unserer Kinder nicht genug Schutzräume geben kann.

Sollte ich bei dem einen oder anderen Geschäft oder Institutionen das Interesse geweckt haben, eine offizielle Kinderinsel zu werden, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.

Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die mich unterstützt haben. Durch Ihre Hilfe können wir unsere Samtgemeinde Horneburg für Kinder ein bisschen sicherer zu machen.

Meine Kontaktdaten
Heike Terne
Mobil:0151-61376067
E-Mail: heiketerne@aol.com
Herzliche Grüße
Heike Terne aus Bliedersdor

Hier wird Kindern geholfen

Agathenburg

Hard- und Software
Imbiss

Bliedersdorf

Firma Gerken
Hofladen Cohrs
Höper
Hundefriseur
Marion Schulz
Maschinenbau Christiansen
Tischlerei Augustin
Viebrocks Gasthaus

Bliedersdorf / Postmoor

Altländer Fleisch
Architekt Bern Ritzenhoff
BuxBau
Kintopf Fensterbau
Randy Bülau
TSB Tiefbau

Dollern

Autohaus Qusani
Budnikowski
Firma Krause
Kaufhaus Mohr
Shell Tankstelle Wichern
Sonnen Apotheke
Spiel- und Bastelwaren

Flecken Horneburg

Aldi Markt
Falken-Apotheke
Rats-Apotheke
Autohaus Klebs
Bäckerei Dietz
Bäckerei von Bargen
Blütenzauber Silke Liebau
Praxis Dr. Kröger
Eiscafé Dante
Fair Immobilien
Firma Arla
Vohwinkel
Forellenzucht Wilke
Flying Pizza
Schnitt und Form
Oase
Hol ab
Hot Weels
Logopäden
Mopsfidel
Optiker Bode
Polizei-Station
Reisebüro
Restaurant Morea
Restaurant Tivoli
Rewe Huber
Elektro Schliecker
Schneiderei Sögüt
Seniorenhaus
Kreissparkasse
Wat Pho Massagen
VGH-Versicherung
Volksbank

Nottensdorf

Reiterhof Alpers-Jahnke
Familie Höper
Klimacorner
Firma Rinck
Tobias Terne
Bartsch
Gebrüder Fick
HBI
Hofladen Osterholz
Kinderbetreuung Zebra
Metall Bremer
Sportpark
Ullas Lädchen

Methusalem

Das Genossenschaftsprojekt Seniorenhaus Horneburg

Beginn und Entwicklung

Genau zehn Jahre ist es her, als die „Methusalems“ erkannten, dass es in Horneburg keine Einrichtung gab, in der Senior:innen selbstbestimmt und gut versorgt den Lebensabend verbringen konnten.

Das SELA-Seniorenhaus in Horneburg.
Das SELA-Seniorenhaus in Horneburg.

Weil sie wegen Pflegebedürftigkeit ihren vertrauten Heimatort Horneburg verlassen mussten, verabschiedeten sich nach und nach Vereinsmitglieder traurig aus unserer Runde. „Das ist kein Zustand“, befanden die „Methusalems“ und stellten federführend – die Kommunalwahlen standen auch damals vor der Tür – in einer „konzertierten Aktion“ mit der AWO, dem SoVD und dem DRK einen Antrag an die Gemeinde zur Errichtung eines Seniorenhauses für Horneburg. Die Gemeinde sah sich dazu nicht in der Lage und empfahl, einen Investor zu suchen. Und das Wunder geschah: Unser Mitglied Martin Adebahr, der als Fachmann auf dem Gebiet der Altenpflege bereits konkrete Vorstellungen in diese Richtung entwickelt hatte, kam auf die „Methusalems“ zu. Gemeinsam begann der langwierige Planungsprozess, an dessen Ende das Genossenschaftsmodell SELA Seniorenhaus – Horneburg stand (SELA steht für SElbstbestimmt Leben im Alter). Inzwischen sind die Holprigkeiten der Anfangszeit überwunden und die vier Wohngemeinschaften in der schönen Anlage am Böttcherring mit Leben erfüllt. Auch die Tagespflege im Seniorenhaus wurde gut angenommen, sodass die Genossenschaft bereits eine beeindruckend schöne und komfortable Zweigstelle in Hollern-Twielenfleet errichten konnte. Doch die Genossenschaft ist weiterhin auf Expansionskurs: Dem Wunsch der alten Menschen nach häuslicher Pflege entsprechend, hat die Seniorenhaus-Genossenschaft inzwischen einen ambulanten Pflegedienst aufgebaut. Dieses Angebot steht nun auch allen Horneburgern zur Verfügung.

Stehend von links: Wilhelm Prigge – Aufsichtsrat, Frau Eggeling – Leitung der Senioreneinrichtung, Herr Richter – Vorsitzender Genossenschaftsverband, Sadullah Saleh – Aufsichtsratsvorsitz, Angelika Adebahr – Protokollantin. Sitzend: Martin Adebahr – Vorstand Seniorenhaus-Genossenschaft,  Astrid Rehberg – Aufsichtsrat bei der Unterzeichnung des Genossenschaftsvertrages.
Stehend von links: Wilhelm Prigge – Aufsichtsrat, Frau Eggeling – Leitung der Senioreneinrichtung, Herr Richter – Vorsitzender Genossenschaftsverband, Sadullah Saleh – Aufsichtsratsvorsitz, Angelika Adebahr – Protokollantin. Sitzend: Martin Adebahr – Vorstand Seniorenhaus-Genossenschaft,
Astrid Rehberg – Aufsichtsrat bei der Unterzeichnung des Genossenschaftsvertrages.

Vielleicht stellt sich dem einen oder anderen die Frage: „Warum dieser Expansionskurs? Warum reicht es denn nicht, ein schönes Seniorenhaus und eine gute Tagespflege in Horneburg zu haben?“ Das Modell einer gemeinnützigen Genossenschaft als Betreiberin hat nicht Gewinnmaximierung zum Ziel. Die Genossenschaft ist dazu verpflichtet, die erwirtschafteten Erträge wieder den gemeinnützigen Zwecken – und damit dem Wohlergehen alter Menschen – zugute kommen zu lassen! „Und genau das ist es, was den besonderen Wert dieses Geschäftsmodells für uns „Methusalems“ ausmacht“betont

Astrid Rehberg

Op Platt
Ausgabe25, Hartmann

Hornbörger Geschichten

Dat Leeben ob den scheeben Marschdamm ut de Sicht een echten Marschdammer Jung
von Heinrich Hartmann

Husnummer 168

Een Buernhus mit de Grotdör no vörn no de Stroot.

Husnummer 168
Husnummer 168

Dat Hus hör Baumgarten. Ik kann mi dor blos noch düster an erinnern. Oma Baumgarten leev dor bin, se wör de Mudder von Sophie Engelke. De grote Deel wör ok een von unse Speelplätze. Wi hebbt mol ut olle Bree versöcht, dor Bööd to bauen. De Holtkonstruktion harn wi bald trech, ober nu müssen se noch kalfatert un teert warn. Dat passier op eenen Sündag.

Min Öllern wullen mit uns no min Grotöllern ton Kaffee, un mi trocken se toerst an. Wiel ik nu noch Tied harr, bit alle so wiet wörn, hebb ik gau noch mol no de Bööd keken. Min Frünn wörn bin Teem, un ik heff ok mit anfot.

Wat schall ik seggen, min godet Tüch, witte Pullover un Samtbüx, wörn, ik weet nich woso, vull Teer schmeert. Dat wör keen scheunen Sündag mehr för mi. Ik müss to Hus blieben un harr ok noch eene Week Stubenarrest, dorbi much ik sowieso nich gern goode Klamotten anhebben, man müss jümmer so vörsichtig wen.

Dat Hus is noch to mine Kinnertied afreeten worn.

Familienservicebüro

Neue zertifizierte Babysitter

An der Oberschule in Horneburg hat ein neuer Babysitterkurs in Kooperation mit dem Familienservicebüro stattgefunden. Zwölf Schülerinnen und Schüler der Johann-Hinrich-Pratje Schule folgen gespannt an zwei Nachmittagen (13. und 20.09.2021) den Ausführungen von Ute Söhl (Delfi-Leiterin), die die Schülerinnen und Schüler durch den Babysitterkurs begleitete. Am ersten Tag wurden zunächst verschiedene Spiel- und Beschäftigungsideen für Babys und Kleinkinder besprochen und überlegt, welche Unterschiede in den verschiedenen Altersstufen der Kinder beachtet werden sollten. Auch mögliche Bewerbungssituationen wurden mit Hilfe von Rollenspielen durchgespielt.

Am zweiten Tag stand das Ausprobieren im Vordergrund. Es wurden verschiedene Tragetechniken für Babys und Kleinkinder kennengelernt und an mitgebrachten Puppen erprobt. Dabei wurde besprochen, welche Techniken z. B. bei Bauchweh, beim Lachen oder beim Füttern geeignet sind. Auf die gleiche Art und Weise wurde auch das Wickeln der Babys (Puppen) erlernt.

Am Ende des Kurses wurden die Teilnehmenden mit einem Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Babysitterkurs ausgezeichnet. Damit besteht für sie auch die Möglichkeit, sich in der Babysitterkartei des Familienservicebüros in Horneburg anzumelden.

Interessierte Eltern können sich für die Vermittlung direkt an das Familienservicebüro wenden.
(Mail: bergmann@fabi-stade.de oder Mobil: 0151-51733043.)

Öffnungszeiten Familienservicebüro

Freitags: 09:00 – 12:30 Uhr
Horneburg, Mehrgenerationenhaus

Erster Donnerstag im Monat
15:00 – 18:00 Uhr

Horneburg, Rathaus
Und nach Absprache:
Telefon: 0151 51733043

Bliedersdorf

Plattdeutsches Wörterbuch

mit über 800 Wörtern soll Hospitzarbeit unterstützen

Joachim Löhns Wörterbuch ist ein Heftchen mit 56 Seiten.
Joachim Löhns Wörterbuch ist ein Heftchen mit 56 Seiten.

Plattdeutsch kann von Region zu Region auch sehr unterschiedlich sein. Wie hilfreich ist es dann, wenn man ein Wörterbuch aus dem eigenen Umfeld hat! In diesem Fall Platt von der Geest. Wenn der Kauf dann auch noch einem guten Zweck dient, ist vielen geholfen.

Autor Joachim Löhn ist ein Bliedersdorfer Urgestein und entspricht so gar nicht dem Klischee eines wortkargen Norddeutschen. Im Gegenteil: Kurzweil ist angesagt. Wohl ums Herz wird einem bereits, sobald man auch nur sein Grundstück betritt. Alles ist mit Liebe und dennoch Sinn und Verstand angelegt und eingerichtet. Viel hat er in den letzten 82 Jahren erlebt und eines seiner Talente ist, das Erlebte mit Fotos in Geschichten von früher zu verpacken.

Geboren im Elternhaus in Bliedersdorf, wuchs der Landwirtschaftsmeister dort auf, übernahm den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern und arbeitete 25 Jahre bis zum Ruhestand als Betriebsprüfer bei der Bezirksregierung Lüneburg. Ehrenamtlich war Löhn viel unterwegs. Gut 22 Jahre war er Meisterprüfer für junge Landwirte im Kreis Stade. 10 Jahre im Gemeinderat, 30 Jahre im Kirchenvorstand, 45 Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr und 11 Jahre lang unterrichtete er in der Hedendorfer Grundschule Plattdeutsch mit viel auswendig lernen, aber auch singen und Mundharmonika spielen. Die Unterrichtsstunden begannen und endeten jeweils mit einem Lied. „Gedichte, musizieren, Religion, schönschreiben, die Zeit für Schönes fehlt heutzutage in den Schulen,“ bemängelt Löhn und erinnert sich dabei an frühere Lehrmethoden.

Joachim Löhns Wörterbuch ist ein Heftchen mit 56 Seiten. Der Erlös kommt sowohl der Hospitzarbeit als auch dem Verein „De Plattdüütschen“ zugute. Es enthält ein Vorwort, einige Fotos, einen Teil Plattdeutsch – Hochdeutsch, Hochdeutsch – Plattdeutsch, eine Rubrik Getreidesorten, Wochentage, Monatsnamen, Zahlen, plattdeutsche Sprüche, Einheiten, Maße und Gewichte und schließt ab mit plattdeutschen Redensarten.

Erhältlich ist das Büchlein für 6,00 € bei:

  • Sparkasse Stade, Große Schmiede Straße 12, 21680 Stade
  • Kreissparkasse in Horneburg
  • Volksbank Geest mit 7 Filialen
  • Verein „De Plattdüütschen“ in Düdenbüttel, Heinz Mügge, Tel.: 04144-8050
  • Plattdüütschbüro Isa Steffen in Ahlerstedt, Holzstraße 20, Tel.: 04166-2079520, Email: steffen@landschaftsverband-stade.de
  • Landvolk Stade, Bleichergang 12, 21680 Stade
  • Joachim Löhn, Schulstraße 23, 21640 Bliedersdorf, Tel.: 04163-2808
Neumarkt im Mühlkreis
Ausgabe25, Neumarkt

850 Jahre Neumarkt im Mühlkreis

Die Partnergemeinde des Flecken Horneburg

850 Jahre Neumarkt
850 Jahre Neumarkt
Schiefbahn

Tach zusammen,

heute fange ich mal an, etwas über die Schiefbahner Feuerwehr, die in diesem Monat 135 Jahre alt wird, zu berichten.

Feuer und Wasser waren seit urdenklichen Zeiten die gefährlichsten Feinde des Menschen.

Häuser, Höfe und Ställe bestanden auf dem Lande fast ausnahmslos aus Eichengebälk mit Stakenwerk, d. h. einer mit geflochtenem dünnen Holzwerk verschmierten Lehmfüllung. Sie waren besonders feueranfällig, weil die zahlreichen Feuerstellen mit Holz und Torf beschickt wurden. Der glühende Rauch brachte ständig Brandgefahr mit sich. Landesherren verordneten erste Brandverordnungen, in dem die Kamine gemauert, die Balken weit genug von der Feuerstelle entfernt sein mussten und Riet- bzw. Strohdächer durch Dachziegel ersetzt wurden. Jeder Hausbesitzer musste über einen Ledereimer verfügen, um im Notfall dem Nachbarn zur Seite zu springen. Eine selbstverständliche Nachbarpflicht. Diese mündete im 18. Jahrhundert In Schiefbahn zu ersten Reglementierungen. Ein Zusammenschluss von Männern, vorwiegend aus dem Schützenwesen, zur Bekämpfung von Feuersbrünsten, der erste Vorläufer der Freiwilligen Feuerwehr. Am 6. Mai 1784 gab es eine Feuersbrunst auf der Hochstraße und dem Kirchplatz; dieser fielen u. a. das Gemeindehaus, die Schule und Küsterei zum Opfer. Aus dem Jahre 1806 wird von einem weiteren Großbrand berichtet, Stallungen, Scheunen und zwei Häuser wurden völlig eingeäschert. 1816 gab es auf der Hochstraße noch einen Großbrand, bei dem viele Häuser eingeäschert wurden.

In der Zeit von 1794 bis 1814 stand Schiefbahn unter französischer Herrschaft. Feuerschutz bekam eine besondere Bedeutung. Es wurden Brandspritzen-Kommandos zusammengestellt, die Geräte- und Spritzenhäuser instand halten mussten. Als der Niederrhein wieder preußisch geworden war, wurde diese straffe Haltung fortgeführt. Seit 1826 gab es zwei Brandspritzen, die zentral gelagert wurden. Entsprechend den vorhandenen Spritzen war das Brandcorps in zwei Kompanien mit zwei Haupt- und Unterabteilungen eingeteilt. Das Brandsignal war das „bekannte abgesetzte Anschlagen der Glocke in der Pfarrkirche und das Anblasen des Lärmhorns“.

Der „Düvel“„ (Teufel) von 1834.
Der „Düvel“„ (Teufel) von 1834.

Aus dieser Zeit, 1834, stammt auch die noch erhaltene und restaurierte Spritze, der „Düvel“, wie sie nach dem Aussehen der Hebelköpfe genannt wurde. Es handelt sich hier um eine Zwei-Kolben-Pumpe mit einer 200 Liter Wasser fassenden Kupferwanne mit Schmutzfänger, Deichsel und einem eichenen Hebeteil, an dem vier Männer aus Leibeskräften pumpen mussten.

Die Brandcorps bestanden aus der gesamten männlichen Bevölkerung, vom 18. bis zum vollendeten 68. Lebensjahr. Wer der Hilfeleistung nicht nachkam, konnte mit Geldbuße oder Gefängnis rechnen. Im Brandfall konnten Pferde beschlagnahmt werden. Am 22. August 1842 gab es wieder einen Großbrand, wie 1816 auf der Hochstraße, wobei die gesamte Häuserzeile in Flammen aufging. Alle Männer des Dorfes waren zur Bekämpfung des Brandes aufgeboten worden.

Mit der zunehmenden Bevölkerungsdichte wurde die Schaffung eines geordneten Feuerlöschdienstes immer dringlicher.

So, jetzt mache ich erstmal Stopp, Fortsetzung folgt.

Mit lieben Grüßen
Stefan Biermanski

Magazin Meine Samtgemeinde
Ausgabe25, Redaktion

Ein kleines Jubiläum

25 Ausgaben

Raimund Franken

Seit März 2017 gibt es jetzt schon das Magazin „Meine Samtgemeinde“. Jetzt feiern wir ein kleines Jubiläum. Bis heute sind 25 Ausgaben (die Sonderausgabe zur Wahl nicht mitgerechnet) erschienen. Anlass, zurückzublicken und Dank auszusprechen.

Entstanden ist das Magazin durch den Wegfall des jährlichen Veranstaltungskalenders, der durch den Bürgerverein Dollern herausgegeben wurde und die Einstellung der Vereinszeitung Visier & Racket des Schützen- und Tennisvereins Horneburg. Die dadurch entstandene Informationslücke, sollte durch das Magazin geschlossen werden.

Wie arm wäre eine Gemeinde ohne das Ehrenamt? Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, bereichern mit ihrer Tätigkeit auf vielseitige Weise das Leben in unserer Gesellschaft. Ehrenamt ist für unsere Samtgemeinde sehr wichtig. Daher hat sich das Magazin auf die Fahnen geschrieben, gerade Vereinen, Verbänden, Interessengemeinschaften und anderen Institutionen eine Plattform zu bieten, um über ihr Tun zu berichten.

Dies ist uns, so glaube ich, gelungen. So ist „Meine Samtgemeinde“ mittlerweile ein Magazin mit Informationen aus den Mitgliedsgemeinden unserer Samtgemeinde. Es fördert den Informationsaustausch zwischen den Gemeinden und stärkt das Ehrenamt.

Die über 1.000 produzierten Seiten wären ohne die Gewerbetreibenden nicht möglich gewesen. Mit Ihren Anzeigen werben die Unternehmen nicht nur für ihre Produkte oder Leistungen, sondern unterstützen gleichzeitig das Vereins- und Kulturleben in der Samtgemeinde. Für die über Jahre gewachsene vertrauensvolle Zusammenarbeit möchte ich mich recht herzlich bedanken.

Wo wir gerade beim Danken sind, darf ich natürlich nicht das Redaktionsteam vergessen. Das sind Thilo Jungnickel für Agathenburg, Ingrid Degen für Bliedersdorf, Bianka Lange für Dollern, Vanessa Heider für den Flecken Horneburg, Wilfried Brennecke für Nottensdorf, Knut Willenbockel für die Samtgemeinde und Katja Pumm für die Artikel. Bis auf Ingrid und Katja sind alle seit der ersten Stunde dabei. Das ist für mich auch ein Zeichen, dass sie mit Herz dabei sind und Spaß an der Sache haben. Spaß werden wir sicher auch auf unserer Weihnachtsfeier haben, die im letzten Jahr ausfallen musste.

Vergessen und danken darf ich auf keinen Fall meiner Frau Petra Franken, die sich der Akquisition der Anzeigen angenommen hat. Ohne ihre Beharrlichkeit wäre aus dem Magazin nicht das geworden, was es heute ist.

Ich freue mich auf die weiteren Ausgaben und hoffe, Sie freuen sich auch.

Herzlichst Ihr
Raimund Franken

Modulkita Hermannstraße

Aufgrund der neu geschaffenen Kinderbetreuungsplätze in der Samtgemeinde konnte allen Elementarkindern ein rechtsanspruchserfüllender Platz für die Betreuung angeboten werden. Für die im laufenden Kindergartenjahr bis Sommer 2022 noch angemeldeten Krippenkinder werden zusätzliche Plätze in der Modulkita Hermannstraße eingerichtet. Hier sind zwei Krippengruppen und eine Integrationsgruppe geplant, mit der dem steigenden Bedarf an Integrationsplätzen Rechnung getragen werden soll.

Abhängig von den notwendigen Genehmigungsverfahren durch die Baubehörde des Landkreises Stade soll die Kita den Betrieb voraussichtlich im Dezember 2021 aufnehmen. Die Plätze werden vergeben, sobald diese Genehmigungen vorliegen und klar ist, ob der Bauzeitenplan eingehalten werden kann. Betreiber wird auch hier die AWO Hannover sein. Für Fragen zu den Kita-Plätzen steht Andrea Hunold bei der Samtgemeinde Horneburg unter
hunold@horneburg.de zur Verfügung.

Spielmannszug Horneburg

Ein Jubiläums-Rückblic

25 Ausgaben – ein kleines Jubiläum für die Zeitung „Meine Samtgemeinde“ ist erreicht. Wir möchten allen Beteiligten hierzu herzlich gratulieren und auch einmal „Danke“ sagen. Danke dafür, dass hier den Horneburger Vereinen eine Plattform geboten wird, um sich zu präsentieren und über die eigenen Aktivitäten zu berichten, von denen manch einer sonst vielleicht gar nichts mitbekommen würde. Danke, dass auch wir mit unseren Beiträgen immer wieder einen Teil zur Gestaltung beitragen dürfen. Und so möchten wir auch zu dieser Jubiläums-Ausgabe unseren Teil beitragen. Doch so einfach ist das gar nicht. Denn allzu viel Neues passiert derzeit nicht. Der Übungsbetrieb ist – wie in der letzten Ausgabe berichtet – wieder angelaufen. Unterbrochen von einer kleinen Sommerpause im August aufgrund der Ferien, treffen wir uns seit Juni im Zwei-Wochen-Rhythmus auf dem Schützenplatz zum gemeinsamen Musizieren. Bisher hatten wir zum Glück, immer gutes Wetter, sodass kein Übungsabend wetterbedingt abgesagt werden musste. Doch die Tage werden kürzer und so planen wir derzeit unsere Übungsabende für die Zeit, in der wir nicht mehr auf dem Schützenplatz üben können, weil es schon zu dunkel oder zu kalt wird. Mehr gibt es derzeit nicht zu berichten und so dachten wir uns: So ein Jubiläum ist auch immer ein Moment an dem man auf Vergangenes zurückblickt.

Jubiläumskonzert 2017
Jubiläumskonzert 2017

Wie feiert eigentlich der Spielmannszug ein Jubiläum? Wir blicken ein wenig zurück auf die unterschiedlichen Jubiläen, die der Spielmannszug in den letzten 25 Jahren gefeiert hat. Die Art und Weise hat sich in dieser Zeit durchaus geändert. Und doch haben alle Jubiläen etwas gemeinsam. Ohne das Engagement der vielen freiwilligen Helfer wären sie nicht möglich gewesen und wären nicht zu einem Ereignis geworden, das allen Beteiligten in Erinnerung bleibt.

Wir beginnen im Jahr 1997. Der Spielmannszug wurde in diesem Jahr 70 Jahre alt. Den Aldi-Markt am Poggenpohl nebst umliegender Geschäfte und großem Parkplatz gab es damals noch nicht. An dieser Stelle, gegenüber vom Tivoli, war zu dieser Zeit noch ein Sportplatz. Und eben dieser Sportplatz war Haupt-Austragungsort des damaligen Jubiläums. Hier wurde ein Wochenende lang ein großer Musik-Wettstreit abgehalten. Viele Spielmanns- und Musikzüge aus nah und fern trafen sich hier um gegeneinander anzutreten und die Besten unter sich auszumachen. Zuvor wurde von allen Vereinen ein Sternmarsch zum Sportplatz veranstaltet. Bei einem Sternmarsch werden verschiedene Musikzüge zu einer „Marschsäule“ zusammengefasst. Jede dieser Säulen trifft sich an einem Punkt. Von diesen Punkten aus startet jede Säule ihren Umzug durch den Festort bis sie am Endpunkt schließlich alle zusammentreffen.

Ähnliches spielte sich 2002, beim 75-jährigen Jubiläum des Spielmannszuges, ab. Auch hier wurde neben einem Sternmarsch mit vielen befreundeten Vereinen ein Wettkampf abgehalten. Diesmal war jedoch der Sportplatz in der Hermannstraße der Austragungsort. Auch hier kamen die Gäste aus nah und fern. Unter anderem waren die Varde Garden aus Dänemark und erstmals die Surbiton Royal British Legion Youth Marching Band aus London zu Gast. Diese hatten wir zwei Jahre zuvor bei einer Ausfahrt nach Frankreich kennengelernt.

Im Jahr 2007, zur Feier des 80-jährigen Bestehens des Spielmannszuges, ging es dann etwas ruhiger zu. Ein großer Wettstreit wurde nicht mehr abgehalten. Stattdessen wurde hinter dem Schießstand eine Bühne aufgebaut. Auf dieser gaben bei bestem Wetter, neben einigen Vereinen aus der Umgebung, auch der Musikzug aus der Horneburger Partnergemeinde Neumarkt (Österreich) und auch wieder die Surbiton Royal British Legion Youth Marching Band den Zuschauern ein Konzert und es wurden auch ein paar kleine Geschenke übereicht.

2012 wurde der Spielmannszug dann 85 Jahre alt. Neben einem Jubiläums-Konzert in der Aula der Horneburger Oberschule (damals noch Haupt- und Realschule) beschenkte sich der Spielmannszug in diesem Jahr selbst. Mit dem Bus ging es für ein verlängertes Wochenende nach Baden-Württemberg, genauer gesagt in die Jugendherberge nach Kehl an der deutsch-französischen Grenze. Von dort aus unternahmen wir Ausflüge nach Strasbourg (Straßburg) in Frankreich und nach Rust in den Europapark. Hier gaben wir zunächst ein einstündiges Konzert, bevor wir uns den Rest des Tages nach Herzenslust im Park vergnügen konnten. Nach Straßburg konnten wir sogar zu Fuß gehen, da Deutschland und Frankreich bzw. Straßburg und Kehl an dieser Stelle nur vom Rhein getrennt werden. Wir haben es uns daher auch nicht nehmen lassen, genau auf der Grenze ein paar Stücke zu spielen.

Unser bisher letztes Jubiläum war dann im Jahr 2017. Auch in diesem Jahr gaben wir wieder ein Konzert in der Aula der Oberschule. Und wieder kaperten wir auch einen Bus. Diesmal ging es jedoch noch etwas weiter, nämlich nach Italien an den Gardasee. Wir gaben einige kleine Konzerte und besuchten unter anderem Venedig und Verona. Wer hierzu noch etwas mehr lesen und ein paar Bilder sehen möchte, dem sei unsere Homepage (www.spielmannszug-horneburg.de) ans Herz gelegt, wo in der Rubrik News 2017 ein Bericht zu finden ist.

Ein Jubiläum ist nicht immer nur Zeitpunkt für einen Rückblick, sondern auch, um in die Zukunft zu blicken. Wer mitgerechnet hat, wird feststellen, dass wir im nächsten Jahr auch wir wieder ein Jubiläum haben: Der Spielmannszug wird 95 Jahre alt. Wir sind gespannt, was uns da erwartet. Mindestens ebenso gespannt sind wir auf die nächsten 25 Ausgaben von „Meine Samtgemeinde“.

Angelverein Petri Heil Horneburg

Viele Kinder bei der Ferienfreizeit

Im Rahmen der Ferienfreizeit am Sonntagmorgen, den 01.08.2021, kamen 38 Kinder (in Worten achtunddreißig!) an unserem vereinseigenen Gewässer in Nottensdorf zusammen. Erfreulicherweise waren auch viele Mädchen dabei. Das erste Highlight war das Zielwerfen auf die Arnbergscheibe (Casting-Sport). Hierbei müssen mit einem kleinen Gewicht an der Angel aus mehreren Metern Entfernung die Ringe der am Boden liegenden Scheibe getroffen werden, was selbst für versierte Angler gar nicht so leicht ist . Es zeigte sich dabei, dass es unter den Kindern echte Naturtalente für diesen Sport gibt. Besonders die Mädchen hatten da die Nase vorne. Nachdem alle Kinder ihre Würfe gemacht hatten, ging es zum Angeln. Natürlich wurden die Kinder dabei von erfahrenen Anglerinnen und Anglern angeleitet. Es wurden einige Fische gefangen, darunter auch ein Stör (siehe Foto). Da war riesige Freude angesagt. Im Anschluss an das Angeln kam dann der kulinarische Abschnitt der Veranstaltung. Unsere Frauengruppe hatte dankenswerter Weise für Salate in allen Variationen und Kuchen gesorgt. Dazu kamen Grillwürste frisch vom Grill sowie allerlei Getränke. Die Kinder haben richtig gut zugelangt. Angeln macht eben hungrig. Ein besonderes Phänomen konnte man

viele Kinder bei der Ferienfreizeit

zum Ende des „Essensfassens“beobachten. Bisher hatte man ja dem alten Einstein geglaubt, dass es in unseren Universum nichts gibt, was schneller als das Licht ist. Falsch, es gibt etwas was schneller als das Licht ist: Kinderhände die ein großes Kuchenblech mit Muffins plündern.

Nachdem alle gesättigt waren, erhielt jedes Kind von unserem Vorsitzenden Rüdiger eine kleine Urkunde für seine auf die Arnbergscheibe geworfenen Punkte sowie ein kleine Tüte mit Süßigkeiten.
Wie wir sehen konnten, waren alle Kinder zum Ende der Veranstaltung zufrieden und wir hoffen, dass es nächstes Jahr auch wieder so eine gute Beteiligung gibt.

Joachim Latza
Vorsitzender AV Horneburg

Brieftaubenverein

Taubenkalender September und Oktober

Die Saison geht zu Ende
Foto: Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e. V.

SEPTEMBER

Die Saison geht zu Ende

Wenn die Saison beendet ist, wird auch der Freiflug der Tauben zunächst eingeschränkt und in weiten Teilen Deutschlands schließlich komplett beendet. Zu groß ist inzwischen die Gefahr, dass die Tauben am Haus von Greifvögeln geschlagen werden.

Stattdessen geben die Züchter ihren Schützlingen in der Zeit von spätestens Oktober bis meist in den März Gelegenheit, in Freiluftvolieren die Umgebung sicher zu beobachten und zu überwintern.


OKTOBER

Mauserzeit

Unter Mauser versteht man generell den Austausch des Gefieders bei Vögeln. Das Mausern besteht aus zwei voneinander losgelösten Vorgängen: einmal aus dem Ausfallen und dann dem Nachwachsen der Federn. Das Federwerk wird also einmal komplett erneuert. Die Mauser wird von der Schilddrüse hormonell gesteuert.


Dieser normale und regelmäßige Austausch der Federn findet allerdings nur dann statt, wenn der Organismus gesund und das hormonelle System der Tauben intakt ist. Aktuelle Erkrankungen, starke Überanstrengungen beim Freiflug oder in der Zucht wirken sich hier negativ aus.

Im Grunde erstreckt sich die Mauser der Brieftauben fast über das gesamte Jahr. Wenn die Brieftaubenzüchter aber von der „Mauser“ oder auch „Hauptmauser“ sprechen, dann ist in der Regel die Zeit im Herbst gemeint. Die Zeit also, wenn die Tauben am stärksten mausern und dies mit dem Wechsel der kleinen Federn am Körper am deutlichsten sichtbar ist. Dann liegen morgens händeweise kleine Federn, die sogenannten Deckfedern, auf dem Taubenschlag. Für den Brieftaubenzüchter ein erfreuliches Zeichen, deutet es doch auf einen guten Gesundheitszustand der Tiere hin.

In dieser Zeit fallen dann auch die letzten Schwungfedern, deren Mauser bereits in der Zeit des Saisonbeginns angefangen hat, einzeln aus der Mitte der Flügelfedern heraus. Der Organismus bildet eine Schwungfeder innerhalb von etwa drei Wochen neu, um mit dem Austausch der nächsten Schwungfeder in der Reihe fortzufahren. Die Züchter achten in dieser Zeit der Hauptmauser auf eine optimale Versorgung und Gesundheit der Brieftauben. Denn: in der Mauser erhalten die Tauben ihr Handwerkszeug für die nächste Saison – in Form neuer Federn! Krankheit, Mangel oder Fehlversorgung in dieser Zeit wirken lange nach.

Samtgemeinde Horneburg

Danke!

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Horneburg!

Knut Willenbockel

Mit 4.889 Stimmen (76,81 % der Stimmen) haben Sie mich zum neuen Samtgemeindebürgermeister gewählt. Ich möchte mich bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken, die mir mit ihrer Stimme ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Mein Dank gilt ebenfalls meiner Familie, meinen Freunden und Unterstützern in dieser aufregenden Zeit.

Nun gilt es gemeinsam mit den neu gewählten Gremien in der Samtgemeinde Horneburg das Gesagte ab dem 01. November 2021 umzusetzen. Ich freue mich weiterhin auf die guten Gespräche und die vielfältige Unterstützung.

Ihr Knut Willenbockel

terre-de-hommes

Ferienspaßaktionen

der Horneburger terre-des-hommes-Arbeitsgruppe im Horneburger Kinderwald

Anfang August bot die Horneburger terre-des-hommes-Gruppe im Rahmen der Ferienspaßaktion für Kinder der Altersgruppe sechs bis zehn Jahre, drei Veranstaltungen im Horneburger Kinderwald an. Rolf Gerdes, Sprecher der terre des hommes-Gruppe stimmte mit der Waldpädagogin Mareike Caro, dem Holzschnitzer Thomas Höter und mit dem Förster Heiko Brunkhorst den Programminhalt der drei Kurse ab.

Förster Heiko Brunkhorst führt die Kinder durch Wald und Flur.
Förster Heiko Brunkhorst führt die Kinder durch Wald und Flur.

In Kooperation mit Luisa Hinz, der Leiterin des Horneburger Jugendzentrums Speedy, wurden die Kurse wieder einmal organisatorisch bestens koordiniert.
Schon kurz nach der Bekanntgabe der Kurse auf der Internetseite des Speedy, waren die Kurse völlig ausgebucht und leider konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden.

Für die Durchführung der Kurse lag das Hygienekonzept der Samtgemeinde Horneburg zugrunde. Mitglieder von terre des hommes betreuten und begleiteten die Teilnehmer und versorgten sie u. a. mit Getränken, Insektenspray und Desinfektionsmittel und – für den Notfall, trug Charly, eine Betreuerin des Speedy – einen kleinen Notfallkoffer im Rucksack, der aber Gott sei Dank nicht zum Einsatz kam. Sogar auf die Fahrräder der angereisten Teilnehmer wurde aufgepasst. Es war also alles perfekt organisiert – auch in diesen Corona Zeiten.

Zum Abschluss eines jeden Kurses wurden die Kinder gefragt, ob es ihnen gefallen hat. Die Antwort erklang stets einstimmig und mit einem lautstarken JA aus den Mündern der Kinder durch den ansonsten stillen Wald.

Rolf Gerdes hat zu den drei Veranstaltungen viele positive Rückmeldungen von den Eltern erhalten. Alle loben den wunderbaren Kinderwald, der für Kinder ein Paradies und den Eltern einen Rückzugsort zur Entschleunigung bietet.

Ein besonderer Dank geht an unsere Kursleiter. An Mareike Caro, Thomas Höter und Heiko Brunkhorst. Sie haben auf jegliche Vergütung ihrer Leistung verzichtet. Sie haben die Führung zum Wohle der Horneburger Kinder gemacht und für den Kinderwald.

Waldpädagogin Mareike Caro erklärt den  Kleinsten spielerisch den Wald.
Waldpädagogin Mareike Caro erklärt den Kleinsten spielerisch den Wald.

Das ist etwas, was in der heutigen Zeit unsere besondere Hochachtung verdient.

Ein besonderes Erlebnis war für die Kinder die Führung mit dem Förster. Der, wie auch im letzten Jahr, die Teilnehmer bei bestem Wetter mit dem Signal „Sammeln“ auf seinem Jagdhorn empfing.

Sie lernten Bäume und ihre unterschiedlichen Blätter zu unterscheiden. Er zeigte ihnen Wildverbiss an jungen Bäumen, erklärte einen Holzpolter, so nennt man ein Rundholzlager aus gefällten Bäumen im Wald. Sie lernten etwas über die mit roter Farbe an den Stämmen der Bäume gesprühten Farbmarkierungen, die eine Arbeitsanweisung für den Fahrer der Rückemaschine sind, der Maschine, mit der Bäume im dichten Wald gefahrlos gefällt werden können.

Auch ein Geburtstagsständchen erklang für ein Kind aus dem Horn des Försters, das tags zuvor seinen siebenten Geburtstag feierte.

Es ist erstaunlich, wie wissbegierig sechs- bis achtjährige Kinder sein können, wenn wir nur ihre Neugierde und Fantasie wecken.

Ganz still wurden die Kinder, als zum Abschluss der Führung Heiko Brunkhorst das bekannte Jagdsignal „Wiedersehen“ blies.

Wie können wir unsere Kinder Natur erleben lassen? Virtuell im Kinderzimmer am Fernseher oder am Smartphone sicherlich nicht. Wir müssen mit ihnen raus, raus in den Wald, dort wo Insekten, Vögel und Fledermäuse sind, der Specht am Baum hämmert und wo Blaubeeren prächtig gedeihen: im Horneburger Kinderwald.

Unsere Waldpädagogin Mareike Caro hat Erfahrung, wie man unsere Kleinen spielerisch für die Natur begeistert.

Und so hatte Mareike im Kinderwald verschiedene Stationen vorbereitet, an denen sie den Kindern erzählte, warum der Specht beim Hämmern am Baum keine Kopfschmerzen bekommt. Zeigte die Geweihe vom Reh und Rothirsch und erzählte das Indianermärchen von der Mutter Douglasie und wie sie zu ihren speziell aussehenden Zapfen kam. Denn wenn man den Zapfen einer Douglasie genau ansieht, erkennt man unter jeder Schuppe die Hinterbeine und den Schwanz einer kleinen Maus.

Als die Führung begann, ging ein Platzregen über die Gruppe nieder, die dann blitzschnell das Schutz bietende grüne Blätterdach der Bäume aufsuchte und der Regenschauer abwartete.

Am Ende der Führung kehrten alle glücklich und trocken zum Sammelort der Führung zurück.

Mit Holzschnitzer Thomas Höter die Holzschnitzkunst erlernen.
Mit Holzschnitzer Thomas Höter die Holzschnitzkunst erlernen.

Der bekannte Dollerner Holzschnitzer Thomas Höter, der auch die neue Eule im Kinderwald mit der Kettensäge schuf, zeigte den Kleinen, wie mit einem speziellen Kinder-Schnitzmesser aus Ästen kleine Kunstwerke entstehen können. Zunächst mussten die Kleinen aber die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen lernen. Nämlich: Wer schnitzt, der sitzt! Beim Schnitzen müssen stets zwei Armlängen Sicherheitsabstand zu anderen Personen gehalten werden. Die Schnitzbewegung sollte immer vom Körper wegführen.

In der Frühstückspause packten die kleinen Schnitzer ihre Lunch Box aus und tankten Kraft für den Rest des dreistündigen Kurses, bei Sonnenschein im grünen Wald im Rüstjer Forst.

Zum Schluss des Kurses traten die kleinen Künstler mit ihren entstandenen Kunstwerken glücklich den Heimweg an.

Alle Bildrechte: Gerborg Wolf und Rolf Gerdes.

Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe25, Feuerwehr

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Agathenburg 2021

Feuerwehr Agathenburg

Am 03. September 2021 hatte die FF Agathenburg nun endlich ihre Jahreshauptversammlung abhalten können. Wegen der Pandemie musste der Termin, der eigentlich für Januar angedacht war, immer weiter nach hinten geschoben werden. Alle waren froh, dass es nun endlich geklappt hat.

Es waren Kameraden aus der aktiven Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr und der Alters- und Ehrenabteilung gekommen. Ferner waren Vertreter aus der Politik (Bürgermeister Gerd Allers und Stefan Heins, Samtgemeine Horneburg) vertreten. Die Verantwortliche für die Kinderfeuerwehr, Kerstin Kiwitt und der Gemeindebrandmeister Torben Schulze, waren unserer Einladung ebenfalls gefolgt.

An diesem Abend konnten drei Kamerad:innen zu Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen ernannt werden. Fünf Kamerad:innen konnten zu Oberfeuerwehrmännern und Oberfeuerwehrfrauen ernannt werden. Auch konnten die Urkunden für bestandene Lehrgänge überreicht werden.
Wir freuen uns auch, drei Kamerad:innen aus der Jugendfeuerwehr in der aktiven Feuerwehr begrüßen zu können.

Hans Hinrich Deede wird für 50 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Agathenburg geehrt.
Hans Hinrich Deede wird für 50 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Agathenburg geehrt.

Geehrt wurde an diesem Abend Hans Hinrich Deede für 50 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Agathenburg.

In den glücklicherweise nicht allzu langen Reden wurde allen Kamerad:innen für ihr großes Engagement gedankt. Die Einsatzbereitschaft konnte trotz der widrigen Umstände aufrechterhalten werden und selbst Fortbildung per Online-Dienste war möglich.

Hervorgehoben wurde auch die Arbeit der Kinderfeuerwehr unter der verantwortlichen Leitung von Kerstin Kiwitt und den „Ausbildern“ Jürgen Fritz sowie Hans Hinrich Deede (beide Alters- und Ehrenabteilung).

Zum guten Schluss standen noch die Wahlen der zwei Gruppenführer an. Marcel Fritz wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt und Maximilian Martens wurde, ebenfalls einstimmig, auf Vorschlag der Kamerad:innen zum neuen Gruppenführer gewählt.

Nach dem offiziellen Teil blieb noch genügend Zeit, sich mit den Kamerad:innen auszutauschen.

Samtgemeinde Horneburg

Flächennutzungsplan

12. Sammeländerung des Flächennutzungsplanes der Samtgemeinde Horneburg

Im Flächennutzungsplan – man spricht auch von der „vorbereitenden Bauleitplanung“ – werden die Weichenstellungen für die zukünftigen Entwicklungen in der Samtgemeinde vorbereitet. Der Flächennutzungsplan legt fest, wo neue Wohn- oder Gewerbeflächen, Sportanlagen, Gemeinbedarfsflächen wie z. B. Schulen oder Feuerwehrgerätehäuser entstehen sollen. Die Zuständigkeit für die Aufstellung und Änderung des Flächennutzungsplanes liegt bei der Samtgemeinde, während die Bebauungspläne von den jeweiligen Gemeinden in eigener Verantwortung aufgestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Bebauungspläne dem Flächennutzungsplan nicht widersprechen dürfen, sondern aus diesem abgeleitet werden. Zurzeit wird an der 12. Änderung des Flächennutzungsplanes gearbeitet. Diese Änderung umfasst diverse Flächen und Vorhaben in allen Mitgliedsgemeinden. Nachdem inzwischen die Ermittlung der zukünftigen Flächenbedarfe sowie der im Bestand vorhandenen Potentiale für Innenentwicklung und Nachverdichtung z. B. im Wohnflächenbereich erfolgt ist, wird im Laufe der kommenden Monate mit dem Landkreis, der zu guter Letzt den Flächennutzungsplan bzw. dessen Änderungen genehmigen muss, die Diskussion und Abstimmung zu den möglichen Änderungsflächen erfolgen. Anschließend geht es dann in das im Baugesetzbuch vorgeschriebene Planverfahren, d. h. es wird jeweils eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange (Behörden, Verbände, Nachbargemeinden etc.) und anschließend – nach der Auswertung der Stellungnahmen und ggf. Überarbeitung der Pläne – die öffentliche Auslegung und Trägerbeteiligung geben. Wenn alles glatt läuft, könnte der 12. Änderung des Flächennutzungsplanes bis Ende 2022 abgeschlossen werden, so dass die Gemeinden im Folgejahr die Verfahren für die einzelnen Bebauungspläne starten könnten.

Flecken Horneburg

Ausbau Auedamm

In der letzten Oktoberwoche wird der Abschnitt Bleiche und Auedamm in Richtung Vordamm für den Straßenverkehr wieder freigegeben.

Im November wird dann der obere Bereich Auedamm bis zur Kreissparkasse gesperrt. Die Anlieger aus den Kalkwiesen können dann über eine provisorische Straße im Bereich des Wendehammers am Kurbad ihre Grundstücke erreichen.

Die Volksbank, Rossmann und Edeka sind über eine provisorische Straße zwischen dem Audamm (Höhe Kreissparkasse) und dem Iseern-Hinnerk-Weg erreichbar. Weiterhin ist dieser Bereich auch über die Lange Straße und Burggraben erreichbar.

Jugendrotkreuz Horneburg

JRK Horneburg wieder aktiv

Lange war es still beim Jugendrotkreuz Horneburg. Der Grund ist hinlänglich bekannt. Jetzt starten die 29 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren wieder regelmäßig mit ihren Gruppenstunden. Bei den 14-tägigen Treffen lernen die Mitglieder wie man Verletzte betreut, basteln hin und wieder ein paar Kleinigkeiten und spielen gerne auch mal ein Spiel. Allem voran steht das Miteinander und der Spaß.

Damit die Gruppenstunden auch weiterhin so lebendig gestaltet werden können, sucht das Team noch Unterstützung.

„Wir suchen engagierte und zuverlässige Menschen, die Spaß an der vielfältigen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben“, sagte Lara Würger. Wer mindestens 18 Jahre alt ist und Freitag nachmittags Zeit hat, darf sich gerne unter jrkhorneburg@gmx.de melden.

Jetzt auch wieder online

Das Jugendrotkreuz Horneburg ist jetzt auch wieder online vertreten. Zusammen mit anderen Jugendrotkreuz Ortsvereinen aus dem Kreisverband Stade berichten die Gruppen auf Facebook und Instagram über ihre Arbeit und nehmen die Follower mit in die Welt der Menschlichkeit. Neugierige sind bei Facebook auf der Seite des Jugendrotkreuz im KV Stade e. V. und bei Instagram unter jrk_im_kv_stade herzlich willkommen.

Schlüsselübergabe AWO-Kita Bliedersdorf

Von links: Tobias Terne, Andrea Hunold, Matthias Herwede, Sven Schlichting, Carolin Pretzer und Beate Rempe.

Ab dem 06.09.2021 startet in den Räumlichkeiten des Dorfgemeinschaftshauses in Bliedersdorf der Betrieb der AWO Kindertagesstätte Bliedersdorf. In Kooperation mit der AWO Hannover hat die Samtgemeinde Horneburg dort eine altersgemischte Gruppe mit 20 Plätzen (davon drei für Kinder unter drei Jahren) eingerichtet. Die Kita wird von Herrn Sven Schlichting geleitet, der von einer Kollegin unterstützt wird. Das Team hat sich neben dem pädagogischen Konzept der AWO den Schwerpunkt „Kleine Forscher“ gesetzt und wird mit den Kindern experimentieren, spielen und Spaß haben. Die Schlüsselübergabe hat am 02.09.2021 im kleinen, coronakonformen Kreis in der Kita stattgefunden. Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede freut sich mit Sven Schlichting darauf, dass die Räumlichkeiten „mit Leben gefüllt werden“. Derzeit sind noch einige Elementarplätze für die Betreuung von 08:00 – 14:00 Uhr frei.
Bei Interessen kann man sich gerne bei Frau Andrea Hunold im Rathaus der Samtgemeinde unter hunold@horneburg.de melden

Samtgemeinde Horneburg

Richtfest

für den neuen Anbau am Gerätehaus Agathenburg

Anfang September hat die Freiwillige Feuerwehr Agathenburg das Richtfest für den neuen Anbau des Gerätehauses gefeiert. Wegen der uns auferlegten Beschränkungen konnte erst jetzt, wo sich wieder mehrere Leute treffen dürfen, gefeiert werden. Erschienen waren Vertreter der umliegenden Feuerwehren, der Politik, der ausführenden Zimmerei Guthahn und viele Gäste.

Richtfest Gerätehaus Agahthenburg

Der Anbau war notwendig geworden, weil sich die Kamerad:innen noch immer in der Fahrzeughalle umkleiden mussten, was gemäß der geltenden Vorschriften nicht korrekt ist und ein neues, größeres Fahrzeug in Aussicht steht. Diesen Umständen wurde der Planung Rechnung getragen. So gibt es nun einen Umkleideraum für die Damen und einen für die Herren.

Im Obergeschoss entsteht ein Schulungsraum, der auch von der Kinderfeuerwehr genutzt werden kann, ein Büro und als Novum im Landkreis, ein Raum für die Betreuung der Kinder unserer Kamerad:innen. So kann die Einsatzbereitschaft am Tage erheblich erhöht werden, da die Väter und Mütter zum Einsatz kommen können und ihre Kinder gut betreut wissen. Insbesondere die neun Kameradinnen der aktiven Feuerwehr freuen sich.

Der Anbau wurde hauptsächlich durch großartige Eigenleistung der Kamerad:innen gebaut. Lediglich die Zimmererarbeiten wurden an die Firma Guthahn vergeben. Der in 2020 begonnene Umbau der Außenflächen, das Anlegen eines Parkplatzes und der Abriss von Teilen des alten, als Wohnung genutzten Teils und Umbau im Obergeschoss sowie Dacheindeckung und Verkleidung der Außenfassade wurden in Eigenleistung erbracht. Hierfür sind bisher mehr als 2300 Stunden angefallen.

Ortsbrandmeister Thorsten Leonhard hofft, die Halle im August 2022 einweihen zu können.

Flecken Horneburg

Der 287. Herbstmarkt

Am Freitag, 08.10.2021, 10:00 bis 20:00 Uhr

Nach dem der Herbstmarkt im letzten Jahr Corona zum Opfer fiel, findet er in diesem Jahr wieder statt – zwar in geänderter und reduzierter Form, aber er findet statt.

Die sogenannte Marktmeile beschränkt sich auf die Lange Straße und den Burggraben bis Höhe Isern-Hinnerk-Weg. Klar ist, dass Pferde auf dem Herbstmarkt nicht fehlen dürfen. Die werden in diesem Jahr auf dem Gelände des Handwerksmuseums zu sehen sein. Zudem wird es dort einen Streichelzoo geben.
Damit sich alle Besucher sicher auf dem Markt bewegen können, sind Schutzmaßnahmen erforderlich. Am Burgraben wird sich der einzige Ein- und Ausgang zum Markt befinden. Für den Markt gilt die 3G-Regel. Das bedeutet, Besucher des Marktes müssen ein entsprechendes Zertifikat vorzeigen, aus dem hervorgeht, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Ist das nicht möglich, besteht die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Des Weiteren besteht die Pflicht der Registrierung. Das kann per Luca- oder Corona-Warn-App sowie schriftlich erfolgen.

Trotz alle Maßnahmen ist nicht ausgeschlossen, dass es aufgrund der aktuellen Corona-Situation sowie geänderter Corona-Verordnung zu kurzfristigen Änderungen oder auch zur Absage des Marktes kommen kann. Das wollen wir aber nicht hoffen.

Während des Marktes ist gewährleistet, dass Anwohner:innen und Kunden:innen von Geschäften zu ihren Zielen gelangen.

Kirchengemeinde Horneburg

„Lebendiger Adventskalender“

in Horneburg, Dollern, Bliedersdorf und Nottensdorf

In diesem Jahr möchte ich wieder einen „Lebendigen Adventskalender“ anbieten. Es werden wieder Gastgeber gesucht, die sich bereit erklären, ein schön gestaltetes Fenster an einem Abend im Advent zu öffnen. Die Zahl soll wie in jedem Adventskalender erkennbar sein.

Kurzform, wie ein Abend abläuft: Wir kommen zusammen, jede/r ist herzlich willkommen. An jedem Abend der Adventszeit – 01.12 bis 23.12.2021 – lädt eine Familie vor ihrer Haustür ein. Der Gastgeber bereitet für die erwarteten Gäste ein kurzes Programm vor, zum Beispiel Geschichten oder ein Gedicht vorlesen, gemeinsames singen. Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Anschließend lädt der Gastgeber seine Gäste zu einem heißen, alkoholfreien Getränk und Kekse ein.

Es wäre schön, wenn jeder einen Becher mitbringen würde. Da die Veranstaltung im Freien stattfindet, ist eine Taschenlampe auch angebracht. Die Aktion beginnt um 18:00 Uhr und sollte nicht länger als 30 Minuten dauern.

Familien, die bereit sind, ein Adventstürchen zu öffnen, können sich im Gemeindebüro, Telefon 04163 2340, anmelden.

Dörte Herzog

Ehrentaler der Samtgemeinde Horneburg

Verleihung des Ehrentalers 2021

am 02.09.2021 an Herrn Manfred Bartsch

In seiner Sitzung am 09. Juni 2021 hat der Samtgemeinderat Horneburg einstimmig entschieden in diesem Jahr unseren Mitbürger Manfred Bartsch aus der Gemeinde Agathenburg mit dem Ehrentaler auszuzeichnen und ihm zu danken. Manfred Bartsch, der sich besonders im sozialen und kulturellen Bereich ehrenamtlich für unsere Bürgerinnen und Bürger einsetzt.

Ehrentaler 2021

Manfred Bartsch ist im Jahr 1933 in Krumpach (im ehemaligen Niederschlesien) geboren und hat die sehr unruhigen Kriegszeiten miterleben müssen. Nach dem Krieg ist seine Familie nach Fahrenkrug in Schleswig-Holstein geflüchtet und hat dort mit seiner Mutter und neun Geschwistern zehn Jahre verbracht. Nach der Schule hat er seinen Lehrabschluss als Schmied in Bad Segeberg als Innungsbester abgelegt und konnte sodann eine Anstellung bei einer Textilmaschinenbau-Firma finden. Nun kam ein ganz entscheidendes Jahr, das Jahr 1955. Der Umzug nach Muckelsfeld bei Neumünster sollte es gehen. Bei den Schwiegereltern zog er mit seiner Frau Dorothea zusammen und es wurde geheiratet. Die Tochter Marion wurde geboren und Manfred begann seinen Dienst bei der Deutschen Bahn. Auch hier kam ihm sein handwerkliches Geschick als Schmied zu Gute und er erledigte sehr erfolgreich seine Pflicht. So kam es, dass die Familie die Möglichkeit 1966 bekam nach Hamburg Neuwiedenthal umzuziehen. Sein Arbeitsweg war damit sehr kurz und er konnte ein großes Stück Gartenland pachten. Hier wurde ein weiterer Grundstein für die ehrenamtliche Arbeit gelegt, die Schafzucht. 1982 ist die Familie nach Agathenburg umgezogen, hier sollte die Lebensqualität noch besser sein, wie ein Bekannter geschwärmt hatte. Möglich war der Umzug, da Agathenburg über einen Bahnhof verfügt.

Über einen Lehrer von Marion erfuhr die Familie Bartsch von der hervorragenden Lebensqualität in der Gemeinde Agathenburg.

So viel zum persönlichen Lebensweg. Nunmehr sollen die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Manfred Bartsch vorgestellt werden.

Schafzucht

Manfred Bartsch hat diese besondere Wirkung von Schafen insbesondere auf Kinder und Jugendliche und Personen mit Handicaps schon sehr bald nach der Anschaffung der ersten Tiere erkannt!

Mit dem Umzug der Familie nach Agathenburg fand die Schafherde eine neue „Bleibe“ in den Stallungen und der Kieskuhle auf dem Hof Sancken.
Auch ein Pony wurde angeschafft und Manfred begann seine Herde didaktisch und therapeutisch zu nutzen.

Regelmäßig statteten ihm Kindergärten aus der Samtgemeinde, aus Buxtehude und auch aus Fischbek Besuche ab.

Seine herzensgute Art und die wertvolle Arbeit mit den Schafen sprach sich natürlich herum und es folgten Besuche von

  • Schulklassen im Rahmen von Projektwochen,
  • Gruppen aus Kinderheimen,
  • Gruppen von Kindern und Jugendlichen mit Einschränkungen oder
  • auch einfach Leute aus dem Ort

Wenn er von dieser Zeit erzählt, kommt er ins Schwärmen – „Die Kieskuhle war damals Anlaufpunkt für alle und die Arbeit mit den Schafen und den Kindern und Jugendlichen hat mir viel Freude bereitet!“

Was er aber nicht sagt und das ist das Schöne: Dadurch, dass er sein Hobby für andere geöffnet und erlebbar gemacht hat, tat er viel Gutes, indem er anderen ermöglichte daran teilzuhaben.

Als Manfred dann seinen 75-jährigen Geburtstag feierte beschloss er die Schafzucht aufzugeben. Gleichzeitig suchte er aber nach einer neuen Aufgabe.

Backofenverein

Einer der treibenden Kräfte für das Vorhaben „Backofen und Backofenverein“ war Manfred Bartsch.

Nach viel Überzeugungsarbeit war es dann im Jahr 1998 soweit: Die erforderliche Anzahl an Mitgliedern für die Vereinsgründung waren zusammen gekommen.
Jetzt sollte es mit Nachdruck losgehen. Manfred als Vorsitzender war treibende Kraft, sorgte durch seine Kontakte dafür, dass Bewegung in die Sache kam.
Zum Glück hatte die Gemeinde Agathenburg schon zu diesem Zeitpunkt einen Bürgermeister, der sich mit Bauanträgen und den Umgang mit Behörden auskennt und der dieses Projekt für die Dorfgemeinschaft natürlich uneingeschränkt unterstützte. Dadurch wurde es möglich, dass schnell mit der baulichen Umsetzung des Projektes begonnen werden konnte.

Von nun an war Manfred täglich auf der Baustelle und sorgte gemeinsam mit seinen Mitstreitern dafür, dass das Backhaus pünktlich zum Jubiläumsfest eingeweiht werden konnte.

Es begann mit „Steine sammeln“, dann folgten die Maurerarbeiten, die Zimmerarbeiten und das Dach wurde gedeckt dazu kam der beeindruckende Ofenbau. Alles wurde in Eigenleistung und mit hoher handwerklicher Qualität ausgeführt. Dank Manfred und seiner Mitstreiter wurde der Agathenburger Backofenverein zum Erfolgsmodell!

An den Backtagen fungierte Manfred zuletzt als 1. Heizer. Ein sehr verantwortungsvoller Job, wir mir erzählt worden ist. Das kann nicht jeder. Voraussetzung ist auch hier ein gewisses Talent und handwerkliches Geschick.

Der Verein zählt heute 160 Mitglieder!

Von der Dorfgemeinschaft wird der Verein besonders geschätzt und ist aus dem öffentlichen Leben der Gemeinde Agathenburg nicht mehr wegzudenken.
Er veranstaltet eigene Festivitäten, Backtage u. v. m. oder beteiligt sich daran, wenn Feste oder besondere Anlässe in der Gemeinde anstehen.

Methusalem

Exkursion zum Handwerksmuseum

Dass die „Methusalems“ ein vielseitig interessiertes Völkchen sind, davon konnte sich der Leiter des Horneburger Handwerksmuseum, Herr Ulrich Amthor, ein Bild machen. Bei seiner Führung durch das geschichtsträchtige Haus erinnerten sich die alteingesessenen Horneburger:innen noch lebhaft an die Zeit, als aus dem maroden ehemaligen von Düring’schen Pferdestall mit unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz der „Rentnergang“ das heute schmucke Handwerksmuseum wurde. Tausende unbezahlbarer Arbeitsstunden wurden geleistet, finanzielle Unterstützung von Firmen und Privatpersonen gewährt, und nach Erstellung eines pädagogischen Konzepts für Schüler:innen ab der 4. Klasse flossen auch Mittel von der Sparkasse.

14 Methusalems machten sich am 15.08. auf die Socken zum Horneburger Handwerksmuseum.

Neueste Errungenschaft ist der Anbau, der eigens zum Schutz der Segeljolle „Nixe“ erstellt wurde: Die „Nixe“, eine besondere Rarität und letztes Relikts aus Horneburgs maritimer Vergangenheit, als die Lühe noch schiffbar war und vom Horneburger Hafen mit solchen Jollen vorwiegend Äpfel nach Hamburg und sogar bis nach Russland verschifft wurden.

Astrid dankt dem Vorsitzenden Ulrich Amthor für die interessante Führung.
Astrid dankt dem Vorsitzenden Ulrich Amthor für die interessante Führung.

„Ein wahres Kleinod ist dieses Museum“, fanden die beeindruckten Senior:innen. „Dabei zählt das Handwerksmuseum mit seinen gerade mal 25 Jahren sicherlich zu den Jüngsten.“ Kurzum: Die „Methusalems“ waren von den vielseitigen Exponaten, die von Handwerkerfamilien, Sattlern, Schuhmachern, Tischlern, Schmieden und anderen im Laufe der Zeit gestiftet wurden, sehr beeindruckt. Ganz besonders bedankten sie sich bei Herrn Amthor für die hochinteressanten Ausführungen zur Horneburger Geschichte, die bei dem einen oder anderen Alt-Horneburger noch Erinnerungen weckten.

Voll des Lobes und hoch zufrieden verabschiedeten sich die fünf Teilnehmer:innen nach dieser interessanten Exkursion. „Warum in die Ferne schweifen? Sieh‘, das Gute liegt so nah.“ Dieser Ausspruch von unserem Dichterfürsten J.W. von Goethe könnte doch eine Anregung für Alt- und Neubürger in Horneburg zu einem Besuch des Handwerksmuseums sein findet

Astrid Rehberg.

VfL Horneburg

Leichtathleten beenden Freiluft-Saison mit vielen Erfolgen

Die Freiluft-Saison endet bei den Leichtathleten routinemäßig nach den Herbstferien. Allerdings bleiben Läufer und Werfer auch gern in der dunklen Jahreszeit an der frischen Luft. Die neuen Hallentrainingszeiten standen leider bei Redaktionsschluss noch nicht fest, werden aber rechtzeitig bekannt gegeben.

Christina Meier gehört zu den besten  Geherinnen Deutschlands.
Christina Meier gehört zu den besten
Geherinnen Deutschlands.

Trotz vieler coronabedingter Einschränkungen war es für die Athleten und Athletinnen des VfL Horneburg wieder eine erfolgreiche Saison. Hervorzuheben ist der neue Landesrekord, den die Bliedersdorferin im VfL-Trikot, Christina Meier, über 3000-m-Bahngehen aufstellte. Christina wird sich jetzt intensiv auf die Deutschen-Meisterschaften der U16, die nächstes Jahr im Juli stattfinden werden, vorbereiten. Momentan steht sie auf Platz elf in der Deutschen Bestenliste und hat gute Chancen in den Bundeskader übernommen zu werden. Wobei die Konkurrenz aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg sehr stark ist.

Haben Spaß am Sport – die Horneburger Leichtathleten.
Haben Spaß am Sport – die Horneburger Leichtathleten.

Bei den Senioren hat es Rüdiger Hülsmann geschafft, in der Altersklasse M60 Norddeutscher Meister im Kugelstoßen zu werden. Im Diskuswurf sprang der Vize-Titel für ihn heraus. In der Vorbereitung hat er jeden möglichen Wettkampf mitgemacht, um mehr Sicherheit zu gewinnen. Mit Erfolg!

„Besonders erfreulich ist der Zulauf in den jüngsten Altersklassen“, so Spartenleiter Cord Meyer. Aus dem Neubaugebiet Blumenthal und dem Kindergarten HoKi haben einige Kinder den Weg zur Leichtathletik gefunden. In den Trainingsgruppen sind dennoch viele Plätze frei und die Übungsleiter freuen sich auf jeden Neuzugang.

Bücherei Horneburg
Ausgabe25, Bücherei

Neues aus der Samtgemeindebücherei

Nach dem erfolgreichen Start unseres beliebten Bilderbuchkinos im Schloss Agathenburg und dem ersten Kamishibaitheaters im Burgmannshof nach langer Zeit, findet die Vorlesestunde jetzt wieder jeden Freitag, um 15:15 Uhr im Burgmannshof statt.

Das Bilderbuchkino mit Lydia Brüggemann zeigen wir am 15.10 und 12.11.2021, um 15:15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Alle Kinder von drei bis sechs Jahren sind herzlich willkommen. Für die Erwachsenen gilt die 3-G-Regel.

Um eine Anmeldung wird gebeten:
Telefon 04163 82016l
Am Freitag, den 26.11.2021, um 19:00 Uhr freuen wir uns gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus eine Lesung mit dem NDR 1 Radiomoderatoren Lars Cohrs.


Lars Cohrs
Lars CohrsLars Cohrs

Lars Cohrs

Oh du fröhliche

Die ganz besondere Weihnachtslesung, bei der kein Auge trocken bleibt. Lachen und Weinen liegen manchmal dicht beisammen.
Das Beste kommt zum Schluss! Das Jahr ist fast vorbei und die letzten Wochen „Wartezeit“ auf das Fest wird Radiomoderator Lars Cohrs, dessen markante Stimme vielen aus dem Morgenprogramm von NDR 1 Niedersachsen vertraut ist, ein wenig verkürzen.
Es ist ein heiter-besinnlicher Streifzug humorvoller, nachdenklicher auch satirischer Geschichten.
Die Geschichten sind voller überraschender Wendungen, man könnte sie sogar als ein bisschen chaotisch beschreiben.

Samtgemeinde Horneburg

Neubau der Grundschule Bliedersdorf / Nottensdorf

Nachdem die Samtgemeinde bei der Erweiterung der Oberschule erstmals positive Erfahrungen mit einer Generalübernehmerausschreibung gemacht hat, soll nun auch der Neubau der Grundschule Bliedersdorf / Nottensdorf über solch ein Verfahren erfolgen. Im Gegensatz zu der sonst üblichen Einzelgewerksausschreibung und –vergabe sucht sich der öffentliche Auftraggeber bei diesem Verfahren einen Partner, der das Bauvorhaben nach einem vertraglich fixierten Termin- und Kostenplan schlüsselfertig erstellt und an die Gemeinde übergibt. Der erste Schritt zur Durchführung dieses Verfahrens ist nunmehr erfolgt, indem die Beratungsleistungen eines erfahrenen Projektsteuerers, der die Verwaltung bei der Durchführung der Generalübernehmerausschreibung unterstützen wird, ausgeschrieben und vergeben wurde. Gemeinsam wird nun – in Abstimmung mit der Schule – die Ausschreibung und Leistungsbeschreibung für den Schulneubau erfolgen, so dass die Ausschreibung der Generalübernehmerleistungen voraussichtlich im Frühjahr 2022 erfolgen kann. Zum Ende des Jahres soll dann der Vertragspartner der Samtgemeinde feststehen, so dass der Bauantrag gestellt werden kann. Der Baubeginn ist für 2023 geplant.

Freiwilligenzentrum der Samtgemeinde Horneburg

Glücksplätze gesucht!

Liebe Abenteurer und Träumer,
Familienmenschen und „Einzelgänger“,
Naturbegeisterte und Ruhesuchende,
Romantiker und Draufgänger,
Junge und Betagte,

Glücksplätze
Foto. AdobeStock

verratet uns euren Lieblingsplatz (öffentlich zugänglich) in der Samtgemeinde Horneburg, wo ihr euch am glücklichsten fühlt, wo ihr eure Seele baumeln lassen und das Leben mit allen Sinnen genießen könnt! Das kann beispielsweise ein Café, ein Platz am Wasser, ein Weg im Wald oder eine Sitzbank im Park sein. Euer „Geheimversteck“ müsst ihr natürlich nicht preisgeben.

Warum ist das euer Glücksplatz? Was macht ihn so besonders? Schreibt uns ein paar Worte! So wollen wir mit eurer Hilfe eine Karte erstellen, auf der die Glücksplätze markiert sind, damit alle Anwohner und Besucher in den Genuss dieser kommen, unser Zuhause aus einem neuen Blickwinkel betrachten dürfen und ihre „Batterie aufladen“ können.

Schon Albert Schweitzer schrieb: „Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
Also melde dich im Freiwilligenzentrum Horneburg!
Kontakt: Louisa Hielscher
Lange Str. 38, 21640 Horneburg, Tel.: 04163 8288920
freiwilligenzentrum@horneburg.d
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Firmen in der Samtgemeinde

Brandschutz Firma Heinrich Fricke feiert 75-jähriges Jubiläum

Die Horneburger Firma Heinrich Fricke steht für Beratung, Verkauf, Wartung und Kundendienst von Feuerschutz-Produkten. Am Freitag, den 15. Oktober 2021, feiert Urenkelin und Firmeninhaberin Marina Düßler mit ihrer Belegschaft das 75-jährige Bestehen ihres Betriebes in vierter Generation und lädt zum Aktionstag herzlich ein. Firma Heinrich-Fricke sagt allen Kunden und Firmenpartnern „Danke“ für die Treue, Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen. Von 9:00 bis 16:00 Uhr gibt es neben einem Sektempfang ganz spezielle Jubiläums-Angebote. Hier jetzt nur eine kleine Auswahl:

  • Die Wartung eines Feuerlöschers bis zu 12 Kilogramm kostet 7,50 €,
  • zum Preis von jeweils 75,00 € bekommt man einen Schaumlöscher (6 Liter) oder einen Pulveraufladelöscher, als Paket wird u. a. ein Dauerdrucklöscher mit Rauchmelder für insgesamt 75,00 € angeboten.

Es werden alle Mitarbeiter vor Ort sein und bei Fachfragen den Besuchern zur Verfügung stehen. Auf dem Hof des Firmengeländes (Sonntagstraße 7 in Horneburg) wird ein Brandsimulator (Firetrainer) stehen, an dem für 11:00 und 14:00 Uhr Vorführungen geplant sind. Gern dürfen die Besucher auch selbst unter Aufsicht Löschübungen durchführen.

Inhaberin Marina Düßler.
Inhaberin Marina Düßler.

Bei dieser Gelegenheit kündigt Firmenchefin Düßler auch schon zum Jahresende den Umzug ins Gewerbegebiet Bliedersdorf an. Ab dem 1. Januar 2022 befindet sich das Unternehmen nicht mehr in Horneburg, sondern in der Straße Am Siedenkamp in Bliedersdorf.
Ihr Team von Heinrich Fricke freut sich auf Sie. Kommen Sie vorbei!