Beiträge Ausgabe 19 – Oktober / November 2020

Methusalem

Durch Corona ausgebremste „Methusalems“ bleiben zuversichtlich

Wenn die „Methusalems“ auch zur Risikogruppe gehören und Einschränkungen bei den wichtigen Sozialkontakten hinnehmen müssen – sie bleiben optimistisch! Nach diesem „Corona“- bedingten lockdown kann es anno 2021 doch nur besser werden, hoffen die Senioren, die in diesem Jahr erhebliche Einschränkungen ihres bisher so vielfältigen, bunten Vereinslebens erdulden mussten – Beschränkungen, die den Kern des Seniorenvereins trafen:

  • Keine Fahrdienste mehr zu Ärzten und zum Einkaufen.
  • Wenig direkte Hilfe von Mitglied zu Mitglied.
  • Keine unterhaltsamen Stammtischabende und – besonders schmerzhaft empfunden
  • keine Grillparty und kein Jahresausflug!

Das schmerzt! Und trotzdem ging und geht es weiter: der Literaturkreis und die Malgruppe sind noch lebendig und treffen sich bereits seit Juli wieder regelmäßig – unter Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen – in privater Umgebung. Auch Exkursionen fanden und finden in eingeschränktem Umfang statt. Ob der beliebte Weihnachts-Stammtisch gestrichen werden muss, ist noch nicht entschieden. Die Hoffnung auf einen versöhnlichen Jahresausklang und einen Virus-freien Start ins Jahr 2021 haben wir „Methusalems“ jedenfalls noch nicht aufgegeben. Sagt

Astrid Rehberg

AV Petri Heil

Angelverein „Petri Heil“ hat wieder einen vollständigen Vorstand

AV Petri Heil Vorstand
Der neue Vorstand von links: 2. Vorsitzender Joachim Latza, Schriftwart Andre Kahle, Kulturwart Manfred Schmoock, 1. Vorsitzender Rüdiger Wehner, Gewässerobmann Jörk Philippsen, Kassiererin Frau Annika Berger; Medienbeauftragter Joshua Köver.

Corona bedingt konnte die Jahreshauptversammlung des Horneburger Angelvereins für 2020 erst am 28.08.2020 durchgeführt werden. Wichtigster Tagesordnungspunkt waren Neuwahlen für den geschäftsführenden und den erweiterten Vorstand. Durch Wegzug des ehemaligen 1. Vorsitzenden Ralf Müller, sowie auf Grund anderer Umstände, musste der „alte“ Vorstand z.T. mehrere Funktionen in Personalunion wahrnehmen. Dieser Zustand ist nunmehr beendet. In den geschäftsführenden Vorstand wurden gewählt :
Rüdiger Wehner, 1. Vorsitzender
Joachim Latza, 2. Vorsitzender
Andre Kahle, Schriftwart
In den erweiterten Vorstand wurden gewählt :
Kurt Bamberger, Frauenwart
Des Weiteren wurden zwei Kassenprüfer gewählt.

Neben den o.g. neu gewählten Personen, besteht der geschäftsführende Vorstand weiter aus Frau Annika Berger (Kassiererin) und Jörk Philippsen (Gewässerobmann). Im erweiterten Vorstand sind neben dem o.g. Frauenwart noch Mike Weber (Wart für Angelfischerei /Jugendwart), Wolfgang Gerdes (Wart für Meeresfischerei), Mafred Schmoock (Kulturwart) und Joshua Köver als Medienbeauftragter tätig. Damit sind alle Positionen im Gesamtvorstand wieder besetzt und wir können jetzt wieder richtig „ durchstarten“.

Aktuell hat der Verein 347 Mitglieder und feiert 2021 sein 50-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen für die entsprechenden Feierlichkeiten sind bereits in vollem Gang.

Der Verein bietet umfangreiche, schöne Angelmöglichkeiten in zahlreichen stehenden und fließenden Gewässern. Interessierte können sich auf unserer Homepage unter „www.asv-horneburg.de“ über weitere Details informieren. Dort sind auch entsprechende E-Mailadressen hinterlegt, über die direkt Kontakt mit dem Vorstand aufgenommen werden kann.

Joachim Latza, 2. Vorsitzender

Tennisclub Nottensdorf

Tennis macht glücklich

Diesen Sommer war viel los auf unseren fünf Plätzen. Wir haben Corona die kalte, desinfizierte Schulter gezeigt und uns den Spaß am Sport nicht nehmen lassen, denn nach dem Lockdown war die Lust auf Bewegung an frischer Luft größer als je zuvor. Unsere erwachsenen Mitglieder, die nach zwei Monaten Homeoffice ihren eigenen Garten schon nicht mehr sehen konnten, haben bei unserer Buschaktion kräftig mit angepackt, um unser Clubgelände für die Sommersaison auf Vordermann zu bringen.

Wimbledon mag ausgefallen sein – unser Team-Tennis-Turnier wurde hingegen erfolgreich ausgespielt. Von einigen Mannschaften wurden diesen Sommer auch Punktspiele absolviert und mit Spaß und Fairness um jeden Satz gekämpft. Wir drücken derzeit noch die Daumen für unsere 1. Herren, die bis dato unangefochten die Tabelle anführen und demnächst hoffentlich den Aufstieg feiern können (selbstverständlich mit 1,5m Sicherheitsabstand).

Spaß und gute Stimmung war auch bei den Sommercamps an der Tagesordnung, natürlich neben Ausdauertraining, Geschicklichkeitsübungen und spannenden Tennismatches. Trainer Bastian Tomforde und seine Co-Trainer konnten drei Camps für Jugendliche verschiedener Altersklassen anbieten. Derzeit steht noch offen, ob es im Herbst ein weiteres Camp geben wird. Zudem bietet Bastian auch regelmäßig Schnuppertrainings für unsere jüngsten Einsteiger im Kindergarten- und Schulalter an.

Nach einer so tollen Saison können wir zu Recht behaupten: „Tennis macht glücklich“ – und das gilt für alle Altersklassen. Wer unsere steile These überprüfen will, kann gerne jederzeit beim Schnuppertraining vorbeischauen! Auf unserer Homepage findest du alle wichtigen Informationen, sowie regelmäßige Updates zum Spielbetrieb und weitere Aktionen unseres Vereins: www.tc-nottensdorf.de

Flecken Horneburg

Horneburger Burginsel – präsent seit 1255

Nun bekommen wir hoffentlich etwas mehr Klarheit und einen archäologisch fundierten Blick in das „Erdinnere“ unserer Insel. Haben die Ritter da noch was vergraben oder einfach nur vergessen?

Horneburger Burginsel

Schön wär`s – und wir werden es gewahr – denn die Archäologen waren vor Ort.
Ich bin auf die Ergebnisse gespannt und freue mich unabhängig davon auf die zukünftige Gestaltung und Nutzung unserer historischen Geburtsstätte.

Im Rahmen unsere städtebaulichen Sanierung ist der Schritt auf unsere Insel ein tolles Ereignis für unsere Horneburger Naherholung.
Ich freue mich darauf.

Hans-Jürgen Detje
Bürgermeister

Flecken Horneburg

Sitzgruppe am Bewegungspark entfernt

Bewegungspark Horneburg
Upp´s, die Bänke sind weg!

Einige BürgerInnen haben es bemerkt. Die Sitzgruppe am Bewegungspark in der Otto-Balzer-Straße wurde im August entfernt – wozu auch eine Sitzgelegenheit in einem Bewegungspark!?

Nun, dieser kleine Scherz sei mir an dieser Stelle erlaubt. Der Hintergrund ist da schon wesentlich ernsthafter. In einem Schreiben und bei einem „vor Ort“ Termin haben mir die Anwohner im dortigen Bereich der Otto-Balzer-Straße ihre Sorgen und Nöte geschildert.

Nicht nur erst in der Corona- und Ferienzeit sondern auch schon lange Zeit davor war diese Sitzgruppe zum Treffpunkt von Jugendlichen und auch trinkenden Erwachsenen geworden.

Neben der ständigen Vermüllung waren die damit einhergehenden Lärmbelästigungen, das Zerschlagen von Flaschen, verbale Drohungen, Farbschmierereien etc. an der Tagesordnung. Angesprochene Jugendliche reagierten respektlos und aggressiv gegenüber den Anwohnern. Eierwürfe gegen Fensterscheibe und durch geöffnete Scheiben folgten.

Ich konnte das Unwohlsein und die Ohnmacht der dortigen Anwohner nachvollziehen und habe die Sitzgruppe entfernen lassen.

Natürlich ist eine solche Maßnahme durchaus kritisch zu sehen und man kann jetzt eine verstärkte Jugendarbeit, mehr Verständnis für die Jugendlichen in dieser Coronazeit, alternative Aufenthaltsangebote, Jugendliche sollte man mit ins Boot holen, etc. fordern.

Ja – alles richtig – funktioniert leider nicht, wenn bei den betreffenden Jugendlichen jeglicher Anstand, jeglicher Respekt und jegliches Verständnis für andere Mitmenschen fehlt.

Ja, zukünftig wird die eine oder andere Sitzgelegenheit im Bewegungspark wieder aufgestellt – aber nicht so „geballt“.
Hans-Jürgen Detje
Bürgermeister

Methusalem

Endlich! Kulturgenuss für „Methusalems

Methusalem
Die Methusalems vor dem Schloss Agathenburg

Nachdem der Horneburger Seniorenverein „Methusalem“ durch die heimtückische Corona-„Fee“ seit einem Vierteljahr im Dornröschenschlaf versinken musste, bereitete ein Besuch im Agathenburger Schloss besonderes Vergnügen: Wegen des lockdown, der ganz empfindlich auch den Kulturbereich getroffen hat, ging die Ausstellung zum 20. Deutschen Karikaturen-Preis in die Verlängerung. Ein Geschenk für die kulturell interessierten „Methusalems“!

Bis zu 15 Besuchern, mit Nase-Mundschutz versehen und Abstand haltend waren erlaubt. Das ließen sich die Senioren, die die ja zur Risikogruppe gezählt werden, nicht entgehen und wurden belohnt: Unter dem Motto „Prima Klima“ ging es in den 114 ausgestellten preisgekrönten Exponaten mit spitzer Feder zur Sache: Die klimapolitischen Probleme der Weltpolitik und ihre globalen Auswirkungen wurden ebenso unter die Lupe genommen wie die eigenen gesellschaftlichen Konflikte, verursacht durch Ignoranz und Vorurteile. Konflikte zwischen den Generationen, zwischen Menschen verschiedener Religionen und Einkommensschichten wurden treffend in einer Zeichnung auf den Punkt gebracht und ließen den Zuschauer zwar schmunzelnd, aber auch nachdenklich zurück. Diese Mischung macht den Reiz der Karikatur aus: Mit wenigen Strichen eine Situation oder einen Sachverhalt erfrischend drastisch und damit überzeugend auf den Kern zu reduzieren.

Gern hätten die „Methusalems“ nach der Ausstellung auf der Schlossterrasse bei einer Tasse Kaffee noch ein wenig verweilt und ihre Eindrücke ausgetauscht. Das hat uns leider die Corona-Pandemie vermiest bedauert:
Astrid Rehberg

Methusalem

Schnupper-Date

mit der Seniorenbeauftragten Sarah von Bargen

Schnupper-Date
V. l.: Astrid Rehberg, Sarah von Bargen, Ulla Lehmkau, Peter Hoffmann.

„Nanu? Horneburg hat eine „taufrische“ Seniorenbeauftragte vorzuweisen? Da sollten wir mal schnell Kontakt aufnehmen“ waren sich die Vorstandsmitglieder des Seniorenvereins „Methusalem“ einig. Gesagt, getan: Ein Termin mit Sarah von Bargen wurde vereinbart und sich zu viert zum Kennenlernen im Horneburger Burgmannshof verabredet.

Der Vereinsvorsitzende Peter Hoffmann, unsere „Eventmanagerin“ Ulla Lehmkau sowie Astrid Rehberg, zuständig für Schriftführung und Öffentlichkeitsarbeit, trafen auf eine sympathische angehende Juristin mit Neigung für Sozialrecht (passt!), die sich ehrenamtlich in Horneburg engagieren will. Sarah von Bargen zeigte sich offen und interessiert für die geäußerten Wünsche und Vorstellungen der anwesenden Seniorenvertreterinnen. Dabei hatte sie das Amt einer Seniorenbeauftragten eigentlich gar nicht auf dem Schirm, wollte eigentlich etwas für Kinder tun. „Seniorenbeauftragte? Ja, das passt doch gut in mein Berufsschema“ befand die angehende Juristin und nahm die Herausforderung an.

Nachdem sie sich ein Bild gemacht hatte, was die „Methusalems“ in Horneburg bewegt, kamen alle 4 Gesprächsteilnehmerinnen überein, dass Sarah gegen Endes des Corona-Jahres 2020 zu einem „Runden Tisch“ mit je zwei Vertreter*innen der Gemeinde, der AWO, des DRK und SOvD, der Kirche und der „Methusalems“ einladen möge. In diesem Rahmen könnte in Zukunft die Seniorenarbeit in Horneburg besser vernetzt werden und die Verbindung zur Gemeinde transparenter gestaltet werden, wünschen sich die „Methusalems“.

Fazit: Trotz Corona-bedingter Einschränkungen der „Methusalem“- Aktivitäten zeichnet sich mit der Berufung Sarah von Bargens zur Seniorenbeauftragten ein Stern am Horizont der Seniorenarbeit für Horneburg ab. Wir freuen uns, und wir sind sehr gespannt, verrät:
Astrid Rehberg