Meine Samtgemeinde Ausgabe 24
Sonderausgabe zur Kommunahlwahl
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Oktober / November
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13.09.2021

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Aus der aktuellen Ausgabe

Methusalem
Ausgabe24, Methusalem

Eine nette „Schweinerei“ im Stader Kunsthaus

Das Ferkelchen Piggeldy fragt den klugen großen Bruder Frederick, und der erklärt ihm die Welt auf seine spezielle Art: Seit nunmehr 50 Jahren erörtern die beiden Zeichentrick-Schweinchen die ewigen Fragen und Probleme des Lebens und finden manchmal tiefsinnige, manchmal auch ganz schlichte Antworten. Die „Eltern“ der drolligen Trickfiguren sind das Künstlerehepaar Dieter und Elke Loewe – vom „Vater“ Dieter stammen die Figuren, von „Mutter“ Elke die Texte. Zum 50. Geburtstag der beiden Schweinchen hat ihnen nun das Kunsthaus Stade eine Ausstellung mit über 100 Zeichnungen gewidmet

Eine nette „Schweinerei“ im Stader Kunsthaus

„Eine tolle Reise in die Kindheit unserer Kinder“, schmunzelten die kunstliebenden Horneburger „Methusalems“ ,ließen sich beeindrucken von der akribischen Arbeit der Zeichentrick-Herstellung und genossen nach dem gefühlt unendlichen Corona-Lockdown endlich wieder gemeinsamen Kunstgenuss und Inspiration: „Frederick, sag mir, was ist Lockdown?“ fragt Piggeldy den klugen großen Bruder. „Nichts leichter als das“, antwortet Frederick dem kleinen Bruder. „Lockdown ist schon mal englisch und bremst alle fröhlichen Schweinchen-Kontakte aus – bis zum völligen Stillstand.“ „Was müssen wir tun, damit das nicht passiert?“ fragt Piggeldy. „Wir müssen vorsichtig sein und unsere Rüssel mit der Maske bedecken, die Pfoten waschen und desinfizieren. Am besten hilft, wenn alle sich impfen lassen, dann hat das böse Virus keine Chance mehr,“ sinniert der kluge Frederick und hat damit so Unrecht nicht – meint

Astrid Rehberg

Samtgemeinde Horneburg

Modul-Kita Hermannstraße

Modul-Kita Hermannstraße

Nachdem der Samtgemeinderat am 09.06.2021 entschieden hatte, die Modul-Kita neben der Sporthalle Hermannstraße auf den dort vorhandenen Rasenplatz zu errichten, hat nunmehr der Samtgemeindeausschuss die Vergabeentscheidung für die Herrichtung und Erstellung in seiner Sitzung am 14.07.2021 gefasst.
Die Erstellung mit Außenanlage und Kita-Spielbereich wird ca. 935.000 Euro kosten. Darin enthalten sind drei Gruppenräume – für eine Elementargruppe und zwei Krippengruppen. Hinzu kommen Mensa, ein Mehrzweckraum und ein Differenzierungsraum sowie Sanitär-, Garderoben-, Mitarbeiter- und Büromodule. Die Module werden durch eine Attika optisch aufgewertet und innerhalb der Gruppenräume sollen ebene Bodenflächen entstehen sowie in Teilen der Gruppenräume Bodentiefe Fenster eingebaut werden.

Nach derzeitiger Einschätzung der Bauverwaltung und des Planers wird die Modul-Kita im Dezember 2021 fertig aufgestellt sein. Von der Betreiberin, Arbeiterwohlfahrt (AWO), wurde zugesagt, dass dann Personal zur Verfügung stehen wird.

Ausgabe24, Kommunalwahl 2021

Die Partei

Was wir durch den ersten Artikel erreichen wollten, haben wir erreicht. Aufmerksamkeit. Mehrere Anrufe, Nachrichten in den sozialen Medien und persönliche Gespräche haben gezeigt, es gibt sie doch, die interessierten Menschen.

Da wir jetzt eure Aufmerksamkeit haben, gehen wir auch gerne etwas ins Detail. Wir treten ja nicht nur an, um andere zu ärgern oder um Spaß zu haben. Dafür ist der Aufwand, den man betreiben muss, um überhaupt bei einer Wahl antreten zu dürfen, auch viel zu groß.

Da es noch eine Sonderausgabe zur Kommunalwahl geben wird, beschränken wir uns hier und heute auf drei Themen, die wir ansprechen. Vorstellung der Kandidaten und weitere Programmpunkte dann in der Sonderausgabe.

Punkt 1: Plätze (oder zumindest einen Platz) schaffen, an denen sich Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren aufhalten können Jugendliche sind die Verlierer der Pandemie und stehen auch sonst nicht gerade im Mittelpunkt der Planung in der Politik. Während der Corona-Pandemie ist es besonders aufgefallen, Jugendliche und junge Erwachsene haben keinen Platz in unserem Ort. Es macht den Eindruck, dass diese aus allen innerörtlichen Bereichen ferngehalten werden sollen.
Acht bis qm Kinderzimmer, noch keine eigene Wohnung, Vereine geschlossen, Gastronomie, Disco oder Club geschlossen oder zu teuer und schon sind sie außen vor. Keine Möglichkeit sich zu treffen und einfach Zeit zu verbringen, weil man auf den Parkbänken die Anwohner stört und sofort als rumlungernd abgestempelt wird.

Wir verstehen, dass es für Anwohner oftmals nervig ist, wenn man direkt an einem „Treffpunkt“ lebt. Allerdings kann der Rückbau von Sitzmöglichkeiten oder Bolzplätzen nicht die Lösung sein.

Es müssen Ideen her. Ein Konzept muss mit den betroffenen Jugendlichen zusammen erstellt werden, um diese Situation zu verbessern.

Unsere naive Idee dazu wäre ein Platz, der nicht in unmittelbarer Nähe von einer Wohnbebauung liegt, um die Nerven der Anwohner zu schonen. Allerdings sollte er auch nicht am Rande der Welt sein. Vielleicht sind wir zu naiv, aber zwei, drei Tische mit Bänken und vielleicht einer einfachen Überdachung, zum Beispiel in der Nähe des Speedys (Standorte gibt es bestimmt mehrere), könnte Abhilfe schaffen. Quasi ein Party-, Grill- oder Chillplatz. Nicht um Jugendliche oder junge Erwachsene aus dem Ort zu bekommen, sondern um ihnen einen Raum zu geben.

Punkt 2: Keine weiteren Notlösungen in der Kinderbetreuung. Kinderbetreuung muss zuverlässig, planbar und verfügbar sein. Es kann nicht sein, dass man sich auf Prognosen des Landkreises verlässt, die seit Jahren falsch liegen. Es wird seit langer Zeit nur noch reagiert, dass kann aber nicht unser Anspruch sein. Eine Containerlösung in der Hermannstraße und die damit verbundene Einstampfung des Bolzplatzes, lehnen wir ab.

Da in der Kürze der Zeit kein Kindergarten geplant, geschweige denn gebaut werden kann, ist die Notlösung unvermeidlich. Für die Zukunft muss allerdings ein Plan her, wo man Kinder betreuen kann. Ein Neubau mit mindestens 4 Gruppen, eher mehr Gruppen im nächsten Bauabschnitt des Blumenthals wäre da genauso denkbar, wie ein Kindergarten im Ortskern, zum Beispiel auf dem Grundstück der freiwerdenden Feuerwehr.

Weiterhin muss die Betreuung verbindlich sichergestellt werden. Ggf. kann man angehende Erzieher:innen unterstützen, um diese an Horneburg zu binden.
Immer nur zu reagieren, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, kann nicht unser Ziel sein.

Und zu guter Letzt, der Dauerbrenner.

Punkt 3: Einheitsgemeinde statt Samtgemeinde.

Wir sind für eine Einheitsgemeinde. Umbuchungen zwischen Ort und SG für z. B. Einsätze der Verkehrsüberwachung oder des Bauhofs vielen weg, ebenfalls würden 5 Ortsräte mit über 50 gewählten und zugewählten Menschen wegfallen. Verschlankung der Verwaltung durch eine spürbare Entlastung. Enormes Einsparpotential durch die Verschlankung. Geld, das in viele andere und wichtigere Dinge gesteckt werden kann, als in fünf Ortsbürgermeister und Räte und Gemeindedirektoren, die nur da sind, weil – ja warum eigentlich?

In diesem Sinne, einen schönen Sommer. Bleibt neugierig, streitbar, habt Ideen und bringt euch ein. Auch wenn die Listen fertig sind, mitmachen kann man immer.
Carsten Dittmer

Samtgemeinde Horneburg
Ausgabe24, Samtgemeinde Horneburg

Corona-Schnelltestzentren Sommerpause in Horneburg und Dollern

Durch die erfreuliche Entwicklung bei den Inzidenzzahlen und dem deutlichen Rückgang an Testwilligen wurden die beiden Testzentren in der Bürgermeister-Löhden-Straße in Horneburg und im Bürgerbüro in Dollern mit Ablauf des 30. Juni geschlossen.

„Wir gehen damit in eine Sommerpause in der Hoffnung, dass die Zahlen sich zum Herbst nicht erneut nach oben entwickeln. Sollte sich die Lage dramatisch ändern, können wir selbstverständlich jederzeit wieder starten.“, erklärt Rainer Bohmbach von der DLRG Horneburg/Altes Land.

Corona-Schnelltestzentren Sommerpause in Horneburg und Dollern

Die fast 100 ehrenamtlich Mitarbeitenden der DLRG Horneburg/Altes Land und der Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg haben in den letzten zwölf Wochen fast täglich Tests von Mitbürgerinnen und Mitbürgern genommen.

Insgesamt wurden so fast 7.500 Personen in Dollern und Horneburg getestet, es kamen dabei nahezu 2.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit zusammen.
Bürgertests sind weiterhin in der Falken- und der Rats-Apotheke in Horneburg sowie beim CHE-Projekt, Im Großen Sande 27, in Horneburg (bitte die geänderten Öffnungszeiten beachten!) möglich. Anmeldungen dazu über die Homepage der Samtgemeinde Horneburg, der DLRG Horneburg/Altes Land und der beiden Apotheken sowie unter www.che-projekt.de

SPD
Ausgabe24, Kommunalwahl 2021

Gut gemeinsam leben

Dante Horneburg
Eiscafé Dante in Horneburg

Das gute Zusammenleben aller Generationen trägt zum Wohlbefinden in unserer Samtgemeinde wesentlich bei. Unsere Gemeinden erfreuen sich bei Bewohner:innen genauso wie bei Besucher:innen großer Beliebtheit. Sie sollen nicht nur „Schlafstätten“, sondern vielmehr liebenswerte und abwechslungsreiche Lebensmittelpunkte bleiben.

Wichtige Säulen für das Zusammenleben sind Begegnungsmöglichkeiten wie zentrale Plätze, eine attraktive Gastronomie oder Treffpunkte wie Dorfgemeinschaftshäuser. Gerade die Vereinzelung der Pandemiezeit hat uns gezeigt, wie bedeutsam das Zusammenkommen und der Austausch untereinander sind.

Uns als SPD ist es ein Anliegen, dass die Bürger:innen in unseren Gemeinden nicht „nur“ wohnen, sondern vielmehr gut leben können. Neben einem leistbaren und selbstbestimmten Wohnen gehört hierzu auch ein abwechslungsreiches Freizeitangebot, mit Wander- und Fahrradwegen, einem attraktiven Schwimmbad, Picknick- oder Ballspielplätzen, lebendigen Vereinen u. v. m.

Dorfgemeinschaftshaus Nottensdorf
Dorfgemeinschaftshaus Nottensdorf

Damit für die Horneburger:innen ausreichend Raum in der Natur zur Verfügung steht und wir unsere Freizeit in einer intakten Umwelt verbringen können, brauchen wir entsprechende Grünflächen und Rückzugsgebiete.

In der Samtgemeinde Horneburg gibt es für die Zukunft viele Dinge anzupacken und zu gestalten.

  • „Ich denke da zum Beispiel an die Fläche rund um das alte Feuerwehrhaus in der Bleiche. Diese zentrale Fläche in Horneburg sollte zum Wohle der Bürger:innen mit preisgünstigen Mietwohnungen bebaut werden.“, so Fraktionsvorsitzender Sven Munke.
  • Eine Grünoase, die es zu planen gibt, ist die Gestaltung des Schlossparks mit der dazugehörigen Insel.
  • Und auch im Flecken ist für uns ein Dorfgemeinschaftshaus ein wichtiges Ziel.

Uns geht es um die Samtgemeinde Horneburg, wobei uns alle fünf Gemeinden gleich bedeutsam sind! Uns geht es um eine soziale und gerechte Samtgemeinde Horneburg!

Für Ideen, Anregungen oder den Wunsch, bei uns mitzuarbeiten, wenden Sie sich gern an:
sven.munke@ewe.net Tel.: 04163 91659,
udo.groening@kabelmail.de Tel.: 04163 808166
bianka.lange@ewe.net Tel.: 04163 91293

Wappen Nottensdorf
Ausgabe24, Nottensdorf

Großzügige Förderung

für die Dorfregion Noblie

Grund zur Freude haben derzeit die Aktiven der Dorfregion Noblie (bestehend aus den Gemeinden Bliedersdorf und Nottensdorf). Alle Antragstellenden haben in diesem Jahr einen positiven Förderbescheid vom Amt für regionale Landesentwicklung aus Bremerhaven erhalten.

Förderung Noblie
V. L.: Gunda Kiefaber, Roger Courtault, Michael Heins, Tobias Terne und Jan Henning Pantel
(Foto: Tageblatt Björn Vasel)

Somit fließen insgesamt 418.304,23 Euro Fördermittel in die Dorfregion. Neben den Gemeinden können auch Vereine und Privatpersonen finanzielle Unterstützung für Maßnahmen erhalten, die zum Erhalt der Lebensfähigkeit der Ortschaften sowie zur Anpassung an die aktuellen und kommenden Herausforderungen dienen. Es ist außerdem ein Hauptanliegen der Dorfentwicklung, durch Sanierung und Erneuerung ortsbildprägende Bausubstanz zu erhalten und auch neue Nutzungen zu ermöglichen.

Die Gemeinden und Vereine haben insgesamt 194.733,71 Euro erhalten, die privaten Antragstellenden 223.570,52 Euro.

Hervorzuheben ist außerdem, dass alle der eingereichten Anträge bewilligt werden konnten. Dies ist nicht selbstverständlich und deutet auf die gute Qualität der beantragten Projekte hin.

Um auf die geförderten Baumaßnahmen in den Dörfern aufmerksam zu machen, haben die Mitglieder des lokalen Kompetenzteams Banner entworfen, welche in Kürze an den entsprechenden Baustellen aufgehängt werden.

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Dorfentwicklung auf www.noblie.de jederzeit abrufbar

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