Hornbörger Geschichten

Dat Leben op den scheeben Maschdamm ut de Sicht een echten Maschdammer Jung

Heinrich Hartmann, ein echter Marschdammer Jung, hat sich ein ordentliches Stück Arbeit gemacht und viele Döntjes aus den alten Zeiten aufgeschrieben. Hierbei beschreibt er die Häuser im Marschdamm und im Vordamm und die damit verbundenen Anekdoten. Wir bedanken uns bei Herrn Hartmann, dass wir die „Hornbörger Geschichten“ veröffentlichen dürfen. Und nun viel Spaß beim Lesen.

Husnummer 182

Husnummer 182

Massivhus in Längsrichtung stramm anne Strot.

Hier wohn Georg Konen mit sien Familie. Kinner harrn se twee Jungs, Rudolf und Helmut. De wöm egentlich vont Öller her richtig, um mit uns to speelen, ober de Vadder wör een heugeren Beamten, un he meen, se passen nich so recht to uns Rabauken. Ik glööv, se harrn gim mit uns speelt.

Hausnummer 182

Massivhaus, längs zur Straße ausgerichtet.

Hier wohnte Georg Konen mit seiner Familie. Sie hatten zwei Söhne, Rudolf und Helmut. Vom Alter her hätten sie eigentlich gut zu uns gepasst, um mit uns zu spielen. Doch der Vater war ein höherer Beamter und meinte, sie würden nicht so recht zu uns „Rabauken“ passen.

Ich glaube, sie hätten gern mit uns gespielt.