Beiträge der Redaktion

Magazin Meine Samtgemeinde

50 JAHRE ALTENTAGESSTÄTTE

Seit 1985 DRK-Seniorennachmittag

Ab 1972 wurde die Altentagesstätte geplant und im Jahr 1974 fertig gestellt. Mit viel Eigenleistung von Malermeister Jochen Daehn, Otto Hagedorn und örtlichen Handwerkern wurde die alte Mittelschule am Marktplatz – den hatten wir damals noch – umgestaltet und für die neuen Bedürfnisse hergerichtet. Es war damals die 13. Einrichtung dieser Art im DRK Kreisverband Stade. Die Tagesstätte war an drei Nachmittagen geöffnet.

Die alte Mittelschule, oder auch Marktplatzbaracke genannt, hatte im vorderen Teil die Begegnungsstätte und im hinteren Teil eine Wohnung. Aus einem Schreiben des damaligen Ortsvereinsvorsitzenden Hermann Blanck an den Vorsitzendes des Kreisverbands, Herrn Otto sen., geht hervor, dass die Ölöfen von den Mitbewohnern des Hauses geheizt wurden und man ihnen dafür gestattete, an Sams- und Sonntagen die in den Räumen der Altentagesstätte befindliche Badewanne zu benutzen. Heute gar nicht mehr vorstellbar.
Im Jahr 1985 erfolgte dann der Umzug in den Burgmannshof. Der „neue“ Seniorennachmittag fand anfangs am Mittwoch und Donnerstag jeder Woche statt. Es wurde/n Kaffee getrunken, Spiele gespielt und gemeinsam gesungen. Es wurden Ausflüge gemacht und Weihnachtsfeiern veranstaltet. Unsere Gäste – eine Mitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz ist für die Teilnahme nicht erforderlich – wurden mit der Zeit immer weniger und so findet der Seniorennachmittag seit 2010 nur noch am Mittwochnachmittag statt. Unsere Besucher und wir Helferinnen haben aber heute nicht weniger Spaß als in früheren Jahren.

Das Jubiläum wurde am 10. Januar 2024, auf den Tag genau 50 Jahre nach Gründung, im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks im Mehrgenerationenhaus gefeiert. An der Feier teilgenommen haben die Mitglieder des Seniorennachmittags und deren Helferinnen, die Vorstandsmitglieder des DRK-Ortsvereins Silke Joneleit und Marianne Sosnowski, der Samtgemeindebürgermeister Knut Willenbockel, vom DRK Kreisverband das Präsidiumsmitglied Annelies König und die Leiterin des Mehrgenerationenhauses Daniela Subai.

Marianne Sosnowski

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,

ich

   Das Jahr neigt sich dem Ende und es ist an der Zeit, innezuhalten, zurückzublicken und voller Vorfreude auf das kommende Jahr zu schauen. 2023 war ein Jahr voller Herausforderungen, Veränderungen und auch Chancen, in dem wir wieder sechs Ausgaben mit interessanten Inhalten füllen konnten.

   Daher bedanke ich mich bei allen, die dazu beigetragen haben, die Ausgaben mit Leben zu füllen. Insbesondere sind dies die Unermüdlichen aus den Vereinen und Verbänden, die uns mit ihren Texten und Bildern versorgt haben. Ein Dank gilt auch den Anzeigenkunden. Mit ihren Anzeigen haben sie das Fundament für das Erscheinen von „Meine Samtgemeinde” gelegt. Sie haben den vielen Ehrenamtlichen aus der Samtgemeinde Horneburg ermöglicht, über ihre wertvolle Arbeit zu berichten. Ich wünsche mir, dass als kleines Dankeschön die Anzeigen den gewünschten Werbeerfolg gebracht haben.

   Mit dem Blick nach vorne möchte ich alle ermutigen, das kommende Jahr mit Offenheit, Neugier und Entschlossenheit zu begrüßen. Das Team von „Meine Samtgemeinde” ist jedenfalls entschlossen, weitere sechs Ausgaben in Angriff zu nehmen. Dabei zählen wir auf alle, die uns bereits in der Vergangenheit unterstützt und die Treue gehalten haben.

   In diesem Sinne wünsche ich allen frohe Feiertage, besinnliche Momente im Kreise ihrer Lieben und einen fröhlichen Start ins neue Jahr. Möge es ein Jahr voller Glück, Frieden und unzähliger positiver Überraschungen sein.

Ihr Raimund Franken
Herausgeben von „Meine Samtgemeinde“

Harald

LIEBE LESERINNEN,
LIEBE LESER,

seit der ersten Ausgabe habe ich das Korrektorat des Magazins „Meine Samtgemeinde“ übernommen. Ich bin gelernter Schriftsetzer und habe bis zu meinem Renteneintritt im Grafischen Gewerbe gearbeitet.
Das Magazin hat sich seither weiterentwickelt und ist inzwischen ein fester Bestandteil der Medienbühne in der Samtgemeinde. Doch das Neuland, dass bei der Gründung betreten wurde, war nicht frei von Unwägbarkeiten. Auf die Textbeiträge bezogen mussten die neuen Autoren ihren Weg finden. Hier ging es um Stil, Grammatik und Orthografie. Das machte das Korrekturlesen nicht immer einfach. Einige Autoren verfingen sich selbst in ihren Endlossätzen, da nicht mehr zu erkennen war, was der Anfang mit dem Ende zu tun haben sollte. Oftmals musste ich solche Gebilde zigmal lesen, um zu verstehen, was gemeint war.
In den Stil eines jeden Schreibers greife ich nicht gerne ein, es sei denn, dass es aus meiner Sicht so nicht gedruckt werden kann. Die Orthografie war vor der Rechtschreibreform eindeutiger. Heute lässt sie bekanntlich mehr Möglichkeiten Raum, und ich benutze deswegen immer auch noch den guten, alten Duden.

Für eine Ausgabe benötige ich fünf bis sieben Stunden Lesearbeit und danach für den Korrekturlauf beim Herausgeber nochmals ca. drei Stunden. Ich bin nicht perfekt und übersehe auch Fehler. Sollten Sie solch einen Lapsus entdecken, bitte ich Sie es mir nachzusehen und ihn mit einem Schmunzeln zu quittieren.

Harald Bansemer, Korrektor

Ingrid Degen

LIEBE LESERINNEN,
LIEBE LESER,

Seit 2009 ist Bliedersdorf mein Zuhause. Gemeinsam mit meinem Mann Christopher wurde ich herzlich aufgenommen. Wir fühlen uns seit dem ersten Tag willkommen und schätzen die tolle Nachbarschaft, die uns umgibt. Im Laufe des Jahres finden im Ort viele Aktivitäten statt, bei denen wir gerne mitmachen. Die Natur und die Wanderwege um uns herum laden immer wieder zu erholsamen Spaziergängen ein.

Seit 2018 genieße ich meinen Ruhestand; seitdem übe ich eine Tätigkeit als Dozentin in der Erwachsenenbildung zu verschiedenen Themen der Persönlichkeitsbildung aus. Besonders am Herzen liegt mir dabei die Förderung der Gleichstellung, weshalb ich mich auch als Frauencoach engagiere und Vorträge halte.

Sie finden mich ebenfalls beim monatlich stattfindenden „Tea Time“ im Mehrgenerationenhaus Horneburg. Dort kommen Interessierte aller Sprachstufen zu Gesprächen in englischer Sprache zusammen. Bei Tee oder Kaffee diskutieren wir spannende Themen. Sie sind herzlich willkommen, schauen Sie herein.

Die Redaktion des Magazins Meine Samtgemeinde hat mich 2018 als Mitglied aufgenommen. Ich bedanke mich für die Gelegenheit, mich hier ausführlicher vorzustellen.

Liebe Vereine und Verbände aus Bliedersdorf, nutzen Sie die Gelegenheit mich anzusprechen, ich leite Ihre Beiträge sehr gerne weiter.

Ingrid Degen, Redaktionsmitglied

Liebe Leserinnen und Leser!

die Max

Im Juni werde ich stolze 100 Jahre alt. Und — hier — erfahrt ihr, was ich so alles erlebt habe und noch so einiges mehr. Dass ich heute noch so fit bin, verdanke ich den vielen Kameraden, die mich über die Jahre aufgepäppelt und gepflegt haben. Auf dem Titelfoto sind einige abgebildet. Das sind in der hinteren Reihe von links: Uwe Scholz, Wilfried Peters, Benja- min Spöck, Gerhard Klintworth, Harald Krupski, Heinrich Hartmann, Johann Gerkens und Wilfried Runge. In der Vorderen Helmut Schering, Klaus Dittmer, Johannes Heinssen, Ernst-Erich Meyer, Adolf Mink, Hans-Heinrich Duden, Thomas Neuber und Hauke Luis.

All diese Kameraden haben sich jahrelang um mich gesorgt. Haben meiner Haut Glanz und eine gute Farbe verliehen. Meine Organe unterstanden ständiger Kontrolle und Pflege. Mein Motor ist in bestem Zustand und die Pumpe hat immer noch Druck. Die Strahlkraft des Rohres ist ungebrochen und selbst der Auspuff stottert nicht. Wenn ich als Hundertjähriger solch tolle Werte aufweisen kann, wird mancher Altersgenosse vor Neid erblassen.

Übrigens, mit den Kameraden Helmut Schering, Johannes Heinssen, Heinrich Hartmann, Johann Gerkens und Hans-Erich Meyer habe ich die letzten Einsätze gefahren bevor ich in den Ruhestand versetzt wurde.

Ich bin zuversichtlich, dass die Kameraden mich noch viele Jahre auf Motor und Pumpe überprüfen und in Schuss halten werden.

Mein Dank gilt auch allen, die für den 03. Juni ein Festprogramm auf die Beine gestellt haben. Das wird ein Fest für die ganze Familie auf das ich mich ganz besonders freue.

Ich lade alle recht herzlich zu meinem Geburtstag ein.

Fest Programm der Max

Eure MAX

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn
der Samtgemeinde Horneburg,

Ruth Meyer
Foto: Torben Röhricht

ich habe heute die Freude Ihnen aus Agathenburg ein glückliches und gesundes 2023 zu wünschen.
Ein herausforderndes Jahr liegt hinter uns, das sicher bei uns allen seine Spuren hinterlassen hat.
Umso mehr haben wir aber auch die Gemeinschaft und die „kleineren Dinge“ schätzen gelernt.
Neben unseren Familien und Freunden, sind es insbesondere die Vereine und Verbände unserer Samtgemeinde, die uns beheimaten, unterstützen und Freude bereiten.
Vertreter:innen der Kulturpolitik nehmen an, dass Krisen künftig nicht die Ausnahme, sondern die Regel sein werden. Sollte sich das bewahrheiten, müssen wir unseren Begriff von Normalität neu definieren. Damit das gut gelingt, werden uns Musik, Literatur, Geschichte, Kunst, gemeinsame Familienfeste und nicht zuletzt die Natur maßgeblich unterstützen. Und das alles finden Sie unter anderem in Ihrem Schloss Agathenburg, ganz in Ihrer Nähe.
Wir freuen uns auf die Besuche der Samtgemeinde-Kitas und Grundschulen, unsere Veranstaltung mit dem Bilderbuchkino der Bücherei Horneburg, die Zusammenarbeit mit dem Backofenverein und der Freiwilligen Feuerwehr Agathenburg und natürlich auch auf Sie.

Herzlichen Gruß
Ruth Meyer, Vorstand Kulturstiftung Schloss Agathenburg

Liebe Leserinnen und Leser,

Kai Seefried, Landrat
Kai Seefried, Landrat

jetzt kommt es darauf an, dass wir zusammenhalten! So schnell vergeht ein Jahr. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mein Amt als Landrat des Landkreises Stade angetreten. Die vergangenen Monate sind wie im Fluge vergangen – und doch sind sie anders verlaufen, als ich es erwartet und vor allem erhofft hatte.
Auch wenn die Prioritäten sich mittlerweile gänzlich verschoben haben und wir die Ereignisse am liebsten auch aus unserer Erinnerung streichen würden, so war der Beginn meiner Amtszeit geprägt durch die Corona-Pandemie. Die Inzidenzen schnellten in bis dahin nicht gekannte Höhen, insbesondere die Alten- und Pflegeheime waren schwer betroffen. Wir bauten unsere Mobilen Impfteams auf, initiierten eine große Kampagne zur Booster-Impfung und erhielten über Monate Amtshilfe durch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.
Eine weitere Zäsur ließ nicht lange auf sich warten. Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist nichts mehr wie vorher. Die Schwerpunkte unseres Handelns haben sich grundlegend verändert. Ich bin den Bürgerinnen und Bürgern in unserem Landkreis für ihre Solidarität mit den Vertriebenen außerordentlich dankbar. Die Vielzahl der Hilfsangebote berührt mich sehr.
Gemeinsam haben wir so schon viel erreichen und vielen Menschen helfen können. Gleichwohl wissen wir alle, dass eine schwere Zeit vor uns liegt. Wie sicher die Energieversorgung in diesem Winter sein wird, können wir noch nicht mit Sicherheit sagen. Diese Krise wird eine harte Bewährungsprobe für unsere Gesellschaft. Jetzt kommt es darauf an, dass wir zusammenhalten! Darauf, dass wir füreinander da sind und uns gegenseitig unterstützen. Dann bin ich fest davon überzeugt, dass es uns gelingen wird, die Herausforderung zu bewältigen und am Ende als Gesellschaft vielleicht sogar gestärkt und gefestigt aus ihr hervorzugehen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute und danke Ihnen für Ihre Unterstützung!
Ihr Kai Seefried, Landrat

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Liebe Leserinnen,  liebe Leser, als man mir vor 6 ½ Jahren sagte, meine erste Stelle sei bei Buxtehude, musste ich erst einmal lachen. Ich dachte, es sei ein Scherz. Im Laufe der Zeit merkte ich, das geht vielen so, die nicht hier aus der Gegend kommen. Als gebürtige Hannoveranerin kannte ich Buxtehude nur aus dem Märchen und dachte, es sei eine frei erfundene Stadt. Nun sollte aber nicht Buxtehude für die nächsten Jahre meine Heimat sein, sondern Horneburg. Bei der Bekanntgabe der Probedienststellen (wir wurden gesetzt und konnten uns die Stelle nicht aussuchen), bekam jeder frisch examinierte Pastor ein Paket – gepackt von dem Kirchenvorstand der jeweiligen Gemeinde. Ich muss ehrlich zugeben, mein Paket war das Schönste! Bunt eingepackt, fand ich darin einen Touristenführer für die Sehenswürdigkeiten hier in der Region, den Gemeindeboten, Tee, eine Broschüre über die Liebfrauenkirche, ganz viele Fotos von den Gemeindeaktionen, uvm. Ich hatte zwar von Horneburg noch nie etwas gehört, aber der erste Eindruck dieser Gemeinde faszinierte mich: bunt, fröhlich, engagiert und vielfältig. Ich war und bin der Überzeugung, es war eine wunderbare erste Stelle! Ich konnte viel Neues ausprobieren, Bewährtes weiter führen und habe in den Jahren einiges gelernt. Aus der Nähe der einen Märchenstadt geht es nun in die nächste Märchenstadt: in die Rattenfängerstadt. Das nächste Abenteuer wartet auf uns! Ich sage Dir, Raimund und dem Team von „Meiner Samtgemeinde“, Danke, dass ich mich auch auf diesem Wege von der Samtgemeinde verabschieden kann und wünsche Ihnen und Euch Gottes Segen für Ihr und Euer Leben!  Eure Pastorin Aggie-Eleanor von Dewitz-Bodman

als man mir vor 6 ½ Jahren sagte, meine erste Stelle sei bei Buxtehude, musste ich erst einmal lachen. Ich dachte, es sei ein Scherz. Im Laufe der Zeit merkte ich, das geht vielen so, die nicht hier aus der Gegend kommen. Als gebürtige Hannoveranerin kannte ich Buxtehude nur aus dem Märchen und dachte, es sei eine frei erfundene Stadt. Nun sollte aber nicht Buxtehude für die nächsten Jahre meine Heimat sein, sondern Horneburg. Bei der Bekanntgabe der Probedienststellen (wir wurden gesetzt und konnten uns die Stelle nicht aussuchen), bekam jeder frisch examinierte Pastor ein Paket – gepackt von dem Kirchenvorstand der jeweiligen Gemeinde. Ich muss ehrlich zugeben, mein Paket war das Schönste! Bunt eingepackt, fand ich darin einen Touristenführer für die Sehenswürdigkeiten hier in der Region, den Gemeindeboten, Tee, eine Broschüre über die Liebfrauenkirche, ganz viele Fotos von den Gemeindeaktionen, uvm. Ich hatte zwar von Horneburg noch nie etwas gehört, aber der erste Eindruck dieser Gemeinde faszinierte mich: bunt, fröhlich, engagiert und vielfältig. Ich war und bin der Überzeugung, es war eine wunderbare erste Stelle! Ich konnte viel Neues ausprobieren, Bewährtes weiter führen und habe in den Jahren einiges gelernt. Aus der Nähe der einen Märchenstadt geht es nun in die nächste Märchenstadt: in die Rattenfängerstadt. Das nächste Abenteuer wartet auf uns! Ich sage Dir, Raimund und dem Team von „Meiner Samtgemeinde“, Danke, dass ich mich auch auf diesem Wege von der Samtgemeinde verabschieden kann und wünsche Ihnen und Euch Gottes Segen für Ihr und Euer Leben!

Eure Pastorin Aggie-Eleanor von Dewitz-Bodman

Ein kleines Jubiläum

25 Ausgaben

Raimund Franken

Seit März 2017 gibt es jetzt schon das Magazin „Meine Samtgemeinde“. Jetzt feiern wir ein kleines Jubiläum. Bis heute sind 25 Ausgaben (die Sonderausgabe zur Wahl nicht mitgerechnet) erschienen. Anlass, zurückzublicken und Dank auszusprechen.

Entstanden ist das Magazin durch den Wegfall des jährlichen Veranstaltungskalenders, der durch den Bürgerverein Dollern herausgegeben wurde und die Einstellung der Vereinszeitung Visier & Racket des Schützen- und Tennisvereins Horneburg. Die dadurch entstandene Informationslücke, sollte durch das Magazin geschlossen werden.

Wie arm wäre eine Gemeinde ohne das Ehrenamt? Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, bereichern mit ihrer Tätigkeit auf vielseitige Weise das Leben in unserer Gesellschaft. Ehrenamt ist für unsere Samtgemeinde sehr wichtig. Daher hat sich das Magazin auf die Fahnen geschrieben, gerade Vereinen, Verbänden, Interessengemeinschaften und anderen Institutionen eine Plattform zu bieten, um über ihr Tun zu berichten.

Dies ist uns, so glaube ich, gelungen. So ist „Meine Samtgemeinde“ mittlerweile ein Magazin mit Informationen aus den Mitgliedsgemeinden unserer Samtgemeinde. Es fördert den Informationsaustausch zwischen den Gemeinden und stärkt das Ehrenamt.

Die über 1.000 produzierten Seiten wären ohne die Gewerbetreibenden nicht möglich gewesen. Mit Ihren Anzeigen werben die Unternehmen nicht nur für ihre Produkte oder Leistungen, sondern unterstützen gleichzeitig das Vereins- und Kulturleben in der Samtgemeinde. Für die über Jahre gewachsene vertrauensvolle Zusammenarbeit möchte ich mich recht herzlich bedanken.

Wo wir gerade beim Danken sind, darf ich natürlich nicht das Redaktionsteam vergessen. Das sind Thilo Jungnickel für Agathenburg, Ingrid Degen für Bliedersdorf, Bianka Lange für Dollern, Vanessa Heider für den Flecken Horneburg, Wilfried Brennecke für Nottensdorf, Knut Willenbockel für die Samtgemeinde und Katja Pumm für die Artikel. Bis auf Ingrid und Katja sind alle seit der ersten Stunde dabei. Das ist für mich auch ein Zeichen, dass sie mit Herz dabei sind und Spaß an der Sache haben. Spaß werden wir sicher auch auf unserer Weihnachtsfeier haben, die im letzten Jahr ausfallen musste.

Vergessen und danken darf ich auf keinen Fall meiner Frau Petra Franken, die sich der Akquisition der Anzeigen angenommen hat. Ohne ihre Beharrlichkeit wäre aus dem Magazin nicht das geworden, was es heute ist.

Ich freue mich auf die weiteren Ausgaben und hoffe, Sie freuen sich auch.

Herzlichst Ihr
Raimund Franken

Malen gegen die Angst

Was ist seitdem geschehen!?

Normalerweise finden Wochen und Wochenendseminare für Familien in Deutschland, die von Kriegseinsätzen betroffen sind, Soldatinnen und ihre Angehörigen, die mit dem Erlebten umzugehen lernen müssen oder Hinterbliebene, die unter dem Verlust leiden, an verschiedenen Tagungsorten in ganz Deutschland statt. In Zeiten der Corona-Pandemie müssen diese Seminare leider alle ausfallen. Das brachte den Militärdekan Christian Fischer vom Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr auf die Idee, einen Online-Workshop mit dem Titel: „Malen gegen die Angst“ ins Leben zu rufen (Meine Samtgemeinde berichtete darüber). Seine Idee traf bei mir auf offene Ohren, seit 2012 bin ich als Kunstpädagoge und -betreuer für die Evangelische Militärseelsorge tätig, gern übernahm ich die Workshop-Leitung von meinem Atelier auf Gut Daudieck aus. Gesagt getan. Die Familien wurden angeschrieben und eingeladen sich an dem Workshop mit einem selbstgemalten, gezeichneten oder asamblierten Werk zu beteiliegen – Technik frei wählbar. Der Workshop fing direkt nach Ostern am 14. April – an und dauerte bis zum 18. April 2020. In dieser Zeit hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, telefonisch über WhatsApp oder per E-Mail mit mir Kontakt aufzunehmen, was sie auch alle in Anspruch nahmen. Fast alle hatte ich schon einmal während einer der Veranstaltungen in einem Tagungshaus kennengelernt.
Schon zwei Tage vor Beginn des Workshops trafen die ersten Arbeiten ein. Etliche kreativ gestaltete Werke mit zum Teil sehr anrührenden und kritischen Aussagen folgten.

Malen gegen die Angst

Von Familien als Gemeinschaftsarbeit oder als Einzelwerk von den Teilnehmerinnen wunderbar gestaltet. Von Aquarellen, Collagen, Acrylmalereien über bemalte Steininstallationen bis hin zu Assamblagen aus verschiedensten Materialien war alles vertreten. Es war eine sehr spannende und persönliche Begegnung mit aussagekräftigen Bildern und Objekten und ihren Urheberinnen, die mir durchweg positive Rückmeldung gegeben hatten. Die jüngste Teilnehmerin war übrigens drei Jahre alt.

Weitere Internet Workshops fanden inzwischen statt an denen Erwachsene und Kinder sich unter fachkundiger Moderation und Anleitung in verschiedenen Video-Chatrooms begegnen konnten. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn das web-Angebot eine Alternative für direkte Zusammenkünfte ist, wurde klar, dass es die Präsenz-Veranstaltungen nicht komplett ersetzen kann. Alle freuen sich auf die Zeit, in der es wieder möglich ist, sich persönlich zu treffen und an einem gemeinsamen analogen Ort Zeit miteinander zu verbringen.

Michael Jalowczarz

Start in ein spannendes Jahr!

Ich hoffe, Sie sind gut in das neue Jahr gekommen, das für uns alle aus vielerlei Hinsicht sehr spannend werden wird.

Spannend, weil wir nicht wissen, wie lange uns das Thema Corona noch im Bann hält. Der bisherige Lockdown hat nicht die erwartete Wirkung erzielt. Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, welche weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie getroffen wurden. Es liegt aber letztendlich bei uns, nicht aus Frust leichtsinnig zu werden, sondern weiterhin Vorsicht walten zu lassen. Jetzt haben wir das schon solange durchgehalten, das soll doch nicht umsonst gewesen sein.

Raimund Franken
Raimund Franken, Herausgeben von „Meine Samtgemeinde“

Spannend ist das Thema Impfen. Durch die Corona-Schutzimpfung soll der Weg aus der Pandemie geebnet werden. Aber das geht nicht von heute auf morgen. Bis das Impfen unsere Normalität zurückbringt, wird noch einige Zeit vergehen. Das erfordert von jedem Geduld und Verständnis. Am Titelbild erkennen Sie schon, dass Impfen ein Schwerpunkt dieser Ausgabe ist. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen über das Impfen.

Spannend sind unsere Vereine und Verbände, wie sie sich weiter den Herausforderungen stellen. Die Berichte in dieser Ausgabe zeugen davon, dass sie nicht die Köpfe hängen lassen, sondern aktiv nach Lösungen suchen, um ein Vereinsleben aufrecht zu erhalten – und das alles ehrenamtlich. Was wären wir ohne unsere Vereine und Verbände? Ohne die vielen Ehrenamtlichen, die sich in Hilfsorganisationen, in Vereinen und Verbänden oder der Feuerwehr engagieren, würde unserem gesellschaftlichen Leben so einiges fehlen. Daher können wir nicht oft genug Danke sagen.

Spannend wird das Jahr für die Politiker in Kreis und Gemeinden. Wählen wir doch im September den Kreistag, Landrat, Samtgemeindebürgermeister und die Räte in der Samtgemeinde und deren Mitgliedsgemeinden. Das Magazin bietet den Parteien und Fraktionen die Möglichkeit, in den Ausgaben bis zu den Wahlen über ihre Arbeit und Ziele zu informieren. Sie finden die Berichte auf den Seiten 39 bis 41.

Spannend wird es auch für uns als Redaktion, Ihnen auch in diesem Jahr informative Ausgaben zu erstellen.

Mit dem Wunsch, dass sich die Terminspalten schnell wieder füllen, verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihr Raimund Franken

Wer hätte das gedacht,

dass uns die Pandemie Einschränkungen zu Weihnachten bescheren wird. Wenn mir das einer im April gesagt hätte, wäre das für mich Schwarzmalerei gewesen. Und nun wird es sehr wahrscheinlich ein Weihnachtsfest geben, das anders sein wird. Ein Fest, dass für viele nicht so sein wird, wie sie es gewohnt sind. In dieser schwierigen Zeit möchte Reinhild Marzahn von terre des hommes mit einer zündenden Idee Licht in das Fest der Liebe bringen. Wir finden das eine tolle Idee und wollen in dieser Ausgabe dazu aufrufen, am Heiligabend zum Zeichen der Verbundenheit eine Kerze ins Fenster zu stellen. Was Reinhild Marzahn zu dieser Idee bewogen hat, lesen Sie auf Seite 11.

Herausgeber Raimund Franken
Herausgeber Raimund Franken

Der ein oder andere wird sich über das „Mittwochjournal“ unten auf dieser Seite wundern. Das hat seinen Grund, denn ab dem kommenden Jahr werden wir das Magazin „Meine Samtgemeinde“ über das Mittwochsjournal verteilen. Bisher waren wir im Glauben, mit der Post einen zuverlässigen Partner für die Verteilung zu haben. Leider mussten wir uns eines Besseren belehren lassen. Immer wieder erreichten uns Beschwerden, das Magazin nicht bekommen, beziehungsweise verspätet bekommen zu haben. Darauf mussten wir reagieren. Jetzt wird das Magazin zu festen Terminen über das Mittwochsjournal verteilt.

Einer der Grundsätze für die Veröffentlichung von Berichten ist, die Politik außen vor zu lassen. Nun stehen wir aber vor der Situation, 2021 Kommunalwahlen in unserer Samtgemeinde zu haben. Die Parteien prägen das Leben in unseren Gemeinden durch die Entscheidungen in den Räten mit. Sie spielen eine nicht unwichtige Rolle für die Zukunft in unseren Gemeinden, in denen wir unseren Lebensmittelpunkt haben. Wir wollen uns daher dieser Situation stellen und den Parteien die Möglichkeit geben, in einem vordefinierten Rahmen Berichte im Magazin unter der Rubrik „Kommunalwahl 2021“ zu veröffentlichen.

Es ist schon Tradition, den Bürgermeistern in der letzten Ausgabe des Jahres die Möglichkeit zu geben, einen Rückblick, beziehungsweise eine Vorschau zu geben. So auch in dieser Ausgabe.

Nun bleibt mir nur noch, Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, hoffentlich im Kreise Ihrer Lieben und ein gesundes neues Jahr zu wünschen. Bleiben Sie gesund.

Ihr Raimund Franken

Raimund Franken
Raimund Franken
Herausgeber von Meine Samtgemeinde

LIEBE LESERINNEN UND LESER!

Wäre es ein ganz normaler Sommer gewesen, könnten wir uns auf viele Veranstaltungen im Herbst, voran der Herbstmarkt im Flecken, freuen. Doch das alles ist nicht möglich. Corona spielt immer noch eine große Rolle in unserem Alltag. Dem zu Folge wurde der Herbstmarkt abgesagt. Wir müssen weiterhin besonnen sein, um die Ausbreitung von Corona in Grenzen zu halten. Das ist für viele eine existenzbedrohende Situation. Hierzu gehören sicher auch die Schausteller, die nun mal ihr Geld und somit Einkommen auf den Märkten verdienen. Der Flecken Horneburg möchte mit einer Aktion, die speziell für die Schausteller ist, einen kleinen Beitrag leisten. Lesen Sie dazu mehr auf den Seiten 8 und 9.

Magere Terminspalten

Weitere Veranstaltungen in der Samtgemeinde können, wenn überhaupt, nur unter strengen Hygienevorschriften stattfinden. Dazu gehören auch begrenzte Teilnehmerzahlen. Das wirkt sich natürlich auf unsere Terminspalten aus, die nach wie vor bei weitem nicht den Umfang aufweisen, den wir uns gerne wünschen.

Kommunalwahl 2021

Mit der heutigen Ausgabe starten wir eine Serie, wenn man das so nennen kann. Im Herbst 2021 finden in der Samtgemeinde die Kommunalwahlen statt. Gewählt werden der Samtgemeinderat, der Samtgemeindebürgermeister und die Räte in den Mitgliedsgemeinden. Zudem werden der Landtag und Landrat gewählt. Wir, von „Meine Samtgemeinde“, haben von Anfang an auf politische Neutralität Wert gelegt. Das wollen wir auch beibehalten. Daher werden wir in den nächsten Ausgaben allgemeine Informationen zu den Wahlen geben. Auf den Seiten 28 und 29 finden Sie die ersten Informationenen.

Niedersachsenpreis

Das Bäuerliche Hauswesen in Bliedersdorf hat 2019 den Niedersachsenpreis für Bürgerengagement erhalten. In diesem Jahr nun hatte sich hoher Besuch aus Hannover angekündigt. Im August besuchte Ministerpräsident Stephan Weil das Bäuerliche Hauswesen. Auf den Seiten 34 und 35 finden Sie Bericht und Impression über den Besuch.

Handballer in der Bundesliga

Stolz können wir auf die Handballer des VfL Horneburg sein. Die männliche Jugend B wurde Norddeutscher Meister und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft. Die fiel jedoch Corona zum Opfer. Um so mehr freut es uns, dass die Mannschaft nun als A-Jugend beide Qualifikationsspiele zur Bundesliga gewann und nun in der kommenden Saison in der höchsten Deutschen Spielklasse spielt. Lesen Sie hierzu den Bericht auf Seite 28. Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesem herausragenden Erfolg.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und Durchstöbern dieser Ausgabe.
Raimund Franken
Herausgeber