Abschluss der AWO Themenwoche

am 25.09.2020 im Horneburger Rathaus

Nachdem sich die Kinder und die Einrichtungsleitungen der verschiedenen fünf AWO Kindertagesstätten auf dem Rathausparkplatz getroffen hatten, gingen sie nacheinander mit Abstand in den Ratssaal. Auf der Treppe zeigten Sie schon einmal, welche Kinderrechts- Plakate sie gestaltet hatten.
Im Ratssaal nahmen alle ihren gekennzeichneten Platz bei weit geöffneten Fenstern ein.
Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede begrüßte alle Kinder und weiteren Anwesenden. Er rief die einzelnen Kitas auf und die Kinder und Kitaleitungen standen auf, um zu zeigen aus welcher Kita sie kommen.

AWO Themenwoche
Kinder mit den Betreuerinnen aus den Kindergärten präsentieren vor dem Rathaus ihre Plakate.

Dann wurde das Sternensinger-Lied von Reinhard Horn „Ein Kinderleben lang“ mit Hilfe des Beamers als Video an die Wand projiziert. Einige Kinder waren sehr textsicher und „sprachen“ den Text mit.

Anschließend erzählte Matthias Herwede den Kindern, dass er am letzten Sonntag viel länger gebraucht hat, um Brötchen zu holen, da er sich auf dem Weg die Plakate der Kinder an den Straßenlaternen angeschaut und durchgelesen hat.

Er berichtete auch, dass die AWO Kitas jährlich mit den Kindern Aktionen planen, um auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen. In diesem Jahr haben über 230 Kinder sich schwerpunktmäßig mit den Kinderrechten „Recht auf Teilnahme- Alle dürfen mitmachen“, Recht auf Klimaschutz- „Nachhaltigkeit“ und Recht auf gesundes Leben- „Essen / Bewegung“ auseinandergesetzt. Die Kinder haben insgesamt 100 Plakate gestaltet. Diese wurden dann zusammen mit Eltern an den Straßenlaternen im Flecken Horneburg aufgehängt.

Anschließend sprach Knud Hendricks, AWO Bezirksverband Hannover, ebenfalls Grußworte.

Danach waren die Kinder an der Reihe und stellten kitaweise ihre mitgebrachten Kinderrechtsplakate vor. Sie berichten, dass es wichtig ist, dass die Insekten Blumenwiesen zur Verfügung haben, um ausreichend Nektar zu sammeln. Sie möchten, dass alle Kinder friedlich aufwachsen können, ohne Krieg. Sie möchten die Möglichkeit haben einen Beruf zu lernen, um Geld verdienen zu können. Sie haben das Recht zu spielen und kreativ zu sein mit Alltagsmaterialien. Sie haben das Recht lesen und schreiben zu lernen.

Alle Kinder bekamen ein Buch geschenkt, welches die Arbeit eines Bürgermeisters und im Rathaus erklärt und zur Stärkung einen Apfel.
Zum Abschluss stellten sich die Kinder auf die Straße und präsentierten nochmals ihre Plakate und blockierten so wenigstens für ein paar Minuten doch eine Straße. So wie es eigentlich mit dem Sternenmarsch geplant war.

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