Notizen aus dem Kinderwald

Vorab:

In diesem Jahr fällt der Horneburger Weihnachtsmarkt Corona bedingt aus. Daher wird terre-des-hommes die beliebten Handstrickereien am 11. April 2021 auf der Ausstellung Handmade zum Verkauf anbieten.

Fledermaus
Fledermaus
Großer Bendsegler
Großer Bendsegler
Übung des DRK-Stade im Kinderwald

Skulptur Eule:

Der Leiter des Horneburger Bauhofs, Rainer Rambow, hat mit seinen Mitarbeitern die Vorarbeiten für eine neue Eulen-Skulptur im Kinderwald erledigt und einen ca. 2,50 m hohen Eichenstamm auf ein Betonfundament montiert.
Die Finanzierung der Eule ist durch den Horneburger Förderverein abgesichert.

Kindergeburtstage:

Eltern nutzen den Kinderwald immer wieder gerne für kleine Geburtstagsfeiern. Beliebt sind bei den Kindern die Wasserpumpe, das Tipi und das Balancieren über dem neuen Holzstamm-Parcours.
Fledermäuse: Mit elektronischen Messgeräten hat der NABU am 13. und 14. August die Fledermausrufe im Kinderwald detektiert. Die Auswertung ergab tausende Sozial- und Kampfrufe in der kleinen Fledermauskolonie. Seltene Fledermausarten, wie z. B. die Bechstein Fledermaus oder der Große Abendsegler, sind Stammgäste im Kinderwald.

Tollwut-Fledermaus:

Im Stader Tageblatt erschien am 30. Juli ein Bericht über eine tote „Horneburger Tollwut-Fledermaus“. Nach Rücksprache mit der Redaktion des Stader Tageblatt, dem Veterinäramt in Stade und mit der LAVES, dem Niedersächsi-schen Landesamt für Verbrauchschutz und Lebensmittelsicherheit, haben wir den Bericht recherchiert.
Zusammenfassend können wir feststellen, dass von den Fledermäusen keine gesundheitliche Gefährdung für die Besucher des Kinderwalds ausgeht.
Übrigens gilt auch für Fledermäuse die Grundregel: Tote oder mit auffälligem Verhalten aufgefundene Tiere dürfen nur mit Schutzhandschuhen berührt werden!

DRK-Übung:

In diesem Jahr nutzte ein Zug des DRK Stade den Rüstjer Forst und den Kinderwald für eine Übung. Das DRK bedanke sich für die Nutzung des wunderbaren Kinderwalds.

Jugendpflege Samtgemeinde Horneburg:

Mitte Oktober hatte die Jugendpflege im Rahmen des Ferienspaßes einen „Waldlauf“ mit Förster Heiko Brunkhorst im Programm. Die Betreuer Tim Magunia und Nathalie Saleh kamen mit acht Kindern; mit weiteren sechs Erwachsenen führte der Förster die Gruppe bei bestem Wetter durch den laubgefärbten Wald. Empfangen wurde die Gruppe mit dem Jagdsignal „Aufbruch zur Jagd“.
Die Kinder hörten auf dem Rundgang interessiert zu und stellten immer wieder Fragen, wenn der Förster anhand der Blätter, wie z. B. der Amerikanischen Roteiche, die verschiedenen Baumarten erklärte.
Die „Waldbuben“ Hans Schnelle und Rolf Gerdes hatten für die Kinder noch ein besonderes Erlebnis vorbereitet: Als die Kleinen im Halbkreis um einen Fledermauskasten versammelten waren, konnten sie einen kurzen Blick in die besetzte „Höhle“ werfen!
Von der erlebnisreichen Wanderung durch den Wald waren alle Teilnehmer begeistert und nach ca. drei Stunden verabschiedete sie der Förster mit dem Jagdsignal „Jagd vorbei“.

Corona-Zeiten:

In diesen schwierigen Zeiten belasten Homeoffice und geschlossene Schulen und Kindergärten die Familien besonders stark.
Daher ist der Horneburger Kinderwald derzeit ein beliebter Anlaufpunkt für Familien. Hier können Eltern und Kinder ohne Schutzmaske und ohne Handy die Stille und Weite des Waldes erleben und genießen.

Zum Schluss:

Die Horneburger „terre des hommes“ Gruppe bedankt sich bei allen Besuchern des Kinderwalds für ihr umweltfreundliches Verhalten und für die netten Einträge im Hüttenbuch.
Gez. Reinhild Marzahn / Rolf Gerdes

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