Route 4: Wald- und Gutsweg

Durch Feld und Wald über die Güter Daudieck und Krähenholz.

Länge: 14,3 km
Zeit: ca. 3,5 h
Höhenmeter: 28 m

Wanderkarte Route 4

Wegbescheibung

Ausgangspunkt ist Bahnhof Horneburg. Von der Eiche an der oberen Schranke rechts in die Wilhelmstraße bis zur Bundesstraße B73.
Diese überqueren Sie und gehen geradeaus kurz weiter die Wilhelmstraße bis zur ersten rechts, Im Stuck. Durchgehen bis zur Senke, da links in den Daudiecker Weg.

Den Daudiecker Weg gehen Sie immer der Straße entlang bis zum Gutsgelände. Sie gehen weiter durch das Gutsgelände auf Kopfsteinpflaster, an den Fischteichen vorbei immer geradeaus. Sie kommen nach dem Gut auf eine Allee. Die Allee geht in einen Waldweg über, der Waldweg geht in einen Sandweg über.

Sie gehen ca. 1,3 km. Gehen Sie dann links um das Hügelgrab herum bis Sie wieder auf den Hauptweg gelangen. Hier befindet sich der Lehrpfad Nekropole Daudieck mit seinen zahlreichen Hügelgräbern. Sie folgen dem Hauptweg und gelangen dann an einer Infotafel der Nekropole auf einen gepflasterten Weg nach Issendorf.

Am Ende des gepflasterten Weges haben Sie die Möglichkeit rechts abzubiegen in die Straße Büntfeld. Sie gehen die Straße bis zum Ende bis zu einer Kreuzung Horneburger Straße.

Diese überqueren Sie und gehen geradeaus in die Dorfstraße. Geradeaus bis zu einer T-Kreuzung. Hier geht es rechts in den Dollerner Weg.

Auf ihm 2 km bis zum Ende des Asphalts und weiter bis in den Wald hinein. Hier gehen Sie immer geradeaus bis Sie zu einer Kreuzung kommen. Auch hier geht es immer weiter geradeaus, bis Sie zur Straße K44 gelangen.

Sie überqueren die Straße und folgen dem Waldweg geradeaus weiter. Sie kommen an eine Waldkreuzung mit Rastgelegenheiten. Links geht es zum Kinderwald. Sie gehen jedoch rechts. Sie gehen auf einem Sandweg immer geradeaus, bis Sie rechter Hand eine Pferdekoppel sehen. Hinter der kreuzt sich der Weg. Sie gehen weiter geradeaus.

Sie müssten schon das Neubaugebiet Blumenthal in der Ferne sehen. Rechter Hand sehen Sie Obstplantagen, danach geht es links ab. Dieser Straße folgen Sie bis zur Bundesstraße B73.

Überqueren Sie diese vorsichtig und gehen dann linker Hand auf dem Fußweg die B73 entlang bis Sie rechts nach Horneburg einbiegen können. Beim Ortsschild beginnt auf der linken Seite ein Zaun. Kurz vor dem kleinen Bolzplatz geh es abwärts zur Schlagebecker Mühle.

Folgen Sie dem Schlagebecker Weg bis zum Ende. Sie kommen an der Stader Straße heraus. Hier gehen Sie links und kurz vor der Brücke geht es rechts in den Rübenkamp.

Hier gehen Sie immer geradeaus linker Hand die Bahnschienen. Sie gehen die Treppe hinunter bis in die Bürgermeister-Löhden-Straße. Dort gehen Sie bis zur Kreuzung Hermannstraße. Hier geht es dann links in den Grünen Weg bis zu den Bahnschienen. Nun sind Sie wieder an Ihrem Ausgangspunkt.

Sehenswürdigkeiten

A Gut Daudieck
Gut Daudiek
Foto: Frank Irmer

Zwei Kilometer westlich von Horneburg liegt im unteren Auetal das Gut Daudieck. Das Gut war ursprünglich im Besitz der Schulte von der Lühe. Die malerisch im Wald und an einem großen Fischteich gelegene Fachwerkgebäudegruppe wird durch einen kopfsteingepflasterten Weg erschlossen. An zwei Wohnhäusern in Vierständerkon-struktion und mit pfannengedeckten Krüppelwalmdächern schließt sich ein langes, zweistöckiges Stallgebäude mit ehemals obenliegenden Gesindewohnungen an. In diesem Gebäude lohnt ein Atelierbesuch beim Künstlerpaar Donatius/Jalowczarz. Sie Malerin, er Bildhauer und Designer (Infos: www.donatius-jalowczarz.de). Die um 1600 entstandene, reetgedeckte Wassermühle im Wald, 300 Meter nördlich des Gutes, präsentiert sich unterhalb des Dammes vom ehemaligen Mühlenteich gelegen als Fachwerkhaus mit teilweise erhaltener Lehmausfachung. Auf das Alter der Mühle verweisen die K-Verstrebungen und Fußwinkelhölzer im überragenden Obergeschoß. Mahlwerk und Wasserrad sind nicht mehr erhalten. Das Haus dient heute als Wohnhaus.

B Auetal
Auetal Horneburg
Foto: Peter Hakelberg

Das Naturschutzgebiet „Aueniederung und Nebentäler“ ist einzigartig und einmalig für den Landkreis Stade. Besonders das Flusstal der Aue zwischen Harsefeld und Horneburg mit seinen Nebenbächen und angrenzenden Geestbereichen ist heute weitgehend naturnah geprägt und als Lebensraum vieler seltener Tiere und Pflanzen von außerordentlicher Bedeutung und als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen. Viele Wege und Pfade ermöglichen bereits den Zugang zu dieser naturnahen Ufer- und Überschwemmungslandschaft des Flusses mit seinen Uferstaudenfluren, Röhrichten, Feuchtwiesen und Auen-Gehölzen. Von verschiedenen Rad- und Wanderrouten ist das Erleben der Landschaft und Kennenlernen seltener Tiere und Pflanzen möglich.

Bitte beachten Sie diese Hinweise!

Viele Wege liegen in Landschafts- oder Naturschutzgebieten. Wald, Feld und Wegesrand sind wertvolle Rückzugsräume für Pflanzen und Tiere. Bitte bleiben Sie auf den Wegen. Einige Wege sind privat oder landwirtschaftlich genutzt. Je nach Jahreszeit können einzelne Wege unpassierbar sein (z. B.
durch Überschwemmung). Sollte ein Weg einmal blockiert (übergepflügt) sein, bitte auf einen anderen Weg ausweichen. Nicht alle Wege sind befestigt, gutes Schuhwerk ist nötig. Dieser Weg entspricht in etwa dem Wanderweg 4 auf der Wanderkarte der Samtgemeinde Horneburg.

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